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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
42
4,7 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
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am 12. April 2017
Bin sehr begeistert von dieser DVD. "Songs of Faith and Devotion" war damals, Anfang der 90er, eine meiner ersten Depeche Mode-CDs. Die Songs dieser DVD sind bis heute zeitlose Klassiker. Was mir sehr positiv auffällt: Obwohl das Konzert aus dem Jahr 1993 stammt, war das Bühnenbild bereits damals schon atemberaubend, mit den Visuals von Anton Corbijn waren Depeche Mode bereits für über 20 Jahren ihrer Zeit weit voraus. TOP!!!!
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am 21. November 2013
"Desaster", "Erschöpfung", "Katastrophe". Viele solcher Worte werden heutzutage mit der Zeit um 1993 verbunden: zumindest im Zusammenhang mit Depeche Mode. Sie eroberten ab 1987 die Welt im Sturm und konnten sich noch einige Jahre vor den Schattenseiten des, ähem, Rock'n'Roll, zu Wehr setzen. Vor allem Frontman Dave Gahan schien nach außen hin seinem Look treu zu bleiben und so war es für viele Fans wohl undenkbar, das eben jener Gahan sich nach der erfolgreichen World-Violation-Tour nach L.A. absetzen, und dort zum langhaarigen Möchtegern-Rocker mutieren könnte. Genau dies geschah jedoch. Seine Begeisterung für diverse Rockbands der frühen 90er, spielte der Entwicklung von "Songs of Faith and Devotion" zum großen Teil in die Karten. Dennoch verliefen die Aufnahme-Sessions wahrlich Katastrophal und so wundert es bis heute, das ein Album, welches aus der wohl schlimmsten Bandinternen Spannung heraus entstand, immer noch für positive Gänsehaut sorgen kann. Neben der außergewöhnlichen Platte, setzte aber auch die anschließende Tour Maßstäbe...

DEVOTIONAL:

(Bühne/Kulisse)

"Architekt" Anton Corbijn war für das damalige Stagedesign verantwortlich. Was man zu sehen bekommt, besticht durch düstere Optik und stimmungsvollen Aufbau. Gahan bekam einen eigenen Laufsteg, während sich die Kollegen auf der oberen Ebene hinter diversen Synthies verschnanzten. Lediglich Gore (Gesang/Gitarre) und Wilder (Schlagzeug) gesellten sich ab- und an zum Sänger. Ein wahres Schmankerl dieser Tour waren die Leinwände bzw. das, was auf diesen abgebildet wurde. Corbijns verschlungene Filme: egal ob Vogelmensch (WIMS), Frauengesichter (IYR), Astronaut (NLMDA) oder markante Gesten (IFY) - hier stimmte einfach alles und selbst das etwas merkwürdig anmutende Metallgehänge stört den Gesamteindruck nicht wirklich. Chapeau!

(Sound/Arrangements)

Noch heute schwärmen "Devotees" vom Soundgewand dieser Tour - zurecht! Zusammen mit Steve Lyon (Sound-Engineer), erarbeitete Alan Wilder das Klangkorsett für die Mammut-Tour (154 Konzerte). Dabei wurden viele Songs völlig neu arrangiert und hinterließen auf diese Weise einen belebenden Eindruck (FOTW). Es war definitiv die letzte Tour, die mit frischen Arrangements punktete, wogegen es in den letzten Jahren immer eintöniger wurde (PJ, ETS, IFY etc.). Was ich ebenfalls lobend erwähnen möchte, ist die tolle Synthese aus Elektro- und Analogsounds.

Wo DM heute einen auf Pseudo-Rockband machen, so waren sie bis 1993/94 noch ihren Wurzeln treu geblieben. Das Klanggerüst, welches die Band seit den frühen 80ern prägte, stand hier noch an vorderster Front. Neu hingegen war das Live gespielte Schlagzeug von Alan Wilder. Im Gegensatz zur aktuellen "Eigner-Show", verkam der damalige Drumkit-Teil allerdings nicht zum Selbstzweck, sondern wurde nur bei einigen Liedern eingesetzt: Dezent und Stilvoll. Gerade "IFY" kam durch Alans mechanisch, gespielte Beckenschläge zu ganz neuen Ehren und erhielt einen, im positiven Sinne, eisigen Anstrich. In dem Fall war weniger wirklich mehr :)

(Band)

Dave Gahan war aufgrund seiner Drogensucht extrem angeschlagen, doch auf der Bühne konnte er sich dennoch auf seine Qualitäten als Performer verlassen. Hin- und wieder fragt man sich ja schon, wie aus dem "Kurzhaar-Dave" der 80er, ein extrem tätowiert, ausgemergelter Grunge-Fan werden konnte, aber das zu erklären würde an dieser Stelle den Rahmen sprengen. Trotz offensichtlicher Rauschzustände, fesselt mich seine damalige Performance immer noch mehr als wie sie es in der Gegenwart tut.

Martin Gore war neben Gahan ebenfalls "angezählt", litt an erhöhtem Alkoholkonsum und soll während eines Konzerts dieser Tour sogar mal kurz vor dem "Abgang" gestanden haben. Schön ist es, im Nachhinein hören zu können, wie gut er damals noch am Mikro war. Wo man heute ein grausiges "Altherren-Vibrato" ertragen muss, so stand er hier noch am Scheideweg vom alten- zum neuen Gesangsstil. Seine Beiträge sind definitiv als Highlights anzusehen und überzeugen sowohl beim Solo von "Judas", als auch den Background-Beiträgen (NLMDA etc.)

Alan Wilder - viele denken bei diesem Namen wohl an den "heimlichen" Star der Band. Er prägte den Sound zwischen 1986 und 1993 entscheidend mit. Ich bin mir sicher, das Alben wie "Masses" oder "Violator" ohne seine Mithilfe wesentlich anders geklungen hätten. Gerade die Produktion von "Devotion" wäre wohl stecken geblieben, wenn nicht wenigstens Er sich "am Riemen gerissen", und trotz Unbehagens weiter an den Songs gearbeitet hätte. Für viele Insider, allen voran Daniel Miller (Labelchef), war sein Ausscheiden im Jahr 1995 keine wirkliche Überraschung. Alan soll während der Jahre 90-93 mehr und mehr Unzufrieden über die Arbeitsverteilung innerhalb der Band gewesen sein.

Andrew Fletcher - mmmh... ist irgendwie seit Anbeginn dabei, aber wirklich sympathisch wird er mir in diesem Leben wohl nicht mehr. Man fragt sich ja doch, was er während der Konzerte eigentlich auf dem Keyboard beisteuert. Wenn man der Historie glauben schenken darf, soll er nämlich äußerst bescheidene Qualitäten als Musikant aufweisen und eher als "Buddy" von Martin Gore seinen Zweck erfüllen. Ja ich weiß, klingt womöglich nach der Pro-Alan-Fraktion aber die Wahrheit ist nun einmal, das ich "Fletch" irgendwie merkwürdig finde. Fairerweise sollte man jedoch anmerken, das er sich wohl immer um die geschäftlichen Belange der Band gekümmert hat.

DVD:

(Bild/Ton)

Geprägt waren die Corbijn-Jahre von seinem "groben" Stil. Körnige Videos zeugen von seiner Art, Promoclips visuell umzusetzen: so auch bei "Devotional". Daher sollte erwähnt werden, das es sich hierbei nicht um schlampig, archiviertes Bildmaterial handelt, sondern dieses lediglich die (so gewollte) Handschrift Corbijns trägt. Der Ton gewinnt deutlich durch das Remastering. Stimmungsvoll schweben die düsteren Klänge durchs Zimmer, während Gahans Röhre klar und deutlich zu hören ist.

(Bonusmaterial)

Üppig, üppig - wenn auch teilweise etwas lieblos. Die MTV-Rockumentary wirkt unbearbeitet (Bild) und eher reißerisch. Da fand ich die EPK zur Platte wesentlich ansprechender (The Videos 86>98+). Dave erscheint während der Interviews erschreckend zugedröhnt und präsentiert sich als Grunge-interessierter Rocker. Ingesamt eher eine Pseudo-Doku ohne wirklich interessante Details.

Wesentlich ansprechender ist da schon Anton Corbijns Monolog zur damaligen Bühne und seinen Fotos fürs Tourbook. Zwar wird man Stellenweise das Gefühl nicht los, einem berufsmüdem Lehrer zu lauschen, da seine Ausführungen ein- ums andere Mal etwas monoton wirken. Wer sich jedoch für seinen Arbeitsstil interessiert (so wie ich :), der wird an diesem Bonusfeature mit Sicherheit Gefallen finden. Ich würde sogar behaupten, das mich seine Anekdoten über Fotos und Showbühnen auf dieser, und der One-Night-In-Paris-DVD wesentlich mehr ansprechen, als die Doku über ihn selbst ("Inside Out").

Ebenfalls erwähnenswert sind die (Bonus)-Clips der Projektionen. Hier kann man sich nochmal ausgewählte Kurzfilme, die eigens für die Show gedreht wurden, zu Gemüte führen. Neben dem unterhaltsamen Hauptkonzert gibt es als "Zugabe" noch "Halo" und "Policy of Truth". Darüber hinaus werden sämtliche Promovideos der SOFAD-Ära angeboten. Von "One Caress" über die berühmten Corbijn-Clips erlebt man hier nochmal anspruchsvolle Videokunst.

F A Z I T:

"Devotional" steht für eine Band, die sich im Zenit befand und Höhen erreicht hatte, aus denen es nur noch Abwärts gehen konnte, was es ja dann auch (langsam) tat. Für Dave Gahan mag diese Phase zwar ein Mahnmal dafür sein, was der Lifestyle innerhalb des Erfolges anrichten kann, dennoch ist es in der Geschichte der Rock- und Popmusik ja oftmals so gewesen, das die "schwierigen" Zeiten oftmals zu beachtlichen Werken führten - so auch bei Depeche Mode. Im übrigen ist dieses Dokument ein gutes Beispiel für die verschiedenen (Live)-Stadien der Band. Waren die ersten zehn Jahre vom ehrgeizigen Aufstreben nach ganz oben geprägt, so zeigte die zweite Dekade eine Gruppe, die zwar im Oberhaus angekommen, aber immer noch hungrig auf Neues war. 1997 wurden Depeche Mode in gewisser Weise reanimiert und konnten auch ohne Alan mit zwei interessanten Alben punkten. Der jetzige "Herbst" offenbart jedoch das Dilemma, welches viele große Acts ereilt.

Heutzutage sind DM-Konzerte ein Happening, ein Festival der Verehrung und Huldigung. Tickets sind ab dem ersten Vorverkaufstag so gut wie vergriffen, denn die Band weiß, welchen Status sie inne hat. Auf der Bühne strahlen sie über beide Ohren und spulen ihre "Greatest-Hits-Revue" ab, während sich neuere Songs kaum in der Setlist verirren, da sie auch (leider) kaum das Zeug dazu haben. Kurzum: Für meine Begriffe sind Depeche Mode satt. Sie wurden vom eigenen Status überholt, der bis heute leider mit dazu beiträgt, das die Band in keinster Weise mehr den Biss von einst zeigen kann. Verständlich zwar, das beim heutigen Wert ihrer "Marke" keine Impulse mehr in Richtung Experimente gehen, doch irgendwie macht einen dieser Stillstand schon ein wenig nachdenklich. Das einzig positive an der Gegenwart von Depeche Mode ist vielleicht noch, das ihre Musik nicht gezielt auf die Charts ausgerichtet ist. AMEN
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am 7. Januar 2015
Geil geil geil .habe diese DVD's als Geburtstagsgeschenk für meinen Schatz gekauft .Er ist Depeche Mode Fan der ersten Stunde Als er sich die erste DVD mit dem Konzert angesehen hat strahlte er richtig. Haben seid November das Konzert 10 mal angesehen und es ist immer wieder schön und der pure wahnsinn. Jeden weiterzu empfehlen der Depeche Mode Fan ist.
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am 15. August 2009
Als eingefleischter Depeche Mode Fan bin ich am 13.8.09 dank der ARTE-Sendung zur Tour "101" von 1988 in den USA nochmals aktuell auf den Geschmack gekommen. Es war eine ganz tolle Zeit, die die Gruppe Depeche Mode als Band der 80er für mich verkörpert. Der Konzertbesuch im Januar 2006 in Düsseldorf (LTU-Arena) bestätigte aber, dass die Gruppe noch immer ganz toll drauf ist und die Musik zeitlos schön; immer wieder hörenswert! Diese DVD gehört in jede Depeche-Mode-Fan-Sammlung!
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VINE-PRODUKTTESTERam 12. September 2005
So... höchste Zeit das ich hier mal was anderes rezensiere als nur CD's. Und als erste DVD hab ich mir deshalb mal "Devotional" von Depeche Mode ausgesucht.
Dieser Konzertmitschnitt aus dem Jahre 1993 zeigt die Band auf dem Scheideweg, auf ihrer bis dato größen und längsten Tour, aufgestiegen in die Superstar-Liga, auf dem Zenit ihres Schaffens... und dennoch fast am Ende.
Wenn man den Hintergrund, die Band-Biography kennt, dann bekommt das Alles irgendwie einen faden Beigeschmack. Dave Gahan hüpft sichtlich dürr,bleich, langhaarig und mit Drogen vollgepumpt auf der Bühne herum und sieht keinesfalls gesund aus. Das die Band zum damaligen Zeitpunkt sehr zerstritten war tut ihr Übriges. An diesem Größenwahn wird die Band kurze Zeit später fast zu Grunde gehen...
Doch rein von der Qualität her gibt es an Anton Corbijns Konzertfilm nichts zu meckern. Die band spielt einen sehr guten Mix aus Songs des damaligen Albums "Songs of Faith and Devotion" und bekannten Hits wie "Behind the Wheel" oder "Enjoy the Silence". Die Live-Untermalung klingt besser denn je, der Mix aus Rock, Dance und Pop gelungener als bisher. Verstärkt durch Alans an den Drums, Backgroundsängerinnen und dem verstärkten Einsatz von Martin Gore an der Gitarre klangen DM anno 1993 organischer und "echter" als je zuvor. Dave gibt etwas hyperaktiv (Gründe sind ja bekannt)den verschwitzten Frontmann und Alan wackelt mit dem Hintern... Wir erleben DM also in Höchstform. Untermalt von Corbijns tollem Bühnenbild und den stylischen Hintergrundbildern ergibt sich so ein audiovisuelles Topspektakel, welches einen tollen Liveindruck der, meiner Meinung nach, besten Band der Welt gibt.
Auch Ton und Bild wurden sehr gut restauriert... einem Dolby Digital Erlebnis steht also nix im Weg.
Und auch einige Extras wurden integriert. "Halo" und "Policy of Truth" waren damals auf der VHS nicht drauf. Allerdings hätte sich doch mal irgendjemand die Mühe machen können, die Nummer reinzuschneiden. na ja...
Ansonsten bietet die 2. DVD eine alte MTV Doku (Dave auch hier wieder hoffnungslos fertig), Die Hintergrundprojektionen einzeln abrufbar, Die Tourtagebücher, Anton Corbijn der über das Bühnendesing spricht und die DM-Videos von 1993/94. Ein aktuelles Interview wie bei der "101" DVD wäre nicht schlecht gewesen, aber nicht zwingend notwendig. Das Package ist auch so ganz gut.
Fans von Depeche Mode sollten unbedingt zuschlagen, für alle anderen sei gesagt, dass es die bisher beste Live-DVD von Depeche Mode ist, mit der besten Songauswahl. Dementsprechend kann man nur zugreifen und allen Unwissenden sei gesagt: Dave hat's überlebt und dieses Jahr stehen alle (bis auf Alan logischerweise)wieder gemeinsam auf einer Bühne. Gut so, Jungs!
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am 20. September 2004
Lange musste man warten und schließlich war es am 20.09.2004 endlich soweit, die wohl ersehnteste DVD von Depeche Mode stand endlich in den Regalen! Und das Warten hat sich wirklich gelohnt! Nach der etwas lustlosen Veröffentlichung von 101 bemühte man sich die Fehler widergutzumachen und versuchte mit Devotional den großen Wurf der auch wirklich gelungen ist. Das Bild ist etwas grieslig, ähnelt aber der ONIP welche offenbar mit denselben Stilmitteln aufgenommen und bearbeitet worden ist. Der Ton ist für das Alter sehr gut geworden und ist nicht so dumpf abgemischt wie der von ONIP. Endlich gibt es einen satten Bass und klare Höhen zu hören! Auch die Bonus Tracks Policy Of Truth und Halo sind klasse. An Bonis gibt es die Devotional Projections (absolut geiles Feature!!!), Promo Videos von SOFAD, die MTV Rockumentary, ein Interview mit Anton Corbijn und ein Interaktives Tourprogramm. Toll, mehr wird man nie bekommen! Zu dem Konzertmitschnitt braucht man keine Worte mehr zu verlieren, er ist schlichtweg genial!!! Sollte man sich unbedingt kaufen!
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am 21. März 2016
Diese Disc zieht einen von den ersten Takten sofort in ihren Bann. Dieser spezielle und unverwechselbare Depeche Mode Sound geht unter die Haut. Dave Gahan in Top-Form und am Rande der Verausgabung. Aktuellere Konzerte von DM auf Blu-ray mögen zwar das bessere Bild haben. Aber in Sachen Feeling, Arrangements der Songs und Spielfreude der Band ist die "Devotional"-Tour mit Sicherheit eine der herausragendsten bisher. Man darf nicht vergessen, dass die Aufnahmen von 1993 stammen. Das enthaltene Konzert beinhaltet Mitschnitte aus Frankfurt und Barcelona. Schade, dass die beiden Bonus-Songs nicht in den Hauptteil integriert wurden, da vor allem "Halo" ein echtes Highlight ist.

Der Sound ist klasse. Etwas mehr Bass hätte vielleicht nicht geschadet, aber sonst Top. Bild ist dem Alter angemessen und völlig in Ordnung. Die Musik steht im Vordergrund. Und die ist schlichtweg genial.

Die Bonusdisc gibt weitere interessante Einblicke und zeigt die teilweise richtig künstlerischen Konzert-Bühnen-Hintergrundfilme in voller Länge.

"World in my Eyes", "Stripped" und "In your room" möchte ich besonders hervorheben. Gänsehaut pur.

Das reine Konzert läuft ca. 93 Minuten. Bonus-Songs und Material geben nochmal eine gute Portion obendrein. Somit ein tolles Gesamtpaket, das jeden Fan guter Live-Musik begeistern wird.

Von mir eine klare Kaufempfehlung. 5 Sterne.
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am 2. Dezember 2014
Das Konzert ist rel. kurz,aber genial.War unser erstes,damals in Leipzig erlebtes Livekonzert von DM.
Hatte ich schon ewig auf VHS(1994) und später (2004) als DVD erworben.Leider ist die Bildqualität für heutige Großbildfernseher sehr mäßig,was den Spaß etwas trübt.Da sieht man mal den techn. Fortschritt der Bild- und Tontechnik in den letzten 20 Jahren...
Heute (2014)vergeben Kunden für die aktuellste Live DVD ,für die deutlich bessere Bildqualität schon nur noch 1 Sternchen,weil kein HD!
So ändern sich die Zeiten.
Wem das wurscht ist,der kann mit diesem Teil eine geniale Zeitreise machen und ein geiles Konzert nacherleben.
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am 14. November 2004
...von der besten Band der Welt! Ich als absoluter Depeche Mode Fan musste diese DVD natürlich haben und wurde nicht enttäuscht. Dieser Konzertfilm mit samt Bonus ist einfach nur genial. Es ist der Mitschnitt eines großartigen Konzertes der Devotional-Tour mit einer erstklassigen Songauswahl und tollen Extras (siehe Trackliste von Amazon). Bild und Ton sind sehr gut. Diese DVD ist ein Genuss für Ohren und Augen. Es kommt absolutes Gänsehautfeeling auf. Bei dieser Tour wäre ich gerne auf einem Konzert live dabei gewesen. Da ich ja schon die DVD "Videos 86>98+" besitze, habe ich die Promo Videos aber schon dort mit drauf. Schön ist, dass im Gegensatz zu den DVD's "101" u. "Videos 86>98+" die Interviews mit deutschem Untertitel sind. Auch die Aufmachung der DVD mit dem schon bei DeMo DVD's üblichen Pappschuber ist sehr edel. Ich kann diese DVD nur jedem Fan und auch Interessierten wärmstens empfehlen, auch wenn man vielleicht schon das VHS-Video besitzt (wegen der Extras u. des besseren Sounds). Hoffentlich veröffentlichen Depeche Mode noch ein paar Konzert DVD's (z.B. das Hamburg Konzert).

Fazit: 1000 Sterne (schade gehen ja nur 5)
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Devotinal ist die Live-DVD aus der wohl legendärsten Zeit DepecheMode rund um die Welttour zu "Songs of faith and devotion". Wie das Album besticht die Liveperfomance durch die perfekte, damals nicht zu erwartende Wiedergabe des rockigen Nachfolgers von Violator. Der beginn ist schon beeindruckend: Die Bühne ist mit riesigen Vorhängen zugehangen und ein leise Gewitter grummelt zu "Higher Love". Auf der Scheibe das letzte Stück ist dieses wohl eines der verkanntesten DM`s. Immer noch nicht zu sehen beginnt Dave Gahan zu singen, während schemenhaft die Band zu erkennen ist. Die Athmospäre ist förmlich zu spüren.

Das Bühnenbild, welches zum Vorschein kommt, ist hier zum ersten Mal von Anton Cobaijn entworfen worden. Hier kommen während der nächsten Songs tolle Farben und visuelle Effekte zum tragen: Vom Vogelmenschen bis zu den faszinierenden Frauengesichtern bei "In your room". Man fragt sich, nachdem man erkannt hat das sie gefilmt und nicht fotografiert sind, welche hübscher ist.

Zur Band: Mister Gahan wirbelt ausgemergelt in durchnässtem Feinrippunterhemd über die Bühne, als wenn es kein morgen gibt. Und Martin Gore macht bei genauerem Hinsehen den Eindruck, als wenn er von seinem Frontmann ein paar kleine Muntermacher geschnorrt hätte. Mittlerweile wissen wir es ja alle besser... Und während Andrew Fletcher versucht seinem Ruf als bester einfinger-spielender Keyborder gerecht zu werden übernimmt Alan Wilder im Hintergrund den Hauptpart sowohl an Tasten als auch an den Drums. Nachdem Gahan stagediving betrieben hat bekommt man eine interessante Zugabe: Eine offensichtlich gutgelaunte Band (Poklatscher auf Flechter!) läßt den Saal noch mal kochen und stellt die Frage, wie stark die Differenzen wirklich waren.

Der Sound ist klasse, und die Stücke kommen mit großer Kraft rüber. Bestes Beispiel dafür ist "Everything counts". Eine tolle Konzert-DVD zur "very dark record" wie sich Fllod ausdrückte. Und der hat sogar NIN produziert. Als Ergänzung ist unbedingt "Songs of faith and devotion" in der Sammleredition mit DVD zu empfehlen. Nicht nur für Depechies, sondern auf für Anhänger von elektronisch angehauchtem Rock a la Paradise Lost sehens- und hörenswert.
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