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am 4. Oktober 2010
Endlich! Auf dieses Buch haben Musikinteressierte lange gewartet.
Normalerweise müsste man mindestens 4 Bücher lesen, um das zusammenzutragen, was man in diesem kompakten Buch alles erfährt: eines über Verhaltensforschung, eines über Musikpsychologie, eines über Musikgeschichte und eines über Musikerziehung'
Trotz dieses fachlich weit gespannten Bogens gelingt es dem Autor, die Zusammenhänge sehr verständlich und anschaulich darzustellen und den Leser dabei noch gut zu unterhalten.
Christian Lehmann erklärt unter anderem, dass Musik durchaus etwas mit Evolutionsbiologie, aber nicht unbedingt etwas mit Vogelgesang zu tun hat. Er unterscheidet zwischen Klischees von vermeintlichen Wunderkräften und wissenschaftlich belegten Wirkungen der Musik. Er macht deutlich, dass Musikerziehung keineswegs nur bildungsbürgerlicher Luxus ist und dass es uns viel mehr im Blut liegt, selber zu singen und Musik zu machen als Kopfhörer aufzusetzen'
Dieses Buch ist 5 Sterne wert. Wenn man es gelesen hat, versteht man Musik besser als zuvor.
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am 7. Oktober 2013
Ich habe das Buch so ziemlich in einem runter gelesen, was bei mir nicht immer der Fall ist. Kann es von daher jedem empfehlen, der Musik mal etwas anders betrachten will, nämlich von der Frage her: Wie kommen wir eigentlich dazu, Musik zu mögen, Musik zu machen, uns für Musik zu interessieren - Menschheitsgeschichtlich. Welchen Nutzen hat(te) Musik für den Einzelnen, für Gruppen - eventuell für eine Gesellschaft? - Und wie gehen wir heute mit diesen Möglichkeiten um?
Der Spannungsbogen reicht vom Flöte spielenden Höhlenbewohner, über gröhlende Fußballfans bis zum Gesangsunterricht für Grundschullehrer. Von den Büchern, die sich mit den Grundfunktionen des Musizierens beschäftigen und über den Tellerrand einer einzelnen Wissenschaft oder Sichtweise hinausgehen, eines der besten. Das direkte Gegenstück ist Stephen Mithens 'Singing Neanderthals', das an manchen Stellen etwas weiter geht - oder einfach andere Wege. Ähnlich umfassende Publikationen sind 'Der einarmige Pianist' von Oliver Sacks und 'Der Musikinstinkt' von Daniel Levitin, wobei Oliver Sacks mehr neuropsychologisch anekdotenhaft unterwegs ist und Daniel Levitin sehr weit ausholt.
Christian Lehmann kann für meine Begriffe in dieser Liga durchaus mitspielen und setzt dabei auch eigene Akzente. Das einzige, was mich persönlich stört, ist die 19. Jh. 'Musikidiologie', wie ich es nennen würde, die sich für mich hier und da in den letzten Kapiteln zeigt. Ist aber Geschmackssache, und ich müsste noch mal genauer nachsehen, um eventuell gerechter zu urteilen.
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am 6. März 2013
Gutes Buch! Eine sinnvolle und unterhaltende Suche nach der Frage des Sinns von Musik in unserem Leben. Auch wenn ich das Buch an manchen Stellen etwas langatmig fand (wenn es z.B. um die Lehrerausbildung geht...) ist es doch sehr empfehlenswert, nicht nur für Musiker, sondern vor allem für die, die Musik NICHT schon bereits schätzen!
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am 27. November 2010
Ein wunderbares Buch! Sehr anschaulich formuliert, macht Spaß beim Lesen! Man kann nur hoffen, dass möglichst viele Bildungspolitiker dieses Buch unter den Weihnachtsbaum gelegt bekommen (vornehmlich die Architekten des achtjährigen Gymnasiums)!
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am 26. Dezember 2010
Das Buch liefert eine Grundlage für modernen Musikunterricht in allen Altersgruppen.
Es sollte Standard sein für Musiklehrer, Eltern, Kindergärten und Krippen.

Auf Grund der Forschungsergebnisse von kognitiven Neurowissenschaftlern dürfte es wohl kaum noch fraglich sein, dass die Fähigkeit zum Produzieren und auch Genießen von Musik bei allen Menschen genetisch fixiert ist. Strittig ist allerdings, ob auch die Abneigung gegen Dissonanzen ein Naturgesezt ist. Man sollte m.E. nicht zu sehr der These von Schönberg u.a. folgen, dass die Ablenung von Dissonanzen nur eine kulturelle Angelegenheit ist, und die Kindergärten diese Konvention durch dissonante Übungen brechen sollen.

H. Bogatz
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am 17. Dezember 2013
Gut und kurzweilig geschrieben, immer wieder interessante Gedanken und "Anekdötchen" :-)

Für Musiker, die tiefer einsteigen wollen bringt das Buch allerdings nicht viel neues.
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am 7. Februar 2013
Das Buch ist sehr interessant zu lesen und aufschlussreich.
Als Geschenk für Musikpädagogen wirklich zu empfehlen.
Der Beschenkte hörte gar nicht mehr auf zu lesen.
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am 1. Juni 2011
Wie drei Vorgängerrezensionen zeigen, ist es dem Autor gelungen, musikalischen Laien einen guten Überblick zur Rolle der Musik in Geschichte und Gegenwart des Menschen zu geben.
Ohne dieses Verdienst in Abrede zu stellen, möchte ich als Ergänzung etwas Kritik anbringen.
Auf S. 206 meint der Autor: "Mit dem Walkman wurde Musikhören nahezu überall möglich, auch in der Öffentlichkeit in Gegenwart anderer Menschen, ohne diese zu stören." Diese nach allgemeiner Erfahrung falsche Aussage widerlegt er auf den beiden nächsten Seiten selbst, wo er u.a. schreibt, dass junge Leute mit einem solchen Gerät in Bus und Bahn "nicht selten auch ihre Umwelt teilhaben lassen". Insgesamt gibt sich Lehmann beim Thema "Zwangsbeschallung" neutral, lässt Befürworter und Gegner zu Wort kommen.
Wenn es um die negativen Wirkungen von Musik geht, ist seine Behauptung, "scheinbar wissenschaftliche Aussagen, dass bestimmte Popularmusik-Stile den Hörer aggressiv oder dumm machen," ließen sich "empirisch kaum erhärten" (S. 217), zumindest in bezug auf die aggressivitätsfördernde Wirkung objektiv falsch. Und das um so mehr als er das Wort "empirisch" verwendet. Denn gerade empirisch gibt es eine Fülle an Aussagen und Beispielen, die eine solche Wirkung belegen. Darüber hinaus existieren wissenschaftliche Studien, deren Ergebnisse kaum noch gestatten, einen kausalen Zusammenhang zwischen aggressiver Musik und aggressivem Verhalten zu leugnen.
So bleibt das Buch ganz auf der naiv politisch korrekten Linie, dass Musik (abgesehen von Hörschäden bei übermäßiger Lautstärke) keinen Schaden anrichten könne. Und unsere Kulturfunktionäre werden darin bestätigt, auch weiterhin Rock und Rap an Schulen und Musikschulen zu fördern!
"Wer in einer Musikgruppe oder auf der Bühne produktives Miteinander lernt [...] schlägt höchst selten jemanden in der U-Bahn zusammen" (S. 240), meint Lehmann. Die zahlreichen Gewalttäter unter prominenten Unterhaltungsmusikern will er offenbar nicht zur Kenntnis nehmen. Und der Attentäter von Tucson/Arizona im Januar 2011 war "in der Schulband [...] sehr aktiv", wie in der Presse zu lesen war. Aber zugegeben, das war nicht in der U-Bahn und auch erst nach dem Erscheinen von Lehmanns Buch ...
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