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Dem Volke dienen Gebundene Ausgabe – 22. August 2007

4.3 von 5 Sternen 10 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Ein brennender, ikonoklastischer, komischer, provokanter, greller und höchst bekömmlich zu lesender Roman; von einer derart kompromisslosen Wildheit, wie wir sie selbst im Westen kaum kennen.« Livres Hebdo »Das ist Eugène Ionesco auf Chinesisch! Und was für ein wunderbarer Schluss: die letzten Seiten, mysteriös und melancholisch, zeugen noch einmal vom wahren großen Talent dieses Autors.« Figaro Litteraire

Klappentext

»Das ist Eugène Ionesco auf Chinesisch! Und was für ein wunderbarer Schluss: die letzten Seiten, mysteriös und melancholisch, zeugen noch einmal vom wahren großen Talent dieses Autors.« (Figaro Litteraire)

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Format: Gebundene Ausgabe
Schade! Wirklich schade, dass dieser Roman in China verboten ist, er hätte ein breites Publikum verdient. Er blättert, rundweg spannend und amüsant, in lebendiger Sprache mit prachtvollen Charakteren feine Ironie und plakative Komik auf. Diejenigen, die sie verstehen, werden sich köstlich über die Umdeutung der hehren kulturrevolutionären Sprüche amüsieren, die einmal eine ganze Nation in blinder Begeisterung in Bann geschlagen hatten - und deren ironische Verfremdung von den heute Herrschenden gefürchtet wird. Aber nicht die Ironie ist es, auch nicht der hemmungslose Sex, die dem Roman seine eigentliche Sprengkraft verleihen, sondern die tiefe Sehnsucht nach gelebtem Leben, die die beiden Protagonisten antreibt. ,Nun weiß ich wenigstens, dass ich gelebt habe', sagt Liu Lian nach ihrem ersten Sexrausch mit Wu Dawang, der bei ihr als Ordonanz ihres Gatten, des Batallionskommandeurs, der kein Mann (mehr) ist, ,Dienst am Volke' tut.

Ständig fürchtet man als Leser, dass letztlich doch noch die Katastrophe über die beiden Liebenden hereinbricht, ihr Verhältnis auffliegt, und die Geschichte wie in so vielen rührenden TV-Seifenopern in Tränen und Reue endet. Aber es passiert nichts dergleichen. Die beiden Liebenden trennen sich, weil die Situation es so gebietet und kehren unentdeckt in ihr normales, strikt reguliertes, sozialistisches Alltagsleben zurück. Zurück bleibt die Sehnsucht nach der Utopie von einem Leben ohne Konventionen. Die aber gibt es nicht. Liu Lian spielt weiterhin die Gattin des Bataillonskommandeurs, mit allen Privilegien ausgestattet, von denen normale Chinesen auch heute nur träumen können.
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Format: Gebundene Ausgabe
Die ins Deutsche übersetzte chinesische "Literatur" langweilt nicht selten: Dass es sich dabei durchaus um Texte handeln kann, die für die chinesische Literatur und Gesellschaft wichtig sind, sei unbestritten.

Bei vorliegendem Buch verhält es sich ganz anders - es ist aus mehreren Gründen ein hervorragender Text: Die Geschichte stimmt in sich, ist gut erzählt und auch formal gestaltet (letzteres vermisst man doch häufig bei chinesischen Texten bzw. ihren Übersetzungen); sie ist von einer ironischen Leichtigkeit und erhält dadurch auch ihre politischen Brisanz; und schließlich handelt es sich einfach um eine hervorragende Übersetzung aus der Originalsprache von einem ausgewiesen Übersetzer (Ulrich Kautz).

Nun noch ein Wort zum Inhalt: "Dem Volke dienen" ist eine im China des 20. Jhdts sehr wichtige Vokabel, die hauptsächlich durch Mao Zedong Berühmtheit erlangte. "Dienen", chinesisch "fuwu", bedeutet lexikalisch "für Nutzen der Gesellschaft oder eines Einzelnen etwas tun". Es ist ein Begriff, der so zentral für das gesellschaftliche Zusammenleben ist wie z.B. der der christlichen "Nächstenliebe". Unglaublich ironisch und witzig zeigt der Autor nun, wie ein so zentrales Konzept ideologisch vereinnahmbar ist und letztlich - unter bestimmten historischen Umständen - zur mächtigen, aber leeren Worthülse wird. Das und der respektlose Umgang mit chinesischen Ikonen - allen voran Mao Zedong - wird wohl die Offiziellen zum Verbot dieses Textes veranlasst haben, aus Sorge um das "Wohl des Volkes"?

Ein tolles Buch für alle, die Spaß an Ironie, Witz und einem chinesischen Setting (Kulturrevolution) haben.
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Format: Taschenbuch
Der als Ordonnanz und Koch für den Dienst im Hause seines Divisionschefs abgestellte einfache Soldat Wu, der Mao-Aussprüche im Schlaf herunterbeten kann, gerät in ein haarsträubendes erotisches Abenteuer mit der sexuell frustrierten Ehefrau des Kommandeurs, als dieser auf einer längeren Dienstreise ist.

Wu, der über seine Verhältnisse geheiratet und Frau und Kind auf dem Dorf zurückgelassen hat, um sich bei der Armee durch gute Führung Beförderungen und Privilegien zu erarbeiten, die seiner Frau hernach ein besseres Leben ermöglichen sollen, wird im Wohnhaus des Kommandeurs mit eindeutigen Verführungsposen der Hausherrin konfrontiert. Ihr Gatte, in einer Schlacht verhängnisvoll getroffen, hat seine Manneskraft nämlich der Revolution geopfert. Dienstbeflissen verweigert der brave Soldat Wu sich anfangs, wird dann jedoch eigens von seinem Instrukteur angewiesen, als guter Kommunist nicht pflichtvergessen zu handeln, indem er sich den Wünschen Liu Lians, der Frau seines höchsten Vorgesetzen, entzieht: "Du musst anderen Menschen zu Diensten sein, als ob es um dich selbst ginge." Solcherart instruiert ist es dem treuen Mao-Jünger natürlich unmöglich, sich dem nachdrücklich vorgetragenen Liebeswerben der äußerst attraktiven Liu Lian länger zu entziehen. Selbstvergessen verrichtet er also seinen Dienst am Volke. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Tafel mit dem Mao-Tse-tung-Zitat "Dem Volke dienen", die die Chefin des Hauses immer dann auf den Küchentisch legt, wenn sie der Liebesdienste ihres Hausdieners bedarf.
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