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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen
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am 7. Juli 2006
Amy Tan ist eine hervorragende Geschichtenerzählerin und auch in ihrem neusten Buch "Der Geist der Madame Chen" ist es ihr wieder gelungen, Heiteres mit Nachdenklichem zu verbinden.

Eine Reisegruppe aus San Francisco soll angeführt werden durch die schillernde Chinesin Bibi Chen, die kurz vor der Reise auf mysteriöse Weise ums Leben kommt. Zwölf Freunde treten die Reise ins Herz von Burma dennoch (in Begleitung des Geistes von Bibi Chen)an; und so geraten sie mitten in ein Abenteuer im burmesischen Dschungel.

Die Autorin verknüpft verschiedenste Elemente miteinander und nimmt den Leser mit auf eine farbenprächtige Reise. Die erste Hälfte des Buches ist amüsant und fesselnd. Dies läßt dann allerdings nach, und die Geschichte wirkt stellenweise langatmig. Man hat das Gefühlt, die Autorin verliert sich in Nebenschauplätzen - das nimmt dem Roman den geheimnisvollen Flair. Leider kommt das neuste Buch von Amy Tan nicht an ihre zauberhaften Bestseller wie z.B. "Die Frau des Feuergottes" heran. Alles in Allem handelt es sich bei diesem Roman um eine ungewöhnliche Geschichte mit einigen Längen, die dennoch liebevoll und detailgetreu geschrieben ist.
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In unaufgeregtem Ton erzählt Amy Tan von den Verhältnissen in Burma unter der Militärregierung. Dabei moralisiert sie nicht, sondern lässt die Amerikaner die Kultur, Politik und Mentalität des Landes spüren und erleben. Sie beschreibt heiter-ironisch den oft naiven Blick der liberalen Westküstler auf die durch Korruption und Menschenrechtsverletzungen gebeutelte Bevölkerung. Dabei vergisst sie aber nicht die Schönheit des Landes und die Herzlichkeit der Menschen. Auch wenn Amy Tan zum Ende etwas dick aufträgt, ist ihr neuer Roman ein Erlebnis und weit mehr als nur ein Reisebericht aus dem fernen Asien.
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Ich bin ohne allzu goße Erwartungen an das Buch heran gegangen. Der Klappentext las sich interessant und ich hatte vage Positives gehört.

Letzteres hat sich beim lesen deutlich konkretisiert. Die leicht verschachtelte Erzählung, die amüsant-philosophische Sprache und der immer verzeihend-ironsiche Blick auf menschliche Schwächen machte das Buch für sich schon sympathisch. Fragen wie Tourismus in Diktaturen und Hilfe für Unterdrückte und wie sie aussehen sollte ist dabei ziemlich kontrovers betrachtet und so regt das Buch zum Lachen und zum Nachdenken an. Dringend empfohlen.
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am 16. November 2009
Die Geschichte ist ein bisschen mühsam, es fehlt das Fesselnde, Feinfühlige, das die Bücher von Amy Tan sonst auszeichnet.

Was mir an dem Buch allerdings gut gefiel ist die Beschreibung kultureller Missverständnisse und wie verschieden eine Sache aussehen kann, je nachdem mit wessen Augen man sie anschaut.
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am 25. September 2007
Zum Buch
Amy Tan erzählt auf über 530 Seiten in der Ich-Form der Bibi Chen. Als guter Geist berichtet also Madame Chen von ihrem Tod, ihren amerikanischen Freunden und der ursprünglich geplanten Bildungsreise nach Burma. Sie tut das anfänglich heiter und humorvoll mit ein paar witzigen Sondereinlagen.
Dann beschreibt sie ausführlich jeden einzelnen Charakter ihrer 12 Freunde. Und erst, als der Leser alle ausreichend gut kennt, die Umstände zu ihrem Tod bekannt, aber nicht aufgeklärt sind und ihre Freunde sich beschließen, die Reise auch ohne sie anzutreten, da beginnt das Abenteuer eigentlich erst. Also nach weit über der Hälfte der Seiten. Es folgen Anekdoten aus dem Dschungel, Berichte über Burma und das Militär und schließlich das spurlose Verschwinden ihrer Freunde, welches sie als Geist munter mitverfolgt und welches sich schlussendlich auch zur Zufriedenheit aller auflöst.

Meine Meinung
Ich bin hin und her gerissen von diesem Buch. Erwartet habe ich definitiv etwas anderes. Der Klappentext ist zwar eindeutig, aber er führt trotzdem etwas in die Irre. Es geht mit dem Abenteuer ja erst los, nach über 250 Seiten. Vorher die Todesumstände und Erzählungen über Madame Chen, ihre Familie und der Grund, wie sie nach Amerika gekommen sind. Dann die Einführung in die einzelnen Charaktere (12 an der Zahl) und dann der Reisebeginn.
Das war mir persönlich etwas zu langatmig und ausführlich in dem Moment.
Dann ist man aber wieder abgelenkt von der Einreise nach Burma. Amy Tan bildet den Leser gezielt und gekonnt weiter in Sachen burmesischer Vegangenheit, Militärregime, dem Leben dort, den Dingen, die im Argen liegen, den Aufständen, den religiösen Besonderheiten (Nats), etc. Also durchaus interessant, all diese Dinge über Burma, seine Führung, seine Menschen, seine Bräuche und dergleichen zu erfahren. Alles aus dem Munde von Madame Chen, die Burma schon einmal bereist hat und dem Leser so mehr erzählen kann, als was er über die Einreise und weitere Reise ihrer Freunde erfährt. So ziehen sich über 100 Seiten, die schnell vergehen und endlich das Abenteuer ankurbeln, welches abzusehen ist und um Seite 250 dann auch aktiv losgeht. Die Hälfte ist also gelesen. Mit meiner Meinung nach z. T. überflüssigen Erzählungen, was die vorherige, ausführliche Charakterbeschreibung der "Amerikaner" angeht. Sie erklären sich nämlich durch ihre raumgreifenden Dialoge, ihre Unterhaltungen und Gedankengänge von selbst. Man lernt jeden einzelnen in der zweiten Hälfte so gut kennen, dass alles vorher, nicht hätte sein müssen. Die Charaktere offenbaren sich von selbst durch ihr Handeln und die Kommunikation.

Abschließend möchte ich also sagen, dass dieses Buch durchaus 150 Seiten weniger hätte haben können, was ihm keinen Abbruch getan hätte. Andererseits muss ich ehrlich sagen, dass es mit den 150 Seiten mehr aber nicht schlecht ist und die Leser sicherlich sehr zufriedenstellt, die eben gerne sehr viel über alle möglichen Charaktere erfahren möchten. Aber für das Abenteuer und die eigentliche Geschichte ist das unrelevant und hätte weggelassen werden können. Es hat den Beginn also nur verzögert, von dem im Inlet gesprochen wurde.

Ich würde also sagen - durchaus Unterhaltsam. Bin mir aber sicher, dass es vielen anderen deutlich besser gefallen wird, die diese Art Bücher lieben, mit ihren raumgreifenden Ausschmückungen und Erzählungen. Ich bin, ehrlich gesagt, wahrscheinlich zu sehr auf zügiges Voranschreiten aus den Krimis und Thrillern, die ich lese, verwöhnt. Das sollte man berücksichtigen und lieber einen Stern draufpacken auf meine Beurteilung.
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am 15. August 2010
Wie finden Sie ein Buch mit dem Vorwort, wie die Autorin zu ihrer Idee kam. Ich fands nicht schlecht, bis zu "Der Geist der Madame Chen". Amy Tan beschreibt darin, wie sie durch Zufall auf die wahre Madame Chen stieß, bzw. auf deren Geist. Und wie sie durch diesen auf die verloren gegangene amerikanische Reisegruppe kam, die in Burma von einem Ausflug nicht mehr zurück kehrte. Ebenso vergisst sie nicht zu betonen, dass sie für ihre Recherchen einen Hundespezialisten zu Rate gezogen hat, dessen Aussagen sie jedoch nicht immer korrekt wiedergibt. Ich dachte: ??? Kurz und gut, ich will nicht beim Vorort hängen bleiben. Voller Tatendrang stürzte ich mich mit den Touristen ins Abenteuer, die sie auf ihrer Reise entlang der Burma-Road erleben. Amy Tan schreibt sarkastisch, lustig, spannend, dann wieder nachdenklich machend und brutal deutlich. Aber sie schreibt zuviel. Viel zuviel. Sie beschreibt alle 12 Hauptpersonen und zwar nicht nur, wie sie aussehen und kurz den sozialen Hintergrund. Sie beschreibt alle anderen Personen auch, die in Kontakt mit den Protagonisten kommen und warum sie tun was sie tun. Sie erläutert von Burma und China die Politik, die Gesellschaft, die Geschichte, die Religion, die Stammeszusammensetzungen, die Flora und Fauna... Alles aufzuzählen würde hier den Rahmen sprengen. Bitte verstehen Sie mich nicht falsch. Mich hat das alles wirklich interessiert! Aber es war einfach zuviel von allem! Außerdem wusste ich ja dank des Vorworts nicht einmal was Tatsache oder was Fiktion war. Was hatte der Geist der Madame Chen den Lebenden mitgeteilt, stimmen die Einzelheiten mit den verschwundenen Amerikanern, was entstand aus den Gedanken der Autorin und was hat der Hundetrainer dabei eigentlich geholfen? Es war einfach alles zuviel. Ohne schlechtes Gewissen kann man sagen: Nur die Hälfte der Handlung, weniger ausschweifende Erzählungen - vielleicht wäre es gut geworden.
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am 10. März 2007
Noch nie habe ich ein Hörbuch (und schon gar keins von dieser Länge) in wenigen Tagen gehört. Nun war es so weit. Es wurde mir nie langweilig und vor allem ging mir nie die Neugier aus. Die Geschichte mutet irgendwie wie ein Krimi an. Ein mehr oder minder ungeklärter Todesfall und eine verschwundene Reisegruppe. Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Ich sage nichts, nur dass es sich lohnt und einen unglaublichen Spass macht, sich zu der Antwort führen zu lassen. Die Erzählperspektive ist ungewohnt, aber brilliant inszeniert, denn die Geschichte wird von der Toten selbst erzählt. Die anderen Charaktere sind neurotisch und wunderbar klar gezeichnet, in sich kongruent, absolut zeitgemäß und damit, wenn auch nicht gerade sympathisch, so doch irgendwie bemwerkenswert mit allen Macken, die sie so haben. Die Geschichte stimmte mich nachdenklich und das ist gut so, denn es ist eine kulturkritische, politische und philosophische Geschichte. das klingt nach Schwere, ist aber nicht so. Dieses Werk ist einfach gute Unterhaltung. Und Maren Kroymann liest brilliant. Ruhig und etwas distanziert gelesen kann man sich wunderbar die Erzählerin Bibi Chen vorstellen. Atempausen, Zesuren, Betonungen... alles ist aus einem Guss.
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am 31. Juli 2007
Wer eine "Chinese Ghoststory" erwartet, wird von dem Buch vermutlich enttäuscht sein. Der Geist von Bibi Chen schwebt über der Reise ihrer Freunde und gewährt dem Leser umfassende Einblicke in das Schicksal der bunten Runde - noch bevor diese weiß, welche Stolpersteine auf ihrem Weg liegen.

Augenzwinkernd werden die kulturellen Differenzen zwischen Amerikanern und Burmesen beschrieben. Die manchmal skurril bis unglaublich anmutenden Abenteuer finden in einem liebevoll gezeichneten Rahmen statt. Auch die politsch schwierige Lage des Landes wird nicht verschwiegen.

Ein eher leises, sehr unterhaltsames Buch, das schmunzeln macht und gleichzeitig nachdenklich stimmt.
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am 27. November 2014
Der Klappentext verspricht die Geschichte einer faszinierenden Frau und ein geheimnisvolles Abenteuer. Was an Bibi Chen faszinierend sein soll, weiss ich auch nach dem Ende des Buches nicht - dafür kommt sie und ihre persönliche Geschichte und Entwicklung von der armen Auswanderin zur Kunsthändlerin viel zu kurz. Die 12 weiteren Protagonisten sind verwirrend zu verfolgen, bleiben zweidimensional und rätselhaft. Ihre Abenteuer und deren Auflösung sind ziemlich überzeichnet und verfehlen den wohl beabsichtigten "magischen Realismus" immer wieder um Haaresbreite. Für mich kein Buch, das ich behalten werde.
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am 2. Juli 2006
Ein Buch, das dazu anregt, sich über sich selbst und sein Verhältnis zur Welt Gedanken zu machen. Ein sehr vielschichtiges und auch spannendes Buch.

Liest sich fast wie Isabel Allende.

Warum dann "nur" vier Sterne? - Nun der Prolog wirkt etwas aufgesetzt. Es ist dem Leser - zumindest mir - nicht wichtig, ob die Erzählung von Bibi Chen real ist. Wozu dieses Betonen, das das ganze wirkliche Aufzeichnungen von einem Geist sind? - Und, dass es das - fiktiv - sein soll, das wird doch spätestens nach dem Lesen der ersten Seite klar.

Davon abgesehen aber ein schönes, wirklich lesenswertes Buch.
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