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am 9. November 2017
Eine wirklich gelungene Kombination aus Autobiographie, Philosophieschmöker, Wissenschaftslektüre und Abrechnung mit Börsenmaklern, Sozialwissenschaftlern & Co., deren vermeintliche Vorhersagen er widerlegt.
Nassim Nicholas Taleb nimmt den Leser mit auf eine Reise, in der sich alles um das eine dreht: Den Schwarzen Schwan.
Als solche werden alle Ereignisse bezeichnet, die keiner jemals vorhergesagt hat geschweige denn, für die entsprechende Vorkehrungen getroffen wurden, wie zum Beispiel der 11. September 2001 und der Zusammenbruch der Börse 1987.
Was mich persönlich besonders überzeugte, ist, dass Taleb nicht bei trockener Theorie bleibt, sondern seine Thesen anhand anschaulicher Beispiele und Personen erläutert.
Besonders gut gefiel mir zum Beispiel die Gegenüberstellung von Dr. John und Fat Tony: hier der „lineare“ Denker, der bei einer Versicherung arbeitet und nur auf ausgetretenen Pfaden denkt und sein Wissen von der Uni hat, dort jemand der auch mal neue Wege geht, sich das meiste selbst beigebracht hat und an der Börse mit hoher Risikobereitschaft gute Gewinne einfährt. Die an diesen beiden Personen exemplarisch dargestellten Herangehensweisen an ein mathematisches Problem sind so nachvollziehbar und er bezieht die beiden im Laufe des Buches immer wieder mit ein.
Er schafft es, sowohl historisch bedeutsame Denker und Philosophen einzuarbeiten als auch Tipps für das eigene Leben zu geben wie das sinnvolle Anlegen seines eigenen Vermögens, das man laut zu einem kleinen Teil extrem risikoreich in Aktien oä. investieren sollte und den Großteil bei der Bank „bunkern“ sollte.
Ich empfehle es jedem, der schlicht seinen Horizont um ein gutes Stück erweitern will.
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am 22. Februar 2013
Eine interessante Wahrscheinlichkeitsnalyse von Lebenserefolgserwartungen mit wertvolle Erfahrungswerte aus dem Alltag. Auch die Funktionsweklärung von menschlichen Gehirn sowie unsere Informationsauswertung und Entscheidungsstrategien sind mit Beispiele erklärt.
Der Stil des Autors ist gewöhnungsbedürftig. Dazu noch die unnotige Bereicherung vom Textvolumen im fast jeden Kapitel - vom amerikanischen Schriftsellerstyl wurde Nassim Taleb auch beeinflusst: umso mehr Seiten, desto höher die Buchberwertung und der Verkaufspreis. Schade dass die Übersetzung so minderwertig und fehlerreich ist.
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am 11. Dezember 2015
Die Ausführungen von Herr Taleb sind ungefähr bis zur Mitte des Buches interessant, danach verläuft sich der rote Faden des Buches in persönliche Tiraden und eher subjektive Meinungen.
Ich habe ungefähr in der Mitte des Buches aufgehört zu lesen da ich das Interesse verloren hatte.
Vergleichbar wie ein ein Lehrer der eigentlich sehr Interessante Themen langatmig und -weilig vermittelt.
Schade!
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am 2. Juni 2017
Lesen Sie meine anderen Rezensionen zu Taleb. Der Mann ist schwer zu ertragen! Viele Seiten für wenig wirklich interessanten Inhalt. Mag ich nicht!
Wünschte jemand anders behandelt diese Themen, Taleb ist unmöglich e
Lese seine Bücher nie zu Ende! Schon nach wenigen Seiten gebe ich es auf, denn mich interessiert ein Thema das man nur schwer wiederfindet in dem vielen BlaBla.
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am 29. Januar 2014
Lieber Herr Mandelbrot, nachdem ich nun lange genug von mir gesprochen habe, gestatten Sie mir, Sie meinen Lesern als mein großes Idol näher vorzustellen und erlauben Sie mir folgende Frage dazu: Was halten Sie von meinen Ideen?

Die Idee des "Scharzen Schwans" ist durchaus interessant, das Buch jedoch eine Quälerei. Man wird von einer Seite zur anderen, von einem Kapitel zum nächsten, von einem Teil zum anderen der vier Teile vertröstet und man wartet bis zum Ende des Buches gespannt auf den großen Knaller, aber er kommt nicht.

Möglicherweise liegt es an der deutschen Übersetzung, die ich sehr schlecht finde. Es liest sich wie: englisch diktiert, (halb-)automatisch übersetzt und nachlässig überarbeitet (mit willkürlich platzierten Kapitelüberschriften). Wie kann man sonst im Zusammenhang mit dem berühmten britischen Philosophen David Hume auf die Idee kommen (S. 68), dass der gesamte Lehrplan des "Germanistikstudiums" in den USA (!) sich von der Klarheit seiner Sprache eine Scheibe abschneiden könnte?

@Schweden: bitte dringend einen Nobelpreis an NNT vergeben, damit er mit dem Nobelpreisträgerbashing aufhört.
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am 22. Juni 2016
Das Buch entspricht nicht meinen Erwartungen:
Mir gefällt sein Schreibstil nicht, ich mag nicht, dass es sich stellenweise wie eine selbstherrliche Autobiografie liest und dass kein Wissen vermittelt und keine neuen Denkanstöße gibt...
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am 1. November 2015
Mit diesem Hörbuch war ich ausgesprochen unglücklich. Die paar Tips, die der Auto in Sachen Finanzen gibt, wiederholen sich unendlich oft. Quintessenz: so gut wie alles ist unvorhersehbar bis auf die Unvorhersehbarkeit. Wie ich das aber für meine finanzielle Lebensplanung nutzen kann, wird nur selten erwähnt. Einmal wird empfohlen größtenteils (90%) sichere Papiere zu kaufen, ich glaube es ist von sicheren Anleihen die Rede, und die reslichen 10% in Hochrisikopapiere zu investieren.
Ansonsten aber geht es v.a. darum zu beweisen wie unberechenbar die Welt doch ist.
Das ist in eingen Stellen ganz nett belegt, aber insgesamt hätte ich mir gewünscht, dass der Inhalt von den 12 CD's auf einer oder maximal zwei zusammengefahren worden wäre. Die ständigen Wiederholungen gingen mehr sehr auf die Nerven und ich habe die ganzen 12 CD's gehofft, dass vielleicht doch nochmal ewas Neues kommt, ich wurde enttäuscht.
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am 24. März 2010
Ich habe das Buch erst angelesen, doch finde ich nichts wirklich Neues. Die Idee, dass man eine Theorie nur widerlegen kann, aber nicht bestätigen, sollte inzwischen Allgemeingut seriöser Wissenschaft sein. Das Trading eher zum Wodoo Kult und zum Kaffeesatzlesen zu zählen ist, als zu den exakten Wissenschaften, ist soweit auch keine neue Erkenntnis. Die Selbstverherrlichung des Autors geht, zumindest mir, auf die Nerven. Zugegeben, "Shit happens", jedes Mal, wenn es passiert, das grosse Staunen danach. Einiges liesse sich sicherlich vermeiden und eine gewisse Skepsis schadet nie, bin selbst kein Freund des anglosaxischen "Hurrah-Optimismus" und der Arroganz des zufälligen Gewinners. Grundsätzlich bin ich also mit dem Autor einig, dass die, ach so beliebte, "Wissenschaftlichkeit" in vielen Disziplinen eine Farce ist. Dieser Gedanke ist soweit nicht neu und kann auch mit weniger Geplauder zu Papier gebracht werden. Zumindest lernt man ein paar unbekannte Drittklassphilosphen aus den Tiefen der Geschichte kennen.
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am 19. November 2015
So sympathisch mir der Autor bei Sternstunde Philosophie auch erschien (Schweizer Fernsehen, SRF, Video auch über Internet einsehbar), – seine literarische Abhandlung „Der Schwarze Schwan“ war nicht durchzuhalten. (Die weiße Fahne der Kapitulation habe ich auf Seite 269 strecken müssen.) Dabei haben mich weniger die ökonomischen Finessen (Vorhersagbarkeiten, Statistiken, Anlagestrategien, Wahrscheinlichkeitsberechnungen) als vielmehr die fundierten philosophischen Gedankengänge dazu interessiert, – und genau hier war nichts zu holen. Sein wortreiches Fabulieren und abschweifendes Promenieren in unausgegorenen Textpassagen und Vergleichen irritiert; sein Essay wirkt konfus, – das wird auch dadurch nicht besser, indem der Autor verzweifelt versucht, „Bedeutung“ zu erzeugen: Metapher an Metapher, Beispiel an Beispiel reiht, nur um seine Zielgruppe – den übersättigten, abgestumpften Fernsehsessel-Leser – mit posttraumatischem Erkenntnis-Wachstum zu versorgen. Dennoch ist die Botschaft angekommen. Der schwarze Schwan ist das Tier, das durch Unordnung gewinnt. (Lapidare Informationsüberfrachtung, aber Bestseller.) – Wem eine Kultur des fleißigen Aufsagens oder eine Sammlung an Allerweltsideen reicht, dem sei das Buch nahegelegt; wer tiefgründig denken und verstehen will – dem wird es ganz bestimmt nicht genügen.
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am 3. Juli 2012
Dieses Buch muss ich definitiv ein zweites Mal durchlesen, damit ich es in allen Nuancen verstehe. Zum Zwischendurchlesen ist das Buch gänzlich ungeeignet. Die Inhalte müssen eigentlich im Rahmen einer intensiven Auseinandersetzung studiert werden, damit alle Gedanken, Herleitungen und Schlußfolgerungen des Autors verinnerlicht werden können. Leider habe ich das beim ersten Lesen nicht gemacht und werde mir das Buch zu einem späteren Zeitpunkt erneut konzentriert vornehmen müssen.

Dieses Buch bricht mit gängigen Denk- und Haltungsweisen. Zumindest in Bezug auf Vorhersagen jeglicher Art. Dabei macht Taleb bereits vorhandenes Wissen nur besser greifbar. Wir sind uns der Ungenauigkeit bei der Wettervorhersage jederzeit bewußt und maßen uns gar nicht an, dass Wetter in 1 Monat oder 1 Jahr vorher zu sagen. Gleichzeitig vertrauen wir auf Wirtschafts- und Finanzmarktprognosen, die oft über wesentlich längere Zeiträume hinausgehen. Taleb macht klar, dass Vorhersagen mit einer Fehleinschätzung der Risiken (oder deren komplette Nichtbeachtung) einhergehen und damit grundsätzlich anzuzweifeln sind. Er legt zudem umfangreiches Material zugrunde, WARUM das so ist.

Hier wird mit dem Expertentum gebrochen, die Wirtschaftswissenschaften kritisiert, das Nobelpreis-Komitee abgewertet und öffentliche Kritik an namhaften Personen/Wissenschaftlern geübt. Allem voran geht es gegen die gaußsche Glockenkurve. Wäre die Glockenkurve Hexenwerk, dann wäre Taleb die Inquisition. Freunde und Anhänger der Normalverteilung, bzw. der Statistik im Allgemeinen werden an diesem Buch keine Freude haben.

Was gefällt mir gut an diesen Buch?

Taleb klärt schonungslos auf, zeigt neue, so bisher konkret kaum erfahrene Sichtweisen auf, mahnt zur Vorsicht, verschiebt elementar geglaubte Prioritäten. "Der Schwarze Schwan" hat das Zeug Lebensphilosophien und -ansichten grundlegend zu verändern. Taleb kritisiert nicht ohne Grund. Und er macht dieses auch plausibel. Er zeigt genügend Beispiele auf, warum die von im dargestellte "Sichtweise" ihre Berechtigung hat. Dieses Buch zwingt zu einem anderen Umgang mit Risiken.

Was gefällt mir nicht an diesem Buch?

Taleb läßt gerne seinen Intellekt spielen und verliert dabei den Leser. Fakten, Herleitungen und Schlußfolgerungen werden Knall auf Fall präsentiert, was mir persönlich oft zu schnell geht. Mir fehlte noch eine gedankliche Brücke, um auf den gleichen gedanklichen Punkt, wie der Autor zu kommen. Ja, ich bin wahrscheinlich nicht ansatzweise so belesen, wie der Autor, aber ich empfinde es als Pflicht eines Buches, den Leser inhaltlich auf die Schlußfolgerung vorzubereiten und inhaltlich so viel beizusteuern, dass diese Schlußfolgerungen auch erreicht werden können. Ich habe den Eindruck, dass vieles sich erst durch Hinzuziehen von Sekundärliteratur erschließen mag.

Zudem mag ich Talebs Hasstiraden und unendliche Seitenhiebe nicht. Diese Schreibe mag man als "lebhaft" bezeichnen, aber ich empfinde das Auftreten des Autors oft als forsch, plump und schlichtweg provokant. Mag sein, dass sowas dem Buch eine gewisse Würze gibt, letztendlich verliert sich der Anspruch der Sachlichkeit (da bin ich mir nicht sicher, ob der Autor diesen Anspruch ursprünglich hatte). Etwas weniger "Austeilen" und Wutgeschnaube hätte dem Buch durchaus gut getan.

Fazit:

Das Negative nehme ich hin - kann es eh nicht streichen - und freue mich am Positiven, was meine Denkweise durchaus bereichert. Taleb wird garantiert keine offenen Türen mit seinem Überlegungen eintreten, aber es ist für alle von Vorteil sich mit den hier präsentierten Gedanken auseinander zu setzen. Das trifft vor allem auf Personen zu, die beruflich mit Risiken, Prognosen und Voraussagen in Kontakt kommen.
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