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am 17. Oktober 2002
Dieses Buch wäre besser nicht geschrieben worden. Es lässt die notwendige Balance zwischen Weihrauch und Kritik vermissen. Wir lernen, wie er hochgekommen ist. Leider auch, welche Strippen er für andere gezogen hat, damit diese auch hoch kamen. Wie werden die sich dabei fühlen ?
Ich bewerte Demut nicht hoch, aber etwas mehr hätte ihm angestanden. Schade, dass so ein Buch auch ein schlechtes Licht auf die katholische Kirche wirft. Das hat sie nicht verdient.
Eine Hoffnung: dass wir nun nicht ähnliches von Kardinal Meissner oder Kardinal Stercinsiki zu lesen bekommen.
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am 1. Januar 2003
Karl Lehmann, seelsorglich denkender Bischof, aber auch gewiefter Kirchendiplomat und insofern Hoffnungsträger vieler deutscher Katholiken, agiert jahrelang gegen römischen Absolutismus. Der Papst begegnet ihm skeptisch, mehrfach wird er bei Kardinalsernennungen brüsk übergangen. Aber in der Schwangerenkonfliktberatung, dem Thema Nummer 1 bei der römischen Disziplinierung des deutschen Katholizismus, fällt Lehmann schließlich um. Kurz darauf wird er Kardinal. Nun beginnt eine Phase seiner Kirchendiplomatie, in der er sich vatikanischen Wünschen geneigter als früher zeigt. Das ist nicht unbekannt und wäre ein spannender Aspekt für einen gewitzten - und: erfahrenen - Biographen Lehmanns gewesen. Leider sucht man ihn bei Daniel Deckers vergebens. Der Autor, der, wie der Leser erfährt, bei der Frankfurter Allgemeinen für die Berichterstattung über die katholische Kirche zuständig ist, läßt leider die notwendige Distanz zu seinem Gegenstand vermissen. Zum Beispiel, wenn er zu erkennen gibt, daß er den Neu-Kardinal in einer gewissen Begeisterung auf dessen Ernennungsreise nach Rom begleitet, so daß ihm die Darstellung schließlich zu einer regelrechten Hymne gerät. Allzu große Nähe zu Lehmann - das ist sein kardinaler Fehler. Gleichwohl gebe ich zwei Sterne; denn zwischen den Zeilen kann man vorzüglich erkennen, wie Kirchenpolitik abläuft und ihre Mitläufer diskreditiert (wie auch ihre Beobachter zu blenden vermag).
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