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Devil Without a Cause+1 Bonus Import

4.8 von 5 Sternen 24 Kundenrezensionen

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Titelverzeichnis

Disk: 1

  1. Bawitdaba
  2. Cowboy
  3. Devil Without A Cause
  4. I Am The Bullgod
  5. Roving Gangster (Rollin')
  6. Wasting Time
  7. Welcome 2 The Party (Ode To The Old School)
  8. I Got One For Ya
  9. Somebody's Gotta Feel This
  10. Fist Of Rage
  11. Only God Knows Why
  12. Fuck Off
  13. Where U At Rock
  14. Black Chic White Guy
  15. Krack Rocks (Featuring Kracker)


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Kundenrezensionen

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Top-Kundenrezensionen

Von Ein Kunde am 22. November 1999
Format: Audio CD
Und wieder mal ein Exzentriker im Crossoverbereich... Kid Rock, der langhaarige Hutträger, ein Paradebeispiel für die Sorte der Leute, die Musik weder aus Geldgier noch aus politischer Überzeugung noch aus künstlerischem Ehrgeiz heraus machen, sondern einfach nur, weil es ihm Spaß macht. Nach eigener Aussage schreibt er oft an Songs lediglich ein, zwei Stunden, weil ihm spontan die besten Ideen einfallen. Mit "Devil Without A Cause" ist ihm ein unterhaltsames Werk gelungen, das allerdings stark an andere Bands aus dem Crossoverbereich erinnert: "Fist Of Rage" klingt ganz so, als stamme es aus Zack De La Rochas Feder (Rage Against The Machine), die Gitarrenlicks in "Devil Without A Cause" und "Rovin' Gangsta" sowie einige Scratches ähneln doch sehr stark denen von Urban Dance Squad und die Refrainpassagen mit den Gesangseinlagen von Kid könnten glatt auf der neuen Soundgardenscheibe ihren Platz finden. Ob das nun beabsichtigt war oder nicht, wage ich nicht zu beurteilen, zumal das nach Green Jelly gar keine Schande mehr wäre, andere Gruppen gewissermaßen zu parodieren. Wie dem auch sei, DWAC hat den Groove, den eine gute Crossover-CD braucht und ist hervorragend geeignet für Leute, die nicht 14mal den gleichen Sound auf einer Platte brauchen, sondern die Abwechslung lieben, die Kid Rock durchaus zu bieten hat: Angefangen von Brechern wie "Bawitdaba" oder "Fist Of Rage" über leicht verkiffte Songs wie "Cowboy" und Hiphop-Oldschool-Einlagen wie "Welcome 2 The Party" bis hin zum schnulzigen "Only God Knows Why" ist so ziemlich alles drin, was eine gute Crossoverparty benötigt.Lesen Sie weiter... ›
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Von V-Lee TOP 500 REZENSENT am 3. Oktober 2008
Format: Audio CD
Die Experimente vieler Rock und Hip Hop acts ab Mitte der 90er diese beiden Genres miteinander zu verbinden waren zahlreich; oft gingen Sie aber auch in die Hose oder wurden einfach ,Nu Metal', und was Ende der 80er mit Crossover Funk angefangen hatte und oft auch gut gelang, das wollte und wollte sich als Konzept in Verbindung mit Rap und Hip Hop nie so ganz durchsetzen. Body Count, Limp Bizkit etc. all das wirkte irgendwie aufgesetzt und zusammengestückelt, bis dieses Album kam.

KR der trotz seines Namens eher aus der Hip Hop Ecke kam wählte einen etwas anderen Ansatz, denn er verband klassischen Hard Rock (also vom Bluesrock kommend) und southern Bluesrock mit Hip Hop beats und Raps und siehe da: dieses Konzept ging plötzlich auf, denn: gerade der Southern Rock groovt ja teilweise höllisch und ergänzt sich so gut mit dem funky Bodenbelag des Hip Hop.

Daß auf DWAC aber auch gute songs drauf sind, die mit viel ,Schmäh' rüberkommen machte die Sache noch schmackhafter und Rock kurzzeitig zum sympathischsten Macho des Musikbusiness. ,Cowboy', ,Wasting Time', ,I Got One For You' und ,God Only Knows Why' haben unwiderstehliche Hooks und Melodien und grooven trotz rap so unheimlich laid back wie das eben nur im southern rock möglich ist. Die Hardrocker wie ,Bawitdaba' auf der anderen Seite haben knallende und kraftvolle Riffs die auch den Luftgitarristen und Headbangern schmecken.

Toll auch die Produktion, von Rock größtenteils selbst, und dafür - den es war seine erste professionell aufgenommene Scheibe - sehr ausgereift, unter Ausnützung vieler Studiospielereien (samples, Effekte), klingt aber trotzdem nie gekünstelt, sondern schön homogen.
Und übrigens ist heuer das 10-jährige Jubiläum dieses Albums, also ,happy anniversary Devil'...
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Von Ein Kunde am 30. Juli 2003
Format: Audio CD
Von Rap bis Hard Rock, von Party-Musik bis zur gefühlvollen Ballade ("Only God knows why", im übrigen mein absolutes Lieblingsstück der Platte): Kid Rock beweist, dass er aller Genres mächtig ist. Einfach klasse, wie er mit verschiedenen Genreversatzstücken herumexperiementiert, ohne dass es jemals schlecht klingt. Andere Anspieltipps der Platte sind meiner Meinung nach: "Bawitdaba" und "Welcome to the party". Unbedingt kaufen und: Die Finger von den Nachfolgern lassen, denn kein anderes seiner Alben erreichte je wieder diese Klasse!
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Devil without a Cause (1998) ist zwar bereits Kid Rock's 4. Studioalbum, aber es ist das erste Album, das ihn auf die große internationale Musikbühne gebracht hat. Es ist auch das erste Album, das von Atlantic Records veröffentlicht wurde, dem Label, bei dem er heute auch noch unter Vertrag ist. Er hatte davor bereits Grits Sandwiches for Breakfast (1990), The Polyfuze Method (1993) und Early Mornin' Stoned Pimp (1996) herausgebracht.

Grits Sandwiches for Breakfast hat ziemlich wenig mit der Musik - eine Mischung aus Rock, Country, Heavy Metal, HipHop und Blues - zu tun, die man seit Devil without a Cause von ihm kennt. Es ist mehr ein reines HipHop-Album, das mir persönlich nicht wirklich gefällt - Kid Rock hört sich an wie eine Art Eminem für Arme. Seine nächsten beiden Alben waren dann schon viel rockiger und gingen eher sogar in Richtung Heavy Metal, behielten aber auch den HipHop-Sound bei. Aber weder The Polyfuze Method (veröffentlich durch ein Indie-Label) noch Early Mornin' Stoned Pimp (veröffentlicht durch sein eigenes Label Top Dog Records) haben ein sonderlich großes Publikum erreicht. Deswegen hatte er 2000 mit The History of Rock quasi ein Best-Of-Album aus diesen beiden Alben veröffentlicht. Hierzu aber mehr auf der Produktseite dieses Albums.

Man kann also sagen, dass Kid Rock bis 1998 ziemlich unbekannt war. Das jedoch änderte sich mit der Veröffentlichung von Devil without a Cause durch Atlantic Records. Dieses Album hat in den USA 11-mal (!!!) Platin bekommen und ist damit Kid Rock's erfolgreichstes Album. Und das irgendwo schon zurecht. Die Mischung der Songs auf diesem Album ist fast schon einmalig.
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