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Demenz: Abschied von meinem Vater Gebundene Ausgabe – 10. Februar 2009

3.6 von 5 Sternen 49 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Von "Vatermord" und "Verleumdung" war die Rede, doch der Text ist vor allem ein Dokument des Abschieds, der Trauer, der Liebe. (FOCUS)

Keine Abrechnung, aber persönliches Zeugnis einer schmerzhaften Loslösung. .... ...Der packende,äußerst abwechslungsreiche Erzählmodus passt gut zum vielschichten Anliegen. (Deutschlandradio Kultur)

..., sondern eine temperamentvolle, wütend-verzweifelte, bittere, hilflose, melancholische, angriffslustige, manchmal auch müde, aber keine Viertelsekunde lang den Leser ermüdende Reflexion auf den Abschied, den sein Vater Walter Jens genommen hat. (Frankfurter Rundschau)

Es ist ein erschütterndes, aber auch verstörendes Buch, das viele Fragen aufwirft! (TZ, München)

Klappentext

»Ein gelungenes Buch, das unter die Haut geht ... Der packende, äußerst abwechslungsreiche Erzählmodus passt gut zum vielschichtigen Anliegen.« Arno Orzessek, Deutschlandradio Kultur
Deutschlandradio Kultur

»Ein bestechendes Buch ... Es fällt einem kein Kommentar zum Thema Sterbehilfe ein, der derart unter die Haut geht und Gewissheiten zerstäubt, wie diese Krankenakte von Walter Jens.« Christian Geyer, FAZ
FAZ

»Ein empörendes Buch.« Iris Radisch, Die Zeit
DIE ZEIT -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von eule 52 TOP 1000 REZENSENT am 8. Juli 2013
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Ich erinnere mich des allgemeinen Aufschreis, als dieses Buch erschien, kurz nachdem bekannt geworden war, daß auch Walter Jens in den unseligen Jahren des Dritten Reiches Mitglied der braunen Partei gewesen war. Und ich bekenne auch, daß seine Lektüre mir damals als ein Sakrileg schien, mich nicht zu beteiligen an diesem Outing, nicht schuldig zu werden an einem so verehrten und weisen Menschen. Nun, da der Meister verstorben ist, habe ich mich überwunden und das Buch zur Hand genommen. Hätte ich es doch früher getan! Ich möchte behaupten, daß alle die, die sich damals die Mäuler zerrissen, Herrn Reich-Ranicki eingeschlossen, es nicht gelesen und nur nachgeplappert hatten, was irgendein profilierter Demagoge gegen den Sohn des Delinquenten in allen Medien verbreitet hat.
Hier wird eben nicht schonungslos dem Voyeurismus des aufgebrachten Mobs Genüge getan. Tilman Jens beschreibt seine eigene Seelenpein, die verständlichen Skrupel, seinen geliebten Vater über das für ihn Unvorstellbare zu befragen, seine Fassungslosigkeit, seine Verzweiflung, sein Versagen. Tilman Jens wird selber krank darüber und das nicht als Flucht...genauso wenig wie er es seinem Vater unterstellt, sich in seine Alzheimer-Erkrankung geflüchtet zu haben. So einfach funktioniert nicht einmal Sigmund Freud! Die einzige Schuld, die Walter Jens anzulasten ist, ist die, nicht darüber gesprochen zu haben - wenn schon nicht in der Öffentlichkeit, so auch nicht mit seinen Nächsten..."warum hast du nichts gesagt?"
Wir, die wir 'der Gnade der späten Geburt' teilhaftig sind, haben schon einmal überhaupt kein Recht, über die politische Vergangenheit unserer Altvorderen zu Gericht zu sitzen.
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Von Carla HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 15. Juni 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Man hat es schnell gelesen, das 142-seitige Buch im Großdruck, das Tilman Jens über seinen Vater geschrieben hat. Aber nicht nur der Umfang, sondern auch der spannende Inhalt lassen einen das Buch kaum zur Seite legen.
Meine Empfingungen während der Lektüre waren ausgesprochen unterschiedlich. Anfangs war ich entsetzt und erschüttert. Was fällt dem ein, so über seinen Vater zu schreiben? Muss es denn sein, derart private Dinge freimütig in einem Buch auszuplaudern? Ist es nicht demütigend und entwürdigend für den Vater, wenn sein Verfall derart eingehend geschildert wird?
Ich habe bereits einige Bücher von Walter Jens gelesen und deswegen war das Lesen dieses Buches für mich teilweise richtig erschreckend.
Doch Tilman Jens' Buch hat mich gefangen genommen. Ich konnte mich einfach nicht entziehen. Und die Bezugnahme auf die Vergangenheit, die Ursachenforschung war dann natürlich besonders interessant. Es scheint alles so schlüssig zu sein. Das eigene Ich verliert sich selbst, weil es keinen anderen Ausweg mehr weiß. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit, einem maßgeblichen Teil des Selbst, wird gescheut. Bis zuletzt.
Tilman Jens' Buch ist eine sehr persönliche Auseinandersetzung mit einem Thema, das schmerzt und das in unserer Gesellschaft immer noch tabuisiert ist, obwohl es immer mehr Menschen betrifft. Wie kann es sein, dass die Demenz eine derartige "Geistesgröße" wie Walter Jens "befällt"? Was ist geschehen? Oder was ist nicht geschehen?
Tilman Jens hat ein wichtiges Buch geschrieben, für sich selbst aber auch für die Gesellschaft, denn hier wird nichts beschönigt.
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Format: Taschenbuch
Tilmann Jens hat mit dem Buch „Demenz“ eine sehr persönliche Geschichte über die letzten Lebensjahre seines Vaters Walter Jens zwischen der Krankheit Demenz und dem Aufkommen der Geschichte über seine NSDAP-Mitgliedschaft der Öffentlichkeit preis gegeben. Walter Jens ist im Nachkriegsdeutschland als Philologe mit Professur in Tübingen und als Vorreiter im Bereich der Rethorik bekannt geworden. Walter Jens galt bis zu seinem Tod im Jahr 2013 immer als derjenige, der wie Tilmann Jens selbst beschreibt, im offenen Diskurs und weniger im privaten Plausch aufgeht und der das Publikum als sein Lebenselixier braucht.

Vor diesem Hintergrund ließ mich der Klappentext erwarten, einen Einblick in das Leben der Jensens mit der Demenzkrankheit zu erhalten. Dabei in das Vater-Sohn-Verhältnis, in die Wandlung des wortgewandten zu einem ohmächtigen, vergesslichen Walter Jens sowie in das Leben der Familie bzw. des alternden Ehepaars Walter und Inge Jens hinein zu schauen. Darüber hinaus war laut Klappentext die Auseinandersetzung mit der Frage zu erwarten, ob an Demenz zu erkranken, etwas mit der Biographie des jeweiligen Menschen zu tun haben könnte. Es gibt Theorien, wonach an Demenz erkranken bedeutet, sich in das Vergessen zu flüchten. Also die Frage danach, ob posttraumatische Belastungen der Kriegs- und Kriegskindergeneration etwas mit dem Anstieg der Demenzerkrankten zu tun haben könnten.
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