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Depression abzugeben: Erfahrungen aus der Klapse Taschenbuch – 13. Januar 2017

4.6 von 5 Sternen 48 Kundenrezensionen

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Top-Kundenrezensionen

Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Das Buch hat ich mich sehr an meinen eigenen viermonatigen Klinikaufenthaltes vor vier Jahren erinnert und gibt mir Mut, die geplante Reha anzugehen. Denn eine Depression legt man auch nach mehren Monaten Klinikaufenthaltes nicht ab... sie begleitet vielmehr ein Leben lang und man muss lernen, ihr die Stirn zu bieten. Das gelingt mal mehr mal weniger.
Ehrlich, authentisch und gespickt mit einer Portion Galgenhumor rechnet Uwe Hauck mit den Zwangsjacken- und Gummizellenvorurteilen eines Psychiatrieaufenthaltes ab und ermutigt Betroffene Hilfe anzunehmen, dabei aber immer kritisch zu bleiben und sich das für einen selbst passende herauszufiltern.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Als ich mich endlich überwunden hatte, mit lesen anzufangen, konnte ich nicht mehr aufhören. Als Betroffener findet man sich oft in diesem Buch wieder. Es gab einige Stellen zum schmunzeln, aber auch die schmerzhafte Seite der Krankheit wird gut erklärt.

Ich glaube durch dieses Buch können auch Angehörige von psychisch erkrankten Menschen vieles besser nachvollziehen und die Krankheit besser verstehen.

Ich würde das Buch jedem empfehlen, da dort ohne Fachbegriffe und mit einfachen Sätzen die Krankheit und das "Klinikleben" sehr anschaulich und trotzdem spannend und mit Humor erklärt wird.

Hut ab vor dem Autor! Ein echtes Meisterwerk, was Mut macht die Krankheit besser an die Leine zu nehmen und zu verstehen
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Endlich jemand der diese Krankheit so schildert die jeder versteht. "Der schwarze Hund " war ja schon hilfreich aber dieses Werk sollte jeder gelesen haben. Sehr hilfreich für betroffene Personen und dessen Angehörigen
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Format: Taschenbuch
Vorab: ich schreibe diese Rezession aus der Sicht eines Betroffenen, was mit Sicherheit noch einen anderen Blick auf dieses Werk wirft, als ein "normaler/gesunder Leser".

Als ich das Buch las, befand ich mich selbst gerade in einer depressiven Episode. Also hatte quasi selbst eine "Depression abzugeben". Gerade in dieser Phase war es – das mag sich jetzt zunächst etwas widersprüchlich anhören – mir sehr hilfreich, mich tiefer mit dem Thema Depressionen auseinanderzusetzen. Das Buch von Uwe Hauck und seine bewegende Geschichte haben mir sehr dabei geholfen. Der Autor hat eine fantastische Art zu schreiben, auf der einen Seite witzig, humorvoll und geistreich, aber doch gleichzeitig so hemmungslos ehrlich zugleich. Auch wenn die Intensität meiner depressiven Episoden glücklicherweise nicht die Stärke haben, die zur Geschichte von Uwe Hauck geführt haben, erkenne ich mich nichtsdestoweniger in einigen Phänomenen wieder. Allen voran das ewige Aufhaben einer Maske und die Überraschung von Freunden/Familie, welch zerbrochener Mensch sich hinter dieser Maske verbirgt. Aber auch andere Parallelen sehe ich, wie die ständige „Behandlung“ durch Menschen, die gar nicht nachvollziehen können, was Depressionen heißen.

Ich habe das Lesen als wertvollen Input wahrgenommen. Haucks Lebensgeschichte hat mir abwechselnd das Blut in den Adern gefrieren lassen, ich habe phasenweise Gänsehaut gehabt, aber mich genauso über schöne Momente dieser autobiografischen Schilderung gefreut. Aber das wichtigste an diesem Buch, was es in meinen Augen so unendlich wertvoll macht: es gibt Hoffnung. Hoffnung, ohne die ständige gesellschaftliche Rosarot-Malerei, die kein Depressiver jemals glauben wird.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Der Autor schreibt authentisch und ehrlich über seine unmittelbares Erleben in der Psychiatrie. Mit den gängigen Klischees räumt er auf und macht psychisch Erkrankten damit Mut offen und ehrlich mit ihrer Erkrankung umzugehen. Er nimmt damit nicht nur die Angst sich in helfende Hände zu begeben, sondern hilft damit sicherlich auch Angehörigen und interessierten Lesern Vorurteil über die Psychiatrie, die Krankheit und den damit verbundenen "gesellschaftlichen" Makel zu überwinden. Die Einblick, die er dabei liefert, können auch helfen, den richtigen Umgang mit depressiven Mitmenschen zu verbessern. Zu oft - so scheint es - neigen wir gut meinend dazu, genau das Falsche zu tun. Nach dieser Lektüre hat sich meine Sicht auf das Thema deutlich verbessert und ich habe ein neue Verständnis für eine Krankheit entwickelt, die einen - nicht gerade kleinen Teil der Bevölkerung - niederringt.

Für ein Erstlingswerk darüberhinaus sprachlich bemerkenswert. Gut lesbar. Interessant auch, dass der Autor nicht davor zurückschreckt, sich mit einer gewissen Prise Humor seiner Krankheit zu stellen, ohne sie zu banalisieren. Ein gelungenes Buch, dass ich wärmstens empfehlen kann.
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Von Susanne am 19. Februar 2017
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ein absolut offenes und ehrliches Buch, das mir hilft den ersten Schritt in die richtige Richtung zu gehen. Danke Uwe!
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Dieses Buch sollte Pflichtprogramm für ALLE werden. Es ist witzig und doch ernst geschrieben. Vieles erklärt sich für Nichtbetroffene durch das Lesen dieser Erzählung. Besser geht nicht!
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Format: Taschenbuch
In „Depression abzugeben“ von Uwe Hauck berichtet der Autor über seine eigenen Erfahrungen mit der Krankheit, die beinahe mit dem Suizid endet. Er gewährt dem Leser einen sehr intimen Einblick in sein Leben, lässt ihn an allen Stationen auf seinem Weg zurück ins „Leben“ teilhaben. So begleitet man Uwe Hauck nach seinem Suizidversuch im Februar 2015 zunächst in die geschlossene Psychiatrie, erlebt den Wechsel in die Offene, die Tagesklinik, Reha und die Wiedereingliederung in den Beruf.

Trotz des „schwierigen“ Themas, lässt sich das Buch gut lesen. Uwe Hauck verwendet keine medizinischen Fachausdrücke (die man unter Umständen erst nachschlagen müsste). Mit einfachen und jedermann verständlichen Worten. Er möchte der Welt da draußen zeigen, wie es wirklich hinter verschlossenen Türen einer Psychiatrie abläuft um somit mit den bekannten Klischees mal aufzuräumen. Ich finde es wichtig, dass das Thema "Depression" endlich kein Tabu-Thema mehr sein sollte. Niemand sollte sich aus Scham verstecken müssen. Denn seine wir mal ganz ehrlich, es kann jeden treffen.

Ehrliche und offene Worte, gespickt mit einer Prise Humor und Sarkasmus führen den Leser durch einen Zeitraum von knapp einem Jahr. Die Zeilen zeigen, dass man auch in der „Klapse“ Spaß haben und lachen kann. Sicherlich gibt es sehr viele Zeiten in denen es anders ist und man mit sich zu kämpfen hat, aber Ausnahmen bestätigen die Regel.

Durch die Kapitel ziehen sich auch die verschiedensten Twitter-Posts die Uwe Hauck während dieser Zeit in der Öffentlichkeit hat zukommen lassen.
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