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Die Deutschen und ihre Mythen Gebundene Ausgabe – 6. März 2009

4.5 von 5 Sternen 12 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Herfried Münkler, geboren 1951, ist Professor für Politikwissenschaft an der Berliner Humboldt- Universität und Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Mehrere seiner Bücher gelten mittlerweile als Standardwerke, etwa «Die neuen Kriege» (2002), «Imperien» (2005), «Die Deutschen und ihre Mythen» (2009), das mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet wurde, und «Der Große Krieg» (2013), das monatelang auf der Spiegel-Bestsellerliste stand.


Kundenrezensionen

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Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Auf gut 500 Seiten schreibt Herfried Münkler in fünf Hauptkapiteln
- Nationalmythen
- Ein Kampf gegen Rom
- Preußenmythos und preußische Mythen
- Burgen und Städte
- Politische Mythen nach dem Zweiten Weltkrieg
über die deutsche Geschichte vor dem Hintergrund ihrer Mythen. Dabei identifiziert er die Bundesrepublik zunächst als symbolarmen Staat, was in der alten westdeutschen Republik durch den Provisoriumscharakter des Grundgesetzes sowie der Bundeshauptstadt zusätzlich erleichtert wurde. Wenn es überhaupt so etwas wie Mythen gab, beschränkten sie sich auf das Wirtschaftswunder oder die Weltgeltung deutscher Produkte.
Auf diesen Vorbemerkungen aufbauend geht Münkler systematisch, intelligent und sprachlich ansprechend vor und setzt mit dem Beginn der krampfhaften Suche nach Mythen im Zuge der deutschen Nationalbewegung am Anfang des 19. Jahrhunderts ein, die vorläufig in der "Verdenkmalung" nach der Reichsgründung 1871 gipfelte.
Um einen zentralen Aspekt des Buches zu verdeutlichen, soll hier der Autor selbst zu Wort kommen:
"Unabhängig von der Frage, ob politische Mythen eine befreiende oder einengende Wirkung haben, tragen sie zur Ausgestaltung eines kollektiven Gedächtnisses bei, das für die Identität politischer Gemeinschaften von zentraler Bedeutung ist. Auf diese Weise formen sie das Selbstbild von Kollektiven, werden politisch handlungsleitend und haben orientierende Funktion."
Besonders erhellend sind Münklers anschauliche Erklärungen wie aus einfachen historischen Erzählungen (Nibelungen), historischen Personen (Barbarossa) oder literarischen Figuren (Faust) Mythen wurden.

Diesem Buch kann man nur eine große Leserschaft wünschen. Thematisch und inhaltlich hätte es das allemal verdient.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Dem Autor ist hier eine detailreiche Darstellung und Analyse eines komplexen Themas gelungen. Die Stärke des Buches besteht darin, in gut verständlicher Form, dem Bedeutungsspektrum zahlreicher Mythen unterschiedlichen Typus (von Tacitus über Faust bis zum Wirtschaftswunder und den Werbekampagnen) in ihrem Entstehungskontext nachzugehen, ihre Funktion, innere Struktur und ihre Umdeutungen vom Mittelalter bis zum 20. Jhd. aufzuzeigen. Er stützt sich auf zahlreiche wissenschaftliche und literarische Quellen und belegt akribisch. Münkler steht dem Mythos keinesfalls ablehnend gegenüber oder macht den Deutschen gar ihre nationalen Mythen madig, wie der Vorrezensent fälschlicherweise behauptet. Er verfolgt vielmehr Möglichkeiten, die bekannten Mythen an spätere Realitäten anzupassen und das damit verbundene Scheitern.
So hatte der Arminius-Mythos nach der Gründung des Kaiserreichs seine Sinnhaftigkeit eingebüßt und war auch politisch nicht mehr gewünscht, da dieser in seiner antiimperialistischen Ausrichtung eher dem Widerstand gegen das "Reich" in die Hände gespielt hätte. Genauso unter den Nationalsozialisten, die mit Arminius nicht so recht etwas anzufangen wussten, denn er war kein Feldherr (wie im Hermannsdenkmal ikonografisch verewigt), sondern ein Widerstandskämpfer gegen die Unterdrückung. Und den Nazis war dagegen an Expansion und nicht Verteidigung des heimatlichen Bodens gelegen. Als Deutschland 1944 gegen die Übermacht der Alliierten verteidigt werden sollte, dachten die Nationalsozialisten nicht mehr daran, den Arminiuskult wiederzubeleben.
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Format: Gebundene Ausgabe
Ein Streifzug durch die deutsche Mythengeschichte, profund geschrieben und trotzdem spannend zu lesen, deshalb absolut empfehlenswert. Münkler gliedert in fünf Großkapitel: "Nationalmythen" (Barbarossa, Nibelungen, Faust), "Kampf gegen Rom" (Tacitus, Hermannschlacht, Luther, Canossa), "Preußische Mythen" (u.a. Friedrich der Große, Königin Luise, Hitlerattentat), "Burgen und Städte" (Wartburg, Weimar, Nürnberg/Dresden, Rhein) und "Politische Mythen nach dem Zweiten Weltkrieg". Interessant dabei, wie ein "mythischer Kern" im Laufe der Geschichte immer wieder umerzählt und den jeweiligen politischen Verhältnissen entsprechend neu interpretiert wurde, wie Mythen miteinander verknüpft wurden (etwa die Arminius- mit der Siegfried-Legende), in Vergessenheit gerieten und wiederbelebt wurden. Im Mittelpunkt steht dabei immer wieder die mythentrunkene Zeit des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, Kulminations- und Endpunkt vieler Mythengeschichten schließlich das Kriegsende 1945. Besonders spannend und erhellend fand ich die Kapitel über den Mythos "Faust" und seine Wandlungen, über die Weimarer Klassik und die Gründungsmythen der DDR. Dürftig allerdings die Mythenlandschaft der Bundesrepublik: statt "mythischer Großerzählungen": Wirtschaftswunder, Autos, Fußball, - war da noch was? Sicher, die Wiedervereinigung hat mythisches Potential, doch hier muss sich die "Arbeit am Mythos" (Blumenberg) noch gestalten. Münkler betont die Wichtigkeit von Mythen für die politische Kultur, stattdessen herrscht ein emotionales Vakuum, das von kurzlebigen Kampagnen ("Mehr Demokratie wagen", "Du bist Deutschland") und Parolen ("Wir sind Papst") kaum kompensiert werden kann.Lesen Sie weiter... ›
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