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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
10
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am 30. März 2014
Die letzte Reise eines großen Generals, eines großen Freiheitskämpfers. Heute gibt es ein Orchester in seinem Namen, Strassen, Plätze in ganz Lateinamerika sind nach ihm benannt, auch eine Währung. Trotz dieses heutigen posthum Ruhmes, starb der General einsam und ruhmlos, unter schweren Bedingungen. Marquez begleitet Simon Bolivar auf seiner letzten Reise auf eindringliche, schwermütige und sehr ergreifende Art und Weise. Die Szene, in der sich Bolivar und Manuela Saenz an einer Wegkreuzung beide zu Pferde verabschieden, steht meines Erachtens für die gesamte Beziehung dieser beiden. Intensive Treffen, gefolgt von langen Trennungen. Hätte der Libertador mehr auf diese unglaubliche Libertadora und ihre Instinkte gehört, wäre sein Schicksal anders verlaufen? Wäre das Schicksal Lateinamerikas anders verlaufen? Auf jeden Fall ein sehr eindringliches Buch, dessen Lektüre einen nachdenklich zurücklässt, da es klar macht, dass im Leben dieses großen Feldherren einige Dinge unerledigt blieben. Damals. Auf jeden Fall sehr empfehlenswert für alle, die sich für Südamerika und seine Geschichte interessieren und natürlich für alle Marquez Fans.
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am 5. August 2007
Die letzte Reise Simon Bolívars steht im Mittelpunkt von Marquez fiktionaler Biografie eines Generals der im Unabhängigkeitskrieg gegen die spanische Krone zu einer Legende Südamerikas wurde. Er hat seinen Rücktritt erklärt, reist schwerkrank den Magdalena-Strom hinab und beschwört seine Zeit in Erinnerungssequenzen herauf. Márquez entwirft jedoch nicht das glatt Bild eines südamerikanischen Helden, er zeigt ihn in all seiner Verstrickungen, seinen Beschwerlichkeiten und verloren gegangen Idealen.

Der Autor entzieht sich dabei bewußt des Klischees und vermag es trotzdem nicht, die sonst kraftvolle Poesie seines erzählerischen Tons zu entfachen. Was womöglich daran liegt, daß er eine reale Person beschreibt, vielleicht auch daran, daß er an ihm die Verwerfungen eines politischen Willens beschreibt, die ihm in anderen seiner Romane bildhafter gelungen ist.
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am 12. September 2009
Ein großer Mann hat das Ende seines Weges erreicht, und auch das seines Lebens: Simón Bolívar, der glorreiche General der südamerikanischen Unabhängigkeitskriege gegen Spanien. Noch will er es nicht wirkllich wahrhaben, gerade erst hat er als letztes Amt die Präsidentschaft von Großkolumbien zurückgelegt, er redet von einer möglichen Reise ins Exil, vielleicht England. Oder doch noch einmal in die Schlacht ziehen, um seinen gescheiterten Traum eines vereinten Südamerikas zu verwirklichen?
Aber er ist totkrank, nur wenige Vertraute ziehen noch mit ihm, sein Großkolumbien ist zerbrochen, die Nachfolgestaaten (Kolumbien, Venezuela, Ekuador) sowie Peru und Bolivien kämpfen gegeneinander, oder werden von Bürgerkriegen und den Putschen machtgieriger Generäle, von denen viele einstmals mit ihm kämpften, erschüttert. Der Libertador hat den Kontinent von der spanischen Herrschaft befreit, aber nun wissen die Befreiten eigentlich nichts damit anzufangen.
Márquez legt keine Biografie vor, nicht einmal eine fiktive, sondern begleitet den General auf seiner letzten Reise, die eigentlich ohne Ziel ist. Manche Lebensstationen und Ereignisse werden rekapituliert oder tauchen kurz aus dem Nebel der Vergangenheit empor, aber sie sind weder vollständig noch irgendwie chronologisch. Er zeichnet Bilder eines bedeutenden Mannes, kraftvolle Bilder eines kraftlos gewordenen.
Fazit: ein faszinierender Roman über eine bedeutende Person der Weltgeschichte, über die hierzulande nur wenig bekannt ist.
"Der General versank in finsteres Grübeln und ritt teilnahmslos weiter, bis sie die leuchtende Grassteppe erreichten. Bei der Wegkreuzung Cuatro Esquinas, wo die gepflasterte Landstraße begann, wartete Manuela Sáenz allein und zu Pferd auf den Trupp und winkte dem General von fern ein letztes Adieu zu. Er antwortete ebenso und zog weiter. Sie sahen sich nie wieder."
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am 1. September 1999
Ein General tritt die "Rückreise ins Nichts" an. "Die Zeit, die ihm verbleibt, wird gerade noch dazu ausreichen, um ins Grab zu gelangen", erkennt ein englischer Diplomat. In Bogota, der Stadt des immerwährenden Regens, wo zwei Jahre zuvor ein Attentat auf ihn verübt wurde, sind die Hauswände mit Beschimpfungen gegen ihn vollgeschmiert. Er verabschiedet sich von seiner Geliebten, die ihm auf der letzten Reise nicht folgen wird. Der General ist schwerkrank, verliert an Gewicht und - schrumpft an Körpergröße. "Gehe mit Gott, Gespenst!", ruft ihm eine unbekannte Frau nach. Des Generals Würde und Verstand aber sind intakt. Während der langen und mühsamen Reise auf dem Magdalena-Fluß ziehen noch einmal die Abschnitte seines Lebens an ihm vorbei; immer wieder trifft er auf Zeugnisse seiner mächtigen Vergangenheit. Frauen, die er kurz, aber innig liebte, tauchen auf und verschwinden. Der Tod naht. Am Meer angelangt, flackert die Hoffnung auf eine Wende ein letztes Mal wieder auf: Mit allem noch einmal zu beginnen, den Krieg aufs Neue zu entfachen, scheint ihm plötzlich möglich. Als auch diese Illusion verfliegt, stirbt er am 17.Dezember 1830 sieben Minuten nach eins. Der General hieß Simon Bolivar und die Geschichte dieses Romans ist seine Geschichte. "Nun ist es an der Zeit, den Schemel an die Haustür zu lehnen und damit zu beginnen, die Einzelheiten dieser nationalen Erschütterung von Anfang an zu erzählen, noch bevor die Historiker Zeit finden, um hier aufzutauchen", schrieb Garcia Marquez 1961 in der Erzählung "Das Leichenbegängnis der großen Mama". Die Historik hat den politisch engagierten Garcia Marquez schon immer beschäftigt, wie z.B in "Hundert Jahre Einsamkeit", dem Roman, der sich auch als literarische Aufarbeitung der Geschichte Lateinamerikas lesen läßt, aber mehr als die objektive Realität der Geschichte interessiert ihn der Mythos. Ganz anders, hat er hier zwei Jahre lang die Literatur über Bolivar aufgearbeitet. Die weitaus meisten Fakten sind historisch abgesichert, und die gesamte wörtliche Rede Bolivars entspringt zeitgenössischen Briefen und Aufzeichnungen. Marquez beschreibt, wie eigentlich immer, ausschweifende, detaillierte, präzise und farbige Bilder. Es ist ein gewohnt souveräner Roman, sicherlich nicht sein bester oder schönster, aber allemal ein Lesevergnügen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 10. Januar 2000
Mit den Romanen "Die Liebe in den Zeiten der Cholera" und "Hundert Tage Einsamkeit" errang der Kolumbianer Gabriel García Márquez Weltruhm. Für sein 1989 erschienenes Werk "Der General in seinem Labyrinth" recherchierte der studierte Jurist und spätere Journalist über zwei Jahre über das Leben des legendären bolivianischen Befreiers Simón Bólivar. In seinem Roman vermischt Márquez Biographisches und Fiktion und schickt Bólivar auf seine letzte Reise über den Rio Magdalena. An ihrem Ende steht sein Tod. Aber während der Fahrt zieht sein gesamtes Leben noch einmal am Revolutionär vorbei und der Leser erfährt einiges aus dem Leben Bólivars. Márquez hat einen Roman verfaßt, der spannend und lehrreich gleichzeitig ist. Sprachlich herausragend und dennoch leichtfüßig zu lesen ist. Ein Buch, bei dem man Lachen und Weinen kann, an vielen Stellen mitfühlt und über die Faszination der Macht einiges erfahren kann ! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 2. September 2001
Una vez mas, Gabriel Garcia Masquez nos deleita con una historia basada en hechos de la vida real de la vida de Simon Bolivar. El autor narra en su forma picara caracteristica el caracter sin igual y autoriatario del Libertador en los ultimos anos de vida y las personas que estuvieron a su lado en sus ultimos dias. Es el ultimo viaje de Bolivar, desde que es desterrado en Bogota, hasta su muerte en Santa Marta , Colombia. Este libro se lo recomiendo a toda persona interesada en saber un poco mas sobre los ultimos dias de la vida de Bolivar. Desde el comienzo los entretendra hasta hacerlos ir atras en el tiempo en la epoca de la independencia en Latinoamericana......No pararan de Leer hasta el final !!!
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am 11. Januar 2015
Samstag Bestellt und Montag gekommen, sehr schnelle Lieferung ohne Prime :) !
Die Seiten des Buches sind zwar ein wenig bräunlich, aber mich kümmert es ganz und garnicht, alle Buchstaben sind lesbar und das ist das wichtigste :)

Der Inhalt an sich ist ein klein wenig schwierig zu verstehen, aber es macht Spaß das zu lesen :)
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am 19. Mai 2004
"Ich weiss, man spottet über mich, weil ich in ein und demselben Brief, an einem Tag an ein und dieselbe Person geschrieben, eine Meinung und zugleich ihr Gegenteil vertrete, [..] oder dass ich andernorts für beides zugleich bin. [..] Das ist alles wahr, aber nebensächlich, denn ich habe das alles nur im Hinblich darauf getan, dass dieser Kontinent ein einziges unabhängiges Land werden sollte und in diesem Punkt hat es bei mir nie einen Zweifel und keinen einzigen Widerspruch gegeben." Wer dies sagt? Simón Bolívar: Unter seiner Führung sind die Staaten Großkolumbien, Peru und Bolivien entstanden; er ist diesen während Jahren vorgestanden. Im Dezember 1829, kurz bevor Großkolumbien in Kolumbien, Ecuador und Venezuela zerfällt, legte Bolívar als letztes seiner Ämter die Präsidentschaft von Grosskolumbien nieder und begibt sich auf eine Reise ins mögliche Exil; auf dieser, der letzten seines Lebens, folgt ihm Marquez: Sie führt von Santa Fe de Bogotá (Kolumbien) bis nach Santa Marta (Venezuela). Er ist krank, erbricht Blut, verliert an Gewicht und schrumpft an Körpergröße. "Gehe mit Gott, Gespenst!", ruft man ihm in Bogotá nach. Während der Reise zieht sein Leben an ihm vorbei - Zeugnisse seiner mächtigen Vergangenheit: Die Befreiung Südamerikas (von der spanischen Herrschaft, 1810 bis 1824), sein Traum von der Einheit des Kontinents, die "Zwischenfälle seiner Kindheit" sowie Frauen (nach Schätzung seines Dieners José Palacios 35 an der Zahl - die Tagesliebschaften nicht mitgerechnet), die er kurz, aber innig liebte. Am karibischen Meer glimmt die Hoffnung auf eine Wende: Den Krieg noch einmal entfachen, den grössten Staatenbund der Welt errichten ... nicht für lange: Simón Bolívar stirbt am 17.Dezember 1830 sieben Minuten nach eins.
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am 26. August 2002
Sein Denkmal steht in fast jeder Stadt in Lateinamerika. Nach ihm
sind Straßen, Plätze und ein Staat benannt.Doch wer war dieser Simón Bolivar, dieser "General in seinem Labyrinth"?
Der große kolumbianische Schriftsteller Gabriel Garcia Márquez bringt ihn uns Europäern in diesem Buch etwas näher, sowie auch die spannende Geschichte Südamerikas.
Er erzählt sie uns zusammen mit der langen Leidens- und Sterbensgeschichte von dem "Libertador", der fünf südamerikanische Staaten von der Herrschaft der spanischen Besatzer befreite. Jedoch ging sein Lebenstraum, ganz Amerika unter einer Regierung zu vereinigen nie in Erfüllung. Er mußte sogar als todkranker Mann mit ansehen, wie sein Großkolumbien wieder in die eigenständigen Staaten Kolumbien, Venezuela und Equador auseinanderfiel. Auch Peru und Bolivien wurden selbstständig.
Obwohl das Buch manchmal etwas schleppend zu lesen ist, ist es für Geschichts- und Lateinamerikaintressierte sehr intressant.
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am 7. Juni 2007
Das Buch ist das schwächste von Marquez. Man lernt zwar was über Bolivar aber ich finde, Marquez schreibt nicht immer klar um welches Land und welche Regierung es gerade geht.

Schade.

Uns seine sonstige Sprache kommt hier nicht zum Zug
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