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Deutschland. Ein Wintermärchen von [Heine, Heinrich]
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Deutschland. Ein Wintermärchen Kindle Edition

4.2 von 5 Sternen 78 Kundenrezensionen

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Kindle Edition
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Länge: 106 Seiten Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert PageFlip: Aktiviert

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Produktbeschreibungen

Amazon.de

Heine war davon überzeugt, daß er mit seinem "Werkchen" Deutschland. Ein Wintermärchen etwas verfaßt hatte, das "mehr Furore machen wird, als die populärste Broschüre, und das dennoch den bleibenden Wert einer klassischen Dichtung haben wird". Recht hatte er. Mit seinem Versepos sollte er zwar in kürzester Zeit die gesamte empörte Presse gegen sich haben, aber auch heute noch ist es aus unseren Bücherschränken nicht wegzudenken.

Was hier zunächst als genauer Reisebericht über eine Reise daherkommt, die Heine im Jahre 1843 von Paris über Aachen und Köln nach Hamburg führte, entpuppt sich auf den zweiten Blick als eine bissige politische Satire. Heine prangert u.a. die politische Rückständigkeit an, die das in viele Kleinstaaten zersplitterte Deutschland kennzeichnete; die drastischen Zensurpraktiken, mit denen die freie Meinungsäußerung verhindert wurde; sowie die Willkür des Polizeistaats Preußen unter der Herrschaft von Friedrich Wilhelm IV.

Es verwunderte niemanden, daß Heines Werk sofort nach dem Erscheinen verboten wurde. Was ihm als besonders negativ vorgeworfen wurde, war nicht nur der brisante Inhalt, sondern vielmehr die Verbindung von Form und Inhalt. Der Dichter hatte hier nämlich eine Variation der Vagantenstrophe verwendet, durch die die Strophen eine besondere Leichtigkeit erhielten und die zusammen mit der saloppen Sprache den Kritikern und Bewahrern der politischen Zustände geradezu wie schallendes Hohngelächter anmuteten.

Gerd Wameling bringt in der Erarbeitung für das Hörbuch diese pointierte Sprache zum Schillern und läßt in seiner Lesung die originellen Wortspiele und den scharfen Sprachwitz des großen Dichters von neuem aufblitzen.

So erwarten den Hörer fast eineinhalb Stunden Vergnügen auf höchstem Niveau bei diesem -- erfreulicherweise ungekürzten -- Hörgenuß. --Anne Hauschild

Amazon.de-Hörbuchrezension

Heine war davon überzeugt, daß er mit seinem "Werkchen" Deutschland. Ein Wintermärchen etwas verfaßt hatte, das "mehr Furore machen wird, als die populärste Broschüre, und das dennoch den bleibenden Wert einer klassischen Dichtung haben wird". Recht hatte er. Mit seinem Versepos sollte er zwar in kürzester Zeit die gesamte empörte Presse gegen sich haben, aber auch heute noch ist es aus unseren Bücherschränken nicht wegzudenken.

Was hier zunächst als genauer Reisebericht über eine Reise daherkommt, die Heine im Jahre 1843 von Paris über Aachen und Köln nach Hamburg führte, entpuppt sich auf den zweiten Blick als eine bissige politische Satire. Heine prangert u.a. die politische Rückständigkeit an, die das in viele Kleinstaaten zersplitterte Deutschland kennzeichnete; die drastischen Zensurpraktiken, mit denen die freie Meinungsäußerung verhindert wurde; sowie die Willkür des Polizeistaats Preußen unter der Herrschaft von Friedrich Wilhelm IV.

Es verwunderte niemanden, daß Heines Werk sofort nach dem Erscheinen verboten wurde. Was ihm als besonders negativ vorgeworfen wurde, war nicht nur der brisante Inhalt, sondern vielmehr die Verbindung von Form und Inhalt. Der Dichter hatte hier nämlich eine Variation der Vagantenstrophe verwendet, durch die die Strophen eine besondere Leichtigkeit erhielten und die zusammen mit der saloppen Sprache den Kritikern und Bewahrern der politischen Zustände geradezu wie schallendes Hohngelächter anmuteten.

Gerd Wameling bringt in der Erarbeitung für das Hörbuch diese pointierte Sprache zum Schillern und läßt in seiner Lesung die originellen Wortspiele und den scharfen Sprachwitz des großen Dichters von neuem aufblitzen.

So erwarten den Hörer fast eineinhalb Stunden Vergnügen auf höchstem Niveau bei diesem -- erfreulicherweise ungekürzten -- Hörgenuß. --Anne Hauschild


Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 159 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 106 Seiten
  • ISBN-Quelle für Seitenzahl: 364025709X
  • Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B004SISGHO
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen 78 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: #418 Kostenfrei in Kindle-Shop (Siehe Top 100 - Kostenfrei in Kindle-Shop)

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Ein Kunde am 28. Dezember 2005
Format: Gebundene Ausgabe
Heines "Deutschland. Ein Wintermärchen" ist eine - 1844 gedruckte - Satire auf deutsche Zustände um 1840. Das Werk, das nach Heines Deutschland-Reise 1843 entstanden ist (er lebte seit 1831 im Pariser Exil), ist in Form einer Reisebeschreibung organisiert; die wichtigsten Stationen sind Aachen, Köln (Kölner Dom), der Teutoburger Wald (Hermannsdenkmal), Minden, Hannover und Hamburg. Jeder Ort wird von Heine mit einem speziellen Thema verknüpft, mit einem spezifischen Aspekt seiner Deutschland-Kritik, z.B. Aachen mit dem stocksteifen preußischen Militär, Köln mit der Kritik an der katholischen Kirche, Hannover mit dem Verfassungsbruch von König Ernst August, Hamburg mit philiströser Geschäftstüchtigkeit etc. Im Zentrum stehen vier Barbarossa-Kapitel, die im Kyffhäuser (Thüringen) angesiedelt sind. In diesen Kapiteln reagiert Heine auf die politische Instrumentalisierung der Barbarossa-Sage, wie sie in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts von zeitgenössischen Autoren (u.a. Geibel) vorgenommen wurde. Für Heine ist Barbarossa ein anachronistisches Idol, und deshalb wird er als vertrottelter Antiquar, als "altes Fabelwesen" karikiert. Eigentlich treffen aber will er mit seiner Satire Friedrich Wilhelm IV., den reaktionären König von Preußen, der ihn mit Haftbefehlen verfolgt und den er im Schlusscaput direkt attackiert. Berühmtheit erlangte insbesondere das erste Caput, in dem Heine der christlichen Jenseitsvertröstung seine sensualistische Doktrin entgegenstellt: "Wir wollen hier auf Erden schon / Das Himmelreich errichten." - Eine glänzende Satire. Sehr witzig! Sehr amüsant! Sehr polemisch!Lesen Sie weiter... ›
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Format: Gebundene Ausgabe
Heines „Wintermärchen" von Deutschland ist entstanden von Januar bis April 1844. In diesem Gedichtszyklus verarbeitet Heine die Eindrücke, die er bei seiner Deutschlandreise ein Jahr zuvor unternommen hat. Er zeigt die Misere der deutschen Verhältnisse auf. Dabei besitzen die Verse eine beißende Satire. Man kann den Text so erklären: Heine besucht seine Mutter in Deutschland, die er viele Jahre schon nicht mehr gesehen hat und verarbeitet das in seinem „Wintermärchen". Nichts weiter. Aber das wäre nur die halbe Geschichte, denn das „Wintermärchen" ist mehr! Es ist grundsätzliche Kritik an den deutschen Verhältnissen der Zeit in einer Bissigkeit, die sie nur außerhalb des Einflußbereichs der deutschen Zensoren haben konnte. Das Buch ist nicht umsonst heute Schulstoff. Aber man sollte es sich auch mal (wieder) außerhalb des schulischen Drucks durchlesen, denn allein die Dichtung ist es wert. Aber auch für die historische Betrachtung kann Heines Wintermärchen ein übriges tun. Und wer zu faul zum Lesen ist, kann es sich ja von Eberhard Esche vorlesen lassen.. dazu müsste dann aber diese CD gekauft werden oder man müsste ins Deutsche Theater Berlin gehen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Heinrich Heine. Jeder kennt ihn vom Schulunterricht aber ich weiß nicht ob er in der Schule heute eigentlich heute auch noch behandelt wird. Würde mich sehr wundern, kritik ist ja nicht mehr so gefragt. Leute wie er fehlen heute leider oder sie weden nicht bekannt, eigentlich schade! Liest man dieses Buch, wird man zwangsläufig in seine Zeit anfangs des 19. Jahrhunderts versetzt und merkt daß auch damals schon zensiert wurde, die Presse nicht immer die Wahrheit sagte und die Rothschilds auch schon legendär reich waren. Heine war klug, gefühlvoll, ein scharfer beobachter und - ein kleiner Hallodri wie man an seinen Liebesgedichten die in anderen Bänden abgedruckt sind, sieht. Das macht ihn sehr sympathisch und ich werde das Wintermärchen immer wieder zur Hand nehmen!
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Format: Taschenbuch
Um dieses Werk zu verstehen, musste ich es insgesamt 5x lesen, denn ich konnte mich am Anfang nicht wirklich auf den Stil einlassen, in welchem Heine das Werk geschrieben hat. Mit jedem mal lesen mehr hab ich jedoch sowohl den Inhalt verstanden, als mich auch mit der schriftlichen Form angefreundet, und wie es typisch für Heinrich Heine ist, ist es einfach wieder ein Klassiker der deutschen Literatur.
Besonders auffallend ist, dass es nicht nur eine doch sehr offene Satire des damaligen Deutschland darstellt, sondern in gewissen Abstrichen auch heute noch einige sehr interessante Anspielpunkte findet, denn so sind selbst heute noch einige Punkte noch recht ansprechend, wenn auch nicht mehr so offensichtlich wie es zur damaligen Zeit war.

Liest man das Buch, sollte man aber seine ganze Aufmerksamkeit dem Werk widmen, denn jede kleine Ablenkung kann einem aus dem Inhalt reisen, und in meinen Augen ist dies wirklich ein Werk, welches nicht für jeden sofort einfach zu verstehen ist, denn so verabscheuen leider die meisten Leute aus meinem Umfeld dieses Werk, und in meinen Augen ganz klar unverdient.
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Format: Gebundene Ausgabe
Ein satirischer Blick auf das Deutschland 1844 in Versform ist es,
den Heine, aus dem französischen Exil zurückkehrend, auf seine Heimat wirft.
Gezielte Seitenhiebe gehen in die Richtung der Kirche, der Zensur, der reaktionären
Politik und des übertriebenen Nationalismus.
Das alles in flotten Versen, die schon fast Volkslied-Charakter haben.
Das Wintermärchen läßt einen schmunzeln, nachdenken und regt sogar dazu
an, das Geschichtsbuch hervorzukramen, um sich noch einmal mit den historischen
Fakten auseinander zu setzen.

Wer große Literatur sucht, die kurzweilig zu lesen ist, der wird bei
diesem Buch fündig!
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