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Kundenrezensionen

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am 10. März 2017
Einführung:
Teil 3 der Corleone-Trilogie ist für mich der Schwächste, obwohl auch hier die Drehbuchautoren Mario Puzo und Francis Ford Coppola hervorragende Arbeit geleistet haben. Der Film wurde für 7 Oscars nominiert.
Story:
Michael Corleone (Al Pacino) ist inzwischen über 60 Jahre alt und von Diabetes gezeichnet. Er will sein Imperium in einem neuen, legalen Unternehmen unter Beteiligung der katholischen Kirche manifestieren. Auch für sich sucht er einen Nachfolger und findet ihn in Vincent Mancini (Andy Garcia), dem Geliebten seiner Tochter Mary (Sofia Coppola). Auch seine Schwester Connie Corleone Rizzi (Talia Shire) gewinnt immer mehr an Einfluß. B.J. Harrington (George Hamilton) ist der neue Consiliere. Ungefähr die Hälfte des Films spielt in Sizilien, wo Michael Corleones Sohn Antony Vito Corleone (Franc D'Ambrosio) an der dortigen Oper als Tenor in der Oper "Cavalleria Rusticana" von Pietro Mascagni auftritt. Die Randereignisse während der Oper wären allein schon einen Film wert! Wunderschöne Aufnahmen von den schönsten Plätzen Siziliens gaukeln dem Zuschauer ein friedvolles Familientreffen vor - wenn man es nicht besser wüsste...So geht auch Michael Corleone den Gang alles Irdischen und lässt den Zuschauer mit überwältigenden Eindrücken von Sizilien zurück.
Sonstiges:
Laufzeit 163 Minuten. Das exzellente Bild ist WideScreen 16:9 (Farbe), der Ton Dolby Digital 5.1 Surround, der Kommentar Dolby Digital 5.1. Sprachen Deutsch und Englisch. Als Extra gibt es einen provokanten Original-Kommentar von Francis Ford Coppola!
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Manchmal bin ich richtig froh, wenn jemand ein Versprechen bricht!
In diesem Fall gilt das FRANCIS FORD COPPOLA, der nach dem zweiten Teil des Mafia-Epos "Der Pate" versprochen hatte, niemals einen dritten Teil zu drehen.
Ich habe gelesen, dass es vor allem finanzielle Probleme gewesen sein sollen, die COPPOLA zu einem Umdenken veranlasst haben sollen.

Wie auch immer, ich habe mich sehr über den dritten Teil von "Der Pate" gefreut, und kann die negativen Kritiken die er erhalten hat, überhaupt nicht nachvollziehen.
Im dritten Teil wurden Fiktion und Realität sehr viel deutlicher miteinander verflochten, die beiden Drehbuchautoren MARIO PUZO und FRANCIS FORD COPPOLA haben sehr geschickt tatsächliche Ereignisse mit einfließen lassen.
Beispielsweise den rätselhaften Tod von PAPST JOHANNES PAUL I oder einen Finanzskandal in den die Vatikanbank 1972 tatsächlich involviert war.

COPPOLA zeichnet im dritten Teil das Bild eines alten, kränkelnden und auch vereinsamten MICHAEL CORLEONE, der es nach all den Jahren nicht geschafft hat, die "Geschäfte" seiner Familie in legale Bahnen zu lenken.
Sein ganzes Streben galt immer seiner Familie, sie war für ihn immer das Wichtigste, aber genau diese hat er in seinem Kampf für Legalität verloren.

Die Handlung setzt sich im Jahre 1978 fort, MICHEL CORLEONE hat längst Nevada den Rücken gekehrt und lebt wieder in New York. Seine Frau KATE (Diane Keaton) lebt längst getrennt von ihm und auch das Verhältnis zu seinen Kindern MARY (Sofia Coppola) und ANTHONY (Franc D'Ambrosio) ist eher schwierig.

Inzwischen hat MICHAEL die Geschäfte der Familie fast legalisiert und wird sogar mit einem Orden des Vatikans ausgezeichnet. Eigentlich läuft alles wie gewünscht, da taucht plötzlich sein aufbrausender Neffe VINCENT MANCINI (Andy Garcia) auf, der uneheliche Sohn seines Bruders SONNY, der zweifelsohne das Temperament seines Vaters geerbt hat.
Er will sich nicht dem Mafia-Boss JOEY ZAZA (Joe Mantegna) beugen, der inzwischen das alte Revier der CORLEONES unter seiner Kontrolle hat.
Bei einem Versöhnungsgespräch in MICHAELS Haus, beißt VINCENT seinem Kontrahenten JOEY ZAZA beim Bruderkuss ein Ohr ab, weil dieser ihn einen "Bas***d" nannte.
MICHAEL erkennt in ihm seinen älteren Bruder und nimmt ihn fortan unter seine Fittiche, um ihn zu kontrollieren und zu formen.

Zu diesem Zeitpunkt bekommt MICHAEL ein Angebot, dass seine Familie auf einen Schlag unermesslich reich machen würde und den CORLEONES für immer eine "Weiße Weste" verleihen würde.
Da die Vatikanbank kurz vor der Pleite steht, bietet der korrupte Erzbischof GILDAY (Donal Donelly) MICHAEL an, sich bei der Aktiengesellschaft "Immobiliare" einzukaufen. Dadurch sollen die illegalen Geschäfte und der Bilanzbetrug der Bank vertuscht werden, die ansonsten Pleite gehen würde.

Durch dieses Geschäft wäre die Familie CORLEONE ein für allemal in der Legalität angekommen, allerdings spielen die Bosse der anderen Familien nicht mit und wollen an dem großen Geschäft beteiligt werden.
Trotz aller Schwierigkeiten treibt MICHAEL seinen Ausstieg voran und will, um böses Blut zu vermeiden, in Atlantic City alle Bosse mit großzügigen Abfindungen besänftigen - nur einer geht leer aus, JOEY ZAZA!
Als ZAZA den Raum wutentbrannt verlässt, kommt es zu einem beispiellosen Anschlag, dem fast alle Bosse zum Opfer fallen. MICHAEL gelingt es, mit VINCENTS Hilfe, in letzter Sekunde zu entkommen und als er erkennt wer hinter dem Anschlag steckt, sinnt er auf Rache.
Auf Sizilien werden die Weichen für die Zukunft gestellt und es kommt zum großen Showdown bei dem alle Rechnungen beglichen werden ........

Mein Fazit: Der dritte Teil des Paten schließt nahtlos an die beiden Vorgänger an und steht diesen auch in nichts nach! COPPOLA schafft es die Spannung ständig zu steigern, bis hin zum völlig überraschenden und unvorhersehbaren Finale.
Ich mag diesen Film sehr gerne und würde ihn als einen weiteren Klassiker der CORLEONE-Saga bezeichnen - für mich ist der "Pate III" ein Meisterwerk!
Deshalb gibt es auch ohne Frage die volle Punktzahl, sowie meine absolute und uneingeschränkte Empfehlung!

Meine Bewertung: 10 von 10 Punkten.
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am 15. Juni 2017
Hallo

Fantastischer Spannender Film und trauriges ende.

Pate 3 ist ein sehr spannender und fesselnder Film den man wirklich nur weiter empfehlen kann.

5 Sterne Hat der FIlm bekommen.

Mfg RAxXxAS
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am 9. September 2002
Diese Kollektion ist eine der schönsten DVD Kollektionen, die ich je gesehen habe!
Die Filme sollte jeder zumindest einmal gesehen haben. Meiner Meinung nach ist der erste Teil einfach legendär. Die Stimmung, die dieser Film verbreitet ist einfach grandios. Marlon Brando in einer seiner besten Rollen, Al Pacino in noch sehr jungen Jahren. Der zweite Teil zieht sich sehr in die Länge, über 3 Stunden!!! Er ist aber immer noch ausgezeichnet, Robert de Niro ist hier auch noch sehr jung, aber fantastisch. Der dritte Teil hat mich ein wenig enttäuscht. Er ist perfekt gemacht, 16 Jahre nach dem zweiten Teil mit den gleichen Schauspielern. Leider kommt in diesem Film nicht annähernd die Stimmung des ersten Teiles auf. Es scheint, als weiss Herr Coppola nicht recht, was er noch erzählen soll. Trotzdem ist auch der dritte Teil sehr gut.
Die DVDs sind in English auf Dolby Digital 5.1, die deutsche Tonspur ist allerdings nur Stereo bzw Mono. Das stört aber nicht weiter, da die Filme sehr Dialoglastig sind. Die Box ist sehr schön aufgemacht, in vier Hochglanzkartons befinden sich die insgesamt 5 DVDs. Ich habe lange gezögert, die etwas teure DVD Kollektion zu kaufen, denn über 80 EUR sind schon nicht wenig Geld. Aber ich habe mich durchgerungen, und bis heute nicht bereut, dass ich sie gekauft habe. Bis heute, denn heute hab ich gesehen, dass sie zukünftig nur noch fast die Hälfte kosten wird...
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am 28. August 2002
Ich hatte einfach die Nase voll: So ziemlich jeder in meinem Freundeskreis schwärmte, wie toll doch der Pate ist und ständig wurden Filmzitate als Insider-Witze in den Raum geworfen - wer kennt das nicht. Also schnappte ich mir die Pate-Collection - und war einfach hin und weg. Ich legte die erste DVD ein und war derart vor den Bildschirm gefesselt, dass ich bis fünf Uhr morgens alle drei Teile ansehehen musste!
Francis Ford Coppola, der für seine ungewöhnliche Regie-Arbeit bekannt ist (Apocalypse Now), setzte das ebenfalls geniale Buch von Mario Puzo fast wortgetreu um und schuf damit einen Mafiaepos, der seinesgleichen sucht. Die Geschichte der Familie Corleone, die zuerst in New York, später an der Westküste ihr Imperium aufbaut, bekommt mit einem jungen Al Pacino, Marlon Brando, Robert Duvall, James Caan, Diane Keaton, Robert de Niro und anderen tollen Schauspielern eine derart realistisch-spannende Farbe, dass der Film fast als Doku durchgehen könnte ;-)
Mit vielen filmischen Feinheiten (mann sollte auf die Gewaltdarstellungen achten, da Coppola für seine Art bekannt ist, diese übberraschend und vielseitig zu drehen), Rückblendtechniken (in Film 2 werden die Beginne der Familie Corleone gezeigt, mit Robert de Niro als jungen Brando!) und glaubhafter Charakter-Entwicklungen (Al Pacino als Pate in Teil 3 etc.) wird die Godfather-Serie ein Stück Filmgeschichte. Die Dialoge aus Teil 1 (natürlich die mit Marlon Brando) sind einfach Kult!
Die DVD-Collection ist sehr üppig ausgestattet: Neben den Ton-Einstellungen und Coppola-Kommentar bei den Filmen gibt's eine zusätzliche DVD voll gestopft mit Making Of, Dokus und Interviews. Umso erstaunlicher, da Coppola den ersten Teil der Gangster-Trilogie bereits 1972 drehte! Einfach köstlich sind beispielsweise die Bewerbungsgespräche für die Rolle des Michael Corleone, da Paramount Pictures von Al Pacino alles andere als begeistert war. James Caan, Robert de Niro und sogar Charlie Sheen sprachen für die Rolle vor, doch Coppola wollte Pacino - zum Glück! Denn de Niro passt als junger Don Vito viel besser.
Anyway: Auch wenn Teil 3 etwas schwächelt (hauptsache eine Fortsetzung!), ist die Trilogie ein Meisterwerk!Wer die schicke Collection daheim stehen hat, kann sich bei Besuch nie wieder über zuwenig Gesprächsstoff beklagen!
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am 8. Juni 2013
Der Film von 1990 wurde von Francis Ford Coppola inszeniert und Al Pacino spielt die Hauptrolle.
Die übrigen Rollen sind mit Diane Keaton,Andy Garcia und Sofia Coppaola besetzt.
Die Handlung:1979:Michael Corleone(Al Pacino) und seine Familie sind wieder nach New York gezogen,die Villa am Lake Tahoe in Nevada
steht leer und verfällt.
Seine Rolle gegenüber den anderen Mafia-Familien ist gefestigt.Allerdings arbeitet der Don intensiv an seinem Ausstieg aus dem
organisierten Verbrechen.Er hat die Geschäfte seiner Familie bereits weitgehend legalisiert und bekommt sogar einen Orden vom Vatikan
verliehen.Dieser wird ihm in einer Zeremonie in New York verliehen.Über seine Tochter Mary(Sofia Coppola) hat er eine Stiftung gegründet,
um armen Sizilianern zu helfen; Michael möchte die Corleones zu einer angesehenen Familie der besseren Gesellschaft machen.Auch privat läuft
es wieder besser.Als die Vatikanbank in Schwierigkeiten gerät, bietet er Michael an, sich mit einer enormen Summe bei einer großen
Aktiengesellschaft,einzukaufen,um daraus einen riesigen amerikanisch-europäischen Mischkonzern zu machen.Dadurch sollen die illegalen
Geschäfte der Vatikanbank vertuscht werden, deren Bilanzbetrug aufzufliegen droht, wenn nicht rasch viel Geld fließt.Mit diesem
Geschäft möchte Michael seine Familie endgültig von seinen illegalen Geschäftsaktivitäten befreien.Allerdings sind
die Schwierigkeiten größer als angenommen.
Die Darsteller lassen in diesem Teil teilweise zu wünschen übrig,da vor allem Sofia Coppola unpassend und schauspielerisch bass wirkt.
Die Handlungsstränge sind langweilig und plätschern bis auf die letzten 20 Minuten träge und langatmig vor sich hin.
Am Ende zitiert sich die Reihe ein paar Mal zu oft und fällt in sogar in den Kitsch ab.
Fazit:Unwürdiges Ende der Reihe.
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am 13. März 2007
Die Trilogie rund um Don Michael Corleone (gespielt von Al Pacino) gehört wohl zum Besten, was Hollywood jemals auf die Leinwände und heimischen Fernseher projiziert hat. Keine andere Trilogie schafft es den Zuschauer derart in ihren Bann zu ziehen, - man bekommt sozusagen cineastische Betonschuhe umgeschnallt und versinkt zusehends in den düsteren Wirren der sizilianischen Cosa Nostra, die anhand der Lebenstragödie einer Mafiafamilie verdeutlicht wird. Neben Al Pacino, wirken noch sehr viele, sehr begabt Schauspieler an diesem dreiteiligen Meisterwerk mit: Marlon Brando, Robert DeNiro, Robert Duvall, Diane Keaton, Andy Garcia und auch James Caan. Dadurch wirkt die gesamte Reihe sehr homogen in Szene gesetzt und lässt weder von schauspielerischer Seite noch von der Dramaturgie Wünsche offen.

Der hier vorliegende Schuber ist meiner Ansicht nach, eine der schönsten Versionen, die auf dem Markt sind. Man kann schlicht und ergreifen keine Diskussion über die besten Filme aller Zeiten führen, ohne auf diese Trilogie zu sprechen zu kommen. Daher handelt es sich hier um einen Pflichtkauf, der in keiner DVD - Sammlung fehlen darf.
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am 16. Oktober 2001
Francis Ford Coppolas Klassiker endlich auf DVD. Man hat lange darauf warten müssen, aber es hat sich gelohnt. Die Pate DVD-Collection bietet auf 5 DVDs alles, was der Herz des Fans höher schlagen lässt. Vor allem jede Menge Hintergrundmaterial, das einen sehr guten Einblick auf die Arbeitsweise von Coppola gibt. Bild und Ton sind okay, auch wenn die deutsche Tonspur nur in mono vorliegt. Wer des Englischen mächtig ist, sollte ohnehin zur englischen Originalfassung in DD 5.1 greifen. Es lohnt sich. Alles in allem eine Box, die in keiner DVD-Sammlung fehlen darf.
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am 31. Dezember 2007
Einige Rezensenten halten den dritten Teil der Saga für nicht ganz so gelungen oder überflüssig. Ohne den dritten Teil wäre der Pate die schlichte Geschichte vom Auf und Ab einer amerikanisch-sizilianischen Gangsterfamilie. Mit dem dritten Teil allerdings wird die Geschichte überhöht, erhält eine ethisch-moralische Dimension - die höhere Weihe sozusagen. Der alternde Pate Michael Corleone sieht alles wegschwimmen, Erfolg, Misserfolg, Familienzusammenhalt, Ehre, Glaube - Sinn des Lebens, nichts ist zu fassen, nichts zu halten. Wenn er nach der gescheiterten Verhandlung mit dem Vatikan ausruft - Sind wir denn wieder bei den Borgias gelandet? - zerfällt auch seine Hoffnung auf Legitimierung seines Tuns, Entsühnung seiner Verbrechen, Wohltäter zu sein inmitten von Gaunern. Die beklemmenden Einblicke in Motive und Handlungen des Vatikans erschüttern ihn, und nicht nur ihn, sondern auch den Zuschauer. Und weiter: Je höher ich steige, desto mehr sehe ich, dass Politik und Verbrechen eins sind".

Ein absolutes Meisterstück des Regisseurs ist allerdings die atemberaubende Parallelführung vom versuchten Mord an Michael während des Operndebüts seines Sohnes Anthony in Palermo und der Handlung der Oper selbst, ,Cavalleria rusticana', sizilianische Bauernehre. Michael betont ,cavalleria' falsch und wird vom Sohn belehrt, was er scherzhaft kommentiert: Soweit bin ich schon vom sizilianischen Leben entfernt." Falsch! Michael hat sich nicht verändert, ist immer noch die Verkörperung der alten Werte, der geradezu beklemmenden, unauflöslichen Verkettung der Machowerte von Ehre, Rache und Tod in der Oper - und Business und Verbrechen im Leben. Der Sohn singt und spielt auf der Bühne die Rolle des Turiddu, die der Vater ihm gerne fürs Leben vorgegeben hätte, was er aber vehement ablehnt, unterstützt durch seine Mutter. Die Oper endet im Blutrausch hinter der Bühne, Turiddu stirbt für die Ehre, sinnlos. Auf der Freitreppe des Teatro massimo stirbt nicht der Pate, sondern seine Tochter durch einen gedungenen Mörder, grausig. Was ihm am liebsten ist, wird Michael genommen. Ein schrecklicher Aufschrei! Schuld und Sühne, Verbrechen und Entsühnung, alles muss er bis zum bitteren Ende im Alter durchleben, bis der Tod ihn gnädig erlöst. Er ist allein mit einem kleinen Hund, sein Vater starb hingegen im fröhlichen Spiel mit seinem Enkel. Es hat sich alles nicht gelohnt. Keiner geht zwar über diese Erde, ohne sich sein Gewand schmutzig zu machen, wie schmutzig es allerdings wird, hält man selbst in Händen.
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am 3. Juli 2003
Ein wahrhaft großer Film, zu dem man kaum noch etwas sagen muss. Schauspielerisch gesehen ein Film der Extraklasse(Brando, Pacino, de Niro).
In epischen Bildern wird von Francis Ford-Coppola der Aufstieg des Familienclans Corleone geschildert. Ein Film der auch noch nach über 30 Jahren einen Filmgenuss garantiert. Brandos Darstellung DES PATEN im ersten Teil zeigt die Ambivalenz von Familie und Mafiageschäft. Die Darstellung der Schauspieler allein macht den Film sehenswert(man kann nicht verstehen, dass die Produktionsfirma die Hälfte von ihnen nicht wollte) und das Genie des Regisseurs, der prädestiniert für diesem Film ist, komplettiert diese Filme zu einem, nein zu DEM MEISTERWERK. Der beste Teil ist unumstritten der Zweite. Michael (Pacino), der das Erbe seines Vaters antritt und zu einem wahren Monster, der nicht vor seiner eigenen Familie halt macht, obwohl er paradoxer Weise nur versucht das beste für sie zu tun, aber alles schlimmer macht, mutiert. Die Vorgeschichte seines Vaters als jungen Emmigranten (de Niro), der wie Michael versucht seine Familie zu schützen, aber er bekommt es besser hin und ihm gleitet nicht alles aus den Händen.
Diese Trilogie ist ein Muss und jeder, der diese noch nicht gesehen hat, muss dies nachholen.
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