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am 4. Juni 2009
Es ist jetzt gut eine Woche her, seit ich "Der Kreuzzug" gelesen habe und es ist nicht sonderlich viel kleben geblieben. Ich schätze, für das Werk war ein Gerüst vorhanden und das Bestreben, noch einmal das Thema Gereon aufzugreifen. Da es einen so markanten Raum bei der Sondercrew und später auch bei den Geistern eingenommen hatte, musste dieser Strang abgeschlossen werden. Denn wie schon in "Letztes Kommando" merkte der Schreiber selbst, wie nervtötend dieser ominöse Sonderstatus mit der Zeit werden würde.
Aber offenbar fehlte so ein wenig der Drive, daraus eine packende Geschichte zu machen. Das Rad kann auch Abnett nicht neu erfinden. Also wird ein zweiter Strang eingeflochten, der junge Dalin. Seinen Weg fand ich im Kontrast sehr hart, den Krieg durch die Augen eines frischen Gardisten zu sehen. Da merkte man schnell, dass Abnett sehr wohl weiß und immer noch weiß, dass am Krieg nichts toll ist. Besonders der Krieg im Warhammer 40K Universum, gerade wenn man ihn als Imperialer Gardist durchleiden muss.
Natürlich könnte es stören, dass gewisse mystische Umstände den neuen Protagonisten stets glimpflich davon kommen lassen und dass mehr als nur Glück ihm hold ist - aber für den Kern der Geschichte ist es wichtig, dass er es bis zum Finale schafft. Dalin fungierte für mich als Kamera eines Dokumentarfilmers und es macht wenig Sinn einem Zuschauer etwas zeigen zu wollen, wenn die Kamera im ersten schockierenden Moment den Geist (haha) aufgibt. Das hat das Buch letztlich gerettet.
Der Handlungsstrang um Gaunt und die Geister an sich wirkt eher dünn. Fast belanglos, was aber gerade die "Bedeutung" der Geister auf Gereon und deren Mission hervorhebt. Am Ende von diesem Geschichtsverlauf wird man wissen, was ich meine. Leider ist der Part viel mit Füllstoff angereichert und schafft tatsächlich Längen. Etwas, dass mir bei Abnett neu ist.
Und ich teile die Kritik meiner Mitkritiker, das Ableben eines Vertrauten am Schluss ist so banal dahingewischt und so unfassbar leer. Es war im ersten Moment gar nicht möglich, sich darauf emotional einzustellen. Erst in dem Augenblick merkt man auch, wie "bedeutungsschwanger" auf diesen Tot hingearbeitet wird mit eben diesen banalen Füllsel und das empfand ich als verheizen einer Veteranenfigur. Auch das stoische Verhalten von Zweil hatte nicht den wohl gewünschten Effekt, daraus noch etwas Dramatisches zu konstruieren. Natürlich macht auch das wieder deutlich, dass nicht jeder wie ein Held sterben kann, jaja - aber mit der logischen Konsequenz konnte ich mich nur schwer hinwegtrösten.
Im Verhältnis dazu empfand ich das Ableben von Muril durch Cuu packender und ergreifender - und sie starb für mich in einer sehr extrem an den Haaren herbeigezogene Situation. Meine 2 Cents ;)
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am 4. September 2009
Es ist der mittlerweile zehnte Band um Kommissar-Oberst Gaunt uns seine tanithisches Regiment, genannt die Geister. Auf inzwischen über 4500 Seiten haben sie oft gesiegt, manchmal verloren, immer gelitten und sich Dingen gegenüber gesehen, die einem Menschen vorenthalten werden sollten. Sie haben einige Freunde gewonnen und'so viele Gefährten verloren. Und auch in diesem zehnten Band aus der Schwarzen Bibliothek ist es nicht anders. Der Truppentransport durch das All zu den erbitterten Fronten des imperialen Kreuzzugs endet auf Gereon, dem Planeten, der den Geistern schon einmal so viel gekostet hat. Das Chaos, welches inzwischen den Planeten, wie auch große Teile der Bevölkerung verändert und korrumpiert hat, soll dem Willen des Oberkommandos nach, ausgerottet werden'die Hintergründe hierfür werden aber nur nach und nach aufgedeckt. Es kommt, wie es sich für ein Warhammer 40k Roman gehört'ein Himmelfahrtskommando'Blut, Krieg und Elend und Meere von Blut. Einige Akteure treten laut und heroisch ab und es gibt auch Jene, die es leise tun, fast friedlich und still, da sie alles verloren haben.
Abnett versteht es immer wieder anhand von einzelnen Schicksalen das Grauen, welches dargestellt werden soll, auch höchst plausibel rüberzubringen. Mit Dalin Criid zeigt er uns einen jungen Menschen, der obwohl von den Mitgliedern des Regiments aufgezogen wurde, noch nie deren alltägliche Arbeit gesehen hat, den Wahnsinn, dem sie sich immer wieder aussetzen. Als er selbst als Frischfleisch in die imperiale Kriegsmaschinerie geworfen wird, beginnt er innerhalb kurzer Zeit zu begreifen, das es alles verändern wird, auch und vor allem er sich selbst.

"...Criid fragte sich, ob er so lange leben, ob er das mental überleben würde. Wenn sein Körper es vermied, erschossen oder gesprengt oder in Stücke gerissen zu werden, würde sein Geist einer derartigen Zeitspanne überstehen können? Er bezweifelte es, wenn die Zeit weiterhin so schleppend und schwerfällig verstrich. Er würde wahnsinnig werden, mit einem wehmütigen Lächeln auf den Lippen..."

Dan Abnett schafft gekonnt den Sprung und Spagat von dem Trash Fantasy Image, der vielen Romanen dieses Genres noch immer anhaftet, zu guter Lektüre, die innerhalb ihrer Möglichkeiten unterhält, mit packenden Charakteren und einer schier unerschöpflichen Hoffnungslosigkeit.
Der Gott-Imperator beschützt.
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am 7. März 2012
Ich habe vor fünf Jahren damit angefangen die Romanreihe rund um Gaunts Geister zu lesen und bin von diesem Buch etwas enttäuscht:

Seit dem Buch "Das letzte Kommando" wird entweder anders ins deutsche übersetzt oder Dan Abnett hat sich ein Buch mit "famosen Fremdwörtern" besorgt. Finde ich jetzt nicht direkt schlimm, aber so etwas bringt mich aus der Atmosphäre raus, weil ich mich dann frage, was das bedeutet und woher das Wort kommt und ich es in der Regel dann nachschlage...
Aber ich glaube, dass ist eher meine Einstellung zu sowas.

Zudem benutzt Abnett in diesem Buch dermaßen "gemeine" Cliffhanger, dass ich mir zwischenzeitlich überlegt hatte erst den einen Handlungsstrang und dann den anderen Handlungsstrang zu lesen.
Auch von den Beschreibungen der Gegner im Buch war ich etwas enttäuscht:

****** SPOILER ANFANG ******
So habe ich erst durch Lesen im lexikanum erfahren, dass es sich bei dem Dämon, dem Dalin begegnet um einen Blutdämon handelt (und ich habe früher mit Khorne Chaos Space Marines gespielt...) und auch bei diesem Tier-Panzer-Wasauchimmer-Vieh konnte ich mir nicht wirklich etwas vorstellen (habe auch nichts in der Form im Lexikanum gefunden).
****** SPOILER ENDE ******

Insgesamt muss ich zu dem Buch sagen, dass es noch immer atmosphärisch toll geschrieben ist, aber im Vergleich zu den Vorgängern schwächelt. Ich hatte noch nie das Gefühl bei einem Buch von Dan Abnett, dass ich mir dachte "Ne, ich hab jetzt keine Lust das zu lesen", aber bei dem war es leider so (das Buch "Das letzte Kommando" hab ich beispielsweise in zwei Tagen durchgelesen, weil ich es so spannend fand).
Am Wochenende fange ich mit "Die Jago Mission" an und hoffe mal, dass das an die "Leistung" der anderen Bücher anknüpft :)
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am 28. Februar 2010
Dan Abnett hat es wieder einmal geschafft, mit diesem Buch seine Serie rund um die Tanither fortzuführen.

Obwohl es in diesem Buch nur zur Hälfte um die Tanither geht. Wieder einmal ist es Abnett gelungen, einen anderen, neuen Einblick in die Warhammer 40.000 - Welt zu geben. Und eine Welt tut sich hier auf, wenn Abnett etwa einen Teil eines Transportschiffs beschreibt, wo sich der Regimentsanhang aufhällt (Köche, Künstler, Animateure), oder die BIN-Einheit der imperialen Garde. Kurzum, man merkt, dass sich Abnett bei seinen Romanen wirklich Gedanken macht, die sich um mehr drehen, als die Entwicklung der vordergründigen Story-Line.

Das ein Großteil der Geschichte sich diesmal um den jungen Dalin (Criid) und seine Grundausbildung, sowie das erste Gefecht in einer anderen Einheit handelt, tut der Geschichte keinen Abbruch. Vielmehr ist es ein erfrischender Einblick in die Welt des Durchschnittgardisten, der nicht das Privileg hat, im 1. Tanith zu dienen.

Die Ereignisse der Tanither wirken gegen Dalins Erlebnisse viel farbloser bzw ereignisloser. Auch das Spezialkommando merkt man an, dass die Aufmerksamkeit des Autors eher dem jungen Dalin und seiner Einheit gegolten hat. Dennoch weis auch dieser Band zu überzeugen, obwohl das (tragische) Ende ein wenig unvorbereitet kommt. Abnett typisch, möchte man da sagen.
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am 12. September 2008
Warum habe ich die Geisterromane immer gerne gelesen? Sie vermittelten einen sehr authentischen Eindruck des Warhammer40k-Soldatenlebens, sie lebten von ihrer unnachahmlichen Atmosphäre, die Abnett auch heute noch immer wieder gut trifft, sie verfügten über ungeheuer sympathische Charaktere und in ihren Stenstunden auch über eine gute Geschichte. Man muss anmerken, dass die Geister keine große zusammenhängende Geschichte erzählen. Vielmehr haben sie den Charakter einer TV-Serie. Jedes Mal kommen sie auf einen anderen Planeten und müssen eine Aufgabe erfüllen. In Wahrheit aber geht es um die Einzelschicksale der Soldaten und nicht so sehr um den Planeten, der gerade eingenommen werden soll.
Es gab schon in der ersten Hälfte der Reihe immer mal Aussetzer von schlechterer Qualität, aber nun mehren sie sich. Alle Liebgewonnenen Personen hat Abnett mittlerweile umgebracht und ihr Ersatz füllt nicht wirklich die Lücke. Vielleicht will Abnett darauf hinaus, dass selbst der letzte Rest des verlorenen Planeten Tanith am Ende ausgelöscht wird, dass keiner den Soldatendienst überlebt. Ich weiß es nicht.
In dieser Geschichte steht im ersten Drittel nicht der Krieg im Vordergrund, sondern das Soldatenleben im Transit zum nächsten Einsatzort sowie die Ausbildung zum imperialen Armeesoldaten. War interessant zu lesen. Ich finde sogar, er könnte mal ein ganzes Buch aus so einem Ansatz machen. Dann aber stürzt das Buch ab. Atmosphärisch stimmt jedoch wieder alles. Man erfährt in Abnetts Romanen immer ganz besonders die Bedrohlichkeit des Chaos und den Schrecken des Krieges überträgt sich fast schon auf den Leser. Allerdings gibt es hier noch nichtmal den Ansatz einer originellen Geschichte. Alte Schauplätze werden wiederverwertet, meist gibt es nur abgehackte Situationsberichte bevor der Schauplatz wieder wechselt. Man fragt sich zwischenzeitlich auch, warum die Armee ein höchst wichtiges Unternehmen, das von entscheidender Bedeutung für die Invasion des Planeten war, nur mit den normalen Lasergewehren und 1 Raketenwerfer ausstattet, wo man sich in einem Kriegsgebiet, in dem durchaus schwere Kaliber wie z.B. Panzer auftauchen können, befindet. Dies nimmt dann ein weiteres Drittel des Buches ein: Ein Kampf gegen einen Gegner, den man wegen zu schwacher eigener Waffen nicht treffen kann.
Das eigentliche Ende kommt dann schnell - viel zu schnell. Gerade wähnt man sich noch mitten in der Geschichte, denkt jetzt gehts los (obwohl man wegen der wenigen Seiten, die noch bleiben, weiß, dass dem nicht so sein wird), da wird alles schlagartig mit ein paar Bemerkungen beendet, Gaunt setzt sich in eine Fähre, es stirbt noch schnell einer der liebgewonnen, alten Charaktere (man sollte mal fragen, wer überhaupt noch dabei ist) und fertig.
Gelungene Ansätze, die vielleicht besser in eine Kurzgeschichtensammlung gepasst hätten, aber insgesamt nicht so überzeugend, wie er es eigentlich könnte. Ich vergebe drei Sterne, nicht weil das Buch knapp über dem Durchschnitt rangiert, sondern weil der dritte Stern genau in der Mitte liegt und es sich somit meiner Meinung nach bei diesem Buch leider nur um ein durchschnittliches Werk handelt. Hoffen wir auf bessere Geistergeschichten.

PS: Die Übersetzung ist an manchen Stellen wirklich mau. Habe fast schon überlegt, so wie ich es mit allen anderen Black-Library-Büchern halte, auch hier zum englischen Original zu wechseln.
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am 8. August 2010
Das Buch ist im wesentlichen zweigeteilt und zwar in doppelter Hinsicht. Zu Beginn wird das Leben im Transit beschrieben und zwei "neue" Charaktere im BIN (Bestrafung und Neuausbildung) Trupp eingeführt. Darauf folgt die Befreiung von Gereon, wobei die zwei neuen Geister im BIN verbleiben müssen und an einer Großschlacht teilnehmen. Die Geister um Gaunt kämpfen währenddessen an einer anderen Front, bei der es hauptsächlich darum geht Kontakt mit dem Widerstand von Gereon herzustellen.

Leider kommt durch die Vielzahl von Schauplätzen nur selten wirkliche Spannung auf. Die Mission um Gaunt wirkt geradezu langweilig und bedeutungslos, auch nach ihrem Ende. Somit ist das Buch mehr ein Lückenbüßer, die Geschichte um Gereon wird zu einem Ende gebracht und zwei neue Charaktere eingeführt. Eine gute Voraussetzung für den nächsten Teil also.
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am 15. Mai 2013
lieferung ging schnell von der hand, das Buch selbst ist einfach ein muss für jeden fan. gut geschrieben, man kann sich schnell in die situation der charaktere einfühlen, einfach genial
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am 15. Juli 2015
Es nervt immer wieder eine Rezesion schreiben zu müssen, über allgemeine Dinge die ich bestellt, erhalten und verwende und einfach zufrieden bin
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am 2. September 2014
Sehr sehr gut wie alle Gaunt Bücher.
Man wird nicht enttäuscht. Habe mir alle seine Bücher gekauft.
Sehen toll im Regal aus.
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am 16. Juni 2009
Obwohl ich viele Kritikpunkte aus anderen Renzensionen durchaus teile, gefällt mir das Buch durchaus.
Dalin Criids Grundausbildung in BIN ist interessant, alleine schon, weil ein Blick in eine imperiale Grundausbildung ein interessanter Ansatz ist. Vor allemin einer Buchreihe, die sich sonst immer nur mit den Kampfeinsätzen beschäftigt.
Dalin dann mit AT 137 in die Invasion von Gereon ziehen zu lassen, gefällt mir auch. Damit hat Abnett mal einen erheblichen Teil einer Geschichte nicht aus der Sicht der Geister geschildert, sondern aus Sicht einer Einheit, der nicht die geringste Wertschätzung entgegen gebracht wird. Kommissar Sobile ist so ziemlich das vollständige Gegenteil von Gaunt oder auch Hark, ebenso verhält es sich mit Kexie und den meisten Geister-Sergeanten.
Sehr eindringlich finde ich zwischenzeitlich die Stimmung in den Straßen von K'Zethdrac'Zatt Shet Magir, nachdem der imperiale Vorstoss völlig zerfallen war.
Auch die Idee mit der Spezialmission für die Geister sagt mir zu. Die Dämonenmaschine ist zwar für meinen Geschmack etwas zu lebendig beschrieben, passt aber an sich völlig ins WH 40.000-Universum.

Der Leser muss sich bei diesem Buch aber darauf einstellen, dass es einfach nicht heroisch ist. Bei der Invasion von Gereon verlieren alle. Das Chaos, die Garde, die Inquisition, die letzten Einwohner Gereons und auch jeder einzelne Geist.
Nachdem bei "Der Verräter" und "Das letzte Kommando" Gaunt und seine Gereon-Einsatzgruppe für meinen Geschmack zu übermenschlich geworden sind, hat Abnett die Geister quasi auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. "Der Kreuzzug" ist für ein WH 40.000-Buch einfach sehr tragisch.
Fügt sich in meinen Augen gut in die Geister-Reihe ein und ist gleichzeitig auch mal was anderes.
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