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am 18. Februar 2009
Es ist sehr mühsam dem Hörbuch über eine längere Zeit zu folgen. Recht monoton wird hier vorgelesen. Zum Autofahren keinesfalls zu empfehlen. Teils schwach oder falsch aus dem Englischen übersetzt und englische Begriffe oft eigenartig betont. Das ist sogar mir aufgefallen, wo ich doch ein durchschnittlich Englisch sprechender Mensch bin.
Inhaltlich ist es ok, auch wenn sich manches wiederholt und oft recht banal ist.
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am 21. Mai 2007
Ich besitze das Buch und wollte die Zeit unterwegs besser nutzen, indem ich auch die Hörbuch-Version erwarb. Leider erwies sich diese als nicht sehr angenehm zum Hören. Zum einen wurden englische Ausdrücke falsch betont, zum anderen wird so gelesen, dass man den Eindruck hat, der Sprecher versteht teilweise nicht den Sinn und die Zusammenhhänge des Textes - das trägt zum Verständnis für den Hörer nicht gerade gut bei. Eine Computerstimme würde das gleich gut hinbekommen.

Schade um das interessante Buch - in der Hörbuch-Version würde ich es nicht unbedingt weiterempfehlen.
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am 22. Februar 2008
Mir ist der Titel begeistert empfohlen worden und ich habe bewußt die Hörbuchvariante gewählt und auch verschenkt. Inhaltlich hat mit das Werk fasziniert und dennoch bin ich von der Umsetzung als Hörbuch sehr enttäuscht. Als Sprecherin kann ich das auch fachlich beurteilen. Leider ist der Duktus unruhig und einge Betonungen sind stellenweise schlicht falsch. Es ist sehr schwer konzentriert zuzuhören. Nach einer halben Stunde habe ich abgebrochen, denn ich konnte inhaltlich nicht mehr folgen. Schade!
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am 6. Mai 2011
Ich kenne das Buch und habe mir für Autofahrten nun die Hörbuchvariante gekauft.

Leider sind einige Aspekte bei der Produktion störend:
- Teilweise wurden englische Fachausdrücke (bspw. aus der Computerbranche) falsch übersetzt.
- Einige Passagen wiederholen sich wort-wörtlich; das irritierte mich beim Hören sehr.
- Den CDs liegt ein Booklet bei, in dem einige Schaubilder enthalten sind. Ohne diese zu kennen, sind Angaben wie D1 verschiebt sich nach D2 kam verständlich. Eine Bearbeitung zum ausschließlichen Zuhören wurde nicht vorgenommen.

Besonders störend jedoch ist die Tatsache, dass das Hörbuch schlichtweg schlecht produziert wurde. Die Kapitel werden recht monoton vorgetragen. Immer wieder sind deutlich Schnitte hörbar. Zu guter letzt spricht der Sprecher nicht nur englische Begriffe gewöhnungsbedürftig aus, auch die deutschen Sätze werden oft schlichtweg falsch ... betont. Dadurch kommt es mitunter vor, dass der Sinn erheblich verfälscht wird. Für einen aufmerksamen Zuhörer ist dies sehr anstrengend.

Fazit: Ich bin vom der Buchausgabe überzeugt, die Hörbuchvariante hingegen ist für mich eine absolute Enttäuschung.
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HALL OF FAMEam 28. September 2005
Eines muss man dem Buch in jedem Fall zugute halten: Der Titel und das Gerede vom "blauen Ozean" ist geschicktes Marketing. Warum aber der blaue Ozean blau und der rote Ozean rot ist, spielt eigentlich keine Rolle, es ist nur der Farbklecks auf einem klugen Strategiebuch, das allerdings bei weitem nicht so revolutionär ist, wie es die Autoren gerne hätten. Blaue Ozeane sind schlichtweg neue Märkte. Man könnte genauso gut sagen: unentdecktes Land oder das unendliche Weltall der Produktinnovationen. Wie man es auch nennt, die beiden Autoren zeigen anschaulich, wie es gelingt, "dahin zu gehen, wo kein Unternehmen zuvor gewesen ist". Wichtigste Instrumente sind dabei die radikale Veränderung, die Schaffung neuer Nutzenpotenziale und die Zurücknahme von Produkteigenschaften, die sowieso keiner braucht. Die Autoren kreuzen den Simplicity-Trend der letzten Jahre mit den Ideen des lateralen Marketings. Das Ganze schmecken sie mit viel Benchmarking und den alten Strategieklassikern ab, freilich nicht ohne sie kräftig gegen den Strich zu bürsten. Herausgekommen ist ein - nicht zuletzt wegen seiner narrativen Struktur - gut lesbares Strategiebuch. Wir empfehlen es allen, die sich mit Unternehmensstrategie beschäftigen: Auf ins unbekannte Blaue!
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am 12. März 2012
Wieder mal alter Wein in neuen Schläuchen. Es geht schlicht um Positionierungsstrategien, aus denen der blaue Ozean (hört sich gut an) wurde. Sehr gut ausgearbeitete Falldarstellungen und hilfreiche Tools. Bleibt die Frage, was mache ich, wenn ich in einem roten Ozean schwimme? Nachträglich sieht das brillant aus. Es wäre hilfreich, auch einige Flops darzustellen und wie man sie hätte vermeiden können. Trotzdem ein empfehlenswertes Buch. Es sollte die Lektüre eines jeden Geschäftsführers sein mit einem anschließenden Audit, was umgesetzt wurde.
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am 19. September 2005
Warum sind Unternehmer fixiert auf das, was ihre Wettbewerber tun? Weil sie einer weit verbreiteten und simplen Logik folgen. Ihre Strategie umfasst das Beantworten von zwei Fragen: Ist die Branche, in der Geld verdient werden soll, attraktiv oder unattraktiv? Will ich mich innerhalb man sich innerhalb seiner - attraktiven - Branche als Kostenführer oder als Differenzierer aufstellen ? Dabei werden leichthin zwei Annahmen akzeptiert, die freilich weder für die Vergangenheit, noch gegenwärtig oder künftig einer Überprüfung durch die Forschung standhalten können. Erstens: Der Gewinn, den eine Branche erzielen kann, ist durch die strukturelle Bedingungen vorgegeben. Zweitens: Aufgabe der strategischen Ausrichtung ist es also lediglich, den vorgegebenen Gewinn der Branche zu den eigenen Gunsten zu verteilen. Strategie muss sich in dieser Sichtweise entscheiden: für Differenzierung oder für Kostenführerschaft.
Reneé Mauborgne und Chan Kim, Wissenschaftler an der französischen Management-Hochschule Insead, befreien in ihrem Buch die Strategie aus diesem Denkghetto. Ihre Forschungen widerlegen die so oberflächlichen wie gängigen Annahmen eindrucksvoll. Der Gewinn einer Branche ist nicht exogen bestimmt. Vielmehr schaf-fen es „Nutzeninnovatoren" ( Value Innovators , wohl zu unterscheiden von den Technik Innovatoren ), die Spielregeln der Branchen außer Kraft zu setzen. Neue Marktchancen würden aufgetan. Statt zu verteilen werde neu geschaffen. Dies erreichten Unternehmer, indem sie das vermeintliche Dilemma zwischen Differenzierung und Kostenführerschaft mit einem selbstbewußten So-wohl-Als-auch überwänden.
Die Autorenstellen ihre Forschung in sieben Kapiteln vor, illustriert mit vielen Beispielen. Zunächst präsentieren sie verschiedene Strategieparadigmen und deren Konsequenzen. Anschließend erläutern sie leicht verständlich die Werkzeuge, mit denen das neue Strategieverständnis anzuwenden ist. Diese Werkzeuge werden nun dann in ihrer Anwendung illustriert. Die Autoren entwerfen sechs strategische Schritte, welche die Spielregeln der Branche aushebeln. Ausführlich beschreiben be-schreiben sie die Chancen, die sich ergeben, wenn dem weit verbreiteten Unwesen der Segmentierung abgeschworen wird. Damit sich die „Innovation des Nutzens" auch in den Unternehmensgewinnen manifestiert, verweisen die Autoren auf erprobte Durchsetzungsschritte: zuerst Konzentration auf den innovative Nutzen, erst dann gilt es, die zum Preis passenden Kosten zu finden und dann die Kopierbarrieren gegen die Nachahmer zu errichten. Dies soll verhindern, dass falsche Entscheidungen die guten Ideen zugrunde richten.
Die folgenden Kapitel sind den Hürden gewidmet, die einer „Nutzeninnovation" intern im Unternehmen drohen. Wichtigste Erfolgsgarantie dafür, dass eine Strategie das Licht des Marktes erblickt, ist nach Mauborgen und Kim, daß sie verständlich, einfach und damit kommunizierbar ist. An der Strategie seien möglichst viele Führungskräfte zu beteiligen. Nicht alle Vorstellungen können berücksichtigt werden; daher brauche der Strategieprozess Fairness und Transparenz.
Die Autoren warnen eindrucksvoll davor, Strategieentwicklung und Mitarbeiterentwicklung als getrennte Professionen zu organisieren. Das Buch bietet Verantwortlichen für Strategie- und Führungskräfteentwicklung ein systematisches Vorgehen an, dass seine Praxis relevanz seit 5 Jahren nachgewiesen hat.
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am 15. April 2013
Mit verständlichen Fallbeispielen wird hier aufgezeigt, wie verschiedene Firmen durch Besonderheiten in ihrer Denkweise neue Kundengruppen erschlossen haben. Der Konkurrenz ausweichen! Das inspiriert zum Selbermachen.
Ein Stern weniger, weil die Übersetzung zu viele Fremdwörter belassen hat und wegen der fehlenden grafischen Gesamtübersicht.
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am 25. Oktober 2010
"Der Blaue Ozean" ist wieder so ein typisches amerikanisches Managementbuch: Alter Wein in neuen Schläuchen - garniert mit einer empirischen Untersuchung, für die ich wenig Belege finde.
Aber: "Der Blaue Ozean" ist ein gutes Managementbuch, weil es an entscheidenden Punkten ansetzt, an denen ich meine Denkfehler mache. Und weil es Schritt für Schritt erklärt. Und weil es gespickt ist mit Beispielen, aus denen ich lernen kann.
Ich bin froh, dieses Buch in die Hände bekommen zu haben, auch wenn ich einmal mehr schneller lesen kann als das Gelesene gedanklich zu Taten verarbeiten zu können. Das Problem sitzt also mal wieder *vor* dem Buch.
Aber das Buch selber kann ich jeder Unternehmerseele nur empfehlen. Kerngedanke: Selbstverliebte Innovation bringt nichts, wenn nicht der Kunde *und die noch nicht eroberten Nicht-Kunden* Nutzen darin erkennen - und sich dieser Nutzen von der Strategie anderer Anbieter erkennbar unterscheidet. Eigentlich einfach: Den Rest lesen Sie im Buch.
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am 17. März 2014
Wer sich mit Märkten und Geschäftsideen auseinander setzt, MUSS dieses Buch gelesen haben. Es fehlt an nichts: Theorie, Herleitung, praktische Beispiele, Vergleiche und Tipps zum Umsetzen. Mir hat das Buch weiter geholfen, viel mehr zu hinterfragen und die vielen Beispiele und Tools im Buch unterstützen dabei sehr gut!
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