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Der alte Affe Angst 2003

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DER ALTE AFFE ANGST erzählt die bedingungslose Liebesgeschichte von Robert und Marie. Robert liebt Marie. Aber seit Monaten hat er nicht mehr mit ihr geschlafen, findet sexuelle Befriedigung nur noch bei Prostituierten. Robert begibt sich auf einen selbstzerstörerischen Ego-Trip und setzt dabei seine Beziehung zu Marie aufs Spiel. Marie verliert fast den Boden unter den Füßen. Bis sie beschließt, für ihre Liebe zu kämpfen...

Darsteller:
Marie Bäumer, André Hennicke
Verfügbar als:
DVD

Details zu diesem Titel

Discs
  • Film FSK ages_16_and_over
Laufzeit 1 Stunde 28 Minuten
Darsteller Marie Bäumer, André Hennicke, Hermann Beyer, Hilde Van Mieghem, Vadim Glowna
Regisseur Oskar Roehler
Genres Drama
Studio Warner Home Video
Veröffentlichungsdatum 12. August 2005
Sprache Deutsch

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Gingerbread TOP 1000 REZENSENT am 3. September 2006
Format: DVD
Ein großes Lob gebührt bei "Der alte Affe Angst" vorallem den Darstellern, Andre Hennicke und Marie Bäumer, die mit viel Überzeugung und kraftvoller Darstellung diesen Film sehr lebendig machen.

Das Thema des Films, eine nicht mehr ganz frische Liebesbeziehung und die damit verbundenen Tücken des Alltags in dieser Form darzustellen, fand ich sehr reizvoll. Wer kennt sie schließlich nicht, die kleinen und manchmal großen Probleme in einer an sich gut funktionierenden Beziehung, wenn der erste Reiz erst verflogen ist und eine gewisse Routine einkehrt? Denkbar, daß sich im Extremfall dann solche Probleme aufwerfen, die irgendwie bewältigt werden müssen. Wer allerdings einem chronologischen Ablauf im Film dem Vorzug gibt, wird hier so seine Schwierigkeiten beim Ansehen haben - immer wieder durchbrechen annähernd surrealistische Rückblenden, verzerrte Momentaufnahmen den eigentlichen Ablauf.

Dieser Film stimmt nachdenklich und zeigt in gewisser Weise eine Realität, die manchmal nur schwer zu ertragen ist. Die schnörkellose Darstellung und temporeiche Abfolge im Film machen ihn zwar sehr authentisch, allerdings wirkte er auf mich eben deshalb zeitweise zu klar und überschaubar. Irgendwie "nackt". Ich hätte mir bei manchen Begebenheiten eine tiefergehende und weniger rasche Abfolge gewünscht. Zu schnell wird in die verschiedenen Passagen und Entwicklungen übergewechselt, teilweise auch manche Passagen etwas zusammenhanglos und ohne direkten Zusammenhang auf das eigentliche Thema des Filmes eingebracht und auch die Sichtweisen und Perspektiven finde ich persönlich einen Tick zu "männlich".
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Format: DVD
Keine 3 Minuten braucht der Film, um den Zuschauer atemlos in eine Welt zu saugen aus der er nicht mehr entkommen kann - denn es ist die gleiche in der er lebt. Oskar Roehler wirft einen tiefen Blick in die Abgründe der Menschen und findet… die Liebe. Doch sie ist nicht romantisch, nicht philosophisch, nicht realistisch und dringt genau aus diesem Grund nah zu ihrem Wesen durch.
Roehlers Charaktere sind verdichtet und überzeichnet, der Film berstet geradezu vor Schicksalsschlägen und grotesken Beobachtungen. Hier seziert jemand die Wirklichkeit schonungs-, aber nicht emotionslos. Der Film schreit von der ersten Minute an; schreit vor Verzweiflung, Hoffnung und Leben. "Der Alte Affe Angst" ist brutal gegen seine Helden, gegen sich selbst und gegen den Zuschauer. Dies ist kein introvertierter Autorenfilm, er geizt nicht mit dramaturgischer Intensität, ungeschönten Bildern und pathetischer Untermalung. Der offensive Charakter, ist das Moment des des Films an welchem sich die Geister scheiden.
Die schauspielerische Darbietung ist schnörkellos, nah und einfach überragend. Sie bewahren den Film in seiner Tollkühnheit davor ins plakative und stilisierte abzudriften. Wie sieht das Glück aus? Am Ende dreht sich die Welt nur im Kreis - oder sind wir es?
Die DVD bietet neben dem Trailer einige interessante Interviews mit den Darstellern und dem Regisseur. Mehr an Ausstattung sollte man allerdings nicht erwarten.
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Format: DVD
Das Marie Bäumer eine wirklich unterbewertete Schauspielerin ist, beweist sie mit diesem Film eindeutig. Sie kann nicht nur alberne Komödien aufpeppen, sondern auch in ernsten Filmen total überzeugen. Aber es ist auch ein Beweis, dass sie wirklich nur spielt, wozu sie Lust hat, auch wenn ein Filmangebot (wie eben "Der alte Affe Angst") nicht den grossen kommerziellen Erfolg verspricht, weil das Ergebnis bewusst am Mainstream vorbeiinszeniert wurde.
Der alte Affe Angst ist ein Film, der den Zuschauer sehr bedrückt zurück läßt. Auch ein finales vermeintliches Happy End kann daran nichts ändern. Zu sehr gehen die Themen des Films irgendwo jeden Zuschauer an. Und es sind nicht die Tatsachen, die den Zuschauer bedrücken, sondern er sieht sich mit Dingen konfrontiert, vor denen er Angst hat. Der alte Affe Angst sitzt nicht nur den Darstellern im Nacken, sondern dem Zuschauer wird sein ganz persönlicher Affe suggestiv vorgeführt. Und das ist brillant. Würde ich die Ängste hier beim Namen nennen, hätte ich zuviel verraten und vielleicht einigen die Lust am Sehen verdorben. Mein Tipp: von der schauspielerischen Leistung packen lassen, aber mit der/dem nötigen Distanz und Abstraktionstalent in den Film gehen, denn wenn man nicht weiß, worum es geht, kann einen dieser Film schon mal eine Woche guter Laune kosten. Bei mir war das der Fall, deswegen nur vier Sterne. Aber wenn man mit der ausreichenden istanz herangeht, kann nicht viel schiefgehen und man hat trotzdem viele neue Denkanstöße erhalten!
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Format: DVD
Robert ist Theater-Regisseur. Er lebt mit der Kinderärztin Marie zusammen. An Negativposten gibt es da Roberts Selbstzweifel und das in seiner Beziehung zu Marie seit sechs Monaten nichts mehr läuft. Parallel dazu gibt es da einen Hang zu Prostituierten. Deswegen begibt er sich auch in psychologische Behandlung.

Der Vater von Robert hat Krebs im Endstadium. Das Vater/Sohn-Verhältnis war in Vergangenheit nicht gut. Robert fährt zu seinem Vater und erlebt ein heftiges Gefühlsbad. Zunächst unfähig Hilfe in Aussicht zu stellen, überhäuft er anschließend den Sterbenden mit Sympathiebezeugungen.

Irgendwie klappt es dann doch mit Marie und sie ist schwanger. Da Robert nicht von den Prostituierten lässt, kommt Marie dahinter. Die ohnehin sehr peinliche Situation steigert sie noch dadurch, dass sie den labilen Robert zwingt ihr den Ort des Geschehens und die Frau zu zeigen. Robert fährt mit ihr hin und das Drama findet einen weiteren Höhepunkt im Erkennen einer HIV-Infizierten Frau, deren Sohn bei Marie in Behandlung ist.

Auch Marie ist keine starke Frau. Sie hat bereits einen Selbstmordversuch hinter sich und als eine Untersuchung den Abgang ihres Fötus ergibt, begeht sie eine neuen Versuch. Sie bricht die Tat rechtzeitig ab, wird gerettet und kommt unter stationäre Aufsicht. Robert besucht sie und versucht einen Neuanfang.

Der Film wird leise, fast unauffällig erzählt. Doch unter dieser Oberfläche brodelt es. Zwei Gefühlschaoten umkreisen sich wie zwei Sonnen. Mit der Naivität von Kindern spielen sie ihr Spiel und begreifen erst hier Fehlverhalten, wenn sie dabei ertappt werden.
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