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Deutschstunde Gebundene Ausgabe – 1. Januar 1968
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- LesealterAb 1 Jahr
- Seitenzahl der Print-Ausgabe400 Seiten
- SpracheDeutsch
- Abmessungen21.3 x 4.2 x 13.7 cm
- HerausgeberHoffmann und Campe
- Erscheinungstermin1. Januar 1968
- ISBN-103455042112
- ISBN-13978-3455042115
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Produktbeschreibungen
Über den Autor und weitere Mitwirkende
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Produktinformation
- Herausgeber : Hoffmann und Campe; German Language Edition (1. Januar 1968)
- Sprache : Deutsch
- Gebundene Ausgabe : 400 Seiten
- ISBN-10 : 3455042112
- ISBN-13 : 978-3455042115
- Lesealter : Ab 1 Jahr
- Abmessungen : 21.3 x 4.2 x 13.7 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2,765,727 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 120,399 in Gegenwartsliteratur
- Nr. 235,251 in Literatur (Bücher)
- Nr. 725,172 in Unterhaltungsliteratur
- Kundenrezensionen:
Informationen zum Autor

Siegfried Lenz gehört zu den wichtigsten Vertretern einer Autorengeneration, die die Zeit des Dritten Reiches und ihre Auswirkungen auf die deutsche Nachkriegsgesellschaft literarisch verarbeitet hat. Seine Romane, allen voran „Die Deutschstunde“ von 1968, machten ihn einem internationalen Publikum bekannt und gehören heute längst zum Lesekanon nicht nur an deutschen Schulen. Lenz wurde 1926 in Lyck in Ostpreußen geboren und studierte nach dem Krieg Philosophie, Anglistik und Deutsche Literaturgeschichte in Hamburg. Er war zunächst als Journalist für „Die Welt“ tätig, bevor er sich 1951 entschied, als freier Schriftsteller zu arbeiten.
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"Plötzlich stand da also ein zitterndes Licht über der dunklen Ebene zwischen Rugbüll und Gülserup." Pos.2472
1943, Rugbühl, Jens Ole Jepsen, der pflichtbewusste, obrigkeitshörige und nördlichste Polizeiposten Deutschlands fährt mit seinem Dienstfahrrad über den Kamm des Deiches nach Bleckenwarf, um dem Maler Max Ludwig Nansen ein von den Nationalsozialisten verhängtes Malverbot auszusprechen. Was er nicht weiß, ist, dass sein zehnjähriger Sohn Siggi die Amtshandlung beobachtet und sich auf die Seite des Malers und jahrelangen Freundes Nansen schlägt. Siggi findet sich in einem Gewissenskonflikt zwischen seinem Glauben an Nansens Bilder und dem Pflichtgefühlt zum geliebten Vater wieder. Er beginnt die Bilder Nansens zu verstecken, um sie in Sicherheit zu bringen und als der Krieg zu Ende geht, kann er diese Aufgabe nicht so einfach wieder sein lassen.
"Das ist doch vorbei, sagte Hilke, die Zeit ist doch vorbei, und mein Vater darauf, seinen Mund zur Verachtung verziehend: Wenn etwas so weit gekommen ist, kann es nie mehr aufhören." Pos.602
Die Geschichte wird von Siggi, dem Ich-Erzähler wiedergegeben. Seine kindlich, jugendlich Sicht auf den Krieg und die Nationalsozialisten gibt sehr viele Szenen wieder, die der Junge aus seinen Verstecken beobachtet aber in seiner Naivität noch verkennt. In Jepsens Wahl der Möglichkeitsform überlässt der das Puppenspiel uns Lesern. Viele Andeutungen und Szenen, die Kriegen eigen sind, dürfen erst wir Leser zu Ende denken. Wie etwa die Notschlachtung der Kuh oder die Rolle des Belgiers, der als Kriegsgefangener am Hof Hilde Isenbüttel mitarbeitete. Als er dann zu jenem Teil kommt, in dem er seine eigene Tat beschreiben soll, wird er sehr vage und wir erfahren erst durch den Gefängnispsychologen Wolfgang Mackenroth, wie es sich tatsächlich zutrug. Damit wirkt das Ende für mich auch nach zwanzig Jahren Wiederlesens etwas ausgefranst.
"Nun sieh dir das an, Siggi, und versuch mal, das zu beschreiben, nur damit du einsiehst, wie wenig mit Beschreibung erreicht werden kann, wenn Farbe zu Energie wird. Zu Bewegung. Zu Bewegung im Raum." Pos.4999
Großartig distanziert beschreibt Lenz den Krieg, sein Ende und die Phantomschmerzen, die danach in Körper und Seele verblieben waren. Auch die Zeichnung der Figuren, allen voran Gudrun Jepsen, der Mutter hat mich besonders aufgewühlt. Die Landschaftsbeschreibungen haben mir sehr gut gefallen und auch die vermeintlichen Nebenschauplätze, die jedem Kapitel voranstanden, um den eigenen Handlungsstrang vorzubereiten - wie etwa der Luftangriff beim Torfstechen.
"Da ihr gegen das Sichtbare seid, halte ich mich ans Unsichtbare." Pos.2056
Ein ungebrochen großartiger Bildungsroman!
Leider in allem.
So tief gehend und wichtig das Thema auch ist und so Literarisch hochwertig es auch geschrieben ist.
So mühsam war es auch zu lesen. Für mich.
An alle Schüler,die es als Zwangs- äh- Pflicht Lektüre haben- seid bedauert!
Vermutlich taugt es den männlichen Leser sogar besser,als die Weibchen.
Könnte ich mir vorstellen. Ist es doch in einer rein männliche Sichtweise geschrieben, mit patriacharischen Zügen.
Ist nicht ungewöhnlich, schließlich wurde es ja in den 60gern geschrieben.
Daher war es für mich streckenweise mehr Lese Qual denn -Genuß.
Nichtsdestotrotz sollte es weiterhin Pflicht Lektüre bleiben,es ist zweifelsohne wichtig und leider sind die Grundthemen ja immer noch aktuell.
Ich werde mir auch die Königserläuterungen dazu besorgen. Vermutlich hätte ich mir beim lesen etwas leichter getan, wenn mir diese Idee schon eher gekommen wäre.
Die Grundidee der Geschichte ist ja gut. Der Maler Max Ludwig Nansen erhält von den Nationalsozialisten ein Malverbot und der Dorfpolizist Jens Ole Jepsen soll es durchsetzen. Pikant ist, dass die beiden sich seit frühester Jugend kennen und sich auch jetzt noch zu allen möglichen Anlässen über den Weg laufen. Siegfried Lenz setzt diese Geschichte in eine Rahmenerzählung, in der der Sohn des Polizisten nach dem Krieg in einer Anstalt für Schwererziehbare sitzt und dort das Geschehen in Form eines Schulaufsatzes wiedergibt. Auf der Basis lässt sich ein toller Roman schreiben, mit faszinierenden Charakteren und einer beißenden Gesellschaftskritik.
Doch das Problem bei Siegfried Lenz ist die Umsetzung. Ihm gelingt es weder, Menschen lebhaft zu beschreiben noch Situationen realistisch darzustellen. So bleiben seine Charaktere blass und ohne Entwicklung. Randfiguren wie die Gestapo- oder Sicherheitsdienstmitarbeiter sind schon fahrlässig schlecht beschrieben. Man hat den Eindruck, Siegfried Lenz hat noch nie eine Erziehungsanstalt von innen gesehen, noch nie in seinem Leben einen Jugendpsychologen getroffen und seltsamerweise scheint er auch fast unberührt durch die Zeit des Nationalsozialismus geschlittert zu sein.
Auch das flüssige Vorantreiben der Handlung will ihm nicht so recht gelingen. Einzelne Kapitel sind einfach nur Ansammlungen von Banalitäten. Dann wiederum werden mit viel Aufwand Personen oder Details eingeführt, die in der weiteren Geschichte keine erkennbare Rolle spielen. Oft hat man das Gefühl, dass die Geschichte einem Höhepunkt zustrebt, nur damit Lenz dann wieder die Erzählebene wechselt und so jeden Spannungsbogen zerstört.
Auch Siegfried Lenz’ Sprachstil hat mir nicht gefallen. Zugegebenermaßen, seine Beschreibungen der Malerei und der Landschaft sind toll. Aber er ist bei weitem nicht so sprachgewandt wie zum Beispiel ein Thomas Mann in den Buddenbrooks.
Den anderen Rezensionen entnehme ich, dass wohl immer noch Deutschlehrer ihre Klasse mit dem Buch quälen. Das tut mir aufrichtig leid. Ich kann das überhaupt nicht nachvollziehen, da es so viel bessere Bücher gibt: will man eine Charakterstudie von einem unheilvollen Mitläufer, wäre „Der Untertan“ von Heinrich Mann doch viel besser. Bernhard Schlinks „Vorleser“ ist ein sehr gutes Buch, um sich literarisch mit dem Holocaust und seiner Aufarbeitung in der BRD zu beschäftigen. Und Harry Mulischs „Attentat“ ist eine viel besser skizzierte Abhandlung über den perversen Einfluss, den die Nationalsozialisten auf das Leben der einfachen Menschen ausgeübt haben und wie die Opfer auch weit nach Kriegsende noch unter den Folgen zu leiden hatten.
Spitzenrezensionen aus anderen Ländern
Prolifico scrittore in Italia è presente con tre sole traduzioni. Peccato, fossi un editore non esiterei a far conoscere maggiormente questo grande scrittore forse troppo colto per il grande mercato, ma certamente essenziale per chi ama la Letteratura, il Teatro e la Poesia. In molte altre lingue è stato tradotto. Siamo solo noi italiani così ignoranti? Mi auguro di no.
L'articolo mi è dunque piaciuto e tanto.
Paolo





