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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen
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3,7 von 5 Sternen
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am 25. April 2008
ACHTUNG: Diese Rezension bezieht sich allen auf DIESE AUSGABE, NICHT AUF DEN FILM SELBST!

Lange habe ich auf eine Veröffentlichung gewartet, leider wurde die Freude der endlich angekündigten DVD schnell zunichte gemacht:

Wie von Universl bestätigt wurde, wird auf der DVD nur eine gekürzte Version des Films zu sehen sein!
Dabei lief in Deutschland seit Uraufführung immer die ungekürzte Wunschfassung des Regisseurs. Auch im Fernsehen (arte) wird weiterhin diese Version gezeigt.

Bei der DVD Schnittfassung handelt es sich um eine Version, die laut einigen Quellen lange nach Erstaufführung vom amerikanischen Lizenznehmer für das Fernsehen erstellt wurde.
Es wurden einige Minuten entfernt, u.a. der berühmte Prolog "Vor dem Gesetz" (obwohl dieser im Vorspann erwähnt wird).
Warum ausgerechnet diese Fassung nun hierzulande auf DVD erscheinen wird, ist mir ein absolutes Rätsel. Vermutlich gibt es unterschiedliche Lizenzvereinbarungen, was jedoch keinesfalls entschuldigt, dass Universal nun eine solche minderwertige Fassung auf den deutschen Markt zu wirft.

Meine Empfehlung: Im öffentlich rechtlichen Fernsehen ist der Film regelmäßig in guter Qualität und unzensiert zu sehen, also lieber warten und sich dort die unverstümmelte Fassung aufnehmen.

2 Punkte, da zumindest die enthaltene Bonusdokumentationen und Trailer zum Film interessant sind.
Schade, dass der Hauptfilm in dieser Ausgabe nicht akzeptabel ist. Vom Kauf rate ich daher ab.

ACHTUNG: Die 2010 erschienene PREMIUM EDITON von Kinowelt ist hier nicht mehr betroffen, diese enthält laut Kinowelt die ungekürzte Schnittfassung des Regisseurs!
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am 14. Mai 2008
Der Kritik von "Scooby" kann ich mich nur anschliessen. Es gibt neben Orson Welles kaum Regisseure, an deren Filmen so häufig, so dilettantisch und so unnötig herumgeschnippelt worden ist wie an seinen. Auch die UNIVERSAL spielt in diesem Zusammenhang eine unrühmliche Rolle, weil das Studio Ende der 50er Welles' TOUCH OF EVIL/IM ZEICHEN DES BÖSEN gegen seinen ausdrücklichen Willen in einer von seinem Endschnitt stark abweichenden Fassung in die Kinos brachte. Die Meinungsverschiedenheiten hierzu zwischen Welles und der UNIVERSAL zogen sich über Jahrzehnte hin und waren auch zum Zeitpunkt seines Todes 1985 nicht ausgeräumt. Erst vor wenigen Jahren wurde endlich die seinen Vorgaben entsprechende Originalfassung rekonstruiert und veröffentlicht.

In den letzten Jahren hat sich allgemein ein sorgsamer Umgang mit dem Werk von Orson Welles und ein Respekt vor seinen Originalfassungen durchgesetzt. Da ist es schon erstaunlich, dass ausgerechnet die UNIVERSAL dreist genug ist, nun erneut mit einem verstümmelten Welles-Film anzukommen. An der Entstehung von THE TRIAL/DER PROZESS 1960 war das Studio übrigens in keiner Weise beteiligt, die Rechte für bestimmte Märkte (US-TV-Auswertung, hier und da DVDs) muss die UNIVERSAL erst sehr viel später erworben haben. Vor wenigen Jahren veröffentlichte die UNIVERSAL in BeNeLux eine DVD (auch schon mit deutscher Tonspur), die mit der jetzt für den deutschen Markt angekündigten verstümmelten Fassung identisch ist. Diese BeNeLux-Ausgabe habe ich mir nichtsahnend angeschafft und war bei der Besichtigung ziemlich entsetzt über die insgesamt 10 fehlenden Minuten. Also, zumindest für Welles-Kenner ist das unbrauchbar, vom Kauf rate ich dringend ab.

Zu den Alternativen: es muss schon angemerkt werden, dass die deutsche Synchronfassung weder vom Script her noch, was Qualität und Engagement der Sprecher angeht, mit der englischsprachigen Originalfassung mithalten kann. Das ist erstaunlich, wenn nicht paradox, wenn man bedenkt, dass die literarische Vorlage für den Film, Franz Kafkas DER PROZESS, in deutscher Sprache verfasst wurde. Wer dennoch die deutsche Version vorzieht: ARTE bringt sie immer mal wieder, zuletzt noch 2007, vollständig und in durchaus respektabler Qualität. Also aus dem Fernsehen aufnehmen! Die vollständige Originalfassung ist in den letzten Jahren auf dem US-Markt (dann allerdings RC1/NTSC) und sogar mehrfach auf dem britischen Markt bei diversen anderen Anbietern erschienen. Die Rechte an dem Film sind also offenbar nicht allzu teuer. Den Unfug mit der Verstümmelung betreibt nur die UNIVERSAL, möglicherweise, weil sie aus obskuren juristischen Gründen nur die Rechte an dieser gekürzten Fassung hält. Bei den britischen Veröffentlichungen muss ich allerdings vor den Billiganbietern warnen. Deren Scheiben sind zwar ungekürzt, aber technisch miserabel.

Der Film als solcher gehört zweifellos zu Welles' besten Werken und hätte natürlich fünf Sterne verdient, aber die angekündigte Fassung bekommt von mir nur einen, und auch das nur, weil das Amazon-Programm die Vergabe gar keines Sterns nicht vorsieht.
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Eines Tages wird der kleine Angestellte Josef K. von einer obskuren Justizbehörde verhaftet. Von einem Prozess ist die Rede - ohne dass der Angeklagte näheres über das Gericht und die Anklage erfährt. Jegliche Versuche, genaues zu erfahren, scheitern. K. wird am Ende von den übermächtigen Instanzen hingerichtet, indem zwei Henkersknechte eine Sprengladung in einem Erdloch zünden, in das sie K. geworfen haben. Und plötzlich ist ein Atompilz zu sehen ...

Orson Welles (1915-1985) schuf mit LE PROCES (1962 in französisch-italienisch-deutscher Coproduktion auf englisch entstanden) eine sehr persönliche Filmfassung von Kafkas unvollendetem Roman, indem er die Vorlage zu einem düster-expressionistischen Alptraum verdichtet. Neben Anthony Perkins als Josef K. sind Jeanne Moreau, Romy Schneider, Elsa Martinelli, Michel Lonsdale und Orson Welles selbst als zwielichtiger Anwalt Hastler zu sehen. Die Handlung wurde um 50 Jahre in die damalige Gegenwart verlegt und unter anderem in Zagreb gedreht.

Die von StudioCanal vorgelegte Neuauflage der Blu-ray ist identisch mit der bereits 2012 in der StudioCanal Collection erschienenen Disc und präsentiert den Film (im Gegensatz zur früheren Universal-DVD, deren Rezensionen hier für Verwirrung sorgen) ungekürzt in einem gestochen scharfen schwarz-weiss-Bild. In der zeitgenössischen deutschen Kinofassung geschnittene Passagen sind deutsch untertitelt. Als Extras sind mehrere sehenswerte Dokumentationen über Orson Welles und LE PROCES sowie ein Interview mit dem Schauspieler Steven Berkoff enthalten. Ein Wendecover ohne FSK-Logo ist vorhanden.

Empfehlenswert!
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am 11. August 2008
Hätte ich die anderen beiden Rezensionen zuvor gelesen, hätte ich den Kauf vielleicht überdacht. Auch ich habe lange auf die deutsche DVD-Veröffentlichung gewartet und bin immer noch sprachlos über den fehlenden Prolog von Orson Welles, der mit düsteren Holzschnitten illustriert war. Was sonst noch rausgeschnitten wurde, hab ich noch gar nicht bemerkt, weil ich nur den Anfang als Enttäuschung erlebt habe und den film nicht bis zu Ende gesehen habe. (10 Minuten!!!! - ist das zu fassen!) Mit E-Mails an Universal habe ich versucht darauf aufmerksam zu machen, dass dieses Meisterwerk noch nicht auf DVD veröffentlicht wurde und nun dies. Trotzdem ist der Film großartig und seiner Zeit weit voraus. Allein die fantastischen Bilder machen einen Kauf für all jene lohnend, die die längere Schnittfassung nicht kennen. Trotzdem bin ich schwer enttäuscht. Manchmal habe ich fast das Gefühl, diese Veröffentlichungspolitik hat System. Wenn nämlich in einigen Monaten eine vollständige Version (Wahrscheinlich mit der Bezeichnung "Special Edition") auf den Markt kommt, muss ich mir den Film wohl oder übel nochmals kaufen, um den Film so in meiner Sammlung zu haben, wie ich ihn kenne und liebe. Trotzdem, dem Film zuliebe, von mir 3 Sterne (Obwohl er mehr als 5 verdient hätte)
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Orson Welles hat Regie geführt in dem grandiosen Schwarz-Weiß-Film "Der Prozess", der eine wirklich gelungene Umsetzung des gleichnamigen Romans von Franz Kafka darstellt.

Der Bankbeamte Josef K. (Anthony Perkins) wird im Auftrag eines überrealen Gerichtes verhaftet, für schuldig erklärt und schließlich hingerichtet.

K. erfährt nicht, weshalb er angeklagt ist, versucht sich aber mit unzulänglichen und falschen Mitteln zu verteidigen.
Gezeigt wird das allmähliche Wachsen eines diffusen Schuldgefühls und die daraus resultierenden seelischen Qualen, die Perkins sehr anschaulich zu visualisieren vermag.

Sein Gesichtsausdruck wechselt zwischen Schrecken, Verunsicherung, Irritation und selbstbewusster Reflektion hin und her. Sehr beeindruckend.

Offensichtlich steht über dem anonymen, verständnis- und sittenlosen Gericht ein unerreichbarer und unverständlicher Wille, dem K. sich zunächst widersetzt.

Nach seiner Verhaftung scheinen die räumlich zeitlichen Zusammenhänge für K. aufgelöst zu sein. Menschen und Dinge empfindet er nun als trügerisch. Frauen (dargestellt von Jeanne Moreau, Romy Schneider) zeigen sich ihm doppeldeutig, das Gericht selbst und dessen Gesetze verzerren sich in ihm.

Der surreale Film stellt den Selbstrechtfertigungsprozess eines Menschen dar, der unfähig ist zu erkennen, dass übersteigerte Schuldgefühle letztlich den Blick für die Realität verstellen und ihn zum Spielball Dritter hat werden lassen.

Die schauspielerische Leistung von Perkins kann nicht genug gelobt werden.

Mich hat der Film gefangenen genommen.

Empfehlenswert.
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am 21. Februar 2013
Über Kafka und Welles muss nicht viel erzählt werden: schließlich handelt es sich bei Beiden um wegweisende Künstler, um Meister ihres Faches, die über jeden Zweifel erhaben sind.

Leider hat sich hier ein Fehler (seitens von Amazon) bei den Rezensionen eingeschlichen, die sich mit Ausnahme dieser einen auf die geschnittene Studio Kanal bzw. Universal Version (108 min) und nicht auf die hier zur Debatte stehende Art House Version (114 min; natürl. mit Prolog, und nicht kürzer als die Premium Version) beziehen!!!
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Orson Welles hat Regie geführt in dem grandiosen Schwarz-Weiß-Film "Der Prozess", der eine wirklich gelungene Umsetzung des gleichnamigen Romans von Franz Kafka darstellt.
Der Bankbeamte Josef K. (Anthony Perkins) wird im Auftrag eines überrealen Gerichtes verhaftet, für schuldig erklärt und schließlich hingerichtet.
K. erfährt nicht, weshalb er angeklagt ist, versucht sich aber mit unzulänglichen und falschen Mitteln zu verteidigen.
Gezeigt wird das allmähliche Wachsen eines diffusen Schuldgefühls und die daraus resultierenden seelischen Qualen, die Perkins sehr anschaulich zu visualisieren vermag.
Sein Gesichtsausdruck wechselt zwischen Schrecken, Verunsicherung, Irritation und selbstbewusster Reflektion hin und her. Sehr beeindruckend.
Offensichtlich steht über dem anonymen, verständnis- und sittenlosen Gericht ein unerreichbarer und unverständlicher Wille, dem K. sich zunächst widersetzt.
Nach seiner Verhaftung scheinen die räumlich zeitlichen Zusammenhänge für K. aufgelöst zu sein. Menschen und Dinge empfindet er nun als trügerisch. Frauen (dargestellt von Jeanne Moreau , Romy Schneider) zeigen sich ihm doppeldeutig, das Gericht selbst und dessen Gesetze verzerren sich in ihm.
Der surreale Film stellt den Selbstrechtfertigungsprozess eines Menschen dar, der unfähig ist zu erkennen, dass übersteigerte Schuldgefühle letztlich den Blick für die Realität verstellen und ihn zum Spielball Dritter hat werden lassen.

Die schauspielerische Leistung von Perkins kann nicht genug gelobt werden.

Mich hat der Film trotz der Kürzungen sehr gefangen genommen , insofern empfehle ich ihn bedenkenlos in dieser 1 Stunde und 48 Minuten andauernden Fassung.

Wer auf den Prolog von Welles nicht verzichten mag, sollte die lange Fassung warten oder sich den Text übers Internet beschaffen.
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am 29. Januar 2014
Die Ruhe dieser Darstellung verstärkt die Einsamkeit und abstruse Normalität des K, der sich auf dem Fernsehschirm verirrt. Muss man wirklich gesehen haben!
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am 3. März 2014
Habe den Film für die Uni gebraucht: Der Film ist komplett, einige Stücke in Englisch, weil diese nicht synchronisiert wurden.
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am 5. Oktober 2015
Leider ist das Bonusmaterial nur in Englisch, damit leider auch
die schöne Dokumentation, schade - Der Film aber ist sehr gut
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