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Kundenrezensionen

3,0 von 5 Sternen
151
3,0 von 5 Sternen
Geheimakte 3
Plattform: PC|Ändern
Preis:9,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 2. September 2012
..es hätte so viel mehr sein können!

Morgens um 11 Uhr habe ich das Spiel in Empfang genommen und sogleich installiert. Die Installation geht reibungslos von statten und danach poppt auch schon gleich das Fenster zum Starten des Spiels auf.

Und schon ist man drin, das gleiche Feeling wie bei Teil 1 und Teil 2 hat mich von Minute 1 an gepackt. Endlich wieder rätseln und sarkastischen Kommentaren von Nina lauschen. Dass Nina im Vergleich zu den anderen Teilen eine neue Sprecherin verpasst gekriegt hat störte mich nicht, sie macht ihren Job ebenso gut. Die Musik finde ich im im Großen und Ganzen in Ordnung.

Der Grafikstil ist auf dem Niveau von Puritas Cordis, also hat sich dahingehend nichts getan. Nun ja, ein Adventure lebt von den Rätseln und der Story, die Grafik ist daher, finde ich zumindest, nicht so wichtig.

Nach der ersten Stunde fing ich aber an mich zu fragen, ob andere Rätseldesigner hier am Werk gewesen sein mögen. Viele Lösungen sind offensichtlich! Nur an zwei Stellen hab ich jeweils eine halbe Stunde grübeln müssen, ansonsten ist in diesem Spiel alles, wirklich alles, selbsterklärend.
Wenn ich bedenke wie lange ich an manchen Stellen in Tunguska und Puritas Cordis gebraucht habe um voran zu kommen, tut es mir hier schon fast weh zu sehen, wie simpel die Rätsel gehalten wurden. Dabei haben viele noch deutlich Potential nach oben.

Bei weiterem Voranschreiten durch das Spiel, ging mir die Story ziemlich auf den Keks. In den vorigen Teilen war sie zwar auch mit viel Fantasie erdacht worden, aber hier hab ich das Gefühl es wurden nur grobe Teile von allen möglichen Verschwörungstheorien aneinander gereiht und ein ziemlich wackeliges Konstrukt daraus fabriziert. Die Traumsequenzen fand ich anfangs noch ganz interessant und eine kreative Idee dem Spieler die Story zu vermitteln, sie werden aber nach einer gewissen Zeit schlichtweg unglaubwürdig und wirken sehr fahrig zusammengestrickt.

Am meisten hat mich das Ende und der darauf folgende Abspann enttäuscht. Sehr lieblos und stupide. Die vorigen Teile haben sich da mehr Mühe gegeben und sogar noch gespielte Outtakes reingebaut. Das vermisse ich hier wirklich sehr.

Nach dem Abspann folgt wie üblich die Aufzählung der Spielzeit und anderer Informationen der Spielsession. Ich habe wirklich nur 6 Stunden und 21 Minuten gebraucht um dieses Stück Rätselsoftware zu bewältigen, ohne auch nur ein einziges Mal in irgendeine Komplettlösung schauen zu müssen.

Wenn Sie ein potentieller Käufer sind, der die anderen Teile noch nicht gespielt hat, werden Sie vielleicht vieles anders sehen, für Serienfans ist Geheimakte 3 leider eine Enttäuschung und lohnt sich vielleicht nur als Kauf im Bundle mit allen 3 Teilen, sofern irgendwann eines erscheinen sollte.

Nachtrag:

Beim Onlinetest der Gamestar (viel zu hoch bewertet!) kommt man auch zu einem Video der Entwickler, die erklären wie sie die Story erdacht haben und wie sie im Gameplay umgesetzt wurde.

Klingt alles in diesem Video ja gut und schön was Sie sich da ausgedacht haben, aber liebe Teams von Deep Silver und Animation Arts: Bei Geheimakte 3 ist wirklich alles in die Hose gegangen. Sie können es deutlich besser. Dass haben Sie nicht nur mit den vorangegangenen Geheimakten, sondern auch mit Lost Horizon gezeigt!
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am 31. Mai 2017
Wer die ersten beiden "Geheimakte" - Teile gespielt hat und wem diese gefallen haben (so wie uns), wird auch am dritten Teil seine Freude haben.
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am 30. März 2013
Wir (mein Mann und ich) gehören auch zum Kreis der "alten Knobelhasen" sowohl am PC als auch auf fast allen gängigen Konsolen. Wir haben vom ersten Zelda für den N64, Mysth und Monkey Island I für den PC bis heute so ziemlich alles an Knobel- und Adventurespielen im Regal stehen, was es auf dem Markt in dieser Richtung gab und gibt. Natürlich auch die beiden Vorgänger Geheimakte 1+2, sowie das "Neben-Game" Lost Horizon. Entsprechend hoch waren auch unsere Erwartungen an dieses Spiel. Leider sind diese nicht erfüllt worden.

Begründung:

- sehr kurze Spielzeit (ich kenne kein anderes Spiel, welches wir in nur knapp vier Stunden zu zweit durch hatten)
Für Einsteiger und Neulinge mag das in Ordnung sein, da sie vielleicht noch keinen Maßstab für die ungefähre Länge eines guten Spiels haben, aber für alle Kenner der Reihe ist das entschieden zu kurz!

- Rätselspaß zu flach (entweder "seltsam" ODER zu leicht ODER unlogisch - als hätte man versucht, die "Rätseltypen" aus verschiedenen Spielen in eines zu packen)
Für Einsteiger, die allgemein noch nicht mit solchen Adventures vertraut sind, ist das auch wieder kein Problem und mag sogar dadurch eine gewisse Abwechslung bieten. Als "Dauerspieler" stellt man sich aber von vorn herein auf eine gewisse Grundstrategie zur Lösung der Rätsel ein, erst recht, wenn man eine Fortsetzung spielt. In den Vorgängern waren das zumeinst logische Denkansätze - wenn einem die Logik bei manchen Rätseln auch erst im Nachhinein bewußt wurde. (Vorsicht: Spoiler!) So sind wir natürlich vom "Fliesenrätsel" herbe enttäuscht worden, da ich verzweifelt versucht habe, zwischen den einzelnen Symbolen und der Reihenfolge irgendeine Verbindung herzustellen - geht aber nicht, funzt nur mit ausprobieren, Weg bis dahin merken und bei jedem Fehltritt eben von vorn anzufangen, bis man endlich aufrund der Ausschlußvariante die richtigen Fliesen trifft (oder ist hier irgend jemanden dazu eine Logik eingefallen?! Falls ja, bitte um Aufklärung!). Gleiches gilt für's Uhrenspiel am Schluß. Die Ziffern auf dem Ring haben mich sehr irritiert, weil ich einen Zusammenhang gesucht habe zwischen Symbol, Bild und Ziffer. Ich habe es mit mathematischen Ansätzen versucht (Quersummen, Algorythmen, etc.), mit geometrischen, mit "logischen" (Gegensätze, etc.) - und dann sind das lediglich die Haltungen der Arme!! Ich weiß nicht, worüber ich mich nach dem Blick in die Lösung mehr geärgert habe: Daß meine Denkweise zu kompliziert war, oder daß die Lösung so offensichtlich einfach war, daß man sich das Verrenken der Gehirnwindungen sparen kann. Auf der anderen Seite wird die Rätselei dann wiederum unnötig in die Länge gezogen, weil man ein und den selben Handlungstrang fünfmal ausführen soll, nur weil die Programierer nicht gewillt sind, zuzulassen, daß der versierte Spieler zwei oder drei Sachen im vorraus gleich auf einmal erledigt.

- Story und Handlungen zu wenig ausgearbeitet
In den Vorgängern (und auch in vielen anderen Spielen) erfährt man viel durch die Interaktion mit anderen Charakteren. In diesem Spiel geht man fast ausschließlich allein durch das gesamte Spiel. Witzige Dialoge kommen dadurch zu kurz, Rätsel, die an bestimmte Aktionen mit Personen geknüpft sind, fehlen beinahe gänzlich und reduzieren dadurch den Spielverlauf auf 90 Prozent Gegenstände sammeln, eventuell kombinieren und anwenden. Für ein Spiel auf "gehobenem" Adventure-Niveau ist uns das zu wenig und bereits die Vorgänger haben gezeigt, daß das auch anders geht.
Positiv darf ich hier allerdings die Wortschöpfungen hervor heben, wenn es um allgemein bekannte, aber geschützte Begriffe geht. "Bingle" als Suchmaschine fand ich einfach köstlich und auch der Peter-Faltplan entlockte mir ein Schmunzeln.

- technisch nicht problemlos spielbar
Ich bin jetzt (im Gegensatz zu meinem Mann) der absolute DAU, wenn es um technische Dinge im PC-Bereich geht. Wenn ich ein Spiel kaufe, lese ich die Systemvorraussetzungen und gleiche die mit meinem PC ab. Habe ich die notwenigen Komponenten, erwarte ich auch, daß das Spiel möglichst störungsfrei läuft.
Nun, wir haben zwei PCs, einen zum spielen (der "kleine") und einen zum Arbeiten (der "Große"). Beide mit XP SP3, der Kleine hat einen 2-kerne-Prozessor (Pentium), der andere einen 4-Kerne-Prozessor (auch ein Pentium). Ich weiß, daß der kleine mehr als 512 MB Arbeitsspeicher hat (weil mein Mann den wegen eines anderen Spiels extra aufgerüstet hatte), der große hat auf jedenfall 1 GB RAM oder sogar noch mehr. Und die Festplattenspeicher von 2 GB sind ein Witz bei den heutigen Festplatten. Bei den Grafikkarten haben wir N-Vidia G-Force-Karten verbaut, deren Arbeitspeicher die 512 MB ebenfalls deutlich übersteigen - trotzdem rennt Nina nach der Installation auf dem "kleinen" Rechner ohne Körper rum und der Pfarrer entpuppt sich als Bruder von Disneys Grinsekatze (man sah nur Augen und einen Mund). Also zunächst nach Fehlern gesucht, teilweise auf einschlägigen Seiten gefunden und Problem behoben. Trotzdem gab es weiterhin Probleme (die sich aber meiner Kenntnis entziehen - beim Installieren bin ich selten anwesend). Deshalb das ganze deinstalliert und auf dem "großen" Rechner geladen. Hier läuft es einwandfrei.
Ich weiß nicht, was dem Spiel an unserem Spielerechner nicht gepasst hat, aber wenn der Hersteller als Systemvorrausetzungen das angibt, was auf der Verpackung steht, erwarte ich schon, daß es dann auch problemlos läuft. Ansonsten sollte er die Systemangaben halt gleich höher ansetzen (aber dann verkauft es sich vielleicht noch schlechter?).

Fazit: Da sich die wenigsten Neueinsteiger gleich einem dritten Teil zu wenden, sondern bei Interesse meist doch erst mal das "Original" kaufen, muß davon ausgegangen werden, daß die Macher mit diesem Spiel sehr wohl als Kunden in erster Linie die Fans der ersten beiden Teile ansprechen wollen - das ist hier gründlich in die Hose gegangen und man kann nur hoffen, daß es bei einem vierten Teil wieder besser wird.
Dennoch vergeben wir drei Sterne, da dieser Eindruck tatsächlich meist nur dann entsteht, wenn man die Vorreiter kennt. Neulingen, die tatsächlich das erste mal Geheimakte spielen und mit dem dritten Teil einsteigen möchten, ist es dennoch zu empfehlen, weil einfach die vorgefaßten Erwartungen fehlen.
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am 21. Oktober 2012
NAch gemütlichen viereinhalb Stunden war dieses Spiel vorbei. Schade. Die Rätsel waren überschaubar und gut zu knacken, die Handlung zu schnell und teilweise nicht nachvollziehbar. Und überhaupt : Nina kann auf einmal im Traum mit anderen Wesen kommunizieren? Sehr fragwürdig.
Kein Vergleich zu den ersten beiden Teilen. Die realistischer waren und glaubwürdiger.
Am schlimmsten ist aber wohl das Ende, ich fühlte mich komplett ver..... Einfach so Aus,Ende,Vorbei.
Häh? Hab ich was verpasst?
Trotzdem vergebe ich 3 Sterne, weil mich die Rätsel trotzdem nett unterhalten haben und die Grafik schön anzuschauen ist.
Enttäuschend ist dieses Spiel aber alle mal.
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am 6. Dezember 2012
Vor lauter Vorfreude auf den dritten Teil der sehr lobenswerten Vorgänger konnten wir es kaum erwarten GA 3 zu spielen. Allerdings ist dieser im Vergleich eine herbe Enttäuschung!!!

Gestört haben uns a) die Spieldauer, b) die lieblos ineinander-gehackte Story (ein wahres Sammelsurium) c) die einfachen und offensichtlichen Rätsel. Das allerschlimmste waren allerdings die vorher groß angekündigten "4-Enden", die der Spieler mitbestimmen kann: In Wahrheit gab es zweimal zwei Antwortmöglichkeiten die einzig und allein eine Veränderung des Abspanns hervorgerufen haben. Keine neuen Szenen, keine wirkliche Wendung in der Geschichte!

Für Geheimakte-Fans nicht zu empfehlen!
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am 5. Juli 2015
Nun ja, "Unkenrufe"? Ich glaube kaum. An Geheimakte 1 kommt kaum ein Spiel ran. Doch man kann Geheimakte 3 auch nicht getrennt betrachten, es wird ja nunmal als grandiose Fortsetzung beworben und enthält Elemente aus Teil 1. Ich habe über 3 Jahre mit dem Kauf gewartet, da die Meinungen eben größtenteils negativ waren. Und das Argument, welches mir alle Spiele madig machen kann: Es ist zu kurz. Ich mag keine kurzen Adventures.

Ich ging an dieses Spiel also mit großer Toleranz ran, da ich das Positive sehen wollte. Tja, ... Ich hätte nichts verpasst, wenn ich es einfach hätte sein lassen. Nina und Max gefallen mir überhaupt nicht. In Teil 1 und 2 war ich begeistert von den beiden. Und das liegt nicht an Ninas neuer Sprecherin, die ist nämlich super. Die Story ist total lieblos. Es kommen Szenenwechsel und Charaktere, die nicht oder kaum erklärt werden. Man steuert Nina die meiste Zeit alleine und hat niemanden zum reden. Die Rätsel und Orte sind auf wenige Bildschirme beschränkt. Und ganz ehrlich? Wieso immer Leonardo DaVinchi? Das ist wirklich ausgelutscht. Und das mit den Träumen fand ich wirklich sinnlos und verwirrend.

Ich konnte das Spiel gar nicht ernst nehmen, je mehr ich spielte. Auch die wenigen Dialoge wirken irgendwie abgehackt und herunter gerattert. Auch das mit Emre war mir schleierhaft. Ich will nicht spoilern, aber Ninas und Max Reaktionen auf eine Sache sind doch sehr seltsam. Also ich würde es absolut nicht empfehlen. Nicht einmal für Hardcore Fans der Serie. (Bin ich ja eigentlich auch.)
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am 11. Juni 2013
Da ich ein Fan dieser Geheimakte-Serie bin, habe ich das Spiel gerne gespielt.
Zur leichten Unterhaltung ist es geeignet.
Die Handlung fand ich eher lieblos aneinander gereiht. Das Schachbrettmuster war wirklich
nur durch Probieren loesbar.
Vielleicht findet ja im vierten Teil noch eine romantische Hochzeit statt; dieses Ende war ja
wirklich enttaeuschend.
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am 31. Dezember 2013
Ich bin Ende 2006/Anfang 2007 eher zufällig auf "Geheimakte Tunguska" gestoßen und fand das Spiel damals einfach Klasse - Grafik, Gameplay - aber vor allen die Handlung und Nina -> TOP
Logisch, dass ich mich dann sehr gefreut habe, als 2008 pünktlich zu meinem Geburtstag "Puritas Cordis" herauskam.

Danach war leider lange Pause... - deswegen habe ich 2010 "Lost Horizon" gespielt und wurde nicht enttäuscht!

Geheimakte 3 - habe ich mir NICHT direkt nach Erscheinen gekauft - ich hab's erst jetzt zu Weihnachten bekommen und hab die freien Tage zum spielen genutzt.

Mein Eindruck:

Die Grafik und die Steuerung hat sich (aus meiner Sicht) seit 2008 nicht oder kaum verändert. Aber damit kann man gut leben, denn es geht ja eher um die Handlung und den Rätselspaß.

Die Rätsel müssen leichter geworden sein, denn ich habe das gesamte Spiel in knapp 6 Stunden durchgespielt. Von der Erinnerung habe ich am Teil 1 deutlich länger gesessen.
Irgendwie habe ich den Eindruck, dass die Macher am Ende "keine Zeit" mehr hatten.
Und das ist der Grund, warum ich heute hier schreibe.

Am Ende löst Max ein Rätsel, ein NPC in Begleitung von Nina drückt einen Schalter und dann wechselt die Kamera auf die Bösen - es gibt einen Knall und...

damit ist das Spiel zu Ende !!!

Sorry liebe Spieldesigner! - das hat KEINEN Spaß gemacht - Das ist wie ein Film ohne (Happy)end

Wie es Max und Nina ergangen ist, erfährt man erst im Nachspann :-(

Mein Fazit:

vielleicht kann man "Geheimakte 3" nicht mit Titeln wie "Heavy rain" vergleichen. Aber zu genau diesem Spiel habe ich mir kürzlich alle Teile eines "lets play" bei Youtube angesehen, weil das Gameplay so spannend war.

Geheimakte 3 ist (für mich) genauso eine Enttäuschung wie Ghostbusters 3 und viele andere Serienfortsetzungen

Mein Tipp:

vor dem Kauf mal bei Youtube spoilern
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am 25. September 2012
Ich bin sehr verärgert über Geheimakte 3! Auch verstehe ich die überragend positive Presseresonanz nicht. Ich fühle mich nicht unterhalten, sondern gelangweilt und meiner kostbaren Freizeit beraubt. Und im direkten Vergleich zu Black Mirror oder Memento Mori 2 verdient GA3 erst Recht keine 4-5 Sterne!

Die Story ist hanebüchen und sehr sprunghaft! Dank der "professionellen Kino-Drehbuchautoren" (von denen Animation Arts ja so geschwärmt hatte) springt der Spieler gleichzeitig durch Jahrhunderte und über mehrere Kontinente. Ich habe schon sehr früh den Überblick verloren: eben noch im Flugzeug nach San Franzisco, befinde ich mich gleichzeitig träumend im 15. Jahrhundert in Italien. Auf Alcatraz angekommen, bin ich urplötzlich vor der spanischen Küste auf einem Flugzeugträger, welcher mich rechts aus dem Bild laufend direkt ins CERN in die Schweiz bringt! Wie ich wann wohin gekommen bin und warum? Ich hab absolut keine Ahnung...!

Ich fühle mich nicht in die Story integriert und bewege mich in jeder Szene fast immer alleine. Die Szene verweilt nicht lange an einem Ort, sondern springt sofort weiter. Es gibt nur wenig zu tun und kaum Non-playable Characters (NPC), mit denen man vernünftig reden oder interagieren kann. Rätsel sind schrittweise pro Bild/Szene zu lösen, keine "übergreifenden" langfristig eingebetteten Story-Rätsel! (Raum: Rätsel, fertig, weiter) Es gibt nur sehr wenig zu Klicken, bestimmte Räume werden absichtlich vorenthalten, bis zuerst das Rätsel gelöst wurde, dann geht es erst weiter. Völlig dämlich wurde es dann, als ein Rätsel absichtlich 5x von vorne begann, weil Nina "ach so unaufmerksam war" und die Zeit zurückgedreht wurde, Blödsinn! Die zahlreichen Mini-Spiele haben das Fass dann zum Überlaufen gebracht: ich wusste nie, was ich eigentlich tun sollte und war immer schneller mittels "Try-and-Error" am Ziel, z.B. beim Kachelboden im Nabelberg, dem Container-Touchscreen oder ganz schlimm: dem albernen Roboter-Kampf (völlig unnötig!).

Ich messe ein Spiel an den Erinnerungen und Gefühlen, die ich währenddessen und im Nachgang empfinde (siehe Black Mirror, spitze)! Aber hier bei GA3 ist einfach keine Szene des Spiels wirklich im Kopf hängen geblieben...! Ich möchte gerne versinken in eine packende Story, umfangreiche Szenen mit vielen Persönlichkeiten und knackiger Interaktion, doch all das bietet GA3 nicht! Landschaften sind ohne Detail, lieblos und kalt. Die Perspektive ist fast immer Nahaufnahme, wenig Raum-Ambiente, was in mir kein Gefühl der "virtuellen Realität" erzeugt. Es ist keine Dynamik im Bild (Vögel, Blätter, Wasser, Regen, Tiere, etc.), z.B. eine Katze sitzt einfach nur stumpf herum - als ich das Rätsel mit der Katze löse, ist sie *hexhex* plötzlich futsch! Keine Animation oder Dynamik! Das Benutzen des Inventars wird ebenfalls nicht animiert: z.B. Man montiert aufwendig einen Kampf-Roboter zusammen, doch man sieht NICHTS davon! Schwups, weg & fertig!

Grafik und Sound sind professionell produziert. Dennoch hat sich die Grafik im Vergleich zu GA1/2 nicht weiterentwickelt. Black Mirror 2+3 sind da Meilen detailreicher und hochauflösender. Der Sound ist zwar tadellos: sehr gute Sprecher, guter Soundtrack. Aber die Titelmelodie plätschert diesmal unscheinbar dahin, während die ersten beiden Titel-Themen auch noch nachhaltig pompös im Ohr blieben.

Die Spielzeit ist eine Frechheit: ich gehöre zu den Adventure "Genießern" und spiele wirklich langsam, ohne Lupe und ohne Lösung. War aber in 4:52h durch. Ich hatte bis zum CERN das Gefühl, gerade erst begonnen zu haben, da kam plötzlich der Abspann und ich schrak sprachlos vom Monitor zurück. ENDE?? Ich dachte, es sei das Ende des 1. Kapitels, aber GANZ VORBEI?

In Summe bin ich verärgert EUR 33,- bezahlt zu haben! Da dies ein Spiel auf Elite-Niveau sein möchte, ist meine Erwartung im Vergleich zu anderen Top-Adventures nicht erfüllt worden. Ich sehe dieses Spiel als wirklichen Ladenhüter auf dem Grabbeltisch für 5,- EUR beim Elektrogroßhandel. Oder um eine Analogie zum Auto herzustellen: Ich wartete sehnsüchtig auf den neusten Ferrari unter den Adventures und bekomme aber einen auf Hochglanz polierten VW-Polo Baujahr 2004, dem auf der Überholspur der Sprit ausgegangen ist...!
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am 17. September 2012
Gleich zu Beginn muss man offen sagen, dass Geheimakte 3 der schwächste Teil der Triologie ist,
wenn auch nicht in jedem Punkt.

Die besonderen Mängel seien an dieser Stelle nur kurz zusammengefasst.

- Spielzeit ist relativ kurz (6- 8 Stunden)
- Kaum Rätsel. Schwierigkeitsgrad ist unterfordernd
- Technische Probleme und Kinderkrankheiten
- Synchronsprecher wurden gewechselt
- Keine "Geheimakte" typische Handlung

Die Handlung umreißt in diesem Teil eine riesige Bedrohung, welche die ganze Welt vernichten soll/kann. Hierbei übernimmt sich das Spiel sehr
denn die Handlung bewegt sich durch verschiedene historische Orte in Form von spielbaren Traumsektionen. Dies ist zwar auf eine gewisse Weise originell, aber nicht
für Geheimakte-Adventure nicht geeignet. Die dazwischen liegenden Szenen enthalten nur wenige Dialoge mit Menschen, sondern erfordern fast nur Interaktion mit Objekten.
Dies bricht die Atmosphäre leider sehr, denn die Gespräche brachten immer viel Witz und klare Aufgaben.
Oft müssen kleine Minirätsel oder Mini-Spiele bewältigt werden, die Teilweise an andere Spiele erinnern sollen. Leider stellen diese keine Herausforderung dar und sind
daher lästig. Die Programmierzeit hätte in mehr Handlung oder kompliziertere Rätsel und Aufgaben gesteckt werden können. Leider wurden auch die Synchronstimmen verändert, was etwas irritierend ist.
Der in meinen Augen gravierendste Mangel zeigt sich gegen Ende der Handlung, denn hier werden die Übergänge zwischen den Szenen immer merkwürdiger gestaltet und das Ende des Spiels kommt
nahezu unvermittelt und wird mit einem unbefriedigenden Video ausgeblendet. Man bleibt völlig irritiert zurück und fragt sich, ob man etwas verpasst oder übersprungen hat.
Dem ist nicht so. Es gibt zwar alternative Enden und Videos, diese haben aber keinen Einfluss darauf, wie abrupt das Ende auftritt.
Auch kleine technische Probleme tauchen auf, in Form von verschwundenen Mauszeigern.

Positiv möchte ich aber hervorheben, dass Geheimakte 3 sowohl in der Menüführung, grafischen Umsetzung und Ton/Musik ein gutes Produkt darstellt und sich zu den Vorgängern weiter gesteigert hat. Die Handlung stellt den Spieler vor Entscheidungen, welche die Handlung Beeinflussen. Auch die kleinen Mini-Rätsel sind eine nette Abwechslung und fallen nur negativ auf dar richtig harte Rätsel und Aufgaben fehlen.

Ich vergebe daher die 3 Sterne, dar das Spiel auf jeden Fall auch Spaß macht. Es ist nur im Vergleich zu den bereits sehr guten Vorgängern etwas schwach auf der Brust. Durch die kurze Spielzeit ärgert man sich dann natürlich als Käufer der ersten Stunde über das Preis-Leistungs-Verhältnis.
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