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Deutsch für Profis: Wege zu gutem Stil Taschenbuch – 1. Januar 2001
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Der ehemalige Leiter der Hamburger Journalistenschule zeigt an vielen verblüffenden Beispielen aus Presse und Rundfunk auf, wie schlampig heutzutage mit der deutschen Sprache umgegangen wird und wie man es besser machen könnte. Eine intelligente und unterhaltsame Pflichtlektüre für Journalisten und alle, die mit Sprache zu tun haben.
Illustriert von Luis Murschetz.
- Seitenzahl der Print-Ausgabe288 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberGoldmann Verlag
- Erscheinungstermin1. Januar 2001
- Abmessungen12.6 x 2.5 x 18.3 cm
- ISBN-109783442161751
- ISBN-13978-3442161751
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Ihr öffentlicher Oberlehrer war Wolf Schneider. Und sein Deutsch für Profis ist ein Grund dafür, daß er es sein durfte. Mit dieser profunden Stilkritik stürmte Schneider den Sprachthron der schreibenden Zunft.
Schon als er das Buch schrieb, stand der Hamburger weit oben. Er war Chefredakteur der Welt gewesen, Chef vom Dienst beim Stern, Washington-Korrespondent der Süddeutschen, er gründete die wohl beste deutsche Journalistenschule. Der 1925 Geborene hatte es nicht nötig, noch durch Nestbeschmutzen aufzufallen. Aber er tat es, und zwar heftig.
In dem Buch schießt er Breitseiten gegen schlechtes Deutsch, schleudert dessen Schreibern Schmähvokabeln wie "Sprachdurchfall!" entgegen. Dabei attackiert Schneider gerade die renommierten Blätter. 18 Beispiele bietet er allein aus der FAZ. Und nachdem er beispielsweise tadelt, daß manche "auf Glatzen Löckchen" drehen, leitet er über: "Freilich ist das ein kleines Übel, verglichen mit den miesen Maschen, Moden, Meisen, Mätzchen, Marotten und Manien, mit denen der Spiegel die deutsche Journalistensprache überzogen hat."
Trotz der harschen Worte: Die Profischreiber nahmen sie an, adelten das Pamphlet zum Lehrbuch. Die Süddeutsche etwa jubelte, obwohl selbst darin dutzendmal negativ erwähnt, das sei "der Königsweg". Auch die Verkaufszahlen kürten Schneider zum König der Sprachkritik.
Zwischen all den Attacken steht sein plausibles Reglement des professionellen Schreibens, das sich auch auf frühere Stilisten stützt, wie W. E. Süskind, Ludwig Reiners und E. A. Rauter. Für Wolf Schneider heißt professionelles Schreiben in erster Linie, verständlich zu schreiben.
Dabei scheint immer wieder seine Liebe zur Sprache durch. Sein Buch endet mit den Worten: "Sprache wird verwendet, verformt, verschlampt und aufgeblasen in Finanzämtern und Diskotheken, in soziologischen Seminaren und bei Schützenfesten. Niemand wundert sich, daß sie dort weder liebevoll behandelt wird noch zu frischer Kraft erblüht. Beides muß andernorts beginnen: in den Schulklassen und Redaktionen."
1999 nun fand er von der Zeit-Redaktion ein Wort, das direkt aus dem Soziologie-Seminar kommen kann: "Befindlichkeit". Er schrieb es noch nieder -- und gab die Kritik-Kolumne auf.
Wenn Schneiders Büchers wirken sollen, was sich jeder wünschen kann, dann müssen sie gut gelesen werden. Spaß macht das obendrein. --Frank Rosenbauer
Über den Autor und weitere Mitwirkende
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Produktinformation
- ASIN : 3442161754
- Herausgeber : Goldmann Verlag; 11. Edition (1. Januar 2001)
- Sprache : Deutsch
- Taschenbuch : 288 Seiten
- ISBN-10 : 9783442161751
- ISBN-13 : 978-3442161751
- Abmessungen : 12.6 x 2.5 x 18.3 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 12,392 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Das Buch gilt als Klassiker, weshalb ich auf es aufmerksam wurde; letztlich stellt mich sein Inhalt nicht zufrieden.
Einschränkung erleidet sein Werk, da der Autor ausschließlich Journalisten anspricht. Für sie, für sie allein, postuliert er den Anspruch, zunächst verständlich, alsdann in gutem Deutsch zu publizieren. Dem ist nicht zu widersprechen, der Anspruch ist berechtigt, weitergehend jedoch an alle Kommunikatoren zu stellen.
Eigener Empfehlung folgend, dekoriert Wolf Schneider die Ausführungen mit vielen Beispielen. Sie illustrieren seine Kritik an der Schreibe zahlreicher Journalisten, wobei es ihm offensichtlich zwei konkrete Redaktionen besonders angetan haben.
Lösungswege indessen kommen durchweg zu kurz.
Wer sich aufgrund des Titels für das Buch interessiert, erfährt erst im zweiten Anlauf, bestenfalls im Klappentext, dass „Deutsch für Profis“ als Nachhilfe für Journalisten gedacht ist. Wen das Thema guter Sprachstil reizt und das Buch liest, obwohl er sich außerhalb der Zielgruppe wähnt, wird mit einem Bummel durch die journalistische Schreibschule belohnt. Er ist lehrreich für alle, die Texte verfassen. Wenn auch nicht immer beschrieben ist, wie besser, stilsicherer, verständlicher zu formulieren ist, gibt es doch genügend Hinweise, wie nicht artikuliert werden sollte.
Meine Bewertung des Buches liegt zwischen 3 und 4. Weil ich den Zeitgeist berücksichtige, unter dem es Anfang der 1980er Jahre veröffentlicht wurde, runde ich auf.
Was oftmals in Büchern, Zeitungen und auf Blogs zu lesen ist, überschreitet die ohnehin hoch gesetzte Schmerzgrenze. Ja, man wird in den Untiefen des Internets nicht verwöhnt mit "korrektem, verständlichem, gutem, interessantem" Deutsch - diese 4 Schlagwörter bilden für Wolf Schneider die Grundlage, vor allem in Bezug auf Medien, und ich schließe mich dem an. Schneider unterteilt dann die vier Hauptkategorien, zitiert Kolleg/innen von einst und heute und ist alles in allem ein guter Mentor, der sich auf den Punkt genau ausdrückt. Die Beispiele, die er vorbringt sind ebenso komisch wie erschreckend. Was für einen sprachlichen und inhaltlichen Müllmist wir uns unreflektiert/unhinterfragt gefallen lassen, passt auf keine Kuhhaut. Wir sind nicht zuletzt durch das Internet sehr abgestumpft und träge.
Es ist mit Sicherheit auch kein Fehler, wenn Professorinnen und Professoren sowie (möchtegern) Buch-Autoren diesen Ratgeber durcharbeiten und sich hinter die Ohren schreiben würden. Schwulstige/Pathetische, schwer verständliche/konstruierte, inhaltsleere, aufgeblähte Sprache bzw. Sätze trifft man überall, und wir lassen uns das gefallen.
Manche Menschen können nicht schreiben, könnten es allerdings lernen, sind aber zu stolz und zu faul. Anderen helfen nicht einmal solche Ratgeber, Kurse oder Lehrgänge. Alle haben ein grenzenloses Mitteilungsbedürftnis und das Internet bietet uns allen den Platz dafür. Yippie.
Was mir persönlich immer wieder negativ auffällt, wenn ich mir diverse auf Twitter (seltener Facebook) gepostete Blogs durchlese: viele Menschen schreiben aus (meist negativen) Emotionen heraus überhastet und damit leider allzuoft den größten Müllmist. Nicht nur inhaltlich sind diese rausgekotzen Blogposts umsonst, sie sind auch stilistisch und linguistisch das Letzte. Ich werde hier zwar keine Namen nennen, aber wer auf Twitter ist, kennt die meist studierenden Twenty-Somethings bzw. Hipster bzw. Yuccis bzw. "Irgendwas mit Medien". Man möge mir an dieser Stelle meine Ehrlichkeit verzeihen. Aber diese Personen sind diejenigen, die das Schreiben eventuell lernen könnten. Die 10 Euro für "Deutsch für Profis" sind wirklich gut investiertes Geld, man lernt nie aus, ich habe die "Wege zu gutem Stil" erstmals im Zuge meiner Ausbildung zur Journalistin 2003 mit 22 gelesen. Es ist die perfekte Ergänzung zur "Einführung in den praktischen Journalismus" von Walther von La Roche. Und genauso sollte es auch als Standardwerk Pflichtlektüre in Redaktionen sowie an diversen universitären Fakultäten sein - von (halb)privat schreibenden Bloggern ganz zu schweigen. Die Welt kann von korrekter, verständlicher, guter, interessanter Sprache nur profitieren.
Mit den ersten Kapiteln habe ich mich ein wenig schwer getan, weil in ihnen für meinen Geschmack zu allgemein und teilweise ausschweifend über die Verfehlungen im Pressebetrieb berichtet wird. Den praktischen Teil hingegen kann ich nur loben; in ihm zeigt Schneider mögliche und gern angesteuerte sprachliche Klippen deutlich auf und bietet Hilfen an. So erkennt man Probleme und Fehler in der eigenen Schreibe und erhält zugleich die Möglichkeit, sie zu beheben. Und wem geht es nicht so, dass er/sie "aus dem Bauch heraus" eine Formulierung meidet oder gar als falsch empfindet, ohne diese Abneigung begründen zu können? Für etliche solche Fälle fand ich Erklärungen in Schneiders Buch: ein gutes Gefühl, zu wissen, dass mein "Sprachgefühl" selten trügt.
Der Hauptteil des Buchs ist m.E. hervorragend gegliedert, und Schneider stellt seine Anliegen logisch und gut verständlich dar.
Auch mir missfielen auf Dauer die Hasstiraden und ständigen Seitenhiebe auf den "Spiegel" - brauchte der Autor das fürs Ego? Dass im Buch selbst ein paar Fehler versteckt sind - wie von einem anderen Rezensenten angemerkt -, erfüllt den Leser unter diesen Umständen tatsächlich mit Schadenfreude.
Da das Buch 1984 erschienen ist, erstaunt mich die Aktualität der aufgezeigten sprachlichen Missstände in der Presse. Die Zeitungszitate aus den 70er und 80er Jahren könnten aus heutigen Blättern stammen. Vielleicht sind die Anglizismen mittlerweile noch grotesker geworden, und die Jugendsprache hat sich ein paar neue Zugpferde gesucht, aber das Buch erscheint mir in keiner Weise veraltet.
Über die Aufzählung von aufgeblähten, falsch verwendeten und unsinnigen Wörtern am Ende des Buchs kann man streiten. Hierbei spielt auch der Geschmack des Schreibenden eine Rolle; Schneider stellt den seinen allzu sehr als "Lehrmeinung" hin.
Wenn man dieses Buch mit kritischem, gesundem Menschenverstand liest, erweist es sich auf jeden Fall als sehr nützlich, manchmal originell und erstaunlich aktuell.











