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Kundenrezensionen

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am 9. Februar 2009
Die Kurzgeschichte The Curious Case Of Benjamin Button" von F. Scott Fitzgerald erschien erstmals 1922 und ist möglicherweise eine der skurrilsten Geschichten der Literatur.

Benjamin kommt als Greis mit langem weißen Bart zur Welt und bereitet sowohl dem Krankenhauspersonal als auch seinen Eltern nichts als Unbehagen. Als Freak" ist er früh gebrandmarkt und versucht fortan das Beste aus seinem seltsamen Leben zu machen. Das ist nicht ganz leicht, da sein Leben rückwärts läuft und dadurch seine Interaktion mit anderen Menschen deutlich gestört ist.
Die Kurzgeschichte wartet mit vielen witzigen Episoden auf. So beschließt Benjamin mit gelebten 20 Jahren aber vom Aussehen her in den späten 40ern in Yale zu studieren, wird dort aber vom Hof gejagt. Dafür rächt er sich später in einem legendären Footballspiel.
Auch als der ca. 60jährige Benjamin - ein Veteran des Bürgerkriegs - als General zur Armee berufen wird und in der Kaserne ein etwa 10jähriger Junge eintrifft, ist das irre komisch.
Die Beziehungen zu seiner Frau Hildegarde und zu seinem Sohn entbehren ebenfalls nicht einer gewissen Komik, auch wenn sie durchaus tragisch sind.

Viele kleine Nebenepisoden - Farbige in den USA im 19. Jahrhundert, das Attentat auf Lincoln ... - bringen zusätzlich Farbe in die Geschichte.

Mit dem Kinofilm von David Fincher ist die Geschichte Fitzgeralds übrigens nur bedingt vergleichbar. So ist Benjamin im Film ein Baby im Körper eines Greises, während er bei Fitzgerald mit voller Sprachfähigkeit geboren wird und die Bedürfnisse eines alten Mannes hat. Zudem wird ihm in der Geschichte immer wieder die Absicht unterstellt anders zu sein.

Eine absolut interessante, skurrile, tragische und komische Geschichte, die sich allemal anzuhören bzw. zu lesen lohnt. Ein sehr kurzweiliges Vergnügen - auch aufgrund des geringen Umfangs. So dauert das Hörbuch - das von Gert Heidenreich gut gelesen wird - nur 78 Minuten.
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am 22. Oktober 2014
Wie in den anderen Rezensionen bereits beschrieben, besteht wenig Zusammenhang zur Verfilmung mit Brad Pitt.
Die Geschichte ist nur in Grundzügen ähnlich und lässt sich aufgrund des sehr geringen Umfangs von rund 60 Seiten gut in einer Stunde durchlesen.
Aufgrund dieser Kürze fehlt natürlich jegliche Tiefe, an einigen Stellen wirkt das Buch doch sehr sprunghaft, bspw.:
"Darüber, wie Benjamin Buttons Leben von seinem zwölften bis zu seinem einundzwanzigsten Jahr verlief, will ich mich hier nicht groß verbreiten."
Fitzgerald selbst hatte wohl kein Interesse daran, seinem Buch Tiefe und Inhalt zu verschaffen...
Nichtsdestotrotz ist es eine kurzweilige, amüsante Geschichte, daher 4 Sterne.
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am 31. März 2014
Diese Novelle gefiel mir sehr gut.Anrührend,ohne sentimental zu sein.
im Laufe der Geschichte beginnt man den Benjamin Button zu lieben und wünscht sich für ihn ein glückliches Schicksal.Eine wahrhaft zu Herzen gehende Geschichte,die aber niemals ktischig ist.
Scott hat hier sehr einfühlsam das Scghicksal eines Sonderlings geschildert.
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am 22. Februar 2009
Ich habe "Die erstaunliche Geschichte des Max Tivoli" gelesen und war begeistert. Ich habe den Kinofilm gesehen und war begeistert.
Nun musste ich natürlich auch dieses Buch lesen. Im Großen und Ganzen war ich ebenfalls begeistert. Mir hat der Schreibstil von Fitzgerald sehr gut gefallen und die Geschichte unterschied sich von Max Tivoli und vom Film.
Bei ca. 70 Seiten darf man eine genaue Asuführung auch nicht erwarten. Dennoch hätte ich mir gewünscht, dass das ein oder andere etwas ausgeführt worden wäre. Fitzgerald hastet etwas durch die Geschichte. Auch wenn sie für eine Zeitung geschrieben worde und deswegen etwas kürzer sein muss, so hätte er sich vielleicht liebe auf eine Episode des Lebens konzentrieren sollen!
Für einen kurzen Lesespaß ist dieses Buch hervorragend. Wer etwas längeres lesen möchte, dem empfehle ich "Die erstaunliche Geschichte des Max Tivoli".
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Die Geschichte Benjamin Buttons, jenes Mannes, der als bärtiger Greis zur Welt kommt und rückwärts altert, ist eine kurze aber große Erzählung eines begnadeten Autors.
Mich hat sie teilweise an Wildes "Dorian Gray" erinnert.
Fitzgerald erzählt hier die Geschichte eines Außenseiters, der marginalisiert wird, weil er von Geburt an anders ist als erwartet. Ein Greis an sich ist nichts beunruhigendes, ein Baby das als Greis geboren wird allerdings schon.
Fitzgerald greift hier gesellschaftliche Konventionen auf, die vorschreiben, wie ein Mensch sein muss. Von der Wiege bis zur Bahre. Benjamin Button wird nur akzeptiert, als sein tatsächliches und sein äußerliches Alter annähernd gleich sind. Die Extreme - Greisentum in der Kindheit und umgekehrt - sorgen für Aufsehen und starke Ablehnung. Sogar und vor allem in der eigenen Familie. Der Vater fühlt sich abgestoßen von seinem bärtigen Baby, der eigene Sohn verleugnet den Vater, als dieser jünger wirkt als er selbst. Ein Buch, das nachdenklich stimmt. An vielen Stellen ist es aber auch durchaus lustig. Etwa als Benjamin Rache schwört, nachdem er in Yale als "junger Alter" abgelehnt wird, oder als er als äußerliches Kind zu seiner Kaserne zurückkehrt. Immer schwingt aber die Tragik seines Schicksals mit, das es mit sich bringt, dass Benjamin (was für ein perfekter Name für ein Baby, das als Greis zur Welt kommt!) Zeit seines Lebens nur mit wenigen Ausnahmen "richtig" zu sein scheint.
Ein Buch, das mehr als nur die Geschichte eines sonderbaren und vor allem besonderen Mannes erzählt.
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am 24. Januar 2009
Der seltsame Fall des Benjamin ist eine KURZGESCHICHTE!!! von Fitzgerald.

Jemanden als alten Greis die Welt erblicken zu lassen der dann immer jünger wird ist wirklich eine sehr interessante Idee und regt sehr sehr zum nachdenken an und ich denke darauf wollte Fitzgerald abziehen *wär schön, wenn man es genauer wüsste :) *

Denn, sollte es ein Roman sein, dann würde ich natürlich auch darüber meckern, dass man des öfteren im Argen gelassen wird *wo bleibt denn nur seine Mutter?* aber das wichtigste wird erwähnt und das die Geschichte ist auch sehr schön, rührend und teilweise sehr witzig geschrieben.

Ich habe das Büchlen vor zwei Jahren gelesen, bevor ich was von nem Film wusste und ging natürlich mit ner anderen Sichtweise als wohl meine Vorschreiber ran.

Ich kann diesen Einblick in Benjamin Buttons leben nur empfehlen, der ein Vorreiter von Max Tivoli ist ;).
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am 29. Januar 2009
Da es sich um eine Novelle handelt ist es nur verständlich dass das Buch kurz und dünn ist. Also kann man ja schon vom Umfang her nicht davon ausgehen, dass es sehr tief geht und detaillierte Beschreibungen enthält. Aber das sieht man ja wie gesagt schon von vorn herein. Völlig ausreichend und schön zu lesen (für zwischendurch, habe nur gute 30-45 Minuten gebraucht). Und das F. Scott Fitzgerald der Autor des Buches ist sagt eigentlich schon alles aus - lesenswert!
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am 16. April 2014
Nach dem ich den Film "Der große Gatsby" gesehen habe und mir das Buch dazu bestellen wollte, bin ich auf das Werk von F. Scott Fitzgerald gestoßen, ehrlich gesagt, wusste ich nicht, dass dieser von ihm stammt. Also habe ich beide bestellt und ich muss sagen, ich bin doch sehr überrascht. Im positiven Sinne.
Diese Kurzgeschichte ließt sich wunderbar und hat mit der Umsetzung von Hollywood gar nichts gemeinsam.
Leicht zu lesen und regt zum nachdenken an.

Die Bücher habe ich am Freitag bestellt und am Montag waren sie im Briefkasten ! TOP !

Aber !!!!!! Ich habe beide gebraucht bestellt, hätte ich gewusst, dass das ganze zusammen für 1€ versendet wird, hätte ich liebe neue bestellt und mir die Versandkosten in höhe von 6€ gespart. So hab ich fast genau so viel bezahlt wie wenn ich die Bücher neu gekauft hätte. Das nächste mal werde ich im voraus vergleichen.
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am 4. Februar 2009
Die augenblickliche Diskussion darum, wer das "Erstgeburtsrecht" auf diese Geschichte über Benjamin Button hat, halte ich so überflüssig wie einen Kropf. Max Tivoli hin - Bejamin Button her. F. Scott Fitzgerald hat eine wunderbare Kurzgeschichte geschrieben. Vor vielen Jahren gelesen, ist sie mir immer im Gedächtnis geblieben - und übt heute noch und wieder die gleich Faszination aus - sowohl inhaltlich als auch formal.

Außerdem ist das Sujet natürlich ein brillanter Einfall und eine Idee, von der man sich nicht nur unterhalten fühlt, sondern über die man auch füglich philosophieren kann.

Kurz und gut: brillant. Und das gilt auch für die aktuelle filmische Umsetzung.
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am 10. April 2010
Das Buch umfasst gerade einmal 70 Seiten, darum hat man es je nach Lese-Schnelligkeit in einer Stunde bis einem Tag durch. Ein kurzes Vergnügen, das sich aber lohnt!

Die Geschichte ist genial: Ein Mann, der das Leben praktisch rückwärts durchläuft, beginnend als alter Mann, endend als Baby. Die Geburt ist eigentlich der Tod und der Tod wäre eigentlich die Geburt. Fitzgerald stellt hier alles auf den Kopf.

Die Handlung unterscheidet sich deutlich von der des gleichnamigen Films mit Brad Pitt und Cate Blanchett (wobei ich den auch gut fand), deswegen ist mancher, der zuerst den Film gesehen hat, möglicherweise erst enttäuscht.

Doch eigentlich besticht das Buch gerade durch seine Kürze und seine prägnante Erzählung.

Fazit: Ein interessant zu lesendes Buch, beruhend auf einem genialen Gedankenspiel.
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