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Kundenrezensionen

3,6 von 5 Sternen
193
3,6 von 5 Sternen
Der Koch (detebe)
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:12,00 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 23. August 2017
Ein literarisch gelungener Roman von Martin Suter. Wer gerne ausgewählt und exotisch kocht und isst, wird dadurch zu kulinarischen Spaziergängen eingeladen in die indische Esskultur.
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am 23. Mai 2016
Die Idee ein anregendes Essen zu servieren ist reizvoll. Dass das nach einem Rezept aus dem Orient mit Hilfe hier unbekannter Gewürze komponiert wird, war einerseits vorherzusehen gibt andrerseits aber etwas Geheimnisvolles. ich würde das Buch aber nur jemandem empfehlen zu dessen Hobbies kochen gehört. An einigen Stelle ließen sich die Erklärungen kürzer fassen.
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am 13. März 2016
Eine interessantes Buch . Die Verknüpfung von Poltik Liebe und Kochen find ich tatal interessant. Außerdem die Tamilen mehr in meinen Fokus gerückt worden.Wirklich lesenswert.
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am 5. März 2017
Mit viel Liebe zum Detail verfasster Roman. Empfehlenswert weit über die guten Rezepte hinaus. Mit kulturellem Hintergrund und sorgfältiger Recherche
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am 13. August 2017
Der Koch ist ein unterschätzter aus Sri Lanka geflohener Tamile,der als Küchenhilfe in der Schweiz arbeitet.Er kann aber mehr!Seine arme kranke alte Tante in Sri Lanka hat ihm ayurvedische Küche beigebracht,die eine enorme aphrodisiakische Wirkung hat!Toll! Verbunden mit der neuzeitlichen Molekularküche sind diese Wirkungen enorm.So gelingt es damit dem Koch,die (bildhübsche) lesbische Restaurantfachfrau vom Wege abzuleiten und zu ihrem eigenen Erstaunen zu verführen.Einmal.Toll!Beide tun sich beruflich zusammen und machen einen Catering Service (in Schwarzarbeit !) für liebebedürftige Paare und Gruppen-alles reiche Knöppe,auch ein alter Waffenhändler(böse!) ist dabei und schliesslich Araber.Daneben lernt er ein in der Schweiz geborenes Tamilenmädchen kennen ,deren Eltern der alten Gesellschatsstruktur Sri Lankas verbunden sind...Konflikt der Kulturen.Tragisch!.Nun wird der Koch auch noch von in der Schweiz lebenden Anhängern der revolutionären Tamil Tigers aus Sri Lanka erpresst,die Geld für Waffenkäufe brauchen-und jetzt hat er nicht mehr genug für seine Schwester und Tante in s.L.
Die Freundin der bildhübschen Restaurantfachangestellten ist ein (bildhübsches) (lesbisches) äthiopisches Callgirl mit engem Vehätnis zum (bösen)alten Waffenhändler.Schliesslich gibt es noch mit Hilfe der molekularen ayurvedisch-aphrodisiakischen Küche und der europäischen Pharmaindustrie einen Giftmord-und da endet die Mär,die bei weitem nicht erschöpfend dargestellt.
So strotzt dieser "Roman" vor Allgemeinplätzen ,alles auf neuem Stand der Politik,alles in einen Topf (Koch!) geschmissen und umgerührt für den(auch voyeuristischen?)Leser.Platt,verallgemeinernd,ohne erkennbare Charaktere,hölzern.
Beigefügte "Rezepte" der ayurvedischen Küche sind nicht nachvollziehbar-in den meisten Fällen benötigen sie extreme Gerätschaften der Molekularküche. Nicht lesenswert.
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am 19. Juni 2016
Kann dieses Buch nicht empfehlen.
Absoluter Fehlkauf! Schlaftabletten-Alarm...
Schade um die Zeit!
Habe dem Buch bis zur letzten Seite die Chance gegeben, aber ich kann die 5-Sterne Bewertungen überhaupt nicht nachvollziehen.
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am 12. Oktober 2010
Aus meiner Sicht werden im neuen Roman von Martin Suter zu viele Themen aufgegriffen, diese bleiben aber alle an der Oberfläche. Es geht um Asylpolitik, Wirtschaft, Gesellschaft und Soziales und als Leserin bekam ich schnell den Eindruck, jedes Thema wird angesprochen, aber leider nicht weiter vertieft. Die Geschichte plätschert über viele Seiten einfach so dahin, ein wenig konzeptlos und inhaltlich eher langweilig.

Die Haupt-Protagonisten des Romans: Maravan, Tamile, ein talentierter und leidenschaftlicher Koch, ethische Grundsätze sind ihm wichtig / Andrea, seine Geschäftspartnerin, eine leidige und eher skrupellose Person, die das Buch nicht wirklich bereichert / Sandana, Tamilin, von ihrer Familie zur Zwangsheirat verdammt, sympathische Bahn-Angestellte und in Maravan verliebt / Makeda, sehr hübsche und extravagante Äthiopierin und aus der Not Call-Girl geworden.

Die Idee mit den Rezepten (auch im Anhang zum Nachkochen) fand ich eigentlich ganz gut, obwohl zum Ausprobieren eignen sie sich wahrscheinlich aufgrund der fehlenden Küchenutensilien wenig.
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am 23. Januar 2010
Auch in seinem neuen, von seinen Lesern mit Spannung erwarteten Roman versteht es der Schweizer Bestsellerautor Martin Suter auf das Vortrefflichste, die kritische Reflexion aktuellen Zeitgeschehens aus der Schweizer Perspektive zu verknüpfen mit der von ihm aus seinen Business-Class-Geschichten bekannten hintergründig-humorvoll- satirischen Schilderung des Lebens der Oberklasse in Zürich.

In "Der Koch" kommt dieses Mal noch dazu eine Reflexion des Schicksals eines Landes und einer Ethnie, die hierzulande vergessen scheint, die Minderheit der Tamilen in Sri Lanka und der widersprüchliche Befreiungskampf der LTTE (Tamil Tigers), deren brutaler und mafioser Arm bis in die Gemeinden der vielen tamilischen Flüchtlinge reicht, die in Zürich zu Tausenden eine neue Heimat gefunden haben.

Zu ihnen gehört auch der 33-jährige Maravan. Vor Jahren ist er als Asylsuchender in die Schweiz gekommen, als der Krieg in Sri Lanka für die tamilische Minderheit lebensbedrohliche Ausmaße annahm. Dabei war Maravan, der von seiner Großtante Nangay in Sri Lanka das Kochen gelernt hat, nach einer erfolgreichen beruflichen Tätigkeit in südindischen Ayurveda-Luxushotels bewusst in seine Heimat zurückgekehrt um dort ein eigenes Restaurant zu eröffnen. Doch der Bürgerkrieg vereitelt seine Pläne und so fristet er zu Beginn des Buches sein berufliches Dasein weit unter seinem Niveau als Küchenhilfskraft im Züricher Sternerestaurant "Huwyler", wo sich die Creme der Finanzwelt trifft und das Martin Suter geschickt als Bindeglied und Brennpunkt zwischen Maravans Geschichte und dem Schicksal einiger Spekulanten mitten der Finanzkrise nutzt, die er so nebenbei dokumentiert und süffisant kommentiert.

Im "Huwyler" arbeitet auch Andrea, eine Fachkraft, die es aber nirgendwo lange aushält und der Maravan sympathisch ist. Als Maravan gemobbt wird von den Kollegen, nachdem er dem Chefkoch freundlich angeboten hatte ihm zu zeigen , "wie man einen richtigen Curry macht", steht sie ihm bei und muss in der Folge ebenfalls ihren Arbeitsplatz verlassen.

Maravan hat sich in Andrea verliebt und lädt sie zu einem Essen ein. Er kocht ein mehrgängiges molekulares Menü mit aphrodisischer Wirkung, die er aber nicht beabsichtigt. Dennoch wirkt das Essen auf die lesbische Andrea derart erregend, dass sie mit Maravan schläft.
So entsteht die Geschäftidee "Love Food", ein Catering-Service für Ehepaare, die sexuelle Stimulation brauchen. Vermittelt werden die Kunden durch eine Sexualtherapeutin, die Andrea kennt, und Maravan lässt sich auf Andreas Idee ein. Arbeitslos geworden durch den Rauswurf im Huwyler" will ihn kein anderes Restaurant einstellen und er braucht doch Geld um seine Familie und seine kranke Großtante Nangay in der Heimat zu unterstützen. Außerdem stehen immer wieder Vertreter der Tamil Tigers bei ihm vor der Tür, um Geld für den Befreiungskampf zu erpressen, das Maravan zahlt, weil er glaubt, so seinen geliebten Neffen vor dem erzwungenen Militärdienst bei der LTTE zu schützen.
Mittlerweile hoch verschuldet, fängt er an, für Paare zu kochen, die Andrea in ein dafür angemietetes Domizil bringt. Der Erfolg ist überwältigend. Die Paare sind begeistert, haben oft noch vor dem Nachtisch den lange vermissten Sex miteinander und so ist klar, dass die Firma "Love Food" bald jeden Tag in der Woche ausgebucht ist.

Als einer der zufriedenen Ehemänner ( Maravan hat sich auf den Deal nur eingelassen, weil die Paare verheiratet waren), die Dienst von Love Food" für ein Treffen mit einem Call-Girl in Anspruch nehmen will, ist Andrea von der hohen Summe fasziniert, die der Kunde dafür bezahlen will. Sie sagt Maravan zunächst nichts davon, doch er entdeckt den Betrug und kündigt die Zusammenarbeit auf.
Doch seine Geldnöte zwingen ihn dazu, die "schmutzigen Sachen" mitzumachen, die so ganz seiner Kultur widersprechen. Bei einem dieser Treffen lernt Andrea das Callgirl Makela aus Eritrea kennen und beginnt mit ihr eine heftige sexuelle Beziehung. Makela wiederum ist die Lieblingshure von Dallmann, einem dubiosen Finanzjongleur, der in üble Waffengeschäfte mit Sri Lanka verwickelt ist. Und nun entspinnt sich eine spannende und unterhaltsame Geschichte mit einem genialen Plot.

Quer durch das Buch zieht sich die zarte Liebesgeschichte zwischen Maravan und Sandana, einer tamilischen Asylantin, die von ihrer Familie mit einer Zwangsheirat konfrontiert wird und der es gelingt, durch all den Wirbel um Love Food" und dubiose Waffengeschäfte mit Maravan ein neues, hoffnungsvolles Leben zu beginnen.

Ich habe das Buch mit großem Vergnügen gelesen, viel erfahren über die innenpolitischen Verhältnisse in Sri Lanka und die Verhältnisse, unter denen Asylanten in der Schweiz leben und etwas gelernt über molekulare Küche, von der der begeisterte Hobbykoch Martin Suter in einem Interview, das am Tag des Erscheinens dieses Buches veröffentlicht wurde, gesagt hat, sie sei wie sein Schreiben, man wisse nie, was hinten heraus kommt.

Literarisch steht der Roman auf dem gewohnten Suter-Niveau und man wird nach der erfolgreichen Verfilmung von "Lila, lila" nicht lange warten müssen, bis auch dieser neue Stoff für das Kino oder Fernsehen verarbeitet werden wird.
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am 18. Juni 2017
Der Tamile Maravan war in einem früheren Leben Koch, in der Schweiz ist er nun Asylbewerber und kann lediglich als Küchenhilfe arbeiten. Die hübsche Andrea arbeitet schon immer im Service, wechselt allerdings ihre Stellen sehr oft. Beide arbeiten im Restaurant „Chez Huwyler, wo sich die Erfolgreichen und Wohlhabenden zum Essen treffen.

Es beginnt mit einer Einladung zum Curry und endet im Bett. Maravan bekocht Andrea so gut, so erotisch, dass sie über ihn herfällt, und das, obwohl sie eigentlich auf Frauen steht. Das ist der Beginn einer Geschäftsidee. Beide gründen die Firma Love Food und kochen nun erotische Essen, vor allem im Zuge der Paartherapie. Dabei kommt ihnen immer wieder Eric Dalmann unter, ein Geschäftevermittler in den obersten Kreisen.

DER KOCH zeigt uns das auf und ab der beiden, der Firma Love Food, Verwicklungen von Eric Dalmann in den srilankischen Freiheitskampf. DER KOCH ist aber auch eine Geschichte über Liebe, Kultur, Familie und erotische Rezepte aus Sri Lanka.

Martin Suter hat wieder einen unterhaltsamen Roman geschaffen und die Handlung locker mit Eric Dalmann verknüpft, der bis zum Ende des Buches immer wieder auftaucht, manchmal als Gast der Love Food, manchmal nur als Arrangeur.

3 Sterne
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am 25. Februar 2014
Martin Suter hat ja bereits einige Lorbeeren eingeheimst, nun ist der neue Suter ist da, viele Fans warten bereits aufs neue Buch. Vielleicht wird es ihnen so gehen wie mir: „Kochen ist Krieg“ (gemeint ist der Kampf des kochenden Personals untereinander, gegeneinander, miteinander – für den Gast).In diesem Buch ist das so nicht gemeint. Es wird sich dem geneigten Leser erst spät erschließen.

Der tamilische Asylant Maravan ist Aushilfe in einem Züricher Nobelrestaurant. Er arbeitet tief unter seinem Niveau. Die einst von seiner Großtante erlernten Fähigkeiten hatten ihn in Sri Lanka zu einem Meister seines Fachs gemacht. Maravan beherrscht die Kochkunst mit all ihren Raffinessen – und auch die Geheimnisse der aphrodisischen Küche. Doch er braucht das Geld, das er hier verdient, um seine Familie in Sri Lanka zu unterstützen, denn dort herrscht Krieg. Wie weit ist doch Sri Lanka? Man glaubt es kaum, daß dort ebenfalls Krieg herrscht und Tausende dort sterben. Martin Suter hat sein neues Buch ganz dicht an unsere Gegenwart gelehnt: 2008 und 2009.

Maravan möchte eines Tages eine neue Rezeptur ausprobieren und benötigt dafür einen Rotations-Entdampfer, den er sich aus der Küche ausleiht, um ihn am nächsten Tag gleich zurückzugeben. Leider wird er erwischt und fliegt sofort raus.
Die materielle Hilfe für seine Familie muß er nun auf ein Minimum beschränken. Bis Andrea, die Servicekraft aus dem Nobelrestaurant, auftaucht und ihm einen Geschäftsvorschlag unterbreitet: Catering für Lovefood. Maravan hatte für sie bereits ein erotisches Menue mit Erfolg gekocht. Eine befreundete Paartherapeutin hilft ihnen bei der ersten Kundenbeschaffung, indem sie Maravans Fähigkeiten nutzt, um Paare wieder zusammenzuführen. Als das Geschäft ganz gut floriert, glaubt Andrea, ohne die Paartherapeutin auszukommen, die das aber spitzkriegt und keine Paare mehr schickt. Daher fangen sie an, „unmoralisch“ zu kochen.

Ab und an tauchen wie aus dem Nichts Maravans Gedanken an die Heimat und an seine Familie auf. Nebenbei erfährt der geneigte Leser, daß sich dessen jüngerer Bruder bei der Freiheitsbewegung beworben hat. Die Angst Maravans kann man kaum spüren, gedankenverloren kocht er für das nächste Arrangement ein erotisches Menue. Ein obskurer Manager ist aufgetaucht, der auch als Manager des Jahres 2008 ausgezeichnet wurde. Maravan erfährt, daß dieser mit den beiden tamilischen Seiten, der staatlichen und der freiheitsbewegten, gleichzeitig Waffengeschäfte tätigt. Maravan beschließt Rache, denn er hat im Internet das Bild seines kleinen Bruders entdeckt, der von den Kriegern ermordet ist. Und selbiger Manager stirbt an Herzversagen. Leider wird der Leser nun mit dieser Tatsache alleingelassen. Man erfährt im Abspann stattdessen, daß Martin Suter die dort veröffentlichten Rezepturen von einem ihm bekannten Koch hat nachkochen und so verändern lassen, daß sie mit wenig technischem Aufwand von Interessierten nachzuempfinden sind. Da aber doch einige Rezepte auf der neuen molekularen Küche basieren und mit flüssigem Stickstoff zuzubereiten sind, entfällt das für mich als Laien, da ich zu Hause nur eine Pfanne und drei Kochtöpfe mein eigen nenne.
Martin Suter, der uns das wunderbare Buch „Small world“ schenkte und mit „Lila Lila“ sogar ein verfilmtes Stück Literatur in die Kinos bekommen konnte, hat hier ein unspektakuläres Buch, einen leicht dahinfließenden Text, veröffentlicht, aus dem zwei Sachen herausragen:
Wenn Maravan erklärt, Kochen ist, Aggregatzustände eßbar zu machen, und für mich am wichtigsten – die Erkenntnis, daß der Befreiungskampf in Sri Lanka auch direkt vor unserer Haustür stattfindet, denn die Waffenlobbyisten treiben auch in unseren Breiten ihr Unwesen.
Leider ist der Text so lau, als ob Marvan, der Koch aus Sri Lanka, für seine delikaten Gerichte keine vorgewärmten Teller benutzen würde.

buchladen-in-buch.de
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