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Deine unsterbliche Realität: Wie wir durch wahre Vergebung unsere Welt neu gestalten Gebundene Ausgabe – 26. Juni 2015

3.7 von 5 Sternen 3 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Gary R. Renard ist Bestsellerautor der Bücher 'Die Illusion des Universums' und 'Die Liebe vergisst niemanden'. Geboren in Massachusetts, USA, war er ein erfolgreicher professioneller Gitarrist, bevor er Anfang der 1990er Jahre durch ein eindrucksvolles Erweckungserlebnis auf den spirituellen Weg geführt wurde. Nach dem Erscheinen seines Grundlagenwerkes 'Die Illusion des Universums' trat er zunehmend als Vortragsredner, Kursleiter und spiritueller Lehrer in Erscheinung. Er lehrte bereits in vierundzwanzig Ländern der Welt, und viele halten ihn für einen der derzeit machtvollsten spirituellen Vortragsredner. Seine Überzeugungskraft und sein ungewöhnliches Charisma führt er selbst darauf zurück, dass der 'Heilige Geist' im Moment des Sprechens die Regie übernimmt. Damit ist nichts anderes gemeint als das Höhere Selbst, der unsterbliche und unendlich weise Anteil unserer Seele.

Wer Gary R. Renards Bücher liest, merkt, dass hier Kräfte am Werk sind, die das Fassungsvermögen eines – wie er selbst sagt – nicht wissenschaftlich und philosophisch gebildeten Mannes übersteigen. Das darin ausgebreitete Material ist buchstäblich nicht von dieser Welt. Zwei aufgestiegene Meister namens Arten und Pursah entwickeln die Erkenntnisse im Dialog mit dem Autor – und verpacken die ernst zu nehmenden Aussagen in ihren wahrhaft göttlichen Humor. Im Zentrum ihrer Unterweisungen liegt dabei stets die Idee der Vergebung.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

WIRKLICHE MACHT
Bei meiner allerersten Reise nach Kalifornien Ende Februar ging ich mir den eben erst angelaufenen Film von Mel Gibson 'Die Passion Christi' ansehen. Ich war bestürzt über das leidende, grüblerische Bild J's und die erschreckende Gewalt des Filmes und wollte mit meinen aufgestiegenen Besuchern darüber sprechen. Ich brauchte nicht lange zu warten. Zwei Monate nach ihrem letzten Erscheinen waren Arten und Pursah wieder bei mir, während ich im Wohnzimmer saß. Wie immer tauchten sie plötzlich auf, so als sähe ich ein Programm im Fernsehen und wechselte mit der Fernbedienung zu einem anderen, woraufhin das Bild im selben Augenblick umsprang. Das Erscheinen und Gehen meiner Freunde verlief ganz ähnlich. Es war, als wechselten sie die Frequenz oder gar Dimension, wobei ich sie keinesfalls auf irgendetwas einschränken wollte.
ARTEN: Du hast viel auf dem Herzen, du Hitzkopf. Womit möchtest du anfangen?
GARY: Ihr wisst ja bestimmt, dass ich mir Mel Gibsons Film 'Die Passion Christi' angesehen habe. Ich würde gerne ein wenig darüber reden.
ARTEN: Ein wenig vielleicht, Brüderchen, aber ich denke, heute täten wir besser daran, anderes zu besprechen.
GARY: Tatsächlich? Ihr sprecht doch gewöhnlich über das, was ich hören möchte!
PURSAH: Wir haben ein Thema, das wir gerne später behandeln möchten, in dem wir Mels Aufnahmen der Kreuzigung am besten einbringen können. Hast du denn den kleinen Streich bemerkt, den wir dir in Zusammenhang mit dem Film gespielt haben?
GARY: Ihr meint beim Zitat am Anfang: 'Durch seine Wunden sind wir geheilt.' Ich nehme an, wenn wir durch sie geheilt werden, dann begreift man, weshalb Mel Gibson so viele Wunden zeigte.
ARTEN: Das ist das Denksystem des Ego, Brüderchen. Wir kommen später noch darauf und auf den Film zurück. Im Kurs gibt es einen Abschnitt mit der Überschrift: 'Der Held des Traums.' Wenn wir diesen besprechen, werden wir uns auch die Passion ansehen und den Grund, weshalb der Glaube der Welt so fest im Körper verankert ist.
PURSAH: Wenn schon von Körpern die Rede ist: Du weißt, dass man den Satz 'Die Liebe hegt keinen Groll' als Gegenmittel zum Körper sehen kann. Wie es in jener Lektion im Kurs heißt: 'Groll hegen heißt vergessen, wer du bist. Groll hegen heißt dich als Körper sehen.' – In der letzten Zeit sind dir bestimmte Vergebungslektionen etwas schwer gefallen.
GARY: Du sagst es. Wie kommt es, dass es bei manchen so leicht ist zu vergeben, bei anderen aber so schwer?
PURSAH: Denk daran, der unbewusste Geist weiß alles. Er kennt jede Beziehung, die du in jedem Leben je gehabt hast. Bedenke zudem, dass die Leben, die du anscheinend lebst, wie ein Tanz sind. In einem Leben spielst du das Opfer, im nächsten den Täter. Ein Mörder in diesem Leben wird somit im nächsten ermordet, manchmal von dem, den er im früheren Leben umgebracht hat. Das trifft ebenso auf Handlungen wie auf Beschäftigungen zu. Ein Pfarrer in diesem Leben könnte im nächsten eine Hure sein und umgekehrt. Die Hure, die durch J vor der Steinigung gerettet wurde – es war nicht Maria Magdalena –, hatte J in einem früheren Leben geholfen. Ihr wechselt ständig die Rollen. In einem deiner Traumleben bist du vielleicht ein Polizist, im nächsten Verbrecher.
GARY: Oder schlimmer noch, Politiker.
PURSAH: Politiker kämpfen für ihre Ziele. Sei nett zu ihnen, dann bist du nett zu dir selbst.
GARY: Ich versuch’s ja. Sackerment, es ist mir auch häufig gelungen. Früher bin ich auf die Palme gegangen, wenn ein bestimmter Politiker auf dem Fernsehschirm erschien – ihr könnt raten, wer. Ich reagierte und ärgerte mich, als ich sah, wie er das Land und die Welt vermasselte. Dann war er eines Tages auf der Mattscheibe und ich wollte gerade reagieren, aber dann erinnerte ich mich an die Wahrheit und begann, ihm zu vergeben. Wie ihr es mich gelehrt habt, das ist das Schwierigste … sich an die Wahrheit zu erinnern, wenn’s hart auf hart kommt. Also fing ich an, ihm zu vergeben und dachte: 'Wisst ihr, er weiß nicht einmal, dass ich zusehe!' Wer leidet denn dann hier? Er amüsiert sich wahrscheinlich. Er weiß nicht, dass es eine Illusion ist. Er glaubt, er sei wirklich der Präsident.
PURSAH: Nun ja, die Vergebung ist immer ein Geschenk, das du dir selbst machst, nicht dem, dem du zu vergeben glaubst. Du erntest den Nutzen sowohl praktisch wie metaphysisch. Es stimmt allerdings, dass du den anderen an die Wahrheit erinnerst. Jeder Gedanke hat eine Wirkung auf einer gewissen Ebene und ist auch für den anderen gut. Nicht, dass der andere wirklich hier wäre. Ich meine einen scheinbar abgespaltenen Aspekt deines eigenen Geistes.
GARY: Genau, und das finde ich wirklich cool. Ich verbinde mich auf der Ebene des Geistes tatsächlich mit mir selbst, wenn ich vergebe. Ich werde wieder ganz. Zudem leide ich nicht, wenn ich vergebe. Und wenn ich nach einer Minute statt nach einer halben Stunde vergebe, habe ich 29 Minuten meines Lebens nicht gelitten.
ARTEN: So ist es. Erinnerst du dich, wie dein Schwiegervater in Rage geriet, wenn Bill Clinton im Fernsehen auftrat?
GARY: Klar doch. Er lief manchmal ganz rot an und musste das Programm wechseln oder das Zimmer verlassen. Er hat acht Jahre lang gelitten und ist dann gestorben. Dabei kann ich fast mit Sicherheit sagen, dass Bill Clinton sich vergnügte.
Um auf unser 'Reinkarnations-Fertigfrühstück' hier zurückzukommen: Ihr wollt offenbar sagen, es falle mir deswegen schwerer, einigen Leuten zu vergeben als anderen, weil ich die Betreffenden in einem anderen Leben kannte und etwas zwischen uns läuft, wovon ich nichts mehr weiß. Ich verstehe auch, was ihr damit meint, es sehe aus, als würden wir wiedergeboren. Eigentlich stimmt das nicht. Es ist einfach nur ein riesiger verdammter Trip im Geist. Eigentlich gehen wir nie wirklich irgendwohin. Im Kurs heißt es, dass wir nur 'im Geist Revue passieren lassen, was vergangen ist'.
Wir sehen unsere eigenen Projektionen an, die eigentlich aus dem eigenen unbewussten Geist stammen. Es ist wie bei einem Kinobesuch. Ich will vergessen, dass der Film nicht wirklich ist. Ich möchte, dass er wirklich ist, und meine Aufmerksamkeit ist auf die Leinwand gerichtet. Vielleicht reagiere ich auf die Leinwandbilder, je mehr ich mich auf die Story einlasse, aber dort passiert nichts. Die Leinwand ist nur eine Wirkung, und die Bilder, die ich sehe, kommen von anderswoher. Wollte ich versuchen, etwas auf der Leinwand zu verändern, so würde es nicht gelingen. Aber hinten ist ein Projektor. An den soll ich nicht denken, dabei ist er die Ursache. Von dort kommt das, was ich sehe.
Wenn ich wirkliche Macht erlangen möchte, dann täte ich sehr viel besser daran, mich mit der Ursache statt der Wirkung zu befassen. Wenn ich ändern kann, was im Projektor ist, nämlich den Film, dann ändert sich alles. Im Leben aber oder in dem, was wir für Leben halten, verbringen die meisten Menschen ihr ganzes Leben damit, das Geschehen auf der Leinwand verändern zu wollen, das nur eine Wirkung ist, statt das zu ändern, was im Projektor ist. Dieser aber ist der Geist und das jeweilige Denksystem, dem er anhängt.
Zuerst kommt der Gedanke. Ich erinnere mich, von einer medizinischen Untersuchung gelesen zu haben, in der es um Depressive und ihr Denken ging. Die Ärzte nahmen an, die Patienten hätten trübe Gedanken, weil sie deprimiert waren. Doch ihre Resultate waren höchst erstaunlich. Es wurde nachgewiesen, dass die Patienten deprimiert waren, weil sie so viele trübe Gedanken hatten.
ARTEN: Sehr gut. Weißt, du, was du sagst, macht manchmal beinahe Sinn.
GARY: Das ist das Beste, was du mir je gesagt hast.
ARTEN: Sag’s aber niemandem!

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am 12. Juli 2015
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am 19. August 2015
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am 4. September 2015
Format: Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
55 Kommentare| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
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