Hier klicken Sale Salew Salem Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Sonderangebote Bestseller 2016 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ HI_PROJECT Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle BundesligaLive AmazonMusicUnlimited longss17

Kundenrezensionen

3,6 von 5 Sternen
15
3,6 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:11,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 3. Oktober 2005
Auch wenn der Grundton des Buches den Leser etwas melancholisch zurücklässt, so ist es dennoch wichtig, sich der Stimmung des (auch der vielen!) Erzählenden zu stellen, wenn man sich für die Gefühlswelt der Menschen an der früheren innerdeutschen Grenze interessiert. Dieses Buch ist definitiv ein authentisches Zeiugnis für die Befindlichkeiten hier an der "Grenze" 15 Jahre nach der "offiziellen" Einheit Deutschlands und es trägt zur inoffiziellen Wiedervereinigung bei, indem man es liest. Toll!
0Kommentar| 29 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. März 2006
Deutsch-deutsche Begegnungen der alltäglichen Art, eingefangen an der ehemaligen Grenze der beiden einstmals getrennten deutschen Staaten.
Mit seinem Spürsinn für die vielen kleinen Details begab sich der Autor auf die Wanderschaft, um die Menschen hüben wie drüben auf thüringer, bayerischer oder hessischer Seite nach ihren Sorgen und Nöten gleichermaßen wie nach ihren Freuden und Erfolgen zu befragen. In seiner ihm typischen Art bleibt er nicht unparteiisch nebenbei stehen, sondern lässt seine Gefühle und Gedanken in die Gespräche und in das Buch einfließen. Der Stil der Berichterstattung hält den Leser bei der Stange. Man ist gespannt, wem der Autor noch begegnet und welche Ansichten über das Zusammenleben der in unterschiedlichen Gesellschaften aufgewachsenen Menschen noch mitgeteilt werden. Interessant war für mich die Tatsache, dass sich in den fünfzehn Jahren nach der Einheit diese eher auseinander divergiert hat als es zu Beginn der Fall war. Immer wieder kehrt in abgewandelter Version der Satz zurück: Damals, gleich nach der Wende konnte man mit Ossis/ Wessis noch reden. Ein Satz, der links wie rechts des ehemaligen Grenzstreifens ausgesprochen wird. Darinnen sind sich beide Seiten völlig einig.
Die deutsch-deutsche Befindlichkeit nach fünfzehn Jahren Einheit ist aber nur ein Aspekt, der das Buch lesenswert macht. Ein anderer, ebenso interessanter, ist das Leben in einer Region, die zur Zeit der Grenze einen ganz besonderen Menschenschlag hervorbrachte. Auf beiden Seiten lebte man am Rand des Landes. Ob es sich dabei auf thüringer Seite um die für nicht alle DDR-Bürger zugängliche Sperrzone handelte oder auf bayerisch-hessicher Seite um den etwa 50 Kilometer breiten Streifen des Zonenrandgebietes. Auf beiden Seiten gab es jahrzehntelang keinen Durchgangsverkehr. Für die Menschen in diesen Regionen war die Grenzöffnung ein besonderer Umbruch in ihrem Leben, mehr als im Leben anderer Deutscher. Wie sie dies heute betrachten und verarbeitet haben, ist vom Autor aufschlussreich und amüsant beschrieben worden und mindestens genauso unterhaltsam wie das ständige Ost-West-Geplänkel.
0Kommentar| 19 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. November 2005
Das Buch kann man(n) nur empfehlen. Es ist eine beeindruckende Darstellung und Beschreibung Deutsch/Deutscher Gegenwart entlang des ehemaligen Grenzzaunes. Landolf Scherzer ist es gelungen den Menschen, die in Ost und West entlang des ehemaligen Eisernen Zaunes gelebt haben, eine Stimme zu geben. Er hat sie einbezogen in dem er Sie, Ihren Empfindungen und Meinungen erzählen lies und sich selber als Autor zurücknahm. Er lässt wirklich die Menschen zu Wort kommen und zeigt damit wie nah und doch weit auseinander die Deutschen aus Ost und West im Jahre 2004/5 noch immer sind. Einfach Klasse!!!!!
0Kommentar| 21 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Januar 2016
Seit der Wanderung an der Grenze sind 10 Jahre vergangen, ein hoch interessantes Zeitdokument. Wie lange braucht es um Vorurteile zu überwinden?
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Februar 2009
Die sehr gute Recherche zeugt von absolutem Insider-Wissen des Autors!
Zeigt in seinen Reportagen die tatsächliche Gefühlswelt von Ost und West auf.
Äußerst Empfehlenswert sowohl für Ossi's wie für Wessi's !
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. Mai 2009
Das war mein erstes Buch von Landolf Scherzer - und es wird nicht das letzte sein. Es ist ein wirklich gelungenes Buch über den Zustand der deutschen Einheit, über deutsch-deutsche Vorurteile und die Mentalität der Menschen östlich und westlich der ehemaligen Grenze. Scherzer blickt dem Volke auf's Maul und lässt oft nur die Menschen sprechen. Aus dem Gehörten kann jeder seine Schlussfolgerungen ziehen. Nur im letzten Teil des Buches blitzt auch manchmal die eigene Meinung des Autors zur Verfasstheit der deutsch-deutschen Beziehungen 15 Jahre nach der "Wende" auf - und diese Meinung gefällt mir sehr!

Bis wirklich wieder vereint ist, was eigentlich zusammengehört, wird wohl noch lange dauern. Was bürgerliche Meinungsmacher und antikommunistische Hetze und Stimmungsmache in den letzten 60 Jahren angerichtet haben, wird noch lange in vielen westlichen und einigen östlichen Köpfen festsitzen.
22 Kommentare| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. November 2006
Ein Buch, das sich positiv abhebt von den Sonntagsreden der Politiker und sonstigen "üblichen Verdächtigen". Scherzer hat wieder Geschichten gesammelt, diesmal entlang der einstigen Grenze. Er lässt Menschen sprechen, und die haben weit mehr zu sagen als die inhaltsleeren Floskeln vom "einig Vaterland". Das macht sein Buch ehrlich, mitunter schonungslos ehrlich. Scherzer findet die wirklichen Befindlichkeiten, anderthalb Jahrzehnte nach der deutsch-deutschen "Stunde Null". Und wer das nicht (v)ertragen kann oder will, sollte besser zur Biographie Helmut Kohls greifen. Scherzer jedenfalls hat ein Buch vorgelegt, wohltuend weit jenseits der politischen Korrektheit.
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Dezember 2012
Ein sehr interessantes Buch, das einen guten Eindruck einer politischen Entwicklung zeigt, die hoffentlich nie wieder kommt. Es gibt noch weitere Lektüre zu diesem Thema.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. August 2009
Als außenstehender, nicht näher betroffener Leser fasziniert dieses Buch sicherlich, aber dem Autor "Insider-Wissen" zu bescheinigen ist wohl nicht angebracht.
Alleine der Abschnitt über meinen Ort Rottenbach strotzt vor zusammen gereimten Halbwahrheiten.
Meiner Mutter fiel dieses Buch in die Hand und zufällig blätterte sie auch noch die Seite auf die uns betrifft - sie war schockiert.
Vor allem, weil sie selbst erwähnt und falsch und gehässig zitiert wird.
Hier möchte ich klarstellen, dass niemand von meinem Gasthaus die im Buch erwähnten Worte "anstelle Fragen zu stellen solle er lieber bei uns essen, heute war noch kein Gast da" ausgesprochen hat. Solche Aussagen sind nicht unsere Art und Gästeprobleme haben wir sicher keine, vor allem nicht in der Adventszeit.
Das keine Spuren im Schnee vor der Kirche an einem Sonntag zu sehen sind hat mit dem 14-tägigem Gottesdienst bei uns zu tun und nicht mit dem, zwischen den Zeilen zu lesenden, angeblich fehlenden Gottesvertrauen in unserer Gegend.
Über die einseitigen Berichte bezüglich der Waldarbeit will ich gar nicht reden. Hier sind zu viele Argumente anzubringen.
Von Insiderwissen keine Spur - lediglich der Versuch den normalen Alltag mit halbseidenen Hintergrundgeschichten überzogen dramatisch darzustellen.
Gerne hätte Herr Scherzer seine Eindrücke vom Dorf, der Landschaft und auch von den Menschen darstellen können, aber bei einem Kurzbesuch gleich die ganze Geschichte begreifen zu wollen ist anmaßend.
Der weiteren Abschnitt über den "PDS-Bürgermeister" usw. konnte ich nicht fertig lesen - mir wurde schlecht!
Gruß
Joachim Schelbert
99 Kommentare| 21 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Februar 2014
Schade, habe dieses Buch meinem Mann zu Weihnachten geschenkt und es selbst (an)gelesen.Muss sagen, es ist langweilig, es wiederholt sich alles wieder, der Schreibstil ist auch nicht sehr ansprechend. nicht zu empfehlen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden