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Der Fremde
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:8,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 26. Januar 2004
Erzählt wird die Geschichte eines jungen Franzosen, der von Gleichgültigkeit und einer guten Prise Naivität begleitet einen Mord begeht (der alle Anzeichen von Vorsätzlichkeit trägt) und dadurch in die Mühlen der Justiz gerät. Camus erzählt in einer ebenso kindlichen wie naiven Sprache, die über weite Strecken etwas Provozierendes hat, aber eben exakt das Lebensgefühl des Protagonisten widerspiegelt. Als düstere Charakterstudie und Zustandsbeschreibung der modernen Gesellschaft sicher ein kleines Meisterwerk.
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am 11. März 2014
Man kann diesen Klassiker schnell runterlesen. Oder man kann stundenlang über ihn nachdenken, dieses pure Manifest des Existenzialismus. Über einen Menschen, der nur das Jetzt hat, seinen Schlaf, seinen Sex, seinen Hunger. Für den es nichts sonst gibt, und der dadurch ein Fremder ist, aber auch jemand, der unangreifbar in seiner Gewissheit scheint. Und dafür büßen wird.

Ein starkes, unbequemes Buch. Zeitlos kompromisslos.
5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 3. Oktober 2016
Der Roman, 1942 erschienen, gilt bis heute als eines der Hauptwerke des Existenzialismus. Er erzählt die Geschichte
von Meursault, der einen Mord begangen hat und in seiner Gefängniszelle auf seine Hinrichtung wartet. Im Gegensatz zu anderen Werken des Autors leicht zu lesen und uneingeschränkt empfehlenswert.
5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 12. April 2016
Meursault, ein Franzose der in Algier lebt und arbeitet, ist ein seltsamer junger Mann. Die Hitze dort setzt ihm stark zu, alles ist ihm gleichgültig und stets erscheint er gelangweilt und teilnahmslos. Selbst der Tod seiner Mutter scheint ihn nicht zu berühren, auch die zweistündige Fahrt zur Totenwache und Beerdigung sind ihm lästig. Menschliche Nähe und Wärme sind ihm fremd, selbst die Frage seiner Freundin nach einer Heirat beantwortet er mit Teilnahmslosigkeit und Desinteresse. Mit dieser selbst gewählten Isolation wäre er ganz gut durchs Leben gekommen, wenn nicht ein einschneidendes Ereignis alles geändert hätte. In sommerlicher Gluthitze und nahezu blind von der gleißenden Sonne erschießt er, mehr zufällig als gewollt, am Strand einen Araber. Meursault kommt ins Gefängnis und wird wegen Mordes angeklagt. Jetzt rächt sich seine provozierende Gleichgültigkeit, seine Teilnahmslosigkeit und innere Abwesenheit wird ihm als Gefühlskälte unterstellt, die Tat als abscheuliches Verbrechen bezeichnet. Der Staatsanwalt fordert die Todesstrafe …
Mit diesem kurzen, aber umso prägnanteren, Roman schaffte der in Algerien geborene Franzose Albert Camus seinen Durchbruch als Schriftsteller. Die Geschichte des jungen Franzosen in Algerien war 1942 im besetzten Frankreich eine literarische Sensation – 1967 wurde sie von Luchino Visconti mit Marcello Mastroianni in der Hauptrolle verfilmt.
Camus gliedert diesen Roman in zwei Teile. Im ersten Teil lernt der Leser Meursault mit seiner seltsamen provozierenden Gleichgültigkeit kennen, der zweite Teil befasst sich mit dem Prozess. Der Protagonist erzählt in Ich-Form, dadurch ist der Schreibstil bewusst einfach gehalten. Die Aneinanderreihung von Hauptsätzen benutzt Camus als besonderes Stilmittel. Teilnahmslosigkeit und Gleichgültigkeit sind als hervorstechende Eigenschaften stets präsent, menschliche Abgründe werden durchleuchtet und sinnliche Eindrücke wie Hitze, Licht und Farben sind sehr fein heraus gearbeitet.
Fazit: Ein empfehlenswertes Buch, das zum Nachdenken anregt und das man, ohne Übertreibung, als kleine literarische Kostbarkeit bezeichnen kann.
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am 16. März 2016
Die schnörkellose Einfachheit ist hier das Komplizierte. Aber es ist einfach sein Stil. Er kann, besser er will, nicht anders. Das Buch liest sich wie ein Einkaufszettel für den Supermarkt. Punkt für Punkt wird nach und nach abgearbeitet. Alles ist irgendwann erledigt. Nichts spektakuläres. Wie erwartet. Wirklich wie erwartet? Insgeheim habe ich auf einen anderen Abschluß des Buches gewartet. Aber es sollte nicht sein. Warum auch?! Das Buch endet, wie der Besuch bei seiner toten Mutter: Nüchtern, Sachlich, Ehrlich.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 6. Mai 2011
Mit dem sachlichen Gleichmut etwa eines Polizeiberichts erzählt ein Mann über sich. Ein Mann, der Sonntage nicht mag, der nicht mag, wenn man ihm Fragen stellt, der keine Polizisten mag, aber auch keine Bordelle, und der weiß, was sein Chef nicht mag.
Er liebt seine verstorbene Mutter, wie er jeden liebt. So liebt er auch seine Freundin mit dem Gleichmut, mit dem er sie sogar heiraten würde. Es ist halt so, denn es liegt in seiner Natur, dass seine körperlichen Bedürfnisse oft seine Gefühle stören. Der Kern seiner Beziehungen zu anderen Menschen ist seine scheinbar nicht vorhandene Urteilsfähigkeit. Nichts ist wesentlich, kein Wo, Wann, Wie. Es zählt nur das Überhaupt.
Über den weiteren Inhalt ist schon so viel gesagt worden, man könnte unendlich viele Gedanken dazu äußern. Es ist beeindruckend, wie es gelingen kann mit so einem kleinen Buch so intensiv zu erzählen. Hier wird nicht über einen einzelnen Menschen geschrieben, sondern über einen Zustand, den Zustand der Gleichgültigkeit der Welt.
Das was Literatur ausmacht, so sagt man ist, dass beim Lesen Befindlichkeiten geweckt werden, die derjenige Leser hat, aber selbst nie in der Lage war in Worte zu fassen. Genau das trifft hier absolut zu. Man muss an diesem Buch auch gar nichts groß analysieren, ja nicht mal diskutieren, das kann man wunderbar mit sich selbst ausmachen. Empfehlenswert für Menschen, die sich ihre Wahrnehmung (und ihre Urteilsfähigkeit) bewahrt haben.
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am 14. September 2014
Sehr schwere Kost. Nicht aufgrund des Stils, sondern aufgrund der dargestellten Figur. Wer den Existenzialismus Sartres kennt und damit umgehen kann, wird mit dem Fremden ein interessantes Leseabenteuer machen können. Schockierende Wirkung und doch nah an der Verirrung mit der Mensch sich alle Werte nimmt.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 13. Mai 2016
Wenn man sich mit Camus beschäftigt geht nichts dran vorbei. Faszinierendes Werk. Leider gibt es den Film nur auf you tube dazu. Dies ist besonders schade, weil ich (kein Literaturpapst ) den Film zum Buch für echt gelungen halte.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 19. August 2014
Dieses Buch hat mir gut gefallen. Albert Camus gelingt es gut, das Wesen des Fremden zu beschreiben, eine Persönlichkeit, welche schwer zu verstehen ist. Allen zu empfehlen, welche sich mit der Tiefgründigkeit der menschlichen Psyche auseinandersetzen.
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am 2. November 2016
Ich habe das Buch an einem einzigen Tag gelesen. Ich bin schwer beeindruckt, Camus hat es mal wieder geschafft, mich tief in die Stimmung des Protagonisten reinzuziehen. Danach war ich tagelang melanchonisch. Das Ende ist der Wahnsinn!
Ich liebe diesen Verlag, hab mir gleich den Rest von Camus Werken geholt.
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