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am 3. Januar 2005
Diese reich bebilderte Biographie wurde von einer langjährigen Freundin Boris Karloffs geschrieben und ist wohl der einzige Versuch, das Leben des berühmtesten Gruselfilmschauspielers aller Zeiten zu beleuchten.
Ein Versuch Licht ins Dunkle zu bringen trifft die Absicht des Buches wohl am Besten, denn obwohl die Autorin Karloff persönlich gekannt und geschätzt hat, kommt sie im Verlauf des Buches sehr oft zu dem Schluss, dass er doch etwas distanzierter war, als sie früher angenommen hat und dass sich vielleicht doch nicht so gut kannten.
Trotzdem, und obwohl einiges in der Vita Karloffs rekonstruierte Spekulation der Autorin ist (die Jugend, Emigration nach Amerika etc.) bleibt die Biographie interessant und gut zu lesen.
Boris Karloffs Aufstieg vom Bühnenschauspieler (als er noch William Henry Pratt hiess), erste Auftritte in Stumm- und Gangsterfilmen bis zum Durchbruch in „Frankenstein" werden hier beschrieben und wo immer es geht mit Fotos dokumentiert. Ein weiterer Vorzug besteht darin, dass es der Autorin sehr gut gelingt, die Welt des Films und des Theaters zu beschreiben, als es noch in den Kinderschuhen steckte (oder wie sie es beschreibt: Als Regisseure tatsächlich vor der Aufnahme noch „Action" brüllten), so dass man es sich streckenweise wirklich bildlich vorstellen kann. Viele Beschreibungen und Anekdoten z.B. wie die Maske für Frankensteins Monster im einzelnen entstandt und nicht zuletzt die vielen Photos (Karloff hatte schon auf seinem Einschulphoto einen „monströsen" Gesichtsausdruck) die Biographie spannend und kurzweilig zu lesen.
Am eindrucksvollsten bleibt jedoch die komplette(!) Filmographie Karloffs, von dem stummen Soldaten, der in einem namenlosen zehn-Minuten-Stummfilm einmal zu sehen ist, bis zu dem zerfurchten alten Mann, der noch bis ins Jahr seines Todes immer und immer wieder die Rolle des Schurken übernahm.
Wenn man sich den Output dieses Mannes ansieht, ist eine solche Liste ist für Karloff-Kompletisten unerlässlich und bietet nocheinmal einen Anreiz, sich dieses Buch zuzulegen, und ein bisschen in (nicht nur Grusel-) Filmnostalgie zu schwärmen.
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