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am 14. Februar 2013
Ich habe sehr viele Bücher von Herrn Storl und lese diese immer wieder sehr gerne. "Der Kosmos im Garten" ist das ulitmative Gartenbuch für mich. "Der Selbstversorger" ist zum Teil eine Wiederholung mit zu viel Lebesgeschichte im Buch und mir persönlich fehlen mehr Ideen und Pflanzvorschläge zu Mischkulturen und Gemüsesorten. Auch den Fruchtwechsel könnte man noch intensiver beschreiben. Ich habe das Buch trotz allem gerne gelesen, denn hier und da ist doch mal wieder der eine oder andere Gartentrick versteckt, den ich gerne und dankbar aufnehme.
Es ist eher ein Buch für Menschen, die ein größeres Grundstück haben, denn sonst fällt die Umsetzung schwer. Für Leute mit kleinem Grundstück, die sich auch selber mit ein wenig frischem Gemüsen versorgen möchten empfehle ich das Buch von Sepp Holzer "Permakultur".
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Ich schwanke gerade, ob ich diesem Buch vier oder fünf Sterne geben soll.

Naja, ich beginne mal der Reihe nach:

Dr. Wolf-Dieter Storl, promovierter Ethnologe, erklärt liebevoll, detailliert und anekdotenreich, wie man sich einen Garten zur Selbstversorgung anlegen kann. Der Autor zahlreicher weiterer Bücher dürfte einigen aus dem Bereich des Schamanismus und der Naturheilkunde bekannt sein.

Zum Buch selbst:

Optik, Layout usw:

Das Buch ist wirklich sehr schön gemacht, alles ist etwas auf alt getrimmt, in erdigen Farben, schönen Schriften usw. Das gefällt mir wirklich sehr gut. Die Fotos aus dem Gärtneralltag des Autors lockern das Buch wirklich gut auf.
Leider sind andere Bilder, etwa die Bebilderung der essbaren Wildpflanzen, etwas zu kurz gekommen, so dass das Buch in diesem Fall weniger hilfreich ist.
Allerdings lädt das liebevolle Layout gerne zum Schmökern und Blättern ein.

Inhalt:

Dieses Buch ist nur zur Hälfte Handbuch. Die andere Hälfte beschreibt die Karriere Storls als Hobby- und Selbstversorgungsgärtner auf drei Kontinenten vom Kriegs- und Nachkriegsdeutschland über die USA, der Himalayaregion, der Schweiz und letztendlich wieder Deutschland. Diese Geschichten sind interessant in den Gesamtzusammenhang verwoben und lockern das Buch auf und machen es somit zu einem informativen Lesevergnügen. Ich hatte es in knapp zwei Tagen durch. Es las sich gut weg.

Danach hatte ich richtig Lust, erstens, meinen Garten auf Vordermensch zu bringen und die leckersten Gemüse zu ernten und zweitens durch die Natur zu streifen, um die beschriebenen Wildkräuter zu sammeln und mir einen herzhaften Salat zu machen.
Beim Streifen durch die Natur erkenne ich immer mehr essbare Kräuter. Auch hätte ich nie gedacht, dass so viele Pflanzen, an denen ich bislang immer achtlos vorbeimarschiert bin, eigentlich essbar sind.

Das Lesevergnügen schmälern gelegentlich auftretende Redundanzen, z.B. wenn Storl immer wieder betont, dass er ja im Allgäu auf über 1000 m Höhe wohnt, wo es nicht so warm ist. Aber darüber liest man schnell hinweg und wird von der nächsten spannenden Anekdote gefesselt.

Wofür ich evtl. einen Punkt Abzug geben würde: Es fehlt mir ein wenig die Struktur, man fühlt sich etwas in der Planung alleine gelassen.
Ich weiß zwar jetzt, dass ich für 4 Personen 250 m² Garten brauche und wie ich die einzelnen Pflanzen am besten anbaue und wie kombiniere.
Wie viele Pflanzen ich davon pro Person brauche, bzw. welchen Ertrag ich pro m² bekomme oder erwarten könnte, das hätte mir gefehlt. Aber da ich nicht von jetzt auf nachher ein Selbstversorger werden möchte, kann ich gut mit einer oder zwei Saisons leben, in denen ich nur ausprobiere.

Ich denke, ich gebe 5 Sterne.
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TOP 500 REZENSENTam 12. Juni 2013
...und viele von ihnen leben auch länger. Sie werden gütiger und herzlicher. (Wladimir Megre)

Dr. Wolf Dieter Storl ist ein Nachkriegskind, der seine Erfahrungen des Mangels schon als Heranwachsender in Gärten, Wald und Wiesen mit eigenen Ideen der Selbstversorgung umsetzt. Dieses Buch schlägt einen weiten, lesenswerten Bogen von den Amish ins Heute, in dem das Mini-Farming für Viele wieder interessant wird. Vorreiter für eine breite Bewegung ist Brett L. Markham, der auf einer Fläche von 1000 qm mit einer Investition von 200 Dollar einen Garten anlegte, der seine Famillie zu 85% ernährt und noch Einkommen aus dem Verkauf von Gemüse erbringt.

Der Autor studierte Völkerkunde und Kulturanthropologie. Seine Feststellung, dass Menschen früher - als Sammler und Jäger - in einer Wohlstandsgesellschaft lebten, trifft den Kern unsere zunehmenden Unwohlseinsgesellschaft. Je mehr wir in einer virtuellen Welt unterwegs sind, die gespeist wird durch endlose Video-Unterhaltung und abstraktes Schulwissen, und unsere natürlichen Wurzeln vergessen, umso mehr Angst werden wir Menschen haben. Dieser Aussage von Dr. Story ist nichts hinzuzufügen. Die Rückgewinnung eines normalen Verhältnisses zu unserer Umwelt beruhigt und nimmt die ins unendlich wachsenden Zivilisationsängste. Unabhängigkeit in ihrer echten, gewachsen natürlichen Art, die Menschen Menschen sein lässt und nicht zu Kostenstellen und Ertragsfaktoren degeneriert.

Dem Autor und seiner Familie sind Errungenschaften der technischen Zivilisation nicht ganz gleichgültig, sie stehen aber nicht im Vordergrund. Leben mit den Jahreszeiten und dem, was die Natur hergibt - diesen "Lifestyle" leben sie nahezu völlig, bis hin zum Selbst-Schienen von Knochenbrüchen inkl. der Anwedung uralten Wissens um Heilkräuter.

Nach einer spannenden Kurzbiografie inkl. seinem Abenteuerleben rund um die Welt lässt man sich im Allgäu nieder, im Buch beginnt dann die Ernte für uns aus diesem über Jahrzehnte gewachsenen Wisssen mit den den wichtigsten Heilkkräutern. Hervorheben möchte ich hier die Brennessel, die über unglaublich starke Heilwirkungen verfügt. Der Schweizer Kräuterpfarrer Johann Künzle meinte, sie sei so heilkräftig dass die Menschen sie wahrscheinlich ausgerottet hätten, hätte sie nicht Brennhaare, um sich gegen die übermäßige Ernete zu wehren. Sie ist vitaminreich, blutreinigend, entschlackend, der Tee hilft gegen Harnwegentzündungen, NIerengrieß und Blutarmut bzw. regt die Bauchspeicheldrüse an. Der Samen ist ein leistungssteigerndes Gesundheitsexlixier in jeglicher Hinsicht. Bei einigen Möchen war er verboten!

Das Buch spannt einen weiten Bogen und geht ausreichend ins Detail: Den Boden aufbrechen, einen Garten anlegen, Pflanz- und Saatbestände, die wichtigsten Gartengeräte, Aussaat, Ein Mistbeet anlegen, Zuckermais muss sein, Kartoffeln unser Überlebensmittel. Zu Letzterem bleibt festzuhalten: nach Reis das am zweithäufigsten angebaute Lebensmittel, wenig Arbeit pro Anbaufläche, weniger als Getreide, pro Hektar werden 7,5 Mio Kilokalorien erzeugt, Weizen hat lediglich 4,2 Mio, ideale Winternahrung, gut im Keller zu lagern, Erdäpfel liefern in der kalten Jahreszeit genügend Vitamin C, leicht verdauliches Eiweiß, energiespendene Stärke, Mineralien und essentielle Fettsäuren. Kein Gemüse ist vergleichbar nahrhaft. Nachdem die Kartoffel die ALTE WELT erreicht hatte (von den Inkas herkommend), wurden die Europäer allgemein gesünder.

War man anfangs gegen die Erdäpfel bzw. hatte Angst, ähnliche Auswüchse wie die Kartoffeln oft zeigen, zu bekommen, war Frankreich cleverer. Während der HUngersnot 1780 ließ die franz. Regierung per Dekret Kartoffeln auf öffentlichen Plätzen anbauen und diese Felder bewachen. Die darum stehenden Schilder lauteten: "Pommes de terre stehlen strengstens verboten." Die Wachen wurden nachts abgezogen, das hungernde Volk machte sich nachts über die verbotenen Erdfrüchte her und kam so - wie beabsichtigt - auf den Geschmack. Dieses Rezept kannte ich noch nicht: Roher Kartoffelsalat, löffelweise eingenommen, trägt zum Abheilen von Magengeschwüren bei und lindert Sodbrennen. Der Abschnitt über den Kartoffelanbau (immer mit Farbbildern und Erklärungshighlights untermauert) hat mir besonders gut gefallen.

Man kann nur jeden warnen: echte, völlige Selbstversorgung ist harte, harte, ausdauernde Arbeit. Der Autor stellt dies abseits aller Landidyllen völlig klar heraus, man nimmt ihm ab, dass die damit erreichte Selbstzufriedenheit bzw. Autonomie trotzdem ein Lächeln auf die Lippen zaubert, im Gang der Natur könnte so jeder die Abwendung von Angst und Unzufriedenheit herbeizaubern, durchaus auch stufenweise erreichbar. Die einzelnen Stufen dieses Buches sind faszinierend beschrieben und enthalten weitere Ideen bzw. Ratschläge, sehr umfassend und verständlich aufbereitet: z.B. Regeln für Fruchtfolgen, Pflanzeneingenschaften, Pflanzen, die sich gut vertragen, essbare Wildpflanzen, seltene Gemüse, Kompostieren (sehr gut und ausführlich), Hacken, Pflanzen, Säen, Gießen, Aufbinden, Mulchen, Schädlinge und Unkräuter, Gartenkalender, Einlagern der Ernte, nützliche Adressen, Literaturhinweise, Pflanzennamen, Index.

Ein Buch nicht nur für angehenden Selbstversorger oder Gärtner, sondern für alle, die wieder Schritte hin zu einer natürlichen Ernährung gehen wollen.
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am 7. März 2014
Nachdem ich die anderen Rezessionen gelesen hatte, wusste ich das der Inhalt in vielem dem Buch 'der Kosmos im Garten' gleicht aber vielleicht in einer Art und Weise aufgemacht ist dass man den Inhalt auch wieder findet. Natuerlich dachte ich nicht das fast alles in dem Buch Wiederholungen sind oder Dinge sind die jeder Gaertner eh weiss.
Dummerweise ist es kein Buch in dem man etwas nachschlagen kann eher ein Bilderbuch gespickt mit Anekdoten (auch diese wiederholen sich).

Ich haette mir mehr kritische Auseinandersetzung mit der bio-dynamischen Methode gewuenscht.
Er scheint voellig unbeinflusst von moderneren Methoden wie Permakultur, Fukuoka oder 'no till' zu sein. Er raet wirklich die Beete waehrend der Wachstumszeit all ein bis zwei Wochen zu hacken!! Dass in seinen Beeten ueberhaupt noch Bodenleben ist scheint mir ein Wunder. Als Beleg fuer die Methode zitiert er einen Indianischen Stamm die sobald Regen aufzieht anfangen ihre Beete zu hacken. ME zeigt das eher, dass die Indianer nur dann hacken, wenn Regen aufzieht und nicht den Boden woechentlich traktieren.
Sein grosses Hobby sind wilde Pflanzen und seltene Gemuese. Das ist das Beste vom Ganzen Buch. Allerdings wurde hier versaeumt diese Pflanzen so abzubilden, dass man sie auch wieder erkennen kann, manchmal fehlen die Abbildungen ganz. Die meisen Leser wissen nicht wie Ackergauchheil oder Haferwurzel aussieht. Es ist nervig wenn man mitten im Lesen nachschauen soll um welche Pflanze es sich da handelt. Ausserdem wurden keinerlei lateinische Namen genannt, finde ich unverzeihbar. Ein gutes Buch haette auch die Deutschen Synonyme fuer Pflanzen wie Haferwurzel oder Ackergauchheil drin, es gibt naemlich regional verschiedene Begriffe.
Herr Storl ist kein Selbstversorger, weil er nur Obst und Gemuese anbaut. Diese Buch lohnt sich absolut nicht ich kann hingegen 'der Kosmos im Garten' wirklich empfehlen.
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am 22. April 2013
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...
Das Buch hat, wie von Storl gewohnt, seine eigene Seele. Durch die schöne Illustration und die recht gut zu überschauenden Absätze, schafft man es, die Lektüre innerhalb weniger Tage zu verschlingen. :)

Als Selbstversorger-Praxis-Buch gerade in Bezug auf "Profis" würde ich es allerdings nicht bezeichnen.
Meiner Meinung nach gibt es eher Menschen den Anreiz sich überhaupt einmal mit Gartenarbeit zu beschäftigen...sprich..es richtet sich viel mehr an Leute, die ihren ersten Garten vor sich haben.
Und auf diesem Gebiet ist es in der Tat erstaunlich motivierend, so dass man es kaum erwarten kann, endlich selbst die eigenen Beete anzulegen und Gartenwerkzeug zu kaufen.
Hier besteht wirklich Suchtgefahr ! :)

Ansonsten ist das Buch wie "Storl erzählt aus seinem Leben" aufgebaut. Kein Oberschullehrer haftes "So wird das gemacht", sondern immer in "Ich habe das damals so gemacht und die und die Erfahrung daraus gesammelt".
Sicher auch mit kleinen esoterischen Einschüben, aber es ist eben ein Storl.
Und so wie es heute für die meisten Haustierbesitzer völlig normal ist mit ihren Tieren zu reden, so ist es bei Storl halt auch völlig normal mit Pflanzen(- Devas)und Wühlmausgeistern zu reden.
Ich denke, dass das eine persönliche Einstellung zur Umwelt ist und kein esoterischer Unsinn. Jeder so, wie er sich wohlfühlt...oder ?

Das Buch gibt Infos über
- eine sinnvolle Auswahl an Gartengerätschaften
- Schädlinge und Nützlinge
- Heilpflanzen
- Essbare Wildpflanzen
- Gemüse und günstige Arten, die man zusammen pflanzen kann oder besser nicht zusammen pflanzen sollte
und die Gartengestaltung an sich.

Für ein "richtiges" Selbstversorgerbuch fehlt mir ein großes Kapitel zum Einlagern und Haltbarmachen. Das kommt hier einfach zu kurz.
Auch habe ich eine Alternative zur Mist-und Gülledüngung vermisst.
Mit Lupinen und anderen "Düngepflanzen" bekommt man den Boden auch wunderbar genährt.
Schön wären auch richtige Bilder von den erklärten Kräutern gewesen, statt der Umrissbilder.

Alles in allem ist es ein schönes Einsteigerbuch zum naturnahen Gärtnern.
Profis auf dem Selbstversorgergebiet werden hier aber wohl eher wenig Interessantes finden.
...
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am 25. Februar 2013
Ich kann mich der negativen Rezension nicht anschließen. Natürlich wird ein Vollprofi nur mehr wenig neues finden, aber ich finde das Buch sowohl perfekt für den Einsteiger, als auch den schon etwas erfahreneren Hobbygärtner. Auch ich habe das übliche bla bla der derzeitigen Selbstversorgerbücher erwartet und das Buch deshalb im Handel durchgeblättert und sofort ohne Zögern gekauft u nicht bereut. Ich habe mehrere Bücher von Wolf Dieter Storl und finde dieses Buch wirklich sehr gelungen. Werde sicher noch einige Exemplare für Freunde als Geschenk kaufen!
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TOP 500 REZENSENTam 19. Juni 2013
Wolf-Dieter Storl schafft es mit seinem Buch Teile seiner eigenen Lebensgeschichten mit seiner Art der Selbstversorgung zu koppeln. Dabei schaut er auch immer wieder über den Tellerrand hinaus. Diese Mischung macht das Buch sehr lesenswert, da hierdurch die vielen Fakten aufgelockert werden.

Vor allem konnten mich die praxisrelevanten Abschnitte fesseln, die ich auch selbst schon teilweise versucht habe umzusetzen. Vieles ist gut und einfach erklärt, so dass man es schnell und ohne Probleme umsetzen kann.

Schön ist ferner, wie die verschiedenen Kräuter und Heilpflanzen aufgearbeitet sind, die meistens als Unkraut aus den Gärten getilgt werden. Allerdings würde ich hier ein paar anschauliche Bilder vorziehen, anstatt den skizzenhaften Zeichnungen, da diese mir persönlich zu wenig Aussagekraft haben, schließlich gibt es ja auch ein paar giftige Pflanzen.

Manchmal ein wenig zu esoterisch für meinen Geschmack, aber dann auch wieder sehr gründlich und informativ, wie das Kapitel „Kompost“, das dem Leser allerdings ein wenig mehr abverlangt.

Insgesamt bietet das Buch einen schönen Überblick über die Gartenarbeit und wie man effektiv mit dem Garten umgeht. Wer allerdings bei bestimmten Themen tiefer einsteigen möchte, der wird ein zusätzliches Buch zu den „Fachthemen“ benötigen.
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TOP 1000 REZENSENTam 9. Juni 2013
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Den Autor kenne ich durch einen Vortrag im Fernsehen.Seine Betrachtungsweise über die Natur und das Leben im Einklang mit ihr machten mich neugierig.Das Buch "Der Selbstversorger" bietet einen etwas anderen Standpunkt wie viele andere Gartenbücher.

Wer eine ausführliche,bis ins Detail gehende Pflanzanleitung erwartet hat, wird eher enttäuscht sein. Hier geht es vielmehr um das Zusammenwirken von verschiedenen Pflanzenarten um beispielsweise Krankheiten und Schädlinge vom Garten fern zu halten.Als außerordentlich gelungen sehe ich die umfangreiche Beschreibung von scheinbar nutzlosen Unkräutern und anderen Pflanzen,die bei näherer Betrachtung bestimmte Heilwirkungen auf den menschlichen Organismus beinhalten.Alles hat seinen Platz in der Natur.

Nicht weniger interessant ist der Denkanstoß, sich Gedanken darüber zu machen, ob die Nahrungsmittel die man heute so vorgesetzt bekommt,noch das sind, was sie einmal waren. Nicht jeder hat eine große Fläche zum Kultivieren von Gemüse zur Verfügung,doch es lohnt sich durchaus auch auf kleinerem Beet etwas anzupflanzen. Zum erfolgreichen und schmackhaften Anbau von Obst und Gemüse ohne übermässig auf Düngemittel zurückgreifen zu müssen, gibt das Buch hilfreiche Anleitung und wertvolle Tipps.
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am 30. April 2013
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Als Betreiberin eines (relativ großen) Kleingartens werde ich von Zeit zu Zeit immer wieder mit kleinen oder größeren Problemen konfrontiert, vor allen Dingen, da doch in vielen Dingen die nötige Erfahrung fehlt...

Wie behandele ich den Boden?
Wie und wann pflanze ich?
Mit welchen Mitteln wird gedüngt?
Was tue ich gegen Schädlinge?

Dies sind nur einige der Fragen, die sich im Laufe der Jahre und mit wachsender Gärtnerleidenschaft auftun.

Natürlich möchte ich möglichst biologisch handeln und auf keinen Fall irgendwelche Kunstdünger oder gar Gifte zur Schädlingsbekämpfung verwenden.

So fand das Buch "Der Selbstversorger" von dem bekannten Ethnologen und Botaniker Wolf-Dieter Storl mein größtes Interesse.
Auch wenn ich weit entfernt davon bin, meine Familie mit Selbstanbau von Obst und Gemüse komplett zu versorgen, möchte ich doch auch bei dem Wenigen, das in meinem Garten wächst, ein gutes Gefühl haben.

Vorliegendes Buch vermittelt dem Anfänger grob, aber ausreichend, die Richtlinien.
So erhält man Informationen über die richtigen und wichtigsten Gartengeräte, lernt Wildkräuter kennen und deren Verwendung (bei mir landen die als Unkraut in der Tonne), erfährt lehrreiches über die Behandlung des Bodens, das richtige Pflanzen und Säen, die Herstellung von Jauchen, die unterschiedlichsten Schädlinge aber auch nützlichen Gartenbewohner, Kräuter, Beeren, Anlegen eines Komposts und und und.

Das Buch ist vollgepackt mit Informationen und kleinen, lehrreichen Anekdoten und lädt so richtig zum Schmökern ein.

An manchen Stellen hätte ich mir ein wenig mehr Ausführlichkeit gewünscht.
So wird das Thema "Obstbäume" recht stiefmütterlich behandelt. Gerade da hatte ich erhöhten Informationsbedarf, was Schädlingsbekämpfung und Krankheiten betrifft.

Auch bei der Erwähnung einiger Insekten wäre ein Bild zur Veranschaulichung schön gewesen.
So musste ich zwischendurch immer wieder googeln, um zu wissen, wie die Tierchen überhaupt aussehen.

Trotz alledem gibt der Autor wertvolle Denkanstöße und Tipps und ich bin sicher, dass ich dieses Buch noch oft zur Hand nehmen werde, um etwas nachzulesen.

Und wenn ich mich noch gestern über die Maulwurfshügel in meinem Garten ärgerte, so weiß ich jetzt, nach der Lektüre diese Buches, dass der insektenfressende Maulwurf mein Freund ist...
Denn wo er zu Hause ist, wohnt keine Wühlmaus, die meine wertvollen Pflanzen durch Wurzelfraß zerstört.......

Kurz und knapp:
Informativ, unterhaltend, lehrreich...
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VINE-PRODUKTTESTERam 26. Mai 2013
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Wer liest nicht mal gern einen "Geheim-Tipp" von einem Gartenprofi und lässt sich erklären, wie man im eigenen Garten überlebt, pardon mit einem Garten lebt. Ich habe mir so einiges von diesem Buch erhofft. Gut, ich werde wohl nie der Biogärtner werden, dass war mir schon vorher klar, da ich weder die Zeit und die (Garten-)Beschaffenheiten habe, aber so ein kleines bißchen Selbstversorger wöllte ich schon sein. Tomaten, Gurken, Zucchini, Erdbeeren und vieles mehr...her damit. Die berühmten Beikräuter (andere nennen sie Unkraut) kann man sogar häufig essen. Storl schreibt auch über sie und die "echten" Kräuter und zeigt auf für welche kleinen und großen Zimperlein sie gut sind und wie man sie zubereitet. Alles nur in groben Zügen und den Mediziner wird es wohl auch nicht ersetzen, aber vielleicht so manche unnötige Pille aus dem Medizinschränkchen.

Was mir hier nicht gefallen hat, waren die Abbildungen.Ich finde sie zwar schön und schlicht, aber viel zu ungenau und verwechselbar. Nicht jeder kennt sich mit den Pflanzen aus und kann sie anhand dieser Bilder unterscheiden. Viele sehen sich zum verwechseln ähnlich (z.B. Bärlauchblätter - sehr lecker als Pesto und Maiglöckchenblätter - giftig), so dass der Genuss mitunter sehr gefährlich sein kann. Hier wären "richtige" Bilder besser gewesen.

Ansonsten schreibt Storl viel über seine Erfahrungen (manchmal etwas lehrerhaft, aber trotzdem noch lesbar) und über seine Erfolge und Misserfolge. Gut fand ich die biologischen "Waffen" in Form von Pflanzenjauche & Co. Allerdings fand ich diese nur im Lesestadium gut, denn wenn man sie herstellt...Himmel, was können diese stinken. Vielleicht doch wieder Schneckenkorn?

Die Beschreibung des Mistbeetes fand ich gut. Aber auch hier schwante es mir, dass es nicht geruchsfrei ablaufen wird. Ich habe es etwas abgeändert und bin trotzdem zufrieden. Manches wird bei mir wohl nicht so gut wachsen, weil ich eben auf Jauche & Co. verzichtet habe, aber trotzdem fand ich die Ideen gut und auch (mit kleinen Abstrichen) realisierbar.

Ein weiteres Kapitel, welches ich interessant fand und aus dem ich mir einiges entnehmen konnte, waren die Regeln für Fruchtfolgen. Welche Pflanzen sich mögen und gegenseitig fördern und welche so gar nicht nebeneinander stehen und wachsen wollen (fast schon wie beim Menschen ;-)). Auch welche Beete mehrfach bepflanzt und vorallem mit welchen Sorten man sie noch einmal bepflanzen kann. Viele Kombinationsbeispiele und Tipps folgen und so hat man schon einen guten Einblick in die Fruchtfolge.

So, kommt noch der Mond und seine Gezeiten. Dieses Kapitel habe ich zwar überflogen, aber für mich festgestellt, dass ich diesem Rhythmus nicht folgen kann und werde. Ich lasse ihn seine Runden drehen und hoffe trotzdem auf schöne Erträge.

Insgesamt fand ich das Buch sehr informativ und gut gemacht. Ich war auch überrascht, was alles schon Essbares in meinem Garten wächst ohne das dies mir vorher aufgefallen war. Jetzt sehe ich meinen Garten mit einem etwas anderen Blick und freue mich über so manches Pflänzchen viel mehr.
Bis auf ein paar kleinere Kritikpunkte (die ich bereits erwähnte) habe ich in diesem Buch auch viele interessante und nachvollziehbare Anleitungen und Hinweise gefunden, die ich im Laufe des Gartenjahres sicherlich einmal ausprobeieren werde.
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