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Kundenrezensionen

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am 21. August 2000
Zecharia Sitchin (einer von wenigen Orientalisten, die die Keilschift der Sumerer lesen können) greift in seinem vorliegenden Buch auf die alten sumerischen Texte des Altertums zurück, die zeitlich der Bibel vorausgehen. Er versucht dabei die eigentliche Natur von Prophezeihungen und historischen Tatsachen zu enthüllen - den "Kosmisches Code", den die Baumeister von den Sternen verwendeten um unsere Rasse zu erschaffen. Bereits zu Anfang spricht er von einem Plateau, was den Namen Golan-Höhen trägt und ein Stonehenge des nahen Osten darstellt. Aus der Luft betrachtet erblickt man eine merkwürdige, aber äußerst bedeutsame Struktur konzentrischer Steinkreise. Sitchin beantwortet im Anschluß die Frage, wer diese Stätten wann und zu welchem Zweck erbaute. Im weiteren Verlauf seines Buches spricht er von genetischen Veränderungen vor tausenden von Jahren an Humanoiden, die den Anunnaki (= die vom Himmel kamen) entsprachen. Die Diskussion und die vorgeschlagene Lösung eines solchen "Mischwesen" ist sogar in der Bibel wiederzufinden. Und die Erschaffung eines solchen Wesen ist selbst in einigen sumerischen Texten festgehalten. Der Orientalist Sitchin beschreibt auch das Volk der Sumerer, das sich vor 6000 Jahren in einem Land, was wir heute Irak nennen, entwickelte. Dieses legte den Grundstein für alle weiteren Hochkulturen bis hin zu unserer Gesellschaft. Wie es scheint, rangen viele Völker Jahrhunderte um Fortschritt und Entwicklung, aber die Kultur der Sumerer brachte diese Wunder anscheinend über Nacht hervor, als wurden sie ihnen eingegeben (z.B. astronomisches Wissen). Weiter ist die Rede von himmlischen Reisen der Propheten, die man in sumerischen Texten entdeckte und nach Ansichten Sitchins Besucher waren, die die Kulturen lehren wollten. Dabei spricht er von göttlichen "Büchern", die hernieder kamen, in denen geheimes Wissen um das Sonnensystem, die Astronomie und den Kalender offenbarten. Auch an dieser Stelle beantwortet der Autor die Frage, was dies für Bücher waren, und welche Art von Schrift sich auf ihnen befand. Er geht dabei auch auf den biblischen Bericht über Moses ein, der vom Berg Sinai zu Gott dem Herrn aufstieg und auf die Tafeln die Zehn Gebote schrieb, wie Gott sie ihm diktierte. Doch die Schrift auf den Tafeln war keineswegs die langsame mesopotamische Keilschrift gewesen, sondern eine buchstabengetreue Wiedergabe - eine "alphabetische Schrift"! Doch wer war der geniale Erfinder? Und was war eigentlich der Zweck eine neue Schrift zu erfinden? In einem weiteren Kapitel spricht der Autor von verborgenen Codes und mystischen Zahlen, die Schlüssel zur Vergangenheit und Zukunft sein sollen und in heiligen Schriften verborgen sind. Auch mesopotamische Verschlüsselungsmethoden habe es gegeben und ferner noch weitere Schlüsselzahlen, die unheimlich großes Wissen auf den Gebieten der Astronomie, aber auch Genetik erahnen lassen. Zecharia Sitchin spricht auch von sogenannten "Prophezeihungen", die Schriften aus der Vergangenheit und allgegenwärtige Überlieferungen aus der Zeit vor der Sinflut sind. Diese sollen eindeutig, abgesehen von allen wissenschaftlichen Erkenntnissen, auch Zukunftsprophezeihungen enthalten haben. Im Zusammenhang mit der Sinflut spricht er auch von Raumflughäfen und weiteren Einrichtungen, die als Landeplätze dienten. Sitchin sagt dazu "Nabel der Erde". Überlieferung bestätigen, daß es diese Orte gegeben haben muß. Denn nach der Sinflut soll den Anunnaki ein funktionstüchtiger Landeplatz zur Verfügung gestanden haben, der schon vor der Sinflut existierte. Sumerische Schriften beschreiben sogar ein biologisches Labor in den Zederbergen, was nach der Sinflut dazu gedient hätte, das Leben auf der Erde wieder herzustellen. Sitchins neues Werk ist ungeachtet einiger umstrittener Thesen, eine interessante, aber dennoch ausgefallene Dokumentation über die Hinterlassenschaften der Götter vor tausenden von Jahren.
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am 2. Oktober 2001
Zecharia Sitchin ist einer der wenigen Sprachwissenschaftler, die die alten Keilschriften lesen können. Und da diese in Stein gemeißelt oder in Tontafeln überliefert sind, darf man ihnen mehr Glauben schenken, als den meisten Versionen der Bibel. Papier ist geduldiger, vergänglicher und muß häufiger übertragen werden - mit all den Änderungswünschen der Päpste etc. Der Kanon der biblischen Schriften ignoriert bereits andere Versionen(z. B. das Thomas-Evangelium), die nicht in das Weltbild der Kirche passen. Im Gegensatz hierzu kann man die Tontafeln in vielen Museen der Welt besichtigen. Kein abschreibender Mönch hat sie geändert.
Der "Gott" des Alten Testamentes war zu hören, zu sehen, sprach mit seinesgleichen - anderen "Göttern", aß mit Abraham unkoschere Gerichte - er benutzt schon auf der ersten Seite der Bibel für seine Schöpfungsabsicht den einfachen Plural (nicht majestatis). Er und seine Konsorten waren rachsüchtig und manchmal geradezu gemein. Wenn er seinem Volke voranging, erschlug er schon mal hunderttausende von Gegnern.
Den Menschen schuf er, um ihn den Garten Eden bestellen zu lassen - nicht aus Liebe zur Welt.
Sollten Sie Liebe in der Natur entdecken, dann muß eine andere Macht am Werk sein, aber nicht der "Gott" des Alten Testaments.
Und das beweist Sitchin in all seinen Büchern, von denen leider nicht viele ins Deutsche übersetzt worden sind.
Es ist eine manchmal aufwendige, immer aber eine interessante Lektüre. Wenn Ihr Englisch gut genug ist, lesen Sie die Originale.
Breaking the Godspell (nach Freer) würde gut in unsere Zeit passen, in der moslemische, christliche oder jüdisch-orthodoxe Fundamentalisten im Namen Gottes so viel Haß verbreiten.
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am 20. September 2004
"Der Kosmische Code" war nach "der 12. Planet" mein zweites Buch von Sitchin, und ich muss sagen ich bin etwas enttäuscht, denn viel Neues liest man hier nicht, auf "den Kosmischen Code" wird meiner Ansicht nach nur am Rande eingegangen, der Rest des Buches ist (tadellose) Historie.
Ganz nett, hab es aber nicht als unverzichtbares Meisterwerk in Erinnerung behalten...
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am 8. Februar 2004
Zwar bin ich kein Experte für dieses Themengebiet, sondern "nur" ein Skeptiker bei jeder Form von Verschwörungstheorien (und letztendlich fällt auf dieses Buch in diese Kategorie, weil ja die "Mainstream"-Archäologen etwas verheimlichen). Daher habe ich auch meine Meinung zweigeteilt.
Den inhaltlichen Teil finde ich recht gut recherchiert. Man kann aus diesem Buch sehr viel interessantes über die alten Kulturen im Nahen Osten und auch einiges Naturwissenschaftliches lernen. Dies ist auch sehr interessant geschrieben. Gegenüber "traditionellen" Lehrbüchern ist es ebenfalls sehr sachlich gehalten. Dadurch hebt es sich positiv gegenüber anderen "Verschwörungs"-büchern ab. Wenn man die Teile mit den ausserirdischen Göttern weglässt, könnte sich Sitchin sogar mit anderen Wissenschaftlern messen.
Der Verschwörungsteil ist dann aber wieder ganz von den Verschwörer-Argumentationsketten geprägt. So berichtet er von der "Geburt" der Menschen durch die Göttin. Im nächsten Satz kommt ein Fund eines Medaillons mit der Darstellung einer Frau und Kind. Und weil beides Fakt ist, muss es da einen Zusammenhang geben. Nur der Mittelteil fehlt: die Antwort auf das Wieso des Zusammenhangs.
Auch ignoriert er alle anderen Erklärungsansätze. Z.B. Stonehenge - es gibt einen solchen auch im Nahen Osten und beide sind perfekt ausgerichtet, also können es nur Ausserirdische gewesen sein, die den Menschen in beiden Gebieten das Wissen gegeben haben. Kürzlich wurde festgestellt, dass der Architekt aus den Alpen stammen könnte. Ungefähr gleiche Entfernung zu GB und Israel. Oder wie wäre es mit Vorläufermodellen aus Holz, wodurch die Ausrichtung perfektioniert wurde und die aber nicht erhalten geblieben sind. Auch bei den Pyramiden gab es trapezförmige Vorläufer und beim Hebräischen wurden auch Ähnlichkeiten zu älteren Schriftzeichen gefunden. Somit spräche vieles dafür, dass dieses Wissen eben nicht aus dem Nichts gekommen ist (was für einen UFO-Besuch sprechen würde), sondern tatsächlich eine längere Entwicklung hinter sich hat (was für einen mühsamen Selbstlernprozess der Menschen spricht).
Wie man auch immer man meine Kritik sehen mag, empfehlen würde ich es trotzdem. Entweder als Skeptiker, der die Argumente der "Gegenseite" hören möchte, oder weil man die Argumente für wahr hält und man meine skeptischen Kritikpunkte widerlegen möchte.
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am 21. April 2003
Es gibt bessere Bücher von Sitchin, z.B. "...und die Anunnaki schufen den Menschen".
Beim ersten Lesen dieses neuen Buches brach ich ab, der zweite Durchgang weckte mein Interesse, beim dritten Mal glaube ich, den Leitfaden dieses Werkes zu erkennen.
Es ist schwer zu lesen, besonders wenn man seine anderen Werke und die dort entwickelten Ideen nicht kennt.
Momentan fasziniert mich in höchstem Maße die Logik und vor allem die Tragweite für die Weltreligionen. Aufwühlende Gedanken ...
Sitchin bleibt für mich in diesem Genre einer der fähigsten Köpfe.
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am 30. April 2003
Dieses Buch stellt in explizierter Weise die prähistorischen Geschehnisse in einer anderen uns logischeren Sicht dar. Alle Thesen und Argumente werden bis ins kleinste Detail erläutert und erklärt dargestellt. Wenn etwas fraglich erscheint und nicht ganz logisch ist, dann gibt der Autor dass auch offen zu! Sitchin bezieht sich viel auf sumerische prähistorische Quellen und auch auf Schriften der Assyrer, Babylonier und insbesondere auch auf die Bibel. Er stellt logische Zusammenhänge expliziert dar und hebt flagrante Dinge heraus. Sein Buch baut aufeinander auf, es ist auch sehr gut für jemanden der sich ganz neu mit dieser Thematik befasst. Es ist ein Meilenstein und ein unbedingtes Muß für jeden Esoteriker, jemanden der sich mit Grenzwissenschaftlichen Dingen befasst und jemanden der die wahre Geschichte unserer Evolution mit ihren frühen Hochkulturen kennen will. Wer dieses Buch gelesen hat, hat ein sehr gutes Insider-Wissen und Verständnis über die damalige Welt zur Zeit der Götter. Wie konnten die Menschen vor Christi einen 600 Tonnen Stein bewegen, woher hatten sie das genetische Wissen; oder auch die vielen Hinweise in der Bibel auf Außerirdische, woher wussten sie, dass die Erde der 7. Planet ist, oder das Wissen um die Eplitik, der Präzession, der Astronomie. Wie ist das Alphabet wirklich entstanden. Theorien, die durch dieses Buch zu logischen handfesten Argumenten und Beweisen werden. Warum werden diese ganzen Geheimnisse immer ins Dunkle geschaufelt? Man sollte sich ganz objektiv sein eigenes Bild machen und nicht unkritisch und blind unseren Lehrmeinungsvertretern glauben, die uns ihre Lügen suggerieren.
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am 28. Mai 2009
In diesem Buch werden Mythen, Angaben aus der Bibel und Tatsachen einander gegenüber gestellt und ausgewertet. Allerdings wird nicht gesagt, dass irgendetwas so sein muss, sondern dass es so sein könnte. In der Vielzahl der mythischen Erzählungen wie z. B. dem Gilgamesch-Epos wird wird ein "roter Faden" gezeigt, der alles, was zu diesem Thema von verschiedenen Völkergruppen geschrieben bzw. erzählt wird, miteinander verbindet. Es fällt schwer, dieses Buch aus der Hand zu legen - man möchte es in einem Zug lesen und dabei alles begreifen. Es ist ein Buch, dass unbedingt mehrmals gelesen werden sollte, weil immer man immer wieder etwas Neues darin findet.
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am 5. März 2003
Hier haben Sie in Deutsch eines seiner Bücher ausgewählt, das mir persönlich nicht so viel gibt. Über Stonehenge etc. hat man bereits so viel gelesen. Doch ohne die anderen Bücher von Sitchin zu kennen, kann man diesem "Kosmischen Code" nichts abgewinnen.
Es ist schade, daß " ....und die Anunnaki schufen den Menschen" nicht mehr in der deutschen Sprache geführt wird (Orig. Titel "Divine Encounters"), oder daß "Genesis revisited" gar nicht erst übersetzt wurde. In diesen Büchern, die auf älteren Schriften als die der Bibel beruhen, liegt gewaltiger Zündstoff für sämtliche Weltreligionen. Und erst einmal "The wars of God and Men" - Verlag: bitte übersetzen!!!
Nur für Ihre zu entfachende Neugier: im Indischen heißt der Gott "Deus-Pitar", im Griechischen: "Zeus" , im Römischen: "Jupiter" auch genannt "Jove", von da kommt: "Jahwe". Lesen Sie Sitchin - es verändert ihre Lebenseinstellung!
Übrigens erhalten die anderen von mir genannten Bücher 5 Sterne.
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am 2. September 2012
Dieses Buch,ebenso wie alle Sitchin-Bücher, die ich bisher las, erfüllte gänzlich meinen Erwartungen! Sehr interessant, regte zum Nachdenken und Nachschlagen an, Notizen musste ich auch hier eintragen.
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am 17. September 2007
Eine Bewertung dieses Buches fällt schwer. Als was soll man es betrachten? Sieht man es als wissenschaftliches Werk, fällt es eindeutig durch. Denn Sitchin wirft nicht nur Fragen auf, er liefert auch gleich Antworten mit, ohne allerdings den stichhaltigen Beweis vorzulegen. Betrachtet man den "Kosmischen Code" als reine Science-fiction, simplifiziert man selbst zu stark. Am besten man nähert sich diesem Buch als fantasievollem Ideenlieferanten an, ohne es gänzlich zu verwerfen bzw. - noch schlimmer - gleich zum Gläubigen zu mutieren.

Worum geht es im Groben? Sitchin geht davon aus, dass vor fast 500.000 Jahren Raumfahrer vom Planeten Nibiru auf der Erde landeten, um hier dringend benötigte Bodenschätze (Gold) abzubauen. Diese Anunnaki erschufen Jahrzehntausende später durch genetische Manipulation aus ihrem Erbgut und dem des Homo erectus den Homo sapiens. Später wurden die asexuellen Klone durch Eingreifen eines hochrangigen Außerirdischen namens Enki zu Mann und Frau. Das Ganze soll sich am Persischen Golf, in Edin, dem Garten Eden der Bibel, zugetragen haben. Richtig, Sitchin geht nimmt an, dass die Götter von alters her Raumfahrer waren und er interpretiert Mythen als wortwörtliche Realität.

Im Laufe der Zeit eskalierte der Streit zwischen den Halbbrüdern Enki und Enlil, wer denn nun die Oberherrschaft über die Erde hätte. Schließlich kam es auf der Halbinsel Sinai zum Atomkrieg. Eine abziehende radioaktive Wolke vernichtete die Kultur im fernen Chaldäa. Hier mischt Sitchin die Geschichte von Sodom und Gomorrah mit Einflüssen des indischen Mahabharata-Epos und sumerischen Überlieferungen zu einem abenteuerlichen Cocktail. Überhaupt steht Sumer mit seinem Götter-Pantheon (eben den Anunnaki) im Mittelpunkt von Sitchins Hypothesen.

Liest man antike Texte aus dem Alten Testament, dem Gilgamesch-Eposden oder den Veden, kann man durchaus auf die Idee kommen, es handle sich nicht um Gott oder 'Götter', sondern um hochtechnisierte Besucher aus dem All. Aber so wie Sitchin das Thema angeht, wird es absurd. Nibiru soll zum Beispiel in einer elliptischen Bahn alle 3.600 Jahre unser Sonnensystem kreuzen. Man muss kein astronomisches Genie sein, um die Fragen aufzuwerfen: woher bezieht ein soweit entfernter Planet sein Licht? Muss er nicht extrem kalt sein? Wie kann darauf menschenähnliches Leben existieren? Und das ist nur die Spitze vieler Fragen.

Was das Buch intellektuell reizvoller macht, sind die mathematischen Spielereien mit dem sumerischen Sexagesimalsystem, dem so genannten 'Großen Jahr', den einzelnen Göttern zugeordneten Zahlenwerten oder die Verbindung der 12 obersten Anunnaki mit den 12 Tierkreiszeichen, usw.

Über den titelgebenden "Kosmischen Code" erfährt man hingegen wenig. Sitchin will nur wissen, dass er in unserem Erbmaterial steckt, vor allem in den X- und Y-Chromosomen. Und er sieht eine Verbindung zum hebräischen Alphabet so wie er im Äskulapstab ein Doppelhelix-Symbol mutmaßt. Die alte orientalische Sitte, bevorzugt Halbschwestern zu ehelichen, hätte was mit dem Wissen um die mitochondriale DNS zu tun, die ja bekanntlich nur mütterlicherseits weitergegeben wird. Wilde Hypothesen, mit Selbstsicherheit behauptet. Freilich ohne den bereits eingangs als vermisst gemeldeten Beweisansatz!

Das Thema Präastronautik ist ein spannendes, so verfabuliert wie im "Kosmischen Code" wird sich allerdings nie ein seriöses Wissenschaftsteam damit beschäftigen. Sitchins fundamentalistische Ansätze und maßlose Spekulationen verdienen bloß zwei Sterne - und das auch nur aufgrund der Flüssigkeit des Textes.
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