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am 16. Februar 2011
... so oder so ähnlich hätte ich das Buch betitelt, denn darin liegt die Stärke des Buches und das ist es, was es von den zahllosen anderen Java-Erscheinungen auf dem Buchmarkt unterscheidet.

Es hat explizit nicht den Anspruch, eine vollständige Java-Einführung zu leisten, oder als Referenzbuch zu dienen. Beides sollte man schon auf dem Schreibtisch (oder im Regal) liegen haben.
Das Buch ist vielmehr eine wirklich sehr gute Ergänzung mit folgenden beiden Hauptaspekten:

1.) Eine detaillierte Beschreibung fortgeschrittener Java-Themen, wobei insbesondere auch immer wieder auf mögliche Fallstricke sehr gut eingegangen wird:

- Collections Framework
- Logging
- Multithreading
- Reflection
- Serialisierung
- Garbage Collection
- ...

Für mich als sehr erfahrener C++-Entwickler mit mässigen (und lange zurückliegenden) Java-Erfahrungen der Grund, aus dem ich dieses Buch gelesen habe, um mich auf mein kommendes Java-Projekt vorzubereiten.

2.) Sehr schöne, gut verständliche Darstellungen von etablierten Methoden des Software-Engineerings und deren Umsetzung mit Java, z.B.:

- Entwicklungsumgebung
- Überblick über OO-Grundlagen und UML-Einführung (aber hier ist weiterführende Literatur unerlässlich)
- Bad Smells
- Refactoring
- Design Patterns
- Coding Conventions
- Unit Tests
- Code Reviews
- Optimierungen

Alles Themen, die im modernen Software Engineering unerlässlich zum Arbeitsalltag gehören, aber m.W. auch heute noch im Informatikstudium viel zu kurz kommen und die sich die meisten Software-Entwickler (wie ich) wohl erst in Jahren der Praxis nach und nach aneignen.

Fazit:
Insgesamt ein sehr schönes, gut geschriebenes und flüssig zu lesendes Buch, geradezu ideal für Berufseinsteiger mit Java-Grundkenntnissen. Ich hätte mir dieses Buch vor 10 Jahren gewünscht!
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am 29. August 2011
Dieses Buch ist eine absolute Ausnahme auf dem Buchmarkt. Der Autor hat es verstanden komplexe Zusammenhänge leicht und verständlich zu erläutern. Doch damit nicht genug: Es ist dem Autor ebenso gelungen, die Grundlagen der Sprache Java zusammen mit vertiefenden Themen zu kombinieren, sodass selbst Profis an beinahe jeder Stelle hilfreiche Informationen finden.

Was dieses Buch jedoch zu etwas ganz besonderen macht, sind die unzähligen Stellen an denen der Autor seine unerschöpfliche Praxiserfahrung ins Spiel bringt. Dieses Vorgehen finden seinen Höhepunkt in den Kapiteln 10 und 11: Kapitel 10 trägt den Namen "Bad Smells" und zeigt Code, der zunächst harmlos aussieht. Doch dann kommt die Praxiserfahrung dazu und der Autor erläutert warum dieser Code im täglichen Betrieb doch nicht so gut ist. Kapitel 11 geht meiner Meinung nach noch eine Schritt weiter: Hier zeigt der Autor Code, der dann ausführlich Schritt für Schritt refaktoriert und optimiert wird, sodass am Ende ein deutlich besserer Code steht.

Es lohnt sich wirklich, dieses Buch Seite für Seite zu lesen, gleichgültig wie sehr der Name des Kapitels sich nach Einsteiger-Themen anhört. So finden sich im Kapitel OOP-Grundlagen an passenden Stellen Hinweise zu guter Software-Architektur, die eindeutig über das Einsteiger-Wissen hinausgehen, die trotzdem leicht und verständlich geschrieben sind.

Im Kapitel "Java-Grundlagen" findet sich dann eine beeindruckende "equals"-Erläuterung, das Kapitel 5 beherbergt die beste Erläuterung zum Thema "Grundlagen von hashbasierten Containern", die ich jemals gelesen habe. Diese Erläuterungen gehört ins Lehrbuch!

Auch immer wieder schön zu lesen: Der Autor kritisiert an einigen Stellen das Java-Framework und kann seine Kritik auch fachlich begründen: Seien es falsche und verwirrende Klassen- und Methodennamen oder Inkonsistenzen in der Definition von Schnittstellen - hier wird kein Blatt vor den Mund genommen. So verwundert es nicht, dass es sogar ein eigenes Unterkapitel gibt: "5.4 Probleme im Collections-Framework"!

Egal wohin man guckt: Dieses Buch hält immer eine positive Überraschungen parat. Kapitel 6 beinhaltet unzählige Praxis-Tipps um sich das Leben als Entwickler angenehmer zu machen. Wie schreibt man sich professionell eigene Erweiterungen? Wie benutzte ich die log4j-Bibliothek richtig? Wie kann ich meine Logbücher zur späteren Diagnose aufteilen? In diesem Kapitel finden Sie die Antwort.

Die Kapitel 12 bis 16 sind dann auch wieder überraschend, weil der Leser solche hilfreichen Informationen in einem Buch dieser Art nicht erwartet. Es werden die Standard-Entwurfsmuster erläutert, verschiedene Programmierstile und Coding Conventions, Unit Tests, Codereviews und Optimierungen ausführlich genug dem Leser vermittelt.

Was ich sehr auffällig finde: Es macht Spaß dieses Buch zu lesen! Andere Fachbücher sind häufig trocken und kalt geschrieben. Dieses Buch hingegen ist regelrecht Unterhaltung, wenn man es liest. Es macht Spaß, nicht nur wegen dem Schreibstil des Autors, sondern auch weil die evtl. trockenen Informationen immer wieder mit Praxis-Erfahrung aufgelockert werden.

Zusammenfasend kann ich sagen: Dieses Buch ist eine absolute Empfehlung für Jedermann der sich mit Java beschäftigt. Mehr Praxiserfahrung, mehr Tipps und mehr Profi-Wissen und zugleich einen Java-Einstieg findet man in keinem anderen Buch! Eine klare Kaufempfehlung. Hier kann man nichts falsch machen.
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am 9. Juni 2011
Ich finde diese Buch absolut empfehlenswert. Der Schreibstiel ist locker und verständlich. Es werden fast alle Aspekte der JAVA SE Edition besprochen, bis hin zum guten Programmierstiel und den wichtigsten Entwurfsmustern. Einfach kompakt und klasse. Ich habe schon viele Bücher über Clean-Coding gelesen doch dieses ist bisher unerreicht in Themenauswahl und Präsentation. Bad smells, also Fehler die sie vermeiden sollen werden ebenso wie die grundlegenden Java Klassen beschrieben. Zudem gibt es eine ausführliche Einführung in objektorientiert Programmiertechniken. Ein allgemeiner Teil über die Softwareentwicklung rundet das Buch ab.
Die erklärten Techniken lassen sich auf andere Programmiersprachen übertragen, jedoch ist das Buch wie der Name schon sagt auf Java spezialisiert. Für den fortgeschrittenen Java Progrogrammierer, der Profi werden will, ist diese Buch geschrieben. Der Titel bringt dies auf den Punkt. Also kein Anfängerbuch die syntaktischen Grundlagen von Java sollten bekannt sein (ich empfehle dazu die JAVA Insel aus dem Galileo-Verlag).
Auch der Profi wird sicherlich das ein oder andere Thema als Anregung für den eigenen Programmiestiel gebrauchen können, so kann man auch unabhängig voneinander Themen aus dem Buch lesen.
Also nochmal, für mich war das Buch ein echter Gewinn und fasst mein bisheriges Wissen zusammen und erweitert es sogar noch um einige wichtige Aspekte. Danke.
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am 14. April 2014
So, ich habe das Buch jetzt durchgelesen. Ja, durchgelesen. Ob es sich für den geneigten Leser lohnt, es zu kaufen? Hängt gerade bei Fachbüchern und ganz besonders im Informatikbereich sehr stark von der bisherigen Vita des Lesers ab. Daher gebe ich mein Votum unter folgenden Parametern ab:

Ich bin seit vielen Jahren Hobby-Programmierer, ohne da extrem tief eingestiegen zu sein. Das Rumbasteln an Code macht mir einfach Spaß. Bisher habe ich mich hauptsächlich mit Visual Basic beschäftigt, Java kenne ich im Groben und habe auch schon einige Gehversuche unternommen. An Java interessiert mich vor allem die Portierbarkeit. Ich hasse allmählich die üblichen Einsteigerbücher zu Programmiersprachen. Wenn man mit imperativ-objektorientierten Sprachen rummacht, dann sind diese Sprachen alle relativ ähnlich (unabhängig davon, dass sie natürlich auch jeweils andere Schwerpunkte haben). Ja, ich weiß, was Variablen, Schleifen, Verzweigungen sind. Ja, ich kenne das Autobeispiel, mit dem meistens die Objektorientierung eingeführt wird. Ich kann es allmählich nicht mehr höhren.

Um so angenehmer war ich überrascht von Michael Indens Buch. Er setzt Programmierkenntnisse voraus und bewegte sich mit seinen Themen und seinen Erläuterungen auf einem Level, dass ich gerade noch so fassen konnte.

Im Einzelnen: Anfangs hatte ich diverse Aha-Erlebnisse. Ich hatte schon von Ant und von Versionsverwaltungen gehört (Subversion etc.), ohne dass mir jemand erklärt hatte, was das ist und wozu man das verwendet. Jetzt weiß ich es. Kurz und präzise erläutert, wenn ich mehr wissen will, dann schaue ich mir entsprechende Manuals oder Tutorials an, aber ich weiß jetzt, in welche Richtung ich mich da bewege.

Die ganzen Spezialthemen, die angesprochen werden, habe ich mir alle reingezogen, aber nicht durchgearbeitet. Das werde ich jeweils bei gegebenen Anlass machen, gemäß dem Motto des öffentlichen Dienstes: man muss nicht alles wissen, man muss wissen, wo es steht! Was mich aber wirklich mal weitergebracht hat, dass ist die professionelle Denkweise, die dargestellt wurde. Da war mir vieles neu und hat mich in meinem eigenen Denken verändert. Bisher bin ich immer an meine Software-Spielereien rangegangen, nach dem Motto: funktioniert, also ist es gut. Und habe ehrfürchtig professionellen Code bewundert, ohne zu verstehen, wie die das da machen. Das ist genau der Punkt, wo einem die üblichen Bücher über Programmiersprachen nicht so recht weiterhelfen. Sie erklären dir brav alle Features einer Sprache, aber in der Regel nicht (oder nur rudimentär), wie man die Sprache sinnvoll einsetzt.

Aber mit der Beachtung gewisser Paradigmen, die in Indens Buch immer wieder aus den Erläuterungen zu Problemen, Lösungen etc. hervorstechen, kann man seinen eigenen Code verbessern (Lesbarkeit, lose Koppelung usw.). Darüber hinaus bietet Inden nicht nur umfangreiche Erläuterungen z.B. zu sinnvollen Code Conventions, sondern klasse fand ich auch die sogenannten Bad Smells (also unangenehm richender Code, lol). Also genau das, was ich hier versuche rüberzubringen: Es gibt Code, der stinkt, obwohl er funktioniert, weil so wie er geschrieben ist, wird er in Zukunft Probleme machen.

Aus einigen wenigen Kommentaren klang Missfallen hervor, weil der Autor sich nicht scheut, die Lösungen anderer Autoren, ja sogar Implementierungen in Java selbst als ... sagen wir mal nicht gelungen darzustellen. Ich habe damit kein Problem, da der Mann ein Recht auf eine eigene Meinung hat und auch stets erläutert, warum er so denkt. Damit führt er mich an den Punkt, wo ich für mich selbst entscheiden muss, ob ich ihm innerlich folge. Das ist aber dann meine Entscheidung.

Generell fand ich die Didaktik des Buchs ausgezeichnet. Der Autor beginnt jedes Thema mit einer Zusammenfassung der inhaltlichen Schwerpunkte und beschließt es mit einem Fazit. Dadurch weiß man auch immer, wo er mit einem inhaltlich hinwollte. Ebenso gut fand ich die umfassenden Erläuterungen. Ingen legt Wert darauf, dass man nicht nur versteht, was er da macht, sondern auch warum es so ist (so z.B. bei den schon angesprochenen Bad Smells: Der Bad Smell wird vorgestellt, dann wird erläutert, warum es ein Bad Smell ist und dann werden Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt).

Habe ich also nix zu meckern? Doch, in einem Punkt war Michael Inden meiner Ansicht nach nicht konsequent: sowohl bei der Einführung der Unit-Tests ziemlich am Anfang des Buchs, also auch später bei den Code Conventions macht er sich sehr stark dafür, dass entsprechende Testdateien mit dem Postfix "test", nicht aber mit dem entsprechenden Präfix beginnen sollen. Er verspricht sich davon eine bessere Lesbarkeit (was ich persönlich für nicht zwingend halte). Und was sehe ich in dem ausführlichen Kapitel über Unittests? Alle Testmethoden beginnen mit dem Prä(!)fix "test". Das ist kein Beinbruch, da es sich bloß um eine Namenskonvention handelt, aber es sticht halt schon ein wenig ins Auge.

Fazit: Taugt das Buch was für Hobby-Programmierer? Für jemanden auf meinem Level (oder darüber) denke ich: auf jeden Fall. Das ist gut angelegtes Geld. Du kannst eventuell sogar von dem Buch profitieren, falls du eigentlich nicht Java, sondern eine andere Sprache beackerst, die sich an den C-Dialekt anlehnt. Viele Themen sind zwar Java-spezifisch, vieles ist aber auch allgemeingültig.

Falls du dich aber in Java allgemein einarbeiten willst, dann würde ich mir das Buch lieber für später merken. Das gilt besonders für den Fall, wenn du grundlegende Programmierfunktionalitäten noch nicht beherrschst. Dann greif lieber zu einem Standardwerk oder einem Einsteigerbuch.
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am 16. März 2011
Es gibt viele Bücher, um Java und die Standardbibliotheken zu erlernen. Es gibt noch deutlich mehr Bücher, die sich mit dem einen oder anderen Spezialthema (Enterprise-Java, Buildtools, Konfigurationstools, Patterns, UML, Framework für dieses und jenes, etc.) auseinandersetzen. Aber es gab bisher kein Buch, welches dem Java-Novizen den Weg zum Profi aufzeigte. Und dieser Weg ist steinig und lang...

Dem entsprechend versammelt dieses Buch viele Bausteine und Themen, die sich dem Java-Entwickler bisher nur über eine Vielzahl von Artikeln, Publikationen und langjährige Projekterfahrungen erschlossen und deren Kenntnis in Summe einen Java-Profi auszeichnen.

Natürlich reicht es auch künftig nicht, sich den "Inden" zu nehmen und bei jedem Problem mal kurz nachzulesen, wie man es optimalerweise angeht. Dafür muss man das Buch schon gelesen, verstanden und die Prinzipien und Praktiken wenigstens einmal angewendet haben. Aber für alle relevanten Themen der Java-Praxis wird in diesem Buch ein entsprechender Ansatzpunkt mit Hinweis auf weiterführenden Lesestoff gegeben.

Alle Themen sind mit einfach verständlichen und nachvollziehbaren Beispielen unterlegt, zu denen man sich seine eigenen Gedanken machen und mit denen des Autors abgleichen kann. Sehr schön gelungen ist auch die didaktische Führung durch den Stoff - jeweils ausgehend von einer Idee oder einem Codeschnipsel wird der Weg zur "guten" Lösung motiviert und erklärt. Wie von selbst macht es beim Lesen dann "Klick".

Für besonders gelungen halte ich die Abschnitte zu den Themen:
* Multithreading, Parallelität und Synchronisation
* Bad Smells und Refactorings
* Programmierstil und Code Conventions
Gerade wenn Java-Software eine gewisse Komplexität übersteigt bzw. in größeren Teams mit heterogenem Wissenstand entwickelt wird, sind derartige Kenntnisse und Maßnahmen unverzichtbar.

Der Autor hat mit diesem Buch aus meiner Sicht ein Standardwerk geschaffen, welches ich vorbehaltlos allen Java-Entwicklern als zweites Java-Buch nach dem grundsätzlichen Erlernen der Sprachkonstrukte ans Herz legen werde.

Tip: Die nächste, aktualisierte Fassung um neuere Versionsverwaltungen und Buildsysteme ergänzen.
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am 25. November 2012
..., welches sich mit vielen unterschiedlichen Themen beschäftigt. Allerdings gibt es einen Stern weniger, weil es manchmal zu sehr an der Oberfläche bleibt. Es wird etwas theoretisch beschrieben und manchmal ein kleines Beispiel gezeigt. Allerdings bleibt es dann dabei. Vielleicht wäre da ein oder zwei Themen weniger besser gewesen.
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am 10. Mai 2015
Es gibt zahlreiche Bücher, die einem dabei helfen, Java zu erlernen. Und es gibt diverse Bücher zu Spezialthemen wie Java-EE, Spring, oder Concurrency. Aber bislang habe ich noch kein anderes Buch gesehen, das einem so viele Themen der professionellen Softwareentwicklung mit Java näher bringt und dabei die Brücke zwischen den Java-Einsteigern und den "Java-Profis" schlägt.

Diese Buch ist nicht dazu geeignet, um Java zu erlernen. Diesen Anspruch hat es auch gar nicht. Man sollte über eine solide Grundlage verfügen, dann ist dieses Buch eine echte Bereicherung.

Das Buch behandelt viele fortgeschrittene Java-Themen. Es beginnt mit der Einrichtung einer professionellen Arbeitsumgebung und behandelt dann Grundlagen der objektorientierten Programmierung sowie der Java-Programmierung. Anschließend widmet sich der Autor fortgeschritteneren Java-Themen wie Logging, Multithreading, Reflection und Garbage Collection. Darüber hinaus werden viele Techniken vorgestellt, um Code-Qualität (insbesondere in Java) sicherzustellen. Hierzu gehören u.a. Coding Conventions, Design Patterns, Unit Tests, Code Reviews und Refactoring.

Besonders interessant war für mich das Kapitel über Bad Smells. Hier werden Fallstricke beim Softwareentwurf anhand von Beispielen vorgestellt und analysiert. Außerdem werden Tipps zur Korrektur gegeben.

Der Autor unterlegt die Themen mit verständlichen Beispielen aus der Praxis. Die einzelnen Kapitel haben einen logischen Aufbau. Man wird Schritt für Schritt zu einer Lösung geführt. Durch den lockeren Schreibstil des Autors und die Beispiele, ist das Buch nicht trocken, sondern flüssig zu lesen.

Fazit: Diese Buch sollte bei keinem Java-Entwickler im Regal fehlen. Ich kann es vorbehaltlos jedem empfehlen, der zumindest über Grundkenntnisse in Java verfügt.
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am 24. Februar 2011
Seit ein paar Tagen bin ich der glückliche Besitzer dieses Buches...

Ich muss schon sagen ich finde es einfach ausgezeichnet. Herr Inden hat ganz präzise seine Zielgruppe definiert und es trifft auch völlig zu. Ich glaube, dass es schon längst kein Geheimnis mehr ist, dass die Neulinge nach fehlenden Informationen in erster Linie in Google suchen. Jetzt würde ich wirklich jedem empfehlen statt fragwürdige "Tipps" aus der Suchmaschine zu verwenden, zunächst in dieses Buch hereinzuschauen. Eine außergewöhnliche Leistung!

Jetzt kommt aber ein wenig Kritik :)

- Ich persönlich habe das Thema Debugging vermisst. Das ist zwar kein ah so schweres Thema, allerdings ganz am Anfang, hat man halt wenig Ahnung, wozu das gut sein sollte.

- Build Management mit Ant. Ja, keine Frage Ant ist alt, gut und sehr verlässlich aber nicht wirklich zeitgemäß (Außerdem wer sich zumidest ein Mal im Leben mit einem Ant-Build-Skript von über 1000 Zeilen beschäftigt hat versteht was ich meine). Ich vermisse an dieser Stelle eine zumindest oberfächliche Einführung in Maven.

Ansonsten verdiente 5 Sterne!

Und zum Schluss ein Appel an dpunkt Verlag: Liebes Management-Team, die Geschichte schreibt das Jahr 2011. Beinahe alle Menschen, die (wobei nicht nur) im IT-Branche tätig sind, können auch mit E-Books umgehen und wissen sogar was das ist. Ich hätte mir dieses Buch auch in elektronischer Form gewünscht. Ich habe es nicht gewogen, gefühlt aber wiegt es so um 3 Kilo. Viel Spaß beim Nachdenken...
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am 20. Juli 2015
Dieses Buch habe ich aufgrund des Klappentextes und dem Inhaltsverzeichnisses erworben. Und ich muss sagen: Es entspricht meinen Erwartungen zu 100 Prozent. Ich nutze dieses Buch bei der Arbeit inzwischen so häufig zum Nachschlagen, dass diese positive Rezension längst überfällig ist. Ich finde mich mit der Gliederung des Buches sehr gut zu Recht. Sehr sinnvoll finde ich die Teile III und IV mit den Themen "Fallstricke und Lösungen im Praxisalltag" und "Qualitätssicherungsmaßnahmen", da diese Themen zunehmend an Bedeutung gewinnen. Auch sehr sinnvoll halte ich die Vorgehensweise des Autors, erst einmal ein "bad example" aufzuzeigen, um dann eine Korrektur zu präsentieren. Dies bewegt den Leser zum aktiven Mitdenken.

Der Weg zum Java-Profi ist meiner Ansicht nach ein unendlicher, aber mit diesem Buch macht es auf alle Fälle viel Spaß ihn zu gehen.
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am 15. Mai 2011
Das Buch bietet keine Einführung in Java, sondern legt da los, wo die meisten Java-Grundlagen-Bücher aufhören und ist die ideale Fortsetzung für diese.
Gelungen ist nicht nur die inhaltliche Darstellung, die durch Verständlichkeit glänzt und technischen Tiefgang mit Praxiserfahrung kombiniert, sondern zudem ist das Buch noch gut lesbar -- nicht selbstverständlich für viele Fachbücher.
Klare Kaufempfehlung!
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