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am 9. Mai 2011
Was für eine herrliche Komödie! Der Film spielt in den 50ern/60ern in Frankreich. Papa ist Alleinverdiener, Mama Hausfrau mit dem Traum vom eigenen Führerschein, Nick ein Lausbub mit einer ganzen Truppe guter Freunde. Eines Tages wird er auf recht eigenwillige Art und Weise aufgeklärt. In der Meinung, seine Mama sei schwanger und er würde nun bald im Wald ausgesetzt, um Platz für das neue Baby zu machen, fühlt sich Nick ratlos. Die Probleme des kleinen Nicks sind gewaltig - und seine Lösungsansätze umwerfend komisch. Wir mußten Pausen beim anschauen machen, weil wir vor lauter Gelächter den Ton nicht mehr verstanden haben. Der dringende Rat lautet: Taschentücher bereit legen, um die Lachtränen abzuwischen!
Ich kannte das Comic nicht und bin durch eine Besprechung im Frühstücksfernsehen auf ihn aufmerksam geworden. Er hat sich wirklich gelohnt. Ich verstehe nicht, warum er nicht zum absoluten Hit im Kino geworden ist, er hätte es verdient gehabt. Aber leider werden französische und englische Komödien hier oft unterschätzt. Mein Rat: Kaufen, lachen, weitermpfehlen.
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am 9. Dezember 2010
Es kommt wahrhaft selten vor, dass ich es kaum erwarten kann, bis ein Kinofilm auf DVD erhältlich ist ... "Der kleine Nick" zählt zu diesen Ausnahmen.
Das ist was einen Familienfilm ausmacht, bei dem Eltern nicht ständig was anderes nebendran machen werden - da ist so viel Witz und Alltagskomik, sowohl aus dem Erleben der Kinder als auch dem Erleben der Erwachsenen, dass es nur so sprüht! Und wenn die kindliche Interpretation einsetzt und mit ebensolcher Logik umgesetzt wird, wie Nick und seine Freunde dies tun, dann ist es herzerwärmend und auf eine völlig ungekünstelte Weise komisch und tragisch zugleich. Ein wunderbarer Film!!!!!
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Wir sind große Fans des kleinen Nick und haben die Geschichten fast alle (vor)gelesen und besitzen auch allerlei anderen Nick-Schnickschnack (u.a. ein Pop-up-Buch, Kalender...). Kurz: Wir wollten uns den Film auf keinen Fall entgehen lassen!
Natürlich hatte ich zunächst einige Bedenken, weil die Geschichten einfach sehr stark vom herrlich naiven und witzigen Erzählton Goscinnys leben und das ist filmisch einfach verdammt schwer umzusetzen. Die Latte lag also mächtig hoch!
Zum Film: Dem Film liegt v.a. die Geschichte "Joachim hat ein Brüderchen bekommen" ("Joachim a des ennuis") zu Grunde. Nach einigen Filmszenen, in denen die Figuren kurz vorgestellt werden, folgt ein nett gemachter Vorspann, in dem Sempes wunderbare Zeichnungen aufgegriffen werden. Schießlich beginnt der "Hauptfilm". Joachim hat ein Brüderchen bekommen und ist davon überhaupt nicht begeistert. Nick und seine Freunde hören ihm aufmerksam zu und zuhause stellt Nick fest, dass auch bei seinen Eltern irgendwas im Busch sein muss. Er belauscht Gesprächsfetzen, die ihn annehmen lassen, dass auch er bald nicht mehr allein sein wird und dann legt er sich auch noch die Story zurecht, dass seine Eltern ihn im Wald aussetzen möchten. Gemeinsam mit seinen Freunden versucht er nun, dieses üble Schicksal abzuwenden - und natürlich geht dabei alles schief. Das kennt man ja! Die Eltern haben währenddessen ganz andere Sorgen. Der Vater soll seinen Chef zum Abendessen einladen und Nicks Mutter will dann natürlich nicht als Putzmuttl gedemütigt werden. Deshalb muss sich auch hier einiges tun...
Zum Schluss wird natürlich alles gut und Nick erwartet sogar eine große Überraschung :-)

Der Film ist nett gemacht, mit einer unglaublich aufwändigen Ausstattung, die die Atmosphäre der 50er Jahre heraufbeschwört. Das wurde alles sehr detailverliebt und einfach schön in Szene gesetzt. Die Farbigkeit ist auch ganz besonders - und Kinder finden die Story einfach witzig. Es gibt auf alle Fälle einige Lacher!
Allerdings kommt der Film nicht an die Geschichten ran. Der wunderbare Erzählton kann einfach filmisch niemals so getroffen werden (ohhh, ich liebe jedes "parce que", mit dem sich Nick die Welt erklärt :-). Nick wirkt hier einfach auch blasser und langweiliger als in den Geschichten. Das hätte man vielleicht etwas besser hinbekommen können. Inhaltlich ist die Sache also schon gut getroffen, aber der unglaubliche Charme, den der kleine Held in den Geschichten versprüht, kommt hier schon zu kurz!
Trotzdem ein schöner und unterhaltsamer Film, bei dem man auch herzhaft lachen kann - einfach ein nettes Familienvergnügen!
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am 30. März 2011
Inhalt
Als ein Junge in der Schule erzählt, dass sich daheim alles nur noch um das Neugeborene dreht und er bald nicht mehr zum Unterricht erscheint, ist der kleine Nick ganz besonders aufgeschreckt, denn in einem Gespräch seiner Eltern hat er gehört, dass seine Mama schwanger ist. Um dem Schicksal, im Wald ausgesetzt zu werden, zu entgehen, will er sich als perfektes Kind bewähren. Gemeinsam mit seinen Freunden bringt er die Wohnung auf Vordermann und will sogar einen Gangster anheuern, der den zukünftigen Rivalen entführen soll.

Eben gerade habe ich mir, mit der französisch-belgischen Koproduktion "Der kleine Nick", eine der für mich bezauberndsten und liebevoll witzig gemachten Filmkomödien jüngster Zeit, zum wiederholten Male voller Begeisterung angesehen. Allein in Frankreich lockte dieser so warmherzig, nach den Büchern mit den Texten des "Asterix" und "Lucky Luke"-Autors René Goscinnys (1926-1977) und den Illustrationen von Jean-Jacques Sempé entstandene Film, seit seiner Premiere im September 2009, mehr als 5,5 Millionen Zuschauer in die Kinos.

Aber auch bei uns in Deutschland, sahen seit dem Kinostart im August 2010, bereits mehr als 300000 Zuschauer diesen voller nostalgischem Charme in Szene gesetzten aber dennoch auch im Hier und Heute angekommenen Film. Bereits 1960 erschien das erste Buch, in welchem über die Abenteuer und Erlebnisse des vorwitzigen kleinen Nicks und seiner Mitschüler erzählt wurde. Mittlerweilen wurden mehr als zwölf Millionen Bücher, der unter dem französischen Originaltitel geschriebenen "Le petit Nicolas" Kinderbuchreihe, in 30 übersetzten Sprachen, verkauft.

Als die Idee zu einer Realverfilmung geboren wurde, standen anfangs nicht nur die Buchfreunde selbst dieser recht skeptisch gegenüber. Auch Goscinnys Tochter Anne, lehnte die Idee zu einem Film unter Verwendung und nach Vorlagen der Bücher ihres Vaters lange ab. Schließlich konnte sie Regisseur Laurent Tirard aber überzeugen und der dann entstandene und von der hier vorliegenden Veröffentlichung zu erlebende und absolut verzaubernde Film, sollte ihm Recht geben.

Tirard schafft es in seinem Film, gekonnt den Zeitgeist und das Lebensgefühl der 60er Jahre aufleben zu lassen, ohne dabei hölzern oder gar altbacken zu wirken. Es sind wunderschön anzusehende Bilder, die trefflich mit retrobehaftetem Charme in den zu sehenden filmischen Kulissen bei diesem Film daherkommen. Als geradezu überwältigend gelungen darf hier ohne Übertreibung die Besetzung aller Charaktere, bis hinein in die kleinste Rolle, bezeichnet werden. An der Seite der hier in den Rollen als Nicks Eltern zu erlebenden wunderbar aufspielenden Darstellern Kad Merad und Valérie Lemercier, sind es vor allem auch die Kids, welche hier als die wahren Stars überzeugen.

Es ist kaum zu glauben, dass Maxime Godart als "Nick" in diesem Film, wirklich zum allerersten Mal vor einer Kamera steht. Er wirkt derart unbefangen und natürlich in seiner Rolle, dass man regelrecht dahinschmilzt. Einfach nur toll, auch die in diesem Film seine Klassenkameraden darstellenden anderen Kids in ihren Rollen. Sein es nun der ewig hungrige "Otto" oder eben der "Klassenstreber", der "Schulversager" oder der Sohn reicher Eltern. So ziemlich jedes gängige Kliesche wird hier wunderbar bedient und auf das herzlichste höchst vergnüglich für den Zuschauer aufgezeigt.

Die erzählte Geschichte im Film berichtet über Nick, einen eigentlich mit seinem Leben recht zufriedenen französischen Knirpses, inmitten eines zugegeben etwas spießigen Elternhauses. Als er eines Tages von einem seiner Freunde erfährt, dass dessen Eltern Nachwuchs in die Welt gesetzt haben und sich nun alles nur noch um diesen dreht, macht sich Nick eine Menge Gedanken.

Wenige Tage später fehlt Nicks Freund in der Schule. Der Zufall will es, dass gerade an diesem Tag im Unterricht das Märchen vom kleinen Däumling behandelt wird. Für Nick und seine Klassenkameraden steht fest, dass ihr Freund wegen seines neuen Brüderleins von den Eltern im Wald ausgesetzt wurde, weil diese nun nur noch das neu angekommene Baby lieb haben.

Nun mehren sich auch bei Nick Daheim die Zeichen, dass auch dessen Eltern anscheinend Nachwuchs planen. Voller Zweifel wendet sich Nick an seine Klassenkameraden mit der Bitte um Unterstützung und Hilfe, um ihn das vermeintlich selbe Schicksal wie dem Freund zu ersparen. Gemeinsam wird nun ein Schlachtplan entworfen wie Nick seine Eltern überzeugen kann, dass er ein doch so lieber Junge ist, den sie behalten und nicht in den Wald abschieben sollen.

Dabei sorgen die Ideen dieser Rasselbande dafür, dass beim Ansehen selbiger wohl bei kaum jemanden nicht die eine oder andere Lachträne fließen wird. Mit den episodenhaft aneinandergereihten Lausbubenstreichen bietet "Der kleine Nick" auch als filmische Umsetzung, jede Menge Spaß für die ganze Familie, mit Darstellern, die wie direkt aus den Büchern Goscinnys und Sempés entsprungen, aufspielen und wirken.

Der durch "Senator Home Entertainment" und "Wildbunch" unter dem Vertrieb von "Universum Film" verlegte Streifen, kommt als DVD wie auch Blu ray zur Veröffentlichung. Sowohl die DVD, mit einer vom veröffentlichenden Label angegebenen Gesamtlaufzeit von ca. 88 Minuten, wie auch die Blu ray mit ca. 91 Minuten, können in der zur Ansicht kommenden Bildqualität auf ganzer Filmlänge überzeugen. Im Bildformat 1:1,85 (16:9) bei der DVD, sowie im 1:1,85 (1080p/24) für die Blu ray, glänzt das Bild mit wunderbar frischen und natürlichen Farben. Schärfe und Kontrast zeigen sich, in der für eine so zeitnah gefertigte Produktion, zu erwartender hervorragender Qualität, ohne Abstriche. Insgesamt bietet das mit satten Schwarzanteil und auch sonst passend gesetzten Werten überzeugende Bild der DVD und Blu ray in sich eine agile und höchst beeindruckende Frische und Detailgenauigkeit.

Die DVD-Menüs zeigen sich bei der DVD wie auch Blu ray mit animierten Szenen und der Hintergrundmusik recht ähnlich gestaltet. Sie sind dabei übersichtlich und auch einfach zu bedienen. Neben der Möglichkeit des unmittelbaren Filmstarts kommen in weiteren sich separat öffnenden Seiten noch eine Kapitelauswahl sowie Möglichkeiten zur Wahl der gewünschten Sprache und Untertitel, wie auch einige Extras nebst Filmtipps zur Ansicht.

Außer einiger interaktiver BD-Live-Funktionen bei der Blu ray, sind die von der DVD bzw. Blu ray zur Auswahl stehenden Extras identisch. Neben den schon beinahe obligatorischen Filmtipps in Form einiger Trailer finden sich noch "Audiokommentare mit den Kindern" und ein ca. 34 Minuten dauerndes "Making of" mit unter den Extras. Weitere Extras sind "Interviews" sowie Beiträge über die "Castings", "Die Streiche der Erwachsenen" und "Die Synchron-Kids" zuzüglich eines Trailers und Teasers bei den angebotenen Extras. Die Extras besitzen eine französische Tonspur. Die Beiträge werden während der Wiedergabe deutsch untertitelt. In dem Musik-Clip "On n'est pas à une bêtise près" hört und sieht man Renan Luce, den Musiker, der für die zauberhafte Filmmusik in diesem Film verantwortlich zeichnet.

Tonbewertung:
Sowohl die DVD wie auch die Blu ray bieten einen in seinen Dialogen stets sehr gut verständlichen und gelungen gemischten Ton. Bei der DVD kommt als Tonformat ein deutscher wie auch französischer Dolby Digital 5.1 Sound zu Gehör. Hingegen bietet die Blu ray einen sehr gut räumlich wirkenden Ton im Format DTS-HD 5.1 Master Audio, ebenfalls in einer deutschen wie auch französischen Sprachfassung, an. Auf Wunsch können von beiden Medien während der Wiedergabe des Films deutsche Untertitel optional zur Ansicht gebracht werden. Der sowohl von der DVD wie auch der Blu ray als optionales Extra zuschaltbare und wirklich witzige französische Audiokommentar der Kinder, kann auf Wunsch ebenfalls deutsch untertitelt werden.

Gesamturteil:
Dieser nach den Büchern mit den Texten des "Asterix" und "Lucky Luke"- Autors René Goscinnys und den Illustrationen von Jean-Jacques Sempé entstandene Film, bietet herzerwärmenden und dabei bestens unterhaltenden Spaß für die einmal wirklich ganze Familie. Die allesamt so wundervoll und geradezu verzaubernd aufspielenden Kids nebst der anderen Darsteller lassen diesen Film kurzweilig und herrlich frisch und authentisch daherkommen. Für alle die, welche gerne noch mehr von und über den "Kleinen Nick" erfahren wollen, sein an dieser Stelle die zahlreichen beim Diogenes Verlag zu diesem Thema erschienenen Veröffentlichungen empfohlen. Neben zahlreichen Büchern gibt es mittlerweile auch schon einige CDs mit den Geschichten und Erlebnissen des "Kleinen Nick".

Autor: Torsten
Fernseh-Serien-Auf-DVD.de
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am 16. Januar 2013
Dieser nach den Büchern mit den Texten des "Asterix" und "Lucky Luke"- Autors René Goscinnys und den Illustrationen von Jean-Jacques Sempé entstandene Film, bietet herzerwärmenden und dabei bestens unterhaltenden Spaß für die einmal wirklich ganze Familie. Die allesamt so wundervoll und geradezu verzaubernd aufspielenden Kids nebst der anderen Darsteller lassen diesen Film kurzweilig und herrlich frisch und authentisch daherkommen.
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am 11. September 2014
Eine Verfilmung,die ihres Gleichen sucht.Hervorragende Schauspieler und bei den Kinderdarstellern muss man dem Casting wohl ein großes Lob aussprechen,denn solche Charaktere zu finden ist schon ein Kunststück für sich.
Auch der Erzählstil dieses Filmes ist unerreicht.Er lief zwar schon ein paarmal im TV,aber diesen Schatz wollte ich mir doch sichern.
Also sehr zu empfehlen.
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am 17. Juli 2013
EIn wenig skeptisch war ich schon - den "Kleinen Nick", meine Lieblingskindergeschichten, seit ich selbst eines war, verfilmen? Geht denn das überhaupt, zunmindest in angemessener Form? Ja! Hurra! Es geht! Diese Verfilmung wird der Vorlage von Goscinny und Sempé gerecht! Mit viel Tempo und Witz und etlichen Schnenkelklopfern wird hier vom kleinen Nick und seinen liebenswerten Freunden, seinen Eltern (großartig wieder: Kad Merad!) Lehrerinnen, Lehrern und natürlich vom Hühnerbrüh erzählt. Ein Film für die ganze Familie, den sich diese immer wieder anschauen kann.
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am 30. Dezember 2013
den ich wirklich sehr empfehlen kann, ein Film für die ganze Familie. Die Franzosen können eine so leichte Kommödie gut erzählen, die Kinder wie auch die Erwachsenen sind einfach klasse, man merkt, dass am Set wohl auch viel Freude geherrscht haben muss, die einzelnen Geschichten, die durch einen roten Faden zusammengehalten werden, sind sehenswert - ich habe viel gelacht und kann den Film nur wärmstens weiter empfehlen!
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am 31. Januar 2015
Ein toller, französischer Klassiker! Obwohl er wie ein Kinderfilm anmutet, habe ich ihn ebenfalls genossen und in einigen Szenen herzlich lachen müssen. Schöner Humor und völlig unbedenklich für Kinder. Sehr schön!
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am 7. Dezember 2012
bleibt bei diesem Film nicht nur ein Wunsch. Die Handlung, die Schauspieler und der Witz machen richtig Spaß. Auch nach mehrmaligem ansehen noch mit Lachgarantie. Kein billiger Klamauk sondern Humor der berührt.
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