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Zustand: Gebraucht: Gut
Kommentar: Taschenbuch dtv, 2010. 270 S. Buchunterseite vom Verlag als Remissionsexemplar gekennzeichnet - Buch ist in gutem, ungelesenem Zustand - Leichte äußere Mängel ISBN: 9783423138086 - Jeder Bestellung liegt ein Rechnungsbeleg mit ausgewiesener MwSt. bei. Wenn Sie in München sind, können Sie unsere tollen Sonderangebote auch in unserem Ladengeschäft "texxt - bücher anders" - in der Sendlingerstraße 24 - zwischen Marienplatz und Sendlinger Tor - direkt in Augenschein nehmen.
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Der duft von schokolade Unbekannter Einband – 2010

4.1 von 5 Sternen 34 Kundenrezensionen

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Im Frühjahr 1881 hat August Liebeskind gerade seinen Dienst beim österreichisch-ungarischen Militär quittiert und genießt die neu gewonnene Freiheit in einem Kaffeehaus, als eine Frau eintritt, die er zuvor bereits auf der Straße mit ihrem Hochrad beobachten konnte. Elena Palffy heißt sie, betont, keine Wienerin zu sein, und fasziniert den jungen Mann sehr.

August verfügt über eine besondere Begabung, er nimmt Gerüche sehr deutlich wahr, riecht sämtliche Nuancen eines Duftes und kann damit manchmal sogar tief in die Seelen anderer Menschen blicken, in ihre Sehnsüchte und Träume. Und so ist es auch vor allem Elenas Duft, der ihn so für sie einnimmt.

Schon bald beginnt er, ganz besondere Leckereien für Elena zu kreieren, die Schokolade über alles liebt, zunächst nur durch eigenwillige Kombinationen gekaufter Pralinen mit außergewöhnlichem, duftendem Verpackungsmaterial wie Gräsern, Heu und Blumen, später, als er begonnen hat, in der Schokoladenfabrik seines Onkels zu arbeiten, auch durch eigene Herstellung.

Es ist eine sehr glückliche Zeit für ihn, doch gleichzeitig muss er häufig auf schmerzhafte Weise feststellen, dass Elena sich nicht fassen lässt, sich ihm immer wieder entzieht und einen unentrinnbaren Schatten aus der Vergangenheit mit sich herumträgt.

Dieses Buch erzählt zum einen die Geschichte einer leidenschaftlichen, aber auch schwierige Liebe auf romantische, aber unkitschige Weise. Das Wien des ausgehenden 19. Jahrhunderts erwacht zum Leben mit all seinen Stimmungen und Gerüchen, die Sprache ist immer wieder ein wenig österreichisch gefärbt.
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Von Löwe am 11. November 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Himmlisch leichte und doch sinnlich berührende Lektüre. Ein Genuß von der ersten bis zur letzten Seite. Der Leser verspürt Lust auf feine, ausgewählte Schokolade umhüllt von den verschiedensten Düften. Gleichzeitig aber auch die Freude daran, Seite für Seite weiterzulesen. Romantisch, leidenschaftlich und sinnlich. Ein Buch für Genießer, die es sich einfach mal gut gehen lassen wollen. Und der "Duft von Schokolade" hält eine schöne Zeit lang an...
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Format: Taschenbuch
Zitat:" "Hör zu", sagte sie leise, "man gehört sich nicht, nur weil man sich liebt. Nimm die Tage, wie sie sind, August" Er zog sie an sich, vielleicht, weil er nicht sagen konnte, was er eigentlich sagen wollte. Es kam ihm auf einmal alles sehr groß und zugleich lächerlich vor. Was hatte er denn erwartet? Er atmete den Duft ein, der sich in ihren Haaren wie ein schönes Gespinst hielt. Dann nahm er sich zusammen. Es war, wie wenn man sich innerlich wieder anzog, eine Uniform über seine Seele zog. War das nicht genau das, was sie von ihm erwartete? " S. 123

Inhalt:
Wien Ende des 19. Jahrhunderts. Leutnant August Liebeskind hat ausgedient und beginnt in der Schokoladenfabrik seines Onkels seine Laufbahn als Einkäufer. Schon seit seiner Kindheit hat er ein besonderes Gespür für die Gerüche und Düfte um ihn herum und mit seiner sensiblen Nase hat er schon so manches Unglück vorausahnen können. Dann tritt Elena Palffy in sein Leben. Eine bereits verheiratete Dame, die mit Eleganz und Kühnheit zu verführen vermag. Beide wollten es nicht und doch hüllt sie der zarte Duft von Liebe ein, während sich Wien in sensationslüstigen Gerüchen und brennenden Ereignissen verliert.

Meine Meinung:
"Der Duft von Schokolade"ist eine exquisite Geschichte, die mich total aus den Socken haute. Von Anfang hat schafft der Autor eine sensible Atmosphäre und hochfeine Spannung. Wie die beschriebenen Pralinen und Konfekte aus der Geschichte, besitzt auch dieser Roman unterschiedliche Geschmäcker und farbenfrohe Facetten. So geschieht beispielsweise nichts so, wie ich es erwartete. Der Roman nimmt viele unbekannte Wendungen und doch erscheint nichts unlogisch oder unbedacht.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
August Liebeskind quittiert seinen Dienst in der Armee um als Einkäufer in der Schokoladenfabrik seines Onkels zu arbeiten. Aber vorher liegt noch ein ganzer Sommer vor ihm um seine wieder gewonnene Freiheit zu genießen. In einem Wiener Café lernt er Elena kennen. Eine kühle, unnahbare Schönheit, die sich wenig aus den Benimmregeln der Wiener Gesellschaft macht.

Von ihr gleichermaßen abgestoßen als auch fasziniert hofft August Elena wieder zu treffen. Beim jährlichen Pferderennen begegnen sie sich schließlich erneut und beginnen ein sanftes Ringen um Liebe, Strategie, Verführung, Romantik und Kontrolle.

Ewald Arenz verpackt seine Liebesgeschichte in verführerische Düfte von exotischen Gewürzen, heimischen Nadelhölzern, Erinnerungen an Sommer unserer Jugendtage und dem süßen Geschmack von Schokolade. Mit sanften Worten zieht er uns in die Welt von August und Elena und nicht zuletzt lässt er uns im Wien der letzten Jahre der großen Donaumonarchie wandeln, als wären wir nie woanders gewesen.

Geschickt verstrickt der Autor historische Ereignisse mit seiner Erzählung um August und seiner Suche nach sich selbst. In einer Phase der inneren Leere ist es die geheimnisvolle Elena, die ihn inspiriert und zu seiner Muse wird.

Ein wunderschönes Buch, das sanft und ebenso tragisch zu berühren vermag und dabei sprachgewaltig das LeserInnenherz höher schlagen lässt.
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