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Dem Land geht es schlecht: Ein Traktat über unsere Unzufriedenheit Gebundene Ausgabe – 7. Februar 2011

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

, der sein selbst gewähltes amerikanisches Vaterland immer wieder dazu aufforderte, sich seiner europäischen Wurzeln und Traditionen zu erinnern." Eckhard Fuhr, Die Welt, 28.05.11

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Matthias Fienbork, geboren 1947, hat Musik und Islamwissenschaft studiert. Er übersetzte u.a. Bücher von Eric Ambler, W. Somerset Maugham, Michael Frayn, Amos Elon, Barack Obama und Tony Judt. Er lebt in Berlin.

Tony Judt (1948-2010) studierte in Cambridge und Paris und lehrte in Cambridge, Oxford und Berkeley. Seit 1995 war er Erich-Maria-Remarque-Professor für Europäische Studien in New York. Judt war Mitglied der Royal Historical Society, der American Academy of Arts and Sciences und der John Simon Guggenheim Memorial Foundation. Zuletzt erschien im Carl Hanser Verlag: Das Chalet der Erinnerungen (2012).

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Der 2010 verstorbene Brite Tony Judt gehörte zu den wichtigsten und produktivsten Zeithistorikern der letzten Jahrzehnte. Seine Bücher Aufsätze, Artikel und Vorträge, haben - immer der Aufklärung und der Demokratie verpflichtet - über eine lange Zeit viele Debatten und Diskurse angestoßen und befördert.

Schwer krank, hat sich Tony Judt mit einer auch international beachteten Rede im Herbst 2009 von seiner Lehrtätigkeit an der New Yorker Universität verabschiedet, in der er angesichts der noch herrschenden Finanzkrise leidenschaftlich davor warnte, erkämpfte und bewährte gesellschaftliche Ideale wie Gerechtigkeit und Chancengleichheit dem Moloch des Marktes und seiner sogenannten Logik zu opfern.

Es war ein Plädoyer für die Aufgaben des Staates, der allein den unersättlichen Markt steuern und disziplinieren könne, bevor er noch mehr Flurschaden anrichten könne. Das war Tony Judts letzter öffentlicher Auftritt. Doch trotz seiner schweren Krankheit gelang es ihm noch, sein Redemanuskript zu einem Buch auszubauen und fertig zu stellen, einem "Traktat über unsere Unzufriedenheit".

Mit "uns" und "dem Land", dem es so schlecht geht, meint er die westlich-demokratische Welt, die es in den letzten Jahren hingenommen hat, das ihre Ideale schleichend, teilweise auch regelrecht offen, ausgehöhlt wurden von einem hemmungslosen und gierigen Markt, der doch nur gespeist wird von der Hemmungslosigkeit und der Gier der Vielen.

Tony Judt belegt an vielen historischen Beispielen, wie viel der Westen dem "sorgenden Staat des 20. Jahrhunderts" verdankt, und benennt die Gefahren, die der Freiheit mit seiner Demontage drohen.
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Es ist ein bitterer Zufall, dass wenige Tage nach Erscheinen der letzten Arbeit von Tony Judt "Dem Land geht es schlecht", die deutsche Commerzbank 150 Mitarbeiter mit mehr als einer halben Million Euro pro Nase bedenkt. Judts Buch, das sich vehement mit der Privatisierung der Staaten und dem daraus resultierenden Verlust von Gesellschaft beschäftigt, erhält durch die Commerzbank einen aktuellen, zynischen Kommentar: Immerhin handelt es sich um jene Bank, die noch vor kurzem mit 18 Milliarden Euro Staatsgeld gerettet werden musste, die jährlich fällige Zinsen von 1,5 Millionen nicht bedient und nun mit vollen Händen ihren verdienten Spekulanten, Angestellten aus der Investmentsparte, das Geld der Steuerzahler in den Rachen stopft. Als Kuh, sagt uns das Beispiel, mag der Staat geduldet sein, als Besitzer ist er nur lästig.

Wenn Judt sein Buch mit "Dem Land geht es schlecht" überschreibt, dann meint er mit dem "Land" jenen imaginären Westen, Europa und die USA, dem er sich verpflichtet fühlt und wirft ihm gleich im Vorwort vor: "Seit dreissig Jahren verherrlichen wir eigennütziges Gewinnstreben. Wenn unsere Gesellschaft überhaupt ein Ziel hat, dann ist es diese Jagd nach dem Profit." Das beklagt der große alte Sozialdemokrat, der im August letzten Jahres gestorben ist. Judt, der in den USA lebte, die ein denkbar schlechter Ort für jenen klassischen, sich international begreifenden Sozialdemokraten war, verzeichnete akribisch den wachsenden Luxuskonsum, den permanent steigenden Wohlstand und die öffentliche Verwahrlosung, um zu schrillen Beispielen zu gelangen: Die durchschnittliche Lebenserwartung der Amerikaner, eine der reichsten Nationen der Erde, liegt unter der von Bosnien.
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Das vorliegende Buch lässt eine andere Sichweise auf die neoliberale Entwicklung in den USA als auch im Euro-Raum zu.
Mit schneidender Präzision stellt der Autor bereits bekannte Erkenntnisse großer Ökonomen und Denker in den Vergleich zur heute sich entwickenden und forcierten gesellschaftlichen Entwicklung.Dem Land geht es schlecht: Ein Traktat über unsere Unzufriedenheit
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Verifizierter Kauf
Auch wenn es sich primär an junge Menschen wendet, die in den 20ern und 30er sind, so führt Tony Judt doch eine Menge Anregungen und Fakten auf, über die sich jeder Gedanken machen sollte, der sich für die res publika, das allgemeine Wohl und Gesellschaftspolitik interessiert. Dieses Buch ist ein wirklich wichtiges Buch.
Hier kann man auch sehen, wie man richtig argumentiert, nicht auf eine unbewiesene "Wahrheit" seine Ideologie draufsetzen, sondern ganz bis zum Grund eines Problems vordringen, Fakten sammeln und dann herausfinden, was wirklich wichig ist.
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