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Deutschstunde: Roman Taschenbuch – 1. Februar 2006

4.3 von 5 Sternen 102 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Eine beispielhafte Geschichte um blindes Mitläufertum und pervertiertes Pflichtbewusstsein in der NS-Zeit.«
Maxi 03/2009

»Die ›Deutschstunde‹ ist ein Buch, das in seiner Thematik zeitlos ist, das eine Lehrstunde dafür ist, wie schön und eindrucksvoll Sprache sein kann.«
Die Kitzinger 23.04.2007

»Ein Meisterwerk, dessen Ernst voller Trauer ist – wie es nur bei einem Beobachter sein mag, der Humor hat.«
Werner Weber, Die Zeit

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Siegfried Lenz, der am 17. März 1926 in Lyck, einer kleinen Stadt im masurischen Ostpreußen geboren wurde, zählt zu den bedeutendsten Autoren der deutschsprachigen Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur.

Nachdem Lenz aus englischer Kriegsgefangenschaft entlassen worden war, ging er nach Hamburg und studierte Philosophie, Anglistik und deutsche Literaturgeschichte, ehe er 1950/51 als Redakteur für die "Welt" arbeitete. Von 1951 bis zu seinem Tod am 7. Oktober 2014 lebte er als freier Schriftsteller in Hamburg. Bereits mit seinem ersten Roman gelang es ihm, die Kritik und die Leser für sich einzunehmen, und bis heute zeichnet sich Lenz' Werk dadurch aus, dass es menschliche Schicksale und aktuelle gesellschaftliche Fragen auf eine Weise verknüpft, die literarisch ambitioniert die Bedürfnisse breiter Leserschichten nicht vernachlässigt.

Weite Teile des Lenzschen Werkes sind geprägt durch die Auseinandersetzung mit gesellschaftskritischen Problemen (etwa die Romane "Der Mann im Strom", 1957, oder "Brot und Spiele", 1959, einer der wenigen geglückten Sportromane der deutschen Literatur) und mit dem Dritten Reich bzw. seiner Verarbeitung. Zu Lenz' größtem Erfolg wurde dabei der 1968 erschienene Roman "Deutschstunde", der auch internationalen bahnbrechend wurde. Wie der junge Siggi Jepsen darin die Geschichte seines Vaters, eines norddeutschen Polizisten, der es im Nationalsozialismus für seine Pflicht hält, das Malverbot seines Freundes Nansen zu überwachen, erzählt, ist eine bis heute bestechende Demaskierung eines pervertierten Pflichtbegriffs und wurde von vielen als befreiende künstlerische Auseinandersetzung mit diesem Thema verstanden. Der "Deutschstunde" folgten viele große Romane ("Heimatmuseum", 1978, "Der Verlust", 1981, "Exerzierplatz", 1985 oder "Die Auflehnung", 1994), die Lenz unverrückbar an die Seite der ‚großen' deutschen Gegenwartsautoren wie Heinrich Böll, Günter Grass oder Martin Walser stellten.

Sein Werk umfasst alle literarische Gattungen: Lenz arbeitete für das Theater ("Zeit der Schuldlosen", 1961), schrieb Hörspiele ("Haußuchung", 1967) und Essays ("Über den Schmerz", 1997), und für viele Leser ist er nicht zuletzt ein Meister der "kleinen Form". Seine oft humoristisch grundierten Erzählbände wie "So zärtlich war Suleyken" (1955), "Lehmanns Erzählungen" (1964) und "Der Geist der Mirabelle" (1975) belegen dies trefflich.

Siegfried Lenz wurde für sein Œuvre mit zahlreichen Ehrungen ausgezeichnet, darunter der Gerhart-Hauptmann-Preis, der Bayerische Staatspreis für Literatur, der Thomas-Mann-Preis, der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, der Goethe-Preis der Stadt Frankfurt am Main, der Lew-Kopelew Preis für Frieden und Menschenrechte 2009 und zuletzt der Nonino-Preis 2010 für sein Werk. Am 18. Oktober 2011 wurde ihm zudem die Ehrenbürgerwürde seiner Geburtsstadt Lyck verliehen. Seine Auszeichnungen galten dem literarisch unvergleichlichen Werk, und sie rühmten immer auch das unerschrockene Engagement des Autors.

Siegfried Lenz verstarb am 07. Oktober 2014.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Im Prinzip ist es die Biographie von Siggi Jeppssen, der in einem Heim für schwer Erziehbare sitzt. Als Strafarbeit bekommt er das Thema "Die Freuden der Pflicht". Er wird in ein Einzelzimmer gebracht, wo er in Ruhe schreiben und nachdenken soll. Er schreibt und schreibt und weigert sich, auch nach Tagen nicht, die Aufgabe abzubrechen. Er beschreibt das Leben in seiner Familien. Sein Vater ist der Polizeiposten eines kleinen Küstenortes. Seine Mutter, eine recht kalte Person, mit der er so wenig wie möglich zu tun haben will. Mit seiner älteren Schwester Hilde hat er ein gutes Verhältnis. Doch sein Mittelpunkt ist der Mahler Jansen. Doch dieser ist im Dritten Reich mit einem Malverbot belegt, das Siggis Vater strengstens überwacht.
Die Geschichte als solche hätte Lenz mit Sicherheit in einem schmalen Bändchen untergebracht. Doch ist es gerade sein Stil, der dieses Buch so einzigartig macht. Wie er Menschen, Landschaften, Wetter oder Stimmungen beschreibt - das ist einfach Literatur vom Feinsten. Es ist ein Genuss in diesem Buch zu lesen. Doch - man braucht dafür Zeit. Es ist kein Buch für "schnell mal zehn Minuten Lesen". Das funktioniert nicht. an diesem Buch MUSS man dran bleiben und dann kann man es in vollen Zügen genießen.
Auch wenn der Begriff abgedroschen ist - es ist trotzdem sein Meisterwerk.
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Ich habe das Buch schon vor vielen, vielen Jahren gelesen, aber es war gut, dass ich es erneut gelesen habe. Ein wundervolles Buch im perfekten Schreibstil von Siegfried Lenz, das uns in die Nachkriegszeit von Deutschland führt und den Finger auf das Vorgehen und Benehmen der Generation unserer Eltern legt. Der verschachtelte Roman, fast wie ein Krimi konstruiert, hält die Spannung bis zum Ende aufrecht und gibt ein gutes Bild von der Situation und dem Denken der Menschen nach Ende des Krieges. Ein Muss auch für jüngere Generationen!
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Siggi Jepsen sitzt in einer Anstalt für schwer erziehbare Jugendliche und gibt ein leeres Heft ab, als er einen Aufsatz über "die Freuden der Pflicht" schreiben soll. Zur Strafe erhält er Karzer und muß seine Arbeit nachliefern. Dabei geht er über vor Erinnerung an seinen Vater, den nördlichsten Polizeiposten Deutschlands, der 1943 seinem Freund, dem Maler Max Ludwig Nansen, das von den Nazis verhängte Malverbot übermittelt und danach dessen Einhaltung überwachen soll. Dabei entwickelt sich eine Geschichte in der ein minderjähriger Sohn sich geistig immer weiter von seinen Eltern entfernt, in dem Maler eine Art Ersatzvater sieht und in seinem Bestreben, dessen Bilder zu retten, kriminell wird.
Dieses Buch ist ein ganz großartiges Stück deutscher Nachkriegsliteratur! Die Diktatur wirbelt Menschen in der äußersten deutschen Provinz durcheinander, die Opportunisten und "Pflichterfüller" geraten mit den unabhängigen Geistern aneinander. Der Vater Siggis, ein biederer Landpolizist, sieht seine Lebensaufgabe in der Erfüllung seiner Pflichten, egal, wer ihm diese auferlegt. Er sagt seinem Sohn: "Du brauchst nicht mehr zu verstehen, als du gesagt bekommst,..." und "Brauchbare Menschen müssen sich fügen... Aus dir machen wir was Brauchbares, wirst sehen" (Seite 72). Das Malverbot exekutiert er konsequent, auch nach dem Krieg, als die Nazis nicht mehr an der Macht waren - es hat ihn niemand informiert, daß das Verbot nicht mehr gilt. Siggis Mutter ist eine einfältige Frau, die sich meistens im Schlafzimmer einschließt und die ihrer Tochter den leicht körperbehinderten Freund mit der Begründung auszureden versucht, man brauche keinen Kranken in der Familie.
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Nach dem Tode von Lenz fiel mir die "Deutschstunde" wieder ein. Vor einer gefühlten Ewigkeit mal gelesen. Von der ersten Seite ist man im Thema und das Buch läßt einen nicht wieder los. Das ist noch wahre Literatur. Das Beste, dass ich seit "Spiel des Engels" wieder gelesen habe. Natürlich lassen sich die Inhalte nicht vergleichen, aber das Niveau ist vergleichbar hoch. Nicht der Mist, den man heute von Brown, Grisham etc. als hohe Schule d. Bellestristik serviert bekommt. Wem die "Deutschstunde" noch nicht in der Schule verleidet wurde, der sollte sie unbedingt nochmal oder mit Genuß zum ersten Mal lesen. Viel Vergnügen dabei.
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Anfangs machte ich mich lustig über so manchen Ausdruck - über Erzählungen, die sich endlos zogen. Dann plötzlich war ich in einer Geschichte drinnen, die mich nicht mehr losgelassen hat. Das nennt man wirklich einfangen. Denn so empfand ich es. Teilweise schwer zu lesen, schwierig zu begreifen, aber immer fesselnd. Man muss dieses Buch einfach gelesen haben, wenn man gerne liest. Eine Grundlektüre für jeden leidenschaftlichen Leser.
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Ich fand den Roman einfach Super und es viel mir auch schwer das Buch beiseite zu legen. Aus einer Strafe wurde ein Bedürfnis, aus einem Aufsatz Endstand ein Werk welches selbst die "oberen" erstaunen lies. Genial geschrieben
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