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Kundenrezensionen

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am 11. November 2016
Der Löwe im Winter (Originaltitel: The Lion in Winter) nach dem gleichnamigen Theaterstück von James Goldman mit Peter O'Toole, Katharine Hepurn und Timothy Dalton stammt aus dem Jahr 1968 und war eine britische Produktion. Doch gehen wir ein wenig auf das Familienglück von Henry II. ein.

Weihnachten 1183 auf der französischen Burg Chinon. Der alte König Henry II. muss einen Nachfolger aus einen seiner drei Söhne bestimmen. Aber einer ist intriganter als der andere und ob sie wirklich ein Königreich führen können, misstraut er. Er hat zudem noch seine liebe Ehefrau Eleanor, mit der er eine Hassliebe verbindet, in der englischen Burg Old Sarum eingesperrt und holt sie zu jedem Weihnachtsfest heraus. Dabei wird sie jedoch mit einer sehr jungen Geliebten ihres Ehemannes konfrontiert. Die Erkenntnis, dass sie alt und verbraucht wirkt trifft sie sehr. Eleanor will das ihr Lieblingssohn Richard an Macht gewinnt und die Krone einfordert. Und so entsteht wieder ein intrigantes Ränkespiel um die Nachfolge von Henry II. Doch nicht nur die Söhne wollen die Krone, auch der französische König Philipp II. von Frankreich streckt seine Finger nach der Krone aus.

Der Film ist ein dialoglastiger Film ohne Action. Es ist ein Bühnenstück mit hervorragenden Schauspielern die mehr als gekonnt das Ränkespiel rüberbringen. Dazu noch die sehr intelligenten und teilweise sehr spitzen und spitzfindigen Texte die man selten so in einen Film zu hören bekommt. Und für die, die diesen Film lieben ist er einfach viel zu kurz. Und obwohl ich ihn schon unzählige Male gesehen habe, verfliegt der Film ein jedes Mal wie im Fluge. Dazu noch die Filmmusik von John Barry (allein schon die Titelmusik ist ein Hammer) unterstreicht die Filmszenen perfekt. Aber das alles wird sicher nicht jedem gefallen, denn Hass, Intrigen, Rachsucht, Machtgier erleben wir jeden Tag in jeglicher Form. Aber alles geballt auf über zwei Stunden ist wahrscheinlich schwer zu verdauen oder könnte für andere langweilig wirken, weil das mittlerweile in der Jetztzeit schon zu oft z.B. in TV-Serien gezeigt wurde und in der Literatur oft wiederkehrend ist. Doch damals 1968 war der Film in dieser Form fast ein Novum (auch wenn es ähnliches schon vorher gab).

Der Film erhielt drei Oscars. Katharine Hepburn erhielt für ihre Darstellung ihren dritten Oscar von vier. John Barry, der Filmkomponist erhielt für seine Komposition ebenfalls einen Oscar und auch das Drehbuch erhielt einen. Peter O'Toole, Bester Film, beste Regie und Kostüme wurden zwar für den Oscar nominiert, konnten aber keinen einkassieren. Für einen nichtamerikanischen Film war das bemerkenswert. Es gab dann noch Auszeichnungen von Society of Film and Television Arts Awards für Katharine Hepburn und John Barry und den Golden Globe für Peter O'Toole und für den besten Film des Jahres.

Laufzeit: 135 Minuten.

Qualität der Blu-ray:

Bildqualität: 1080/24p in 2:35.1 (breite Balken oben und unten). Das Bild ist einfach großartig. Das Bild ist scharf, die Kontraste gut, die Farben sind intensiv und die Bildkörnung fällt nur gering aus. Die Überarbeitung ist sehr gut gelungen und ein Umstieg von DVD auf Blu-ray zahlt sich aus.

Tonqualität: Deutsch und Englisch in DTS-HD Master Audio Stereo. Die Dialoge sind gut verständlich.
22 Kommentare| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. September 2016
Dieser Film mit den überragenden Darstellern Katharine Hepburn und Peter O`Toole, Regie Anthony Harvey, erhielt drei Oscars. Dem ist eigent-
lich kaum etwas hinzuzufügen, außer vielleicht eine wehmütige Bewunderung der brillanten Dialoge zwischen King Henry und Queen Eleanor.
Wehmütig deshalb, weil ein solches Verbal-Feuerwerk mit psychologischem Tiefgang heutzutage kaum mehr möglich erscheint - ist diese Spezies von Drehbuchschreibern ausgestorben? Wenn nicht, wo sind sie?
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am 3. Juni 2017
Nicht zu vergleichen mit der Steward - Cloose Version, ist eben TV. OTool - Hepburn dagegen Kino Weltklasse Klassiker in reiner Shakespeare Tradition und Qualität. Bild und Ton sind OK.
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am 20. April 2016
Die Figuren im Film sind mit Peter O Toole und KatharineHepburn in den Hauptrollen
hervorragend besetzt. Hervorzuheben sind messerscharfe Dialoge, Neid, Eitelkeit und Haß
vor einer mittelalterlichen Kulisse.
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am 28. März 2014
Diese funkelnden Dialoge, die man oft mit offenem Mund zuhört. Diese Gesten, Blicke voller Hass, Liebe, Neid und Bedauern...

Katharine Hepburn - eine brillante Schauspielerin, wie geboren für diese Rolle. Ironisch, stark, rachsüchtig, sehnsüchtig. Peter O ' Toole - der König der Könige .. Ja, er ist wunderbar, wie ein Löwe. Ein Meisterwerk!
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am 6. Mai 2014
Tolle Dialoge, bissig, unterhatsam, eine tolle Kathrin Hepburn und ein ebenso gut er Peter O'Toole, klassisches Zusammenspiel des gesamten Schauspielensemles
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am 21. September 2011
Ein ausgezeichneter Film, der aber hinter meinen Erwartungen zurück bieb. Dies ist aber durch den Film "Becket" bedingt, der ein historisches Filmhighlight darstellt. Trotzdem möchte ich den Film nicht missen, denn diese beiden Filme (Becket und Der Löwe im Winter) gehören einfach zusammen.
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am 16. Juni 2014
Wir sind in der buntesten Glanzzeit der mittelalterlichen Monarchie in England. Der äußerst lyrische Titel trifft den Kern des Films. Ein alter, mächtiger König Heinrich II. (Peter O’Toole) hat drei Söhne. Nachfolgeproblematik. Bündnisse werden geschlossen, Verrat ist im Spiel, auch Rivalität. Ein Machtpoker, in dem auch die inhaftierte Königin Eleonore (Katherine Hepburn) mitmischt. Damit es noch abwechslungsreicher zugeht, ist der französisch König Phillip II. (Timothy Dalton) anwesend. Und um es etwas zu würzen, hat der alternde König Heinrich noch die junge Geliebte Alais (Jane Merrow ). Bei dieser Konstellation gibt es immer wieder überraschende Wendungen. Dank eines hervorragenden Drehbuchs von James Goldman agieren die Akteure auf verbal geschliffenem Niveau, schwanken abwechselnd zwischen bitterbösem Sarkasmus und ergreifender Emotionalität und verfolgen dabei teuflisch gute Pläne.
Beispiel: Bruder John (wird von Richard bedroht): ‘Ein Messer! Er hat ein Messer!‘‘
Eleanor: ‘Natürlich hat er ein Messer. Er hat immer ein Messer. Wir alle haben Messer. Es ist 1183
und wir sind Barbaren.‘
Und auch echte Gefühle werden gezeigt. Hier sind Peter O’Toole und Katherine Hepburn in ihrer immerwährenden Liebe unübertrefflich, zumal wenn sie ansatzlos in geifernden Hass übergehen und zwischen Elternschaft und Machtgier hin und her pendeln. Das Geniale an dieser Inszenierung ist, dass hinter der Verlogenheit die Menschlichkeit durchschimmert, hinter dem Eigennutz die Verletzlichkeit. So bleibt auch die Spannung erhalten, da es immer mehrere Optionen gibt.
Elterngespräche über Erziehungsfragen wirken modern, die Schwulenproblematik passt hier nicht so recht ins Bild. Das Zusammentreffen aller sieben Personen ist der dramaturgisch gelungene finale Höhepunkt dieses großartigen Films von 1968.
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am 2. Januar 2015
Eleonore zu Henry: "Ich habe dich immer geliebt!" Henry zu ihr: "Von deinen vielen Lügen ist das die abscheulichste". Sie grinst ihn breit an und antwortet: "Darum habe ich sie mir aufgehoben bis zum Schluss!" Und beide liegen sich in den Armen. Diese und ähnliche Aussagen wie: "Du bist eine demokratische Zugbrücke, die sich zu jedem herabläßt...!" geschehen wie ein Dauerfeuerwerk in diesem - nach meiner Meinung - Meisterwerk. Ich habe selten einen Film gesehen, wo Machtinhaber in der Ausübung ihrer Macht und/oder im Willen, diese Macht zu erlangen, so schonungslos aufgedeckt werden wie beim "Löwen im Winter". Ich bin der Meinung, dass man den Film mehrfach sehen muss, um all die Nuancen, Wortspiele, Kleinkriege und kleine und größere Offenbarungen zu erkennen, zu bewerten und darüber ins Nachdenken zu geraten. Nachzudenken darüber, ob Intrigieren das zwingend notwendige Mittel ist, um seine Macht zu erhalten. Frei nach Machiavelli: tue Gutes solange es dir selber nützt. Sei ein Heiliger, solange du davon profitierst. Ein aktueller Film. Diese Ausgabe von Arthaus ist besonders gelungen, weil sie einige wichtige Informationen zur Entstehung und den Hintergründen des Films beiträgt.
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am 4. April 2015
"Der Löwe im Winter", ist ein in der Weihnachtszeit vor nunmehr nahezu 1000 Jahren spielender, durchaus nachdenklichere Töne anschlagender Kunstfilm theatralischer Inszenierung, eine Literaturverfilmung mit einem jungen Timothy Dalton und einem perfekten Drehbuch, oh welch sehenswerter Klassiker.
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