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Kundenrezensionen

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TOP 500 REZENSENTam 18. September 2008
Da ich ja von dem Debüt dieses Autors (Ohne ein Wort) schon so begeistert war, war es nur eine logische Schlussfolgerung, dass ich auch diesen Thriller von ihm unbedingt lesen wollte. Ich habe es (leider) bereits ein paar mal erlebt, dass das Debüt eines Autors der absolute Knaller war, der Nachfolger dem Erfolg dann aber nicht standhalten konnte. In diesem Fall ist es anders.

Schon die ersten Seiten versprechen Spannung, als Linwood Barclay uns erzählt, wie der 17jährige Derek sich im Haus seines Freundes versteckt. Die Familie des Freundes möchte in den Urlaub fahren und obwohl Derek so tut, als würde er sich von ihnen verabschieden und das Haus verlassen, versteckt er sich in Wirklichkeit in deren Keller um von dort aus wieder in die Wohnung zurück zu gelangen, wenn die Familie fort ist. Und all das für ein paar schöne Liebesstunden, die er dort mit seiner Freundin Penny plant.

Doch leider kommt es anders als Derek es sich ausgedacht hat, denn die Eltern und auch sein Freund werden von einem grausamen Verbrechen heimgesucht, dessen Zeuge er unfreiwillig geworden ist. Aus Angst und vor allem auch Scham seinen eigenen Eltern gegenüber verschweigt Derek sein Versteckspiel und reitet sich so immer mehr in Schwierigkeiten.

Anfangs wird das Buch aus der Sicht von Derek geschrieben, später siedelt der Autor dann um in die Sichtweise von Jim, Dereks Vater. Dieser versucht nämlich, dem Verbrechen auf die Spur zu kommen und natürlich kämpft er um die Unschuld seines Sohnes. Doch wem kann er letztendlich noch trauen? Denn immer mehr verdichtet sich die Ahnung, dass irgendwas an der ganzen Sache ziemlich faul ist.

Linwood Barclay versteht es, flüssig und spannend zu schreiben, ohne dabei viel Blut fließen zu lassen. Immer wieder läßt er, wie zufällig, Andeutungen fallen, die man sich merken sollte, da sie später im Buch eine wichtige Rolle tragen werden. Und immer wenn man denkt, man käme der Lösung auf die Spur, hat man die Rechnung leider ohne den Wirt gemacht, denn der Thriller beinhaltet Irrungen und Wendungen, wie sie bei einem sehr guten Thriller ein absolutes `Must beŽ sind.

Summasummarum: Ich bin auch von diesem Buch des Autors wieder hellauf begeistert und freue mich auf ein drittes Werk von ihm.
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am 21. Mai 2015
Leider war dies für mich , der schwächste Thriller aus der Feder des Autors Linwood Barlay . Bisher konnte mich dieser noch immer für sich begeistern und mich mit seinen psychologisch verwirrenden Storys fesseln , begeistern und zum Mitraten bewegen , doch dieses Mal , blieb dies alles aus .
Auch diese Geschichte beginnt durchaus vielversprechend , doch leider entwickelt sie sich recht vorhersehbar und blass . Auch die sonst so ausgeprägte Stärke des Autors , die Charakterdarstellung , bleib unter seinen Möglichkeiten und wirkte häufig blass und von vulgären Ausdrücken geprägt .
Immer noch ein solider Thriller , aber mit Sicherheit nicht Barclay bestes Buch .
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am 12. Oktober 2012
Derek ist 17 und total verliebt in Penny. Als sein Freund Adam mit der Familie verreisen will, nutzt er diese Tatsache aus. Er will mit Penny ein paar ruhige Stunden verbringen. Er versteckt sich im Haus, bevor die Familie verreist, denn den Code für die Alarmanlage kennt er. Als Penny nicht kommen kann, da sie Hausarrest bekommt hat, will er das Haus verlassen. Doch bevor er dies kann, hört er ein Auto. Die Familie ist zurückgekehrt, da es der Mutter seines Freundes nicht so gut geht. Derek muss sich also erst einmal verstecken, bis sie schlafen, um sich dann herausschleichen zu können. Doch so weit kommt es gar nicht. Ein Klingeln bringt seinen Plan komplett durcheinander, denn der Besuch bringt alle um. Er bleibt unentdeckt, muss aber mit diesem Wissen leben. Als die Polizei anfängt zu ermitteln, fällt Derek auf, dass im Haus alles beim Alten ist, bis auf einen Rechner, der fehlt. Auf dem Rechner befand sich ein Manuskript von einem Buch, das ein Junge geschrieben hat. Zwei Jahre bevor das Buch offiziell von einem anderen Autor veröffentlicht wurde. Nun könnte man behaupten, der Junge habe es abgeschrieben oder nachträglich umgeschrieben. Nur ist Brett zwei Jahre vor der Veröffentlichung verstorben. Er konnte also nichts von dem Besteller abgekupfert haben. Dereks Vater kommt die Idee, dass genau deswegen die Leute sterben mussten, weil der Autor etwas von diesem Exemplar erfahren hat. Doch bevor er das der Polizei mitteilen kann, wird sein Sohn verhaftet. Ihm wird der Mord vorgeworfen, da er niemanden etwas von seinem Aufenthalt währendes des Mordes im Haus seines Freundes erzählt hat. Seine Eltern müssen nun alles versuchen, um seine Unschuld zu beweisen. Gar nicht so leicht, wenn man bedenkt, dass seine Mutter einen Fehler nach dem anderen macht, und dem zweifelhaften Autoren, der zufälligerweise noch ihr Chef ist, alle Beweise und Indizien zuspielt.

===Sarahs Meinung===
Nachdem ich gerade das Erstlingswerk von Linwood Barclay gelesen habe, konnte ich mir sein zweites Werk nicht verkneifen. Der Autor hatte mich so überzeugt, dass ich unbedingt ein weiteres gutes Buch lesen musste. Sonst spare ich sie mir ja für gewöhnlich auf, aber nach zahlreichen Pleiten habe ich echt die Lust an diesem Konzept verloren. Aus diesem Grund kam der zweite Roman sofort im Anschluss.

Schon die ersten Seiten versprechen ein Meisterwerk an Spannung. Die jugendliche, naive Darstellung im Prolog und der Schockzustand am Ende des Kapitels lassen die richtige Grundstimmung entstehen. Binnen weniger Sekunden ist man gefesselt und möchte nur noch erfahren, warum die Familie umgebracht wurde. Schließlich wird niemand grundlos hingerichtet. Wer Linwood Barclay kennt, der weiß, dass hier nur eine gelungene Lösung vorliegen kann.

So rasant wie die Geschichte begonnen hat, geht es leider im Verlauf des Buches nicht weiter und das fällt leider deutlich auf. Dieses Problem war schon bei „Ohne ein Wort“ vorhanden, jedoch nicht so ausgeprägt. Es entsteht das Gefühl, dass der Autor das Buch in die Länge ziehen will. Die Geschichte der Eltern, der eine oder andere Betrug, dazu die Geschichte des Bürgermeisters und des Autor. Da die Zusammenhänge anfangs nicht so deutlich sichtbar sind und alles sehr ausführlich beschrieben wird, kommt teilweise durch die zahlreichen Rückblenden eine gewisse Langweile auf. Besonders die Eheprobleme und das nervtötende Verhalten von Ellen tragen dazu bei, dass man gerne, die eine oder andere Seite überspringen wollen würde. 100 Seiten weniger hätten nicht geschadet.

Nichtsdestotrotz ist es auf seine Art und Weise spannend. Dank einiger Einwürfe, offensichtlicher und versteckter Hinweise wird es trotz dieser langatmigen Passagen nie wirklich langweilig. Zumal die Themen gar nicht so uninteressant sind. Während bei „Ohne ein Wort“ das Problem der Doppelehe beleuchtet wurde, geht es in diesem Buch um Diebstahl von Gedankengut, genauer gesagt, um ein Manuskript. Zeitgleich geht es um Medienmenschen, die sich einen Fehler nach dem anderen erlauben und nie dafür belangt werden. Und zu guter Letzt geht es um Rache. All dies sind gute Ansätze, die am Ende sogar wirklich interessant zusammen laufen. Ich muss zugeben, dass auf Grund dieser Themen in Kombination mit den falschen Fährten, erst kurz vor dem Schluss wusste, was sich der Autor ausgedacht hat. Es gab zwar Momente, wo mir eigene Gedanken aufblitzten, die der tatsächlichen Lösung verdammt Nahe kamen, jedoch habe ich diese nicht weiter verfolgt, da ich diese zu offensichtlich fand.

Durch den flüssigen und detaillierten Stil lässt sich das Buch sehr gut lesen. Die Seiten fliegen bis auf ein paar Stellen an einem vorbei. Modern, illustrativ und erklärend. Die Ich-Perspektive ist dem Autor wieder gut gelungen und so langsam gewöhne ich mich daran, dass er bewusst aus der männlichen Sicht schreibt. Als Frau sehr irritierend, aber man gewöhnt sich an vieles. Zumal man die Figuren sehr gut kennenlernt und sie alles andere als blass sind.

Alles in allem ist dem Autor trotz einiger Passagen, die am Anfang langatmig wirken, jedoch im Nachhinein als wichtiger eingestuft werden, ein brillanter Thriller, der den Namen Thriller alle Ehre macht. Unterhaltsam, spannend und nicht sofort ersichtlich. Abgerundet durch einen guten, logischen Schluss, wieder ein schönes Buch, dass ich euch empfehlen kann.
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TOP 500 REZENSENTam 9. September 2009
Inhalt:
Die Nachbarn der Cutters werden ermordet und der 17-jährige Derek Cutter, der mit dem Nachbarssohn befreundet war, ist der einzige Zeuge dieses Verbrechens. Nachdem Derek selbst in Verdacht gerät, macht sich sein Vater auf die Suche nach der Wahrheit, um Derek zu entlasten. Dabei stößt er auf eine Vielzahl von Geheimnissen in seiner eigenen Familie und in seinem näheren Umfeld. Mehrere Personen sind verdächtig und hätten ein geeignetes Motiv für die Morde gehabt.

Mein Eindruck:
Der Thriller "Dem Tode nah" beginnt vielversprechend und spannend. Leider hat sich bei mir bereits nach dem Prolog Langeweile eingeschlichen. Bis zum elften Kapitel ist meiner Meinung nach nur sehr wenig und eher Unspektakuläres passiert. In einfacher Sprache erfährt der Leser mehr über die Protagonisten, dabei bleiben die Charaktere jedoch eher farblos, konstruiert und unglaubwürdig.
Im Laufe des Thrillers kommt etwas mehr Spannung auf, doch hat mich das Buch zu keinem Zeitpunkt wirklich gefesselt. Die Story war hierfür zu vorhersehbar und hat wenig Potenzial für Überraschungen geboten.

Mein Resümee:
Schade! Ich hatte Gutes über Linwood Barclay gehört und muss nun sagen, dass ich den Autor als völlig überbewertet empfinde. Ein Thriller ohne Nervenkitzel, ohne Adrenalinausschüttung und ohne wirkliche Überraschungseffekte.
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am 19. September 2008
Dem Tode nah
Ein toller Thriller! Erst hatte ich erwartet, dass das Buch dem ersten von Linwood Barclay sehr ähnlich sein würde, aber das war überhaupt nicht der Fall. Der Prolog, in dem Derek den Mord an seinem Freund Adam und dessen Familie mit ansehen muss, ist schon sehr spannend, und danach geht es ähnlich weiter. Dabei ist Dereks Vater Jim der Ich-Erzähler, und so erlebt man mit, was die Familie während der Ermittlungen durchmachen muss, bei der auch sie selbst nicht frei von jedem Verdacht ist.
Bei einer Tatortbesichtigung macht Derek eine Entdeckung, die den Fall in eine neue Richtung lenkt - zumindest für Jim, denn die Polizei scheint sich gar nicht wirklich für diese Enthüllung zu interessieren. Im Gegenteil: die Hüter des Gesetzes verfolgen eine andere Spur...
Das Buch habe ich an einem Tag gelesen, es hat Pageturnerqualitäten, weil es Stück für Stück spannende Enthüllungen und immer wieder neue Entwicklungen und überraschende Wendungen gibt.
Ein sehr gutes Buch!
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TOP 500 REZENSENTam 31. Januar 2009
Das neue Buch von Linwood hat mit ebenso gut gefallen wie sein Debüt.

Erzählt wird diese Geschichte vom Vater des 17 jährigen Derek, der im Haus seines Freundes, versteckt im Keller, miterlebt, wie die Familie seines Freundes erschossen wird.Derek erzählt jedoch niemandem von diesen Morden, da er sich verbotener Weise in diesem Haus aufgehalten hat, um dort in Abwesenheit der Familie, mit seiner Freundin ein Schäferstündchen abzuhalten. Da aber Spuren von ihm im Haus gefunden werden , gerät er selbst unter Verdacht und kommt in Untersuchungshaft. Sein Vater macht sich nun selbst auf die Suche nach der Wahrheit und entdeckt dabei Ungeheuerliches. Bis zum Schluss hält der Autor durch seinen flüssigen und spannenden Schreibstil den Leser in Atem und die Identität des Mörders wird erst ganz zum Schluss ersichtlich.Die Geschichte wird lebendig, realistisch und trotz des ernsten Themas streckenweise sehr humorvoll erzählt, sodass es dem Leser schwerfällt, das Buch vor seinem Ende aus der Hand zu legen.
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TOP 500 REZENSENTam 29. September 2008
Das neue Buch von Linwood hat mir ebenso gut gefallen wie sein Debüt.

Erzählt wird die Geschichte vom Vater des 17 jährigen Derek, der im Haus seines Freundes, versteckt im Keller, miterlebt, wie die Nachbarfamilie erschossen wird.Derek erzählt jedoch niemandem von diesen Morden, da er sich verbotener Weise in diesem Haus aufgehalten hatte, um dort in Abwesenheit der Familie, mit seiner Freundin, ein Schäferstündchen abzuhalten.Da aber Spuren von ihm im Haus gefunden werden, gerät er selbst unter Verdacht und kommt in Untersuchungshaft.
Sein Vater macht sich nun selbst auf die Suche nach der Wahrheit und entdeckt dabei Ungeheuerliches.

Bis zum Schluss hält der Autor durch seinen flüssigen und spannenden Schreibstil den Leser in Atem und die Identität des Mörders wird erst ganz zum Schluss ersichtlich.Die Geschichte wird lebendig ,realistisch
und trotz des ernsten Themas streckenweise sehr humorvoll erzählt, sodass es dem Leser schwerfällt, das Buch vor seinem Ende aus der Hand zu legen.

Linwood Barklay zählt schon jetzt zu meinen Lieblingsautoren und ich hoffe auf weitere spannende Bücher von ihm.

Absolute Kaufempfehlung!!!!!!
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am 4. April 2010
Jim Cutter, der Vater von Derek, schildert den Roman aus seiner Sicht. Derek hat etwas schreckliches erlebt. Die Familie seines besten Freundes wurde in seinem Beisein ermordet. Derek wird selbst verdächtigt, da er zur Tatzeit am Tatort war. Dereks Vater Jim glaubt das nicht. Er ist von der Unschuld seines Sohnes überzeugt. Jim macht sich selbst auf die Suche nach dem Mordmotiv des wahren Täters. Während seiner Suche wird der Leser immer wieder in die Irre gelockt. Aber nicht nur der Leser, sondern auch Jim. Sobald sich der Verdacht gegen eine Person zu erhärten scheint, geschieht plötzlich etwas, dass alle Ungereimheiten wieder in einem anderen Licht darstellt.

Ich ziehe jedoch einen Stern ab, da ich die Story manchmal langatmig finde. Ich will nicht immer unbedingt wissen, welch Fehde Jim, der Bürgermeister sowie der Chauffeur Lance auszutragen haben. Auch war es nicht sonderlich interessant, dass einzelne Arbeitsschritte aus Jim's Gartenservice erläutert wurden. Die Story an sich war jedoch klasse. Spannend und unerwartet bis zum Schluss.
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am 22. Oktober 2008
Derek ist 17 Jahre alt und hat ein Problem. Er möchte ungestört mit seiner Freundin zusammen sein, weiß aber keinen Ort dafür. Dann fällt ihm ein: Sein bester Freund Adam wird mit seinen Eltern verreisen, das Haus also leerstehen. Was gibt es besseres für ein heimliches Stelldichein? Doch kaum hat man sich verabschiedet und Derek statt das Haus zu verlassen sich im Keller versteckt, kommt alles anders. Minuten später wird Derek Zeuge einer brutalen Hinrichtung. Zwei Killer mähen die ganze Familie nieder.
Dieser Anfang ist ein echter Schock für den Leser, denn man erlebt das alles aus nächster Nähe und aus Dereks Perspektive mit.
Anschließend wechselt die Erzählerperspektive, denn Derek selbst wird von der Polizei genauer unter die Lupe genommen, schließlich hat er aus lauter Scham den Ermittlern seine Anwesenheit in dem Todeshaus verschwiegen. Natürlich möchte Dereks Vater seinen Sohn schützen und recherchiert auf eigene Faust. Der Leser begleitet also Dereks Vater bei seinen Nachforschungen, die immer wieder neue überraschende Erkenntnisse aus der näheren und weiteren Umgebung der Familie ergeben. Dabei zeigt sich, dass die Charaktere immer unduchschaubarer werden, was einer der großen Vorzüge dieses Romans ist. Es ist absolut spannend zu sehen, wie die Figuren zwischen Gut und Böse schwanken und sich immer wieder neue Perspektiven ergeben.
Mit seinen spritzigen und ausgesprochen lebensechten Dialogen und den bösen und treffenden Bemerkungen über die amerikanische Gegenwartspolitik ist dies ein tolles, rasantes Buch, das gut übersetzt ist und den Titel Pageturner wirklich verdient.
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am 27. September 2008
Linwood Barclay hat mit seinem Thriller genau meinen Lesegeschmack getroffen. Ein Buch, welches ich nur schwer aus der Hand legen konnte. Es beginnt mit der Tat: Um ein paar ungestörte Tage mit seiner Freundin verbringen zu können, lässt Derek sich im Haus seines besten Freundes einschließen als die Familie in den Urlaub fährt.
Noch während Derek sich im Keller der Langleys versteckt hält, kommen diese unerwartet wieder zurück. Plötzlich klingelt es an der Tür und es fallen drei Schüsse. Ab hier erzählt Dereks Vater die Geschichte weiter, was ich schon sehr ungewöhnlich fand. Aber Linwood Barclay hat das Geschehen so überzeugend geschrieben, dass ich mich richtig in die Personen und in die Handlung reinversetzen konnte. Zwar hält sich der Autor mit vielen Nebensächlichkeiten auf, und stellenweise wirkt die ein oder andere Beschreibung etwas lang - aber auf keinen Fall jemals langweilig. Man wird süchtig danach, mehr über die Personen zu erfahren und welche Leichen sie im Keller vergraben haben. Man lernt immer neue Leute kennen und hinter jedem von ihnen kann ein eiskalter Mörder stecken.
Zum Schluss setzt Barclay noch einmal richtig einen drauf und das Ende hat mir wirklich gut gefallen.
Ich kann einfach nur sagen: Ein gelungener Thriller mit Sucht-Effekt!
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