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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
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4,7 von 5 Sternen
Den Teufel Tun
Format: Audio CD|Ändern
Preis:9,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 12. Juni 2007
Wäre dies eine Fink-Platte, müsste man sie vermutlich ob ihrer sparsamen Instrumentierung und den 'naturbezogenen' Texten vor dem Finken-Debüt "Vogelbeobachtungen im Winter" verorten.

Ein feines 'Comeback', was zeigt, dass der nostalgische Ritt auf der NDW in den letzten Jahren für Fink ein Irrweg war. Beim Hören dieses Soloalbums fühle ich mich an mein erstes Fink-Konzert vor x-Jahren auf dem Orange-Blossom-Fetsival in Beverungen erinnert und das sind schöne Erinnerungen. Einzig die Verspieltheit von Alben wie "Mondscheiner" fehlt ein wenig, doch erweist sich Koppruch wiederum als mutig, in dem er ein auffallend ruhiges Album aufgenommen hat. Koppruch trifft Cash und Lambchop ohne Verstärker.

Das nach Innen gerichtete und wohltuende Grinsen beim Hören der Koppruchschen Alltagspoesie (inklusive einer immensen Erweiterung des Vogelkosmos) stellt sich jedoch bereits nach wenigen Minuten ein.

Manchmal ist Wasser Wundermedizin!
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am 2. Dezember 2012
Nach ungefähr zehn Jahren Fink, bei denen Nils Koppruch Sänger und Gittarist war und auch die meisten Texte schrieb, schien es an der Zeit gewesen zu sein, eigene Wege zu gehen und so brachte Nils Koppruch 2007 sein erstes Solo Album auf den Markt. Die Kritiker waren voll des Lobes und honorierten das Engagement des deutschsprachigen Singer/Songwriters oder auf deutsch "Liedermachers".
Wie schon bei Fink schuf Nils einfühlsame, sinnierende und manchmal philosophische Texte, aber nicht abgehoben sondern immer ganz nah am Leben, dem normalen Alltagsleben. Beobachtungen von scheinbar unbedeutenden profanen Szenen sowie Beschreibungen unterschiedlichster Seelenzuständen werden in einer Mischung aus Singer/Songwriter-Folk-Country verpackt, oder wie Nils es einmal selber beschrieb: Großstadt-Country. In seinem ersten Soloalbum "Den Teufel tun" (es folgte noch ein zweites mit dem Titel "Caruso") wurden seine Texter philosophischer und poetischer, wie in dem Song "einmal":
"Es ist okay dass alles nur einmal ist
dass es nur einen Anfang und ein Ende gibt
und wenn es vorbei ist, dass man vermisst
einmal nur einmal und dass man vergisst"
Vergessen werden seine Fans Ihn sicherlich nicht, Nils Koppruch ist bedauerlicherweise am 10. Oktober 2012 im Alter von nur 46 Jahren in Hamburg verstorben. Der Sturm der Mitleidsbekundungen in den diversen Internetforen war beeindruckend, manche bemerkten verbittert oder auch zynisch, dass der Ansturm größer war als bei manchen seiner Live Auftritte. Wer ihn allerdings Live gesehen hatte, war so eingenommen und fühlte sich so angesprochen, dass eine dauerhafte seelische Verbundenheit blieb.
Es ist wahrscheinlich ein Phänomen der modernen, termingetriebenen und leistungsorientierten Epoche, dass die etwas leiseren und nachdenklicheren Töne nicht so gehört werden, und auch der unterschwellige Humor zwischen den Zeilen sich nicht jedem erschließt.
Nils Koppruch war zudem bildener Künstler, Maler der naiven Kunst, und hatte ein kleines Atelier in Hamburg St. Pauli.
Die Musik stellte nur ein Teil seines gesamten Wirkens dar, aber als Musiker ist er ein wichtiger, wahrhaftiger und fester Bestandteil des deutschen Liedermacher Genres geworden. Wenn man sich so in der "kommerziellen" Musikszene umschaut, gibt es nicht allzu viele Musiker/Künstler, von denen man sich wünschen würde, daß sie Ihr Werk fortführen. Bei Nils Koppruch dagegen ist der Verlust um so schmerzlicher, aber in seinen Texten findet man sogleich auch die passende Antwort:
"Es ist okay dass alles nur einmal ist
dass es das erste mal nur zum ersten mal gibt
und dass man nur einmal im Augenblick sieht
einmal nur einmal ist alles wie's ist"
R.I.P. Nils Koppruch
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am 10. Januar 2013
Zu früh ist Nils Koppruch gestorben. Einer der großen eigenständig Musiker legt hier sein erstes Album unter eigenem Namen vor. Geradezu lebensbejahend klingt er auf den meisten Stücken. Nur noch zwei weitere Alben folgten. Die Musik bewegt sich zwischen Hamburg und dem mittlerer Westen der USA, die Texte entbehren jeder didaktischen Weltverbesserung. Zum Glück. Mach's gut, Nils. Deine Lieder bleiben.
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am 7. Mai 2011
...das sind Nils Koppruch und seine Songs. Das alles im besten Sinne des Wortes. Wer sich im letzten Jahrzehnt näher mit der deutschen Musikszene beschäftigt hat, dem wird der Bandname Fink etwas sagen. Nach Auflösung der Gruppe startete Nils Koppruch seine Solokarriere. Dabei hat der Hamburger Künstler nicht nur Musik im Kopf; auch im Ausstellungsgewerbe ist Koppruch ein gefragter Mann. Klar sind seine Songs nicht gerade in den Endlosschleifen der Radiosender zu Hause, aber vielleicht ist das sogar als Pluspunkt zu bewerten. So wie z.B. Gisbert zu Knyphausen scheint auch Koppruch ein paar Wurzeltriebe in Richtung Hannes Wader zu besitzen. Kein Wunder also, dass es momentan eine Zusammenarbeit der beiden Sänger gibt. Nils Koppruchs Musik ist ein Zusammenspiel aus Gitarre und Gesang, wie es nur wirklich gute Liedermacher auf die Bühne bringen können.

Anspieltipps: -Näher seit gestern- ist eine Ballade über die Hoffnung, den besten Tag des Lebens noch vor sich zu haben. Zwei Minuten lang hält einen -Komm küssen- ganz fest umschlungen. Locker, rhytmisch, melodisch und mit Worten, die einem die Lebensfreude direkt ins Ohr hauchen, singt Koppruch dieses Lied. Zur Gitarre gibt es als Beigabe ein paar wunderbare Streicher. Wie ein Mardi-Gras-Song kommt -Nicht die Bienen daher-. Wo wir wieder bei Hannes Wader wären. -Staub und Gold- könnte der Enkel eines Hannes Wader Songs sein. Diese Art Lied bringt Koppruch perfekt rüber. -In die Stille- ist eines meiner Lieblingslieder auf -Den Teufel tun-. Behutsam tastet sich Koppruch in den Song hinein. Ruhig und poetisch wird ein wunderbarer Text von der Gitarre begleitet. Das Ergebnis ist ein Stück Liedermachemusik vom Allerfeinsten.

Nils Koppruch wird es vermutlich niemals ganz oben in die Charts schaffen. Das ist(jedenfalls meiner Meinung nach) auch gut so. Denn es bleibt für Typen wie mich ein Stück selbstgemachter Musik übrig, das man genießen darf, ohne es mit Heerscharen von Fans und der Vermarktung eines Künstlers teilen zu müssen. Nicht, dass ich Nils Koppruch den Erfolg nicht gönnen würde. Aber wer weiß, ob sich diese Musik noch so anhören würde, wenn es ums ganz große Geld ginge...
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am 12. April 2007
Nils Koppruch? Da war doch was? Richtig, Nils Koppruch war Motor, Kopf und Bauch einer der bedeutendsten und innovativsten Gruppen im deutschen Sprachraum. Die Synthese von Americana und Altona, Country folk und urbanem Leben.
"Fink" -laut Internetwörterbuch Leo amerikanisch für "Saftsack" oder "Streikbrecher"- gibt es nicht mehr. Nils Koppruch, ohnehin Fink-an-sich mit wechselnden Musikern, jedoch macht weiter. Und wie!

Erwartet man nach dem hervorragenden "Bam Bam Bam" Abschluss von Fink nun die Fortsetzung skurriler Texte, Dancing Beats und kauzigem Gesang, dann liegt man nicht ganz falsch, aber eben auch nicht richtig.

Nils Koppruch solo ist anders als Fink. Eine CD, die mit dem Hören wächst. Die schöner wird von mal zu mal. "Den Teufel tun" reift. Bewegt sich, fernab jeglicher Liedermacherromantik, im Spektrum von Talking Blues ("Staub und Gold") bis Rockriff ("Heimweh") und ist vor allem eins: Einfach nur gut. Volle Punktzahl.

Nils Koppruch gelingt mit "Den Teufel tun", was bislang keinem gegönnt war: Urbaner Folk. Aus tiefstem Herzen. Musik für die City. Musik für diejenigen, deren Prairie die Großstadt ist.
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am 27. Dezember 2012
Tolle Texte, einfache Musik dazu und eine eindringliche Stimme. Ich kam durch Zufall auf dieses Album und möchte es nicht mehr missen. Ich werde es in jedem Fall weiter rauf und runterhöRen. Schade, dass diese Stimme nicht mehr singen kann.
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am 23. April 2007
Sensationelles Solo-Album des (Ex-)FINK-Sängers Nils Koppruch.

Großartige Musik, klasse Texte. Für mich schon jetzt DAS (deutschsprachige) Album des Jahres!!!

Meine Lieblings-FINK-CDs sind "Mondscheiner" und "Haiku Ambulanz" und irgendwo dazwischen ist DEN TEUFEL TUN (super Titel!) angesiedelt. Sie Songs sind mal ruhig, mal fröhlich, selten rockig, aber immer wunderbar instrumentiert. Der eher unpassende elektronische Ballast von "BamBamBam" wurde glücklicherweise abgeworfen!

Das Album ist so überraschend und heiter wie der diesjährige Frühling. Und ich kann mir momentan kaum etwas Schöneres vorstellen, als auf dem Balkon zu sitzen und den Teufel (zu) tun!

Meine Lieblingssongs bzw. Anspieltipps: 1. Den Teufel tun - 5. Nicht die Bienen - 6. Heimweh - 10. Mit eigenen Augen
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am 22. Dezember 2012
Die Musik ist wie ein alter Freund den man nach langer Zeit wieder getroffen hat.
Und einem bewusst wird wie gut man sich verstanden hat.
Ich bedauere sehr das ich erst zu spät auf Nils Koppruch aufmerksam wurde.
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am 20. Februar 2015
poetisch, fröhlich, traurig, klug – jedes der lieder zum wieder und immer wieder hören (und zum leise mitsingen und -summen)
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am 29. Dezember 2011
Diese Scheibe passt bequem in jeden Gehörgang und ist textlich sehr ansprechend! Nils Kopftuchs beste Scheibe, wie ich finde und auch von den Alben seiner Band 'Fink' kaum übertroffen. Sensibel, geradeaus und aufrichtig! Einer meiner Lieblingsscheiben
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