Jeans Store Hier klicken Neuerscheinungen Cloud Drive Photos Alles für die Schule Learn More saison Hier klicken Fire Shop Kindle Roosevelt festival 16

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Jubel! Es gibt einen Briten, der uns Deutsche mag! Wirklich! Und ausgerechnet dieser eine hat auch noch ein Buch darüber geschrieben, wie man ein waschechter Deutscher wird. Er liebt unsere drei wichtigsten Errungenschaften, nämlich Umweltschutz, Organisation und Zwanghaftigkeit und wie wir sie im Tritinschen Recyclingwahn aufs Wunderbarste zusammenführen. Er zieht sich im Haus Pantoffeln an und stellt die Fenster auf kipp (habe ich gerade auch gemacht...). Er mag es, wenn wir nicht um den heißen Kartoffelsalat rumreden, sondern sagen, was wir denken, und er mag sogar Kartoffelsalat. Es ist zu schön um wahr zu sein: da gibt jemand Steak and Kidney Pie für Kartoffelsalat auf!
Adam Fletcher hält uns Deutschen aber nicht nur ironisch den Spiegel vor, sondern sucht sich besonders die Skurrilitäten heraus, die uns vom Rest der Menschheit offenbar grundlegend unterscheiden. Ich wusste nicht, dass es nur in Deutschland Apfelschorle gibt. Aber wenn ich drüber nachdenke... Überhaupt: Bei allem Witz und trockenem britischen Humor gibt es eine ganze Menge, über das man trefflich nachdenken kann. Und ich meine jetzt nicht weiße Socken zu Sandalen. Schon eher unser Hang zum Klugscheißen (es gibt überhaupt kein englisches Wort dafür) oder unser gespanntes Verhältnis zur Ironie. Das sollte man übrigens im Reinen haben, bevor man das Buch liest. Briten haben die Ironie im Blut. Auch Adam Fletcher macht da keine Ausnahme.

In 50 Lektionen führt er den Aspiranten auf dem steinigen Weg vom foreigner zum Deutschen ehrenhalber. Die Lektionen sind kurz, aber einprägsam und vor allem sind sie zweisprachig. Das macht ja auch irgendwie Sinn. Liest man das Buch von vorne nach hinten, ist es auf Deutsch, liest man von hinten nach vorne, ist es auf Englisch. Ich muss gestehen, ich habe bei so mancher maliziösen Formulierung auch im englischen Text nachgeschaut und dabei eine Menge eleganter Idioms gelernt. Mein Arsenal an Ironie hat sich auch im Englischen erkennbar verbessert. Das ist Völkerverständigung im schönsten Sinn.

Gebt dem Mann endlich die Einbürgerungsurkunde. Er hat sie sich hart erarbeitet. Sehr hart.
77 Kommentare| 58 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Juli 2013
German stereotypes are, by now, hackneyed: we've all heard that the Deutsche are efficient, sausage-eating, mountain-hiking, bureaucracy lovers that drive down the autobahn at unholy speeds. Adam updates our collective perceptions with fifty nuanced observations, such as the love of fizzy drinks, unquestioning obedience to pedestrian crossing lights, and a tendency to open beer bottles with anything but a bottle-opener. His findings mostly rang true in my two years of experience in Berlin, and I predict a generation of conceited travellers recounting their experiences of the German psyche by dressing up Adam's opinions as their own.

The book is easy-reading since Adam writes conversationally using ample, colourful imagery, humility, and plenty of tasteful humour. I chuckled at least once per section. Moreover, of all the dual-language books available in English and German (Penguin Parallel Texts, Grimm's Tales, Alice in Wonderland... ), Adam's has the most real-world and practical German, so it comes highly recommended to German language learners who don't foresee the need for an extensive vocabulary of castles, rabbit-holes and 100-year curses.

I left the book on my living room table and caught my German guests flipping through the pages with rapt interest—after all a book about your nation's stereotypes tantalisingly approximates a book about you. My German girlfriend was particularly shocked to learn that the English (and Irish, like myself) are indirect and subtle in communication compared to their German counterparts, and with trepidation I sensed her mentally replaying our entire courtship under this un-trusting new perspective. Oh dear.

I deducted a star because the book's written content was a little short, even taking into account its dual-language nature. Between illustrations, generous font-sizes and flabby margins, I estimate the book came in at a standard forty pages in each language. Furthermore the author sometimes uses repetitious callback humour to pad later content with reincarnations of previous jokes. For example, in his final step, "SAY TSSSSSSSSSSSSCHÜÜ-HÜSSSSSSSSS", he writes "No doubt you've already enlarged your CV, lengthened your breakfast, and gained more qualifications", referring to three previous steps. I felt disappointed because I enjoyed the author's insights and I knew that if he spent longer writing (or—more likely—if his publisher gave him more time) then he could have expanded the book's length and edited out the repeat gags.

Still, I recommend the book as an amusing and enjoyable 21st century introduction to German culture, a practical dual-language text, and a sometimes controversial conversation starter.

Disclosure: I am a friend of the author but he asked me to review objectively, which I hope I have done.
0Kommentar| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. August 2013
Die Story: Adam Fletcher kommt ursprünglich aus England und ist wegen eines Jobs nach Deutschland gezogen. Tja. Aber Deutscher zu sein und die Deutschen zu verstehen ist garnicht so einfach wie man vielleicht denkt.
Vor allem das Essen und die Sprache stellen Adam Fletcher vor einige Probleme, mit denen er anfangs noch zu kämpfen hat.
Aber wie wird man den nun Deutscher?

Der Stil: Zunächst ist anzumerken, dass das Buch in zwei Sprachen geteilt ist. Man kann das Buch auf Deutsch oder auch auf Englisch lesen. Dazu dreht man das Buch einfach um und wird auch durch den Buchumschlag darauf aufmerksam gemacht für welche Sprache man sich nun entschieden hat.
Der Einstieg ins Buch wird durch eine kleine Einleitung erleichtert, wie der Autor Adam Fletcher überhaupt auf die Idee kam ein solches Buch zu verfassen. Angefangen hat die Idee als Blog mit rund einer Million Leser und ist jetzt auch als Buch erhältlich.
Natürlich werden die 50 Schritte nicht einfach herunter geschrieben, Adam Flechter hat viele seiner persönlichen Erfahrungen mit einfliessen lassen, welche das Buch sehr charismatisch erscheinen lassen. Selbst wenn man sich als Deutscher "ertappt" fühlt, so nimmt man es ihm nicht übel. Darauf ist das Buch auf nicht ausgelegt, der Autor sagt ganz klar das dieses Buch als Hommage (besondere Ehre) anzusehen ist. Schließlich lebt er immer noch in Deutschland und ist glücklich.
Auf die einzelnen Schritte möchte ich an dieser Stelle nicht eingehen, denn dann würde ich dem Buch zu viel vorwegnehmen. Es sei aber so viel gesagt: bestimmte Klischees wie die Kartoffel und das rote Männchen werdet ihr auf jeden Fall finden, aber dafür andere typische Klischees nicht. So wird mal nicht der Fussball erwähnt oder die Bahn. Immerhin kennt man das schon und daher mag ich das Buch auch so gerne - trotz "typisch deutsch" hat Adam Fletcher nochmal einen ganz anderen Blickwinkel aufgenommen und niedergeschrieben.
Aufgefrischt werden die einzelnen Schritte immer wieder durch passende Illustrationen verdeutlicht und unterstrichen. Selbst diese sind teilweise schon sehr lustig und entlocken das ein oder andere Schmunzeln.

Mein Fazit: Mir hat das Buch sehr gut gefallen und es hat mich auch sehr gut unterhalten. Es ist eine wirklich nette Lektüre für Zwischendurch und dank der Zweisprachigkeit sehr interessant zu lesen.
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Juli 2013
Adam is not only hilarious, but also spot on. This book is as a bouquet of finely distilled German idiosyncrasies, and as an Ausländer living in Berlin for about a year and a half now, I can vouch for its truthfulness. More than an integration guide, «How to be German in 50 easy steps» shows how germans, even when awash with Ordnung, have this cute aura of cuddliness that makes you want to hug each and every single one of them. They came a long way from the old stereotypes :)
If you're planning on moving to Germany, or have recently arrived, this book is for you. But do make sure to mail a few copies to your friends your family back home — it will help them understand you didn't really leave them behind, but are merely awe-struck with your central european safari.
0Kommentar| 21 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. August 2013
„Wie man Deutscher wird“ spricht in erster Linie und immer wieder sehr fürsorglich den jungen „Ausländer“ an, der sich wie der britische Autor Adam Fletcher selbst, noch fremd und orientierungslos auf deutschem Boden bewegt. Diesem Fremdling wird hier eine ausgesprochen komische und sehr Anwender freundliche Integrationshilfe gegeben. Mir scheint dieses Buch allerdings für den Inländer, die Deutschen selbst, mindestens genauso spannend. Ein humorvoller Spiegel, in den dieses Land so lange nicht mehr geschaut hat.
Wie, Kippfenster gibt es nur in hier? Kaum zu glauben!
Und Apfelsaftschorle, ausgedehnte Frühstücksorgien sind typisch deutsch? Verblüffend!
Nach dieser Lektüre muss ich mich offenbar viel mehr als Teil der deutschen Kultur betrachten, als ich bislang dachte. Und das Schöne daran ist, es macht mir nichts aus! Der Autor macht mir Mich Selbst als Teil dieser jungen, deutschen Kultur absolut sympathisch. Und das – mal ehrlich – hatten wir lange nicht! Keine zerknirschten historischen Betrachtungen, kein Funken des Vergangenheitsbewältigungsgeistes ist hier zu spüren. Wie erfrischend!
‚Wie man Deutscher wird’ ist ausgesprochen witzig, weil gut beobachtet und es greift auf leichte Weise ein Thema auf, das - für „uns“ Deutsche - eher prekär scheint: „Was ist typisch deutsch?“ Normalerweise eine Frage, bei der der Inländer sofort Abwehrhaltung annimmt. Hier definiert ausgerechnet ein Engländer diese Klischees neu. Mit britischem Humor, versteht sich.
Und, to be frank, ich gehöre viel lieber zu den Kippfenster-und Apfelsaftschorlen-Deutschen, als zu den Weißwurst- oder Sauerkrautdeutschen. Thanks, Adam Fletcher!

Ein Thema, das mir beim Lesen in den Kopf kam, sind die Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland. Sind manche typisch deutschen Eigenarten, die vom Autor beschrieben werden, nur dem einen oder dem anderen Teil zuzuordnen? Oder sind die Unterschiede etwa dabei sich zu vermischen? Und sollte man solche Überlegungen überhaupt anstellen? Oder ist das schon wieder typisch deutsch?
Absolut lesenswert für Aus- und Inländer!
11 Kommentar| 15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Juli 2013
"How To Be German" is a must read for anyone thinking of moving to Germany. Some of the most basic and fundamental survival skills are included- look in the eyes when you Prost! Empty road? Egal!! You must wait for the Ampelmännchen! I read the original blog post before moving to Germany and it filled me with fear- how could I possibly connect with people who lovingly wear house shoes for no apparent reason? Now, I share the warmth which Fletcher clearly feels for this wonderful country full of eccentricities.

This book is extremely enjoyable to read- it reads from one funny observation to the next. Rarely, do I laugh out loud at text, but this book elicited that response from me. Fletcher's truthful pops at the oddities of German life are in no way edited, but are written in such a way that make you want to leap into the bizarre world of Leben in Deutschland. His clear affection for this country shines through every joke, and therefore make it read like a playful teasing of one you love. His tongue is as firmly in his cheek, as his heart is in the right place.

Besides, if you learn nothing else from this funny little book, you will realize that German's are big on pragmatism. If you think German life is weird, well, chances are you haven't thought about it logically.
0Kommentar| 14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Mai 2014
How to be German. Ja, wie sind wir denn eigentlich so?
Wir wissen ganz genau, wie der Rest der Welt uns sieht: Würstchenessend, pünktlich, fleißig und wir bauen gute Autos. Achja und wir trinken gerne Bier. (Ab und zu).
Adam Fletcher richtet dieses Buch nicht ausschließlich an uns Deutsche, sondern viel mehr an alle little foreigners, die vielleicht gerne in unser schönes Land kommen möchten.
Und dabei lässt er keine Peinlichkeit aus. In 50 Schritten erklärt er bestimmte Situationen, die uns manchmal gar nicht so sehr bewusst sind.

Ein Beispiel:
Man liegt abends allein oder zusammen mit seinem Partner im Bett und schließt die Augen und versucht in einen langsamen Schlummer überzugleiten. Doch irgend etwas stimmt nicht. Man wälzt sich auf von der einen Seite auf die andere, schlägt seine Decke um. Man ist ganz unruhig, bis man merkt: man hat das Fenster nicht aufgemacht und es ist einfach viel zu warm zum Schlafen, wenn das Fenster nicht auf ist. Beziehungsweise “auf Kipp”.
Eigentlich ganz normal, dass es in anderen Ländern aber durchaus nicht üblich ist, dass Fenster über Nacht aufzulassen, ist uns Deutschen oft nicht bewusst.
Erst beim Lesen der kurzen Absätze führt der Autor dem deutschen Leser vor Augen, was er sich doch im Laufe der Zeit und über Generationen hinweg für skurrile Macken angewöhnt hat.

Ursprünglich führte Adam Fletcher einen Blog, in dem er von seinen Erlebnissen als ausgewanderte Brite erzählte. Dieser wurde so erfolgreich und beliebt, dass dann sein eigenes Buch folgte.
Und auch wenn Fletcher schreibt, dass wir Deutschen immer davon ausgehen, Briten hätten Humor, beweist er mit diesem Buch doch genau da. Es ist witzig und unterhaltsam geschrieben. Der Autor zieht Vergleiche ran oder führt uns auf so irrwitzige und sympathische Weise unsere Marotten vor Augen, dass wir einfach nur über uns selbst lachen können. In kurzen und knackigen Episoden erzählt er von seinen Erfahrungen. Das ganze ist weiterhin bilingual gestaltet, quasi als Wendebuch für deutsche und fremdsprachige Leser.
Humoristische Bücher sind nicht mein Metier, aber das hat es geschafft, sich in mein Herz zu lachen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Dezember 2013
Ein nettes humorvolles Buch über die Eigenheiten der Deutschen aus der Sicht eines in Deutschland lebenden Ausländers.
Das Interessante an dem Buch ist seine Zweisprachigkeit. Von vorne gelesen Deutsch und dreht man er um hat man den Text auf Englisch. Das Buch eignet sich sehr gut für Englischsprachler, die Deutschland bzw. die Deutschen näher kennenlernen möchten. Natürlich sind die einzelnen Punkte nicht ganz ernst zu nehmen. Es ist amüsante Unterhaltung. Sehr gut als Geschenk geeignet, auch für Leute, die Deutsch bzw. Englisch lernen.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. November 2014
Ein kurzweiliges Buch. Streckenweise sehr witzig (Diner For One in der Silvesternacht, sowie die Feuerwerks-Orgien), andere Dinge sind neu und interessant (Apfelschorle ist etwas typisch deutsches?), woanders wieder genial zutriffend (Klugscheißerei, Bewerbungsunterlagen, Sitzplätze im Kino).
Nach Lektüre des Buches muss ich feststellen, dass ich als Deutsche wohl nicht so typisch deutsch bin. Aber ich kenne genug Leute, auf die das zutrifft, was im Büchlein beschrieben ist. Ich habe mich insgesamt gut unterhalten gefühlt, es in einem Zug durchgelesen und das Buch halte ich für eine lustige Idee. Es spielt nett und überhaupt nicht bösartig mit ein paar Vorurteilen, die hier auf die Schippe genommen werden.
Super sind auch die teilweisen Vergleiche mit England, von dort stammt nämlich der Autor des Buches.
Gerne 5 Sterne!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. August 2016
Herr Fletscher, Gott sei Dank wollen sie Deutscher werden in der Jetztzeit.
Vor einiger Zeit hätten Sie noch Militärparaden besuchen müssen (wie z.B. die Briten heute noch),
hätten Seilschaften über z.B. schlagende Burschenschaften eingehen müssen ( wie die Franzosen oder Engländer oder Amerikaner heute noch), hätten sich Kriegsberichte über glorreiche Siege anhören müssen ( wie die .... heute noch),
hätten den Hintern mit Zeitungspapier wischen müssen (wie .... heute noch),
es gibt noch mindestens 46 weitere "Mußdinge", also ihr Buch beschreibt all das, was man als freier pluralistischer moderner Mensch
durchaus erlernen wollen kann,wenn man will. Wen man nicht will, gehts auch, hier in Deutschland, das nenne ich
moderne Freiheit.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden