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Deutsch für Profis: Wege zu gutem Stil Taschenbuch – 2001

4.3 von 5 Sternen 61 Kundenrezensionen

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Wir müssen uns belehren lassen! Daß sie das meinen, dafür sind die Redakteure der Wochenzeitung Die Zeit nicht gerade bekannt. Jüngst jedoch haben sie jemanden hoch in ihren journalistischen Olymp geladen, genau dies zu tun. Das Protokoll dieses Uploads haben sie sogar jeden lesen lassen -- in 47 Kolumnen. Da stand dann peinlich exakt drin, wie wenig professionell die Redakteure des Intelligenzblatts manchmal schreiben.

Ihr öffentlicher Oberlehrer war Wolf Schneider. Und sein Deutsch für Profis ist ein Grund dafür, daß er es sein durfte. Mit dieser profunden Stilkritik stürmte Schneider den Sprachthron der schreibenden Zunft.

Schon als er das Buch schrieb, stand der Hamburger weit oben. Er war Chefredakteur der Welt gewesen, Chef vom Dienst beim Stern, Washington-Korrespondent der Süddeutschen, er gründete die wohl beste deutsche Journalistenschule. Der 1925 Geborene hatte es nicht nötig, noch durch Nestbeschmutzen aufzufallen. Aber er tat es, und zwar heftig.

In dem Buch schießt er Breitseiten gegen schlechtes Deutsch, schleudert dessen Schreibern Schmähvokabeln wie "Sprachdurchfall!" entgegen. Dabei attackiert Schneider gerade die renommierten Blätter. 18 Beispiele bietet er allein aus der FAZ. Und nachdem er beispielsweise tadelt, daß manche "auf Glatzen Löckchen" drehen, leitet er über: "Freilich ist das ein kleines Übel, verglichen mit den miesen Maschen, Moden, Meisen, Mätzchen, Marotten und Manien, mit denen der Spiegel die deutsche Journalistensprache überzogen hat."

Trotz der harschen Worte: Die Profischreiber nahmen sie an, adelten das Pamphlet zum Lehrbuch. Die Süddeutsche etwa jubelte, obwohl selbst darin dutzendmal negativ erwähnt, das sei "der Königsweg". Auch die Verkaufszahlen kürten Schneider zum König der Sprachkritik.

Zwischen all den Attacken steht sein plausibles Reglement des professionellen Schreibens, das sich auch auf frühere Stilisten stützt, wie W. E. Süskind, Ludwig Reiners und E. A. Rauter. Für Wolf Schneider heißt professionelles Schreiben in erster Linie, verständlich zu schreiben.

Dabei scheint immer wieder seine Liebe zur Sprache durch. Sein Buch endet mit den Worten: "Sprache wird verwendet, verformt, verschlampt und aufgeblasen in Finanzämtern und Diskotheken, in soziologischen Seminaren und bei Schützenfesten. Niemand wundert sich, daß sie dort weder liebevoll behandelt wird noch zu frischer Kraft erblüht. Beides muß andernorts beginnen: in den Schulklassen und Redaktionen."

1999 nun fand er von der Zeit-Redaktion ein Wort, das direkt aus dem Soziologie-Seminar kommen kann: "Befindlichkeit". Er schrieb es noch nieder -- und gab die Kritik-Kolumne auf.

Wenn Schneiders Büchers wirken sollen, was sich jeder wünschen kann, dann müssen sie gut gelesen werden. Spaß macht das obendrein. --Frank Rosenbauer

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Wolf Schneider arbeitete mehrere Jahrzehnte lang als Journalist, Fernsehmoderator und Autor erfolgreicher Sachbücher und war zudem Leiter der Henri-Nannen-Schule. Seit 1995 hält er Sprachseminare für Presse und Wirtschaft und ist Ausbilder an verschiedenen Journalistenschulen. Im Jahr 2014 wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.


Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Wolf Schneider wendet sich in und mit diesem Buch zwar hauptsächlich an Journalisten, in denen er - wohl zu Recht, er muss es von Berufs wegen wissen - die Sprachverhunzer der Nation sieht; dennoch kann ich es jedem empfehlen, der aktiv mit unserer Sprache zu tun hat.
Mit den ersten Kapiteln habe ich mich ein wenig schwer getan, weil in ihnen für meinen Geschmack zu allgemein und teilweise ausschweifend über die Verfehlungen im Pressebetrieb berichtet wird. Den praktischen Teil hingegen kann ich nur loben; in ihm zeigt Schneider mögliche und gern angesteuerte sprachliche Klippen deutlich auf und bietet Hilfen an. So erkennt man Probleme und Fehler in der eigenen Schreibe und erhält zugleich die Möglichkeit, sie zu beheben. Und wem geht es nicht so, dass er/sie "aus dem Bauch heraus" eine Formulierung meidet oder gar als falsch empfindet, ohne diese Abneigung begründen zu können? Für etliche solche Fälle fand ich Erklärungen in Schneiders Buch: ein gutes Gefühl, zu wissen, dass mein "Sprachgefühl" selten trügt.
Der Hauptteil des Buchs ist m.E. hervorragend gegliedert, und Schneider stellt seine Anliegen logisch und gut verständlich dar.
Auch mir missfielen auf Dauer die Hasstiraden und ständigen Seitenhiebe auf den "Spiegel" - brauchte der Autor das fürs Ego? Dass im Buch selbst ein paar Fehler versteckt sind - wie von einem anderen Rezensenten angemerkt -, erfüllt den Leser unter diesen Umständen tatsächlich mit Schadenfreude.
Da das Buch 1984 erschienen ist, erstaunt mich die Aktualität der aufgezeigten sprachlichen Missstände in der Presse. Die Zeitungszitate aus den 70er und 80er Jahren könnten aus heutigen Blättern stammen.
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Von Ein Kunde am 1. September 1999
Format: Taschenbuch
Als ich Wolf Schneiders Buch zum ersten mal las, war ich erstaunt und fasziniert zugleich. Es gibt wohl keine vergleichbare Stilfibel auf dem deutschen Büchermarkt, welche so sehr in die Tiefe unserer Sprache und vor allem unseres alltäglichen Sprachgebrauchs geht, wie diese. Schneider schreibt dabei kritisch aber doch stets amüsant, mit einem "Augenzwinkern", wenn wir so wollen. Schon seine Überschriften versprechen dabei eine ganze Menge, was die nachfolgenden Texte noch übertreffen. Unter dem Titel "Wie man gut, interessant und verständlich schreibt" findet der Leser einige äußerst hilfreiche Tips, so zum Beispiel: "Weg mit den Adjektiven", "Bedingtes Lob für kurze Sätze", "Wo verständliches und gutes Deutsch sich trennen", "Volkes Maul ist nicht genug", "Schludereien und Marotten" und viele mehr. Sicherlich, manchmal mag dem Leser das Urteil Schneiders vielleicht hart oder spitzfindig erscheinen, aber es ist immer berechtigt und von äußerster Präzision scharfsinnig plaziert. Denn - wie es auf der ersten Seite nach Karl Kraus heißt: "Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben; man muß auch unfähig sein, sie auszudrücken"! Dieses Buch ist daher durchweg jedem wärmstens zu empfehlen, der sich im weiten Feld des Schreibens oder, und des Lesens bewegt; es regt wie kein anderes zur kritischen Selbstreflexion im Bereich der deutschen Sprache an; es ist zudem gut, korrekt, interessant, verständlich und sogar lustig geschrieben. Die Standardlektüre deutschen Sprachstiles schlechthin.
[Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.] (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Von Ein Kunde am 15. Juni 2005
Format: Taschenbuch
Es steht viel Richtiges und viel Gutes in diesem Buch, aber ich muss meine Vorgänger auch in ihrer Kritik bestätigen: Man vermisst die Milde und Unparteilichkeit, die man von einem Fachmann seines Alters erwartet (Schneider schrieb das Buch mit etwa 60). Dass ein Wort wie "argwöhnen" des Teufels sei, nur weil der Spiegel es benutzt, das leuchtet mir auch nach längerem Nachdenken nicht ein.
Schneider reißt, besonders gegen Ende, manches so kurz an, als hätte er die Lust verloren oder eben mal schnell einem drängenden Bedürfnis nachgegeben; der Leser erfährt dabei nicht mehr als aus jedem Duden.
Wer eine Stilkunde sucht, die in jeder Beziehung gründlicher ist und - bei aller Leidenschaft für die deutsche Sprache - stets sachlich bleibt, dem empfehle ich die "Stilkunst" von Ludwig Reiners (bitte nicht mit dem Bändchen "Stilfibel" verwechseln). Wolf Schneider hat daraus viel übernommen, auch da, wo er's nicht angibt. Die "Stilkunst" hält sich nicht nur an die eigenen Regeln, was Schneider bei seinem vergleichsweise schmalen Buch nicht immer gelingt, es ist auch trotz der vielen hundert Seiten eine Kurzweil für jeden Sprachfreund.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Wer über begrenztes sprachliches Talent verfügt, aber dennoch gerne die journalistische Laufbahn (oder ähnliches) einschlagen möchte, findet in Schneiders Buch einige hilfreiche Anleitungen, um einen lesbaren Satz zusammenzuschustern. So wird die Verwendung von Verben ebenso angemahnt wie der Verzicht auf Schachtelsätze. Die einzelnen Kapitel sind lose miteinander verknüpft; Beziehungen untereinander finden sich nur vereinzelt. Dass sich Schneider generell für einen vorsichtigen Umgang mit dem Kulturgut Sprache ausspricht, ist im Grunde der einzige rote Faden. Besser wäre es gewesen, einen eigenen durchgehenden Text abzudrucken, um die einzelnen "Lektionen" zu veranschaulichen. Auch Übungsaufgaben wären denkbar gewesen. Stattdessen zitiert Schneider munter Beispielssätze aus anderen Werken oder dem journalistischen Alltag (wobei die teilweise mehrere Jahrzehnte alt sind!). Über deren sprachliche Qualität lässt sich zudem vortrefflich streiten. Überhaupt übersieht Schneider meines Erachtens das Wesentliche: Sprache ist keine Sportart, die man mit genug Übung zur Perfektion bringen kann. Es gibt nicht DEN goldenen Weg zum idealen Text. Sprache ist vielfältig und variabel. Entsprechend kann und sollte jeder seinen eigenen Stil finden. Deswegen sind Bücher von Leuten, die einem ihren eigenen Stil aufdrücken wollen, eigentlich komplett überflüssig.Lesen Sie weiter... ›
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