Hier klicken Sale Salew Salem Hier klicken Sonderangebote Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos Learn More TDZ Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle BundesligaLive AmazonMusicUnlimited longss17



Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 4. Juni 2017
Based on events that really happen - the book is short and to the point. It is very well written, interesting and illuminating. I will apsolutely acuire more works from Schirach
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. April 2017
Inhaltlich ist es gut, aber durch den großen Druck und den geringen Seitenumfang ganz schön wenig Stoff für das Geld.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Juni 2013
Dieses Buch sollte jeder haben, der ein wenig juristisches Interesse hat. Gut geschrieben und an einem Abend gelesen. Meine Kaufempfehlung!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. April 2014
Sehr gut geschrieben, spannende Geschichte, man legt dieses Buch gar nicht aus der Hand, für Krimifreunde ist das Buch sehr zu empfehlen
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. April 2013
Caspar Leinen hat vor vier Wochen sein 2. Staatsexamen absolviert. Sein erster Fall ist die Pflichtverteidigung des unauffälligen Rentners Fabrizio Collini, der einen angesehenen deutschen Industriellen geradezu hingerichet hat. Für alle Beteiligten sieht es nach einem klaren Fall aus, der schnell abgewickelt werden wird, besonders, weil der Angeklagte sich über sein Motiv hartnäckig ausschweigt. Leinen, ein idealistischer aber der unerfahrener junger Anwalt hat so gut wie keine Chance den Fall zu gewinnen. Als sich noch dazu herausstellt, dass der Tote ein enger Freund seiner Familie war, will Leinen die Pflichtverteidigung niederlegen. Doch dann kommt alles anders. Er behält den Fall und macht eine Entdeckung, die nicht nur sein Leben verändern wird.
Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen, denn die Story hatte mich nach den ersten drei Sätzen gepackt. Der knappe und schnörkellose Schreibstil von Schirachs passt zu diesem Gerichtskrimi, der nicht nur Einblicke in die Arbeit von Gerichten und Anwälten bietet, sondern auch erhellt, nach welchen Prinzipien Rechtsprechung bei uns funktioniert. Die Geschichte wartet mit vielen überraschenden Wendungen auf und spielt im Grunde auf zwei Ebenen, der Gegenwart und der Vergangenheit, die meisterhaft miteinander verknüpft werden. Ein Happy End gibt es nicht, eher ein nüchtern verhaltenes Ende, aber etwas anderes hätte auch nicht gepasst.
Sehr negativ ist mir aufgefallen, dass im Ebook nahezu jede Silbentrennung falsch war und den Lesefluss erheblich gestört hat. Außerdem ist der am Ende zitierte Gesetzestext voller doppelter Satzfragmente. Hier hätte ich von einem großen Verlag mehr Professionalität erwartet. Da ich das aber nicht dem Autor und seiner großartigen Geschichte anlasten möchte, bleibt es bei 5 Sternen.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Oktober 2013
Wahrscheinlich ist der Begriff des Romans zu ungenau definitert, um im vorliegenden Fall eine tatbestandsmäßige Täuschung annehmen zu können. Jedenfalls ist das sehr sehr großzügig gesetzte Büchlein schnell gelesen. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass Schirach hier eine für seine (sehr lesenswerten!) Kurzgeschichtensammlungen vorgesehene Erzählung kurzerhand in einen Roman umgestrickt hat. Um auf ein paar mehr Seiten zu kommen wird hier noch eine Liebesgeschichten eingebaut (inklusive allerdings eher unbeholfener und zur Gänze überflüssigen Sexszenen) dort den Personen etwas mehr aber stets recht banale Vorgeschichte gegeben. Das alles neben den hier wirklich bis zum Maximum ausgereizten drucktechnischen Mittel.

Lesenswert ist das Buch dennoch, wenn ich auch nur denen zum Kauf raten kann, die Verbrechen und Schuld schon gelesen haben. Dort bekommt man dann für das selbe Geld 10 statt einer Geschichte. Warum ist es lesenswert? Weil man als Leser einmal abseits des sonntäglichen Tatorts Straf- und Strafprozessrecht lebhaft und vor allen Dingen (und im Gegensatz zum Tatort!) richtig vermittelt bekommt. Gerade Schirachs Sicht auf die Rolle des Strafverteidigers ist interessant. Der Clou - der Skandal um Dreher (dessen Name wirklich jedem Juristen ein Begriff ist) - wurde dann leider nicht wirklich gut erklärt. Als Jurist konnte ich dem schon folgen, aber ohne Fachwissen wird es da schwierig. Platz genug wäre ja dagewesen !

Vom Inhalt her vielleicht 4 Punkte, aber die offensichtliche Seitenschinderei ist frech.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. März 2014
Es lässt sich super lesen!
Auch wenn ich an manchen Stellen vor entsetzen nicht weiterlesen wollte.
Gerne verschließt man sich vor dem was um uns herum passiert.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. September 2011
Der junge Strafverteidiger Caspar Leinen erhält seinen ersten Fall: die Pflichverteidigung von Collini, eines italienischen Gastarbeiters, der nach 35 Jahren unauffälligem Dienst bei Daimler Benz im Berliner Hotel Adlon einen älteren Großindustriellen bestialisch tötet. Danach ruft er die Polizei und lässt sich noch im Hotel ohne Umschweife verhaften.

Für den jungen Verteidiger ist der Fall eine doppelte Herausforderung. Die Beweise sind eindeutig, Collini gesteht die Tat. Da er aber nichts zu den Motiven sagt, bleiben diese völlig im Dunkeln. Und dann kommt da noch eine persönliche Komponente ins Spiel, die Leinen fast dazu bringt, sein Mandat abzugeben...

Ein bedrückender Roman, der mit kühler Genauigkeit die Tat, die unvermeidlichen Rituale von Gerichtsverhandlungen bei Kapitalverbrechen und schließlich doch den Anlass für das Motiv schildert. Gleichzeitig kontrastiert der Autor immer die moralischen und persönlichen Überlegungen der Hauptfigur Caspar Leinen mit dem Rechts- und Wertesystem der Gerichtswelt. Beeindruckt hat mich die Mischung aus nüchterner Schilderung und Empathie für die Figuren.

Ein erzählerischer Ritt auf der Rasierklinge, der gelungen ist. Manches ahnt man voraus und ist am Ende doch überrascht.Der Fall Collini: Roman
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 24. November 2015
Der erste Roman von Schirach nach zwei Bänden mit Erzählungen wurde mit Spannung erwartet, wenngleich der Autor durch diverse Interviews und einen Essay im SPIEGEL einiges getan hat, um die Spannung für den Leser zu minimieren, schade eigentlich. Denn die Idee hinter dem Roman, die Beschreibung der fatalen Auswirkungen eines möglicherweise wissentlich und willentlich auf diese Weise eingebrachten Änderungsgesetzes aus dem Jahr 1968 auf die Strafbarkeit nationalsozialistischer Verbrechen, Stichwort Verjährung und Mord, auf einen Strafprozess heutiger Zeit ist ein pfiffiger Schachzug und der Handlungsrahmen höchst förderlich für das Einbringen der großen Stärken von Schirach: das lakonische Erzählen aus der Sicht des Protagonisten Caspar Leinen, gepaart mit überraschenden Knalleffekten einerseits (etwa den Tod des Schulfreundes und dessen Eltern), die präzise Abbildung von historischen und juristischen Details andererseits. Wie auch schon in den Erzählbänden nimmt er den Leser so fürsorglich an die Hand, dass auch juristische Feinheiten unproblematisch transparent werden. Gleichzeitig aber lässt er den Leser auch teilhaben an seiner eigenen Ergriffenheit, etwa gegenüber der Architektur des Berliner Gerichts als Spielort des Prozesses, aber auch gegenüber der Finesse einiger Verfahrensbeteiligter, die ihr Handwerk perfekt beherrschen, ohne dem Menschen dahinter, etwa dem Angeklagten oder dem Zeugen seine Würde streitig zu machen. Auf diese Weise wird der Roman tiefgründig, aber auch lebendig und das präzise Hinarbeiten auf die „Lösung“ des Falles nimmt den Leser zur Gänze ein, sodass man diesen Roman in wenigen Stunden verschlingen kann. Kleinere Kritikpunkte fallen beim abrupten Stilwechsel in dem Kapitel auf, in dem der Verteidiger in die Zentralstelle nach Ludwigsburg reist, um über die NS-Vergangenheit des Mordopfers zu recherchieren: denn während man zuvor in Einzelheiten chronologisch schwelgen durfte, steckt der Leser nunmehr erstmals in einem Informationsrückstand; die Tatsache nämlich, dass es sich eben um die Zentralstelle für die Aufklärung von NS-Verbrechen handelt, wird erst später aufgedeckt. Zum anderen ist ein kleiner formaler Lapsus zu verzeichnen, wenn von „lebenslänglicher“ Freiheitsstrafe die Rede ist: ein Tisch ist länglich, die Freiheitsstrafe für Mord ist und bleibt lebenslang, auch wenn Journalisten und selbst Juristen diese Verwechslung allzu oft vornehmen.

Mancher Leser könnte angesichts des überraschenden Endes des Romans enttäuscht sein, aber dies wäre ein Fehlschluss. Durch das gewählte Ende wird eigentlich die rechtliche und menschliche Unlösbarkeit nur noch klarer deutlich, die dem Roman bzw. der ihm als Rahmenhandlung dienenden Tötungshandlung zugrunde liegt. Durch das gleichsam offene Ende ist es Schirach aber auch möglich, viele große Themen anzureißen und die Konsequenzen der Vorstellung des Lesers anheim zu stellen. Dies betrifft profane Probleme wie den Verlust vertrauter Strukturen und Menschen, aber eben auch den persönlichen Umgang mit einer möglicherweise „gerechten“ Sühnehandlung. Hinzu kommt das Thema des moralisches Dilemmas der hinsichtlich der NS-Vergangenheit ihrer Eltern oder Verwandten unaufgeklärten Nachkommen. Auf diese Weise kommt Schirach am Ende auch zurück auf eines seiner Lieblingsthemen: die Frage nach der Schuld, der juristischen und noch viel mehr der moralischen, und der Verantwortung für sich selbst.

Dieser Roman ist spannend, unterhaltsam, macht nachdenklich und bietet Anreize zur Selbstreflexion. Kurzum: lesenswert, empfehlenswert, gut.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Fabrizio Maria Collini ist ein höflicher Mann, geboren und aufgewachsen in Italien und seit über 30 Jahren in Deutschland beim Automobilhersteller Daimler tätig. Fabrizio Maria Collini ist über siebzig Jahre alt, als er in der Brandenburg Suite im Berliner Hotel Adlon den Industriellen Jean-Baptiste Meyer ohne viele Worte erschießt und dann auf die Polizei wartet. Ihm wird als Pflichtverteidiger der junge Anwalt Caspar Leinen zur Seite gestellt, der hungrig und neugierig auf seinen ersten Fall wartet - nichtsahnend, dass es ausgerechnet um den Mordfall an seinem alten Familienfreund Meyer geht. Doch obwohl ihm davon abgeraten wird und die Schuld so klar erscheint, obwohl Collini sich schuldig bekennt und keine weiteren Angaben zu seinem Motiv machen möchte - Caspar Leinen spürt, dass hier etwas nicht stimmt und gräbt immer tiefer in der Vergangenheit von Opfer und Täter. Er kommt in seinen Ermittlungen Ereignissen auf die Spur, die den eigentlichen Mord völlig verblassen lassen ...

Ferdinand von Schirach ist selbst hauptberuflich Strafverteidiger in Deutschlands Hauptstadt. Nach zwei Kurzgeschichtensammlungen wartet er nun mit einem längeren Fall auf, der es allerdings in sich hat und die deutsche Schuldfrage erneut aufwirft. Schirach weiß mit wenigen und klaren Worten zu erschüttern und reißt den Leser mit jeder Seite tiefer in den Abgrund der menschlichen Machenschaften. Er spart sich als Autor jegliches unnötige Wort, jedes Ausschmücken und trifft uns trotzdem dank sprachlicher und inhaltlicher Präzision bis ins Mark!

Der deutsche Philosoph Manfred Hinrich hat geschrieben: "Schuld stirbt in Vergebung oder tötet." Ferdinand von Schirach hat sich für die letzte Möglichkeit entschieden und weiß damit den Leser in einem spannenden und stilistisch nahezu perfekten Kriminalroman zu begeistern. Einer der für mich größten deutschen Autoren der gegenwärtigen Kriminalliteratur, was er auch mit diesem Roman wieder bewiesen hat.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

10,00 €
10,00 €
10,00 €
10,00 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken