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am 10. Januar 2016
mein erstes Buch, das ich von thomas mann gelesen habe, seine anderen bücher waren mir immer zu lang. die cd habe ich für meinen schwiegersohn gekauft, der sie beim autofahren anhört.
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am 14. April 2016
Dieser Roman gibt einen tiefen Einblick in die "gutbürgerliche" Seele der Kaiserzeit.
Wer den Film kennt, wird das Buch mögen, und umgekehrt!
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am 15. März 2018
Ein Roman, zuweilen etwas langatmig. Aber nach dem ich mich durch den Roman gekämpft habe, ein wichtiges Werk Fazit: Sehr lesenswert.
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am 15. Februar 2013
Immer wieder super und einfach zeitlos! Auch als Geschenk ist das Buch sehr gut angekommen. Für Erwachsene und Schüler ein muss!
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am 26. Oktober 2002
Eigentlich hatte ich mir nach "Buddenbrooks" vorgenommen, nie wieder ein Buch von Thomas Mann in die Hand zu nehmen. Und wie bin ich froh, dass ich dann doch noch an diesen Roman geraten bin! Kurz und knackig, weder langweilig noch unverständlich gemacht durch super komplexe Hypotaxen, stattdessen konnte ich es kaum aus der Hand legen.
Ein Buch zum Genießen und Entspannen:
genießen nämlich die moderne deutsche Sprache in ihrer schönsten und romantischsten Form (wenn man mal die Lyrik außen vorlässt); und entspannen, indem man Mann's schier unerschöpflich vielfältigen Wortschatz und anrührende Beschreibung der Handlung völlig unangestrengt auf sich wirken lässt, ohne sich sonderlich konzentrieren zu müssen.
Jetzt endlich verstehe ich, warum Mann von so vielen als bedeutendster deutscher Schriftsteller der Moderne überhaupt bezeichnet wird!
Dieses Buch müssen all jene lesen, die...
-Thomas Mann lieben: ein echtes Geschenk!
-Thomas Mann noch nicht kennen: ein perfekter Einstieg, der einen nicht gleich zu Anfang mit Mann's wohlbekannter (oft verschriener), überschwenglicher Langatmigkeit erschlägt, sondern einen feinfühlig und unaufdringlich seinen Stil vorstellt und auf unterhaltsame Art nahebringt.
-Thomas Mann hassen: nach diesem Buch werden sie ihre Meinung ändern.
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am 7. April 2009
lieferzeit in ordnung, alles reibungslos funktioniert, ich würde auf jeden fall wieder bestellen, danke nochmal und bis zum nächsten mal ;)
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am 27. August 2008
Heinrich Mann hat in seinem meisterhaften Roman "der Unterten" den deutschen Spießer beschrieben. Erschreckend ist, dass man an manchen Stellen sich selber erkennt.
Diederich Heßling war ein feiges Kind ging immer den Weg des geringsten Wiederstandes, studierte, machte seinen Doktor und verehrt "seinen Kaiser". In der Politik und im Privaten intigriert, lügt und betrügt dieser so anständige deutsche Ehrenmann wo er nur kann.
Nach oben hat er gebuckelt, nach unten hat er getreten. Heinrich Mann hat offensichtlich seine Umwelt sehr genau beobachtet und fast einhundert Jahre später ist seine Beschreibung immer noch verständlich und lesbar. Der Autor setzt sich kritisch mit den herrschenden Verhältnissen im Kaiserreich auseinander und schuf dadurch ein bis heute aktuelles Meisterwerk.
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am 17. März 2013
Es handelt sich um einen satirischen Roman, der bereits bei seiner Veröffentlichung die Kritiker gespalten hat. Für mich ist er ein Dokument aus dem untergehenden Kaiserreich vor dem 1. Weltkrieg. Heinrich Mann nimmt politisch Stellung, und stellt die Figur des Untertans als aufstrebenden, dümmlichen, aber erfolgreichen Kapitalisten dar. Sehr gut, wenn auch oft weitschweifend geschrieben und mit einem eindrucksvollen Ende.
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am 11. Mai 2013
Die Geschichte von Diederich Hessling ist berechtigterweise ein Klassiker. Heinrich Mann ist ein interessanter Spiegel der deutschen Kaiserzeit gelungen. Das Buch ist sehr lesenswert. Der Schluss etwas plötzlich.
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am 26. März 2008
Nachdem ich damals "Der Tod in Venedig" von Thomas Mann zu lesen begonnen hatte, wurde ich von der ersten Seite an verzaubert.
Die sprachliche Gestalt dieser außergewöhnlichen Novelle ist derart formvollendet und beeindruckend, dass man sich ihrer ungemeinen Anziehungskraft und Wortgewalt während des Lesens nur schwerlich entziehen kann. Meiner Ansicht nach ist Literatur-Nobelpreisträger Thomas Mann hiermit ein zeitloses, absolut überragendes Meisterwerk gelungen, das hinsichtlich seiner stilistischen Ausgereiftheit bis heute unübertroffen ist und zweifellos zu den vollendetsten Werken deutscher Literatur zu zählen ist.

Zur inhaltlichen Problematik - Der Tod in Venedig (von 1912):
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Hervorgehend aus Gustav von Aschenbachs Vorstellungen von der Idealität des Schönen und seinem klassischen Kunstverständnis der Antike, im Besonderen auch infolge seiner eingehenden Beschäftigung mit der griechischen Mythologie, wird erkennbar, dass es nach der Entdeckung des jungen, begehrenswerten Tadzio, dem Sprössling einer polnischen Familie des Großbürgertums, zu einer tiefen emotionalen Konfrontation des Protagonisten kommen muss, innerhalb dieser die künstlerische Identität Aschenbachs hin und her gerissen wird - zwischen rationalem Verstand und sinnlicher Empfindungswelt.

Die Frage nach der moralischen Ambivalenz der künstlerischen Form, nach dem Antagonismus von moralisch korrekter und unsittlicher, "enthusiasmierter" Kunst, nach der Gebrochenheit zwischen Leben und Geist, wird durch das Schicksal, das dem Protagonisten in Venedig widerfährt, beantwortet.

Ausgelöst wird diese ungeahnte Gefühlswallung im sonst so pflichtbewussten, selbstdisziplinierten Schriftsteller durch seine schwärmerische Faszination für den charismatischen Tadzio, der in ihm ein lebenslang unterdrücktes, homoerotisches Hochgefühl erweckt.
Doch nicht nur die sinnliche Hingezogenheit zu dem reinen, unschuldig wirkenden Kind spielt eine Rolle, sondern vielmehr auch die Einbeziehung Tadzios in die umfassende Bildungskultur des Protagonisten, der die immense Anziehungskraft des Jungen auf sein edles, ja gottähnliches Aussehen zurückführt. Dessen Anmut entfesselt im gealterten Schriftsteller eine euphorische Begeisterung, die sich auf seinen gesamten künstlerischen Horizont auszudehnen scheint.
Doch die Liebe wird ihm zum Verhängnis: Die Wirklichkeit zeigt, dass er sich in zunehmendem Maße von Trugbildern und verzerrten, wirklichkeitsentfremdeten Realitäten täuschen lässt, die gefahrenvollen Abgründe der verseuchten Lagunenstadt wissentlich ignoriert. Dieser unmittelbare Weg in das eigene Verderben deutet sich durch die vielfältige Symbolhaftigkeit innerhalb des Novellengeschehens an, insbesondere durch die Leitfiguren der Todesboten (beispielsweise der Gondoliere), mit ihrem absonderlichen, düsteren Erscheinungsbild. Die symbolische Hadesfahrt, die mit dem Übersetzen des Dampfschiffes nach Venedig beginnt, nachempfunden der Fahrt im Nachen des Charon, der die Sterbenden in den Hades, die griechische Unterwelt, geleitete, entfaltet das Schicksalhafte des Novellentitels.

Aschenbachs irrationale Verliebtheit in Tadzio, der ihn zunehmend seiner für ihn typischen, vornehmen Distanziertheit beraubt, deutet den Niedergang seines Künstlerlebens an - die lebenslange Selbstbeherrschung, die Verpflichtung gegenüber dem Erfüllen einer von der Gesellschaft geforderten Aufgabe, können nicht verhindern, dass er mehr und mehr von abgründigen, scheinbar dämonischen Kräften gelenkt wird; doch der Protagonist gefällt sich in seinem neuen Selbstverständnis, er erfährt den Wandel seiner Lebensgewohnheiten als eine lang ersehnte und erfüllende Leidenschaft, die ihn über sein literarisches Werk erheben und ihm das Gefühl einer intellektuellen Überlegenheit und Altersreife verleihen, die er nie zuvor zu besitzen glaubte.
Die überwältigende Schönheit eines morgendlichen Himmels, der Sonnenaufgang über dem Meer ("Ein Rosenstreuen begann da am Rande der Welt, [...]"), die betörende Farbenpracht der venezianischen Lagunenlandschaft, lebendig und verfaulend zugleich - und damit sinnbildlich für die wechselseitige Verflechtung von Leben und Tod -, werden von ihm mit nie verinnerlichter Begeisterung für die vollkommene Akribie der göttlichen Schöpfung aufgenommen. Derartige Gefühlszustände, Aschenbachs hohes intellektuelles Empfinden für Kunst und Natur, können jedoch nicht über seine zunehmende psychische Entgleisung und Selbstentfremdung hinwegtäuschen, die schließlich seinen Tod heraufbeschwören.
Das Motiv der Selbsttäuschung, das Thomas Mann bewusst verwendet hat, um dem Leser die Zwiespälte menschlichen Verlangens zu eröffnen, bedeutet für die Hauptfigur das Ende ihres Lebens als Künstler und Mensch zugleich. Aschenbachs strikte Entschiedenheit in Venedig zu verbleiben und sich der Gefahr einer Ansteckung durch die um sich greifende Cholera auszusetzen, ist weniger bedeutend, als die Tatsache der zum Abschluss getragenen Vollkommenheit eines Künstlerdaseins, die er durch seinen tragischen Tod erreicht. Das Leben verlässt ihn demnach in einem Moment höchster sinnlicher Wahrnehmung und Hingabe - im Zustand der vollständigen Einigkeit von Seele, künstlerischem Intellekt und Emotion. Dieses vollendete, abgeschlossene Kunstwerk entspricht seinem Leben.

Das Leben als Kunstwerk - die Analogie zu Thomas Mann, der sich in der Figur des Münchner Schriftstellers Gustav von Aschenbach selbst widergespiegelt hat und damit die "Tragödie einer Entwürdigung" (so bezeichnet in seinem 1930 erschienenen "Lebensabriß") beschrieb, ist unverkennbar. Eine großartige, in ihrer Feinheit einzigartige Novelle - voller Klassizität, unvergesslich schön und immer wieder ein wahrhaftiger Lesegenuss; von mir gibt es die verdiente Höchstbewertung.
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