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am 20. Januar 2008
Eine interessante Lektüre, die die biblische Überlieferung von Israels früher Königszeit mit den Herrschergestalten David, Salomo (und indirekt auch Saul) in einem neuen Licht erscheinen lässt.
Allerdings nicht ganz so sensationell, wie der Untertitel des Buches vielleicht nahelegen möchte. Einen Teil ihrer Thesen haben Finkelstein und Silberman bereits vorher veröffentlicht (»Keine Posaunen vor Jericho«) und sie vertreten hier nicht die radikale Position, dass die Geschichten von Macht und Pracht der frühen Könige samt und sonders in viel späterer Zeit einfach frei erfunden wurden.
Eher stellen sie fest, dass es keine außerbiblischen Zeugnisse für die Regierungszeit und die geschilderten Aktivitäten von David, Saul und Salomo gibt und behaupten, dass die ihnen zugeschriebenen Glanztaten mit den bisherigen archäologischen Befunden nicht vereinbar sind. Es mag diese frühen Führergestalten gegeben haben, aber die Ereignisse im 10. Jahrhundert v. Chr., die zunächst nur mündlich überliefert wurden, müssen sich in viel bescheidenerem Rahmen abgespielt haben, als man es sich nach dem biblischen Bericht vorstellt. Jerusalem war zu dieser Zeit nur eine kleine Siedlung auf einem Hügel und David vielleicht nur ein umherziehender Räuberhauptmann, der sich nach Sauls Untergang als lokaler Herrscher etablieren konnte.
Was wir heute in der Bibel lesen, sind demnach schriftliche Überarbeitungen und Ergänzungen aus den nachfolgenden Jahrhunderten, in die das jeweilige Zeitkolorit eingeflossen ist und wo die alten Geschehnisse nach den jeweils herrschenden politischen und theologischen Anschauungen umgedeutet und angereichert wurden.
Über weite Strecken sind die Ausführungen der beiden Archäologen spannend zu lesen, vieles von ihren Thesen erscheint plausibel. Wie sich die Ereignisse damals wirklich abgespielt haben, können sie mangels Dokumenten aber auch nicht klären, dort bleiben sie ebenso bei Hypothesen wie in Bezug auf die Motive der Verfasser und die Abfolge der Bearbeitungsschritte bei der Entstehung des deuteronomistischen Geschichtswerks.
Soweit ich die Fachliteratur kenne, wird ihre Version durchaus nicht von allen Forschern geteilt. Was die theologische Bewertung ihrer Befunde angeht, halten sich Finkelstein und Silberman selbst weitgehend zurück. In der Tat findet man Gott wohl eher, wenn man zum Himmel aufblickt, als wenn man in der Erde wühlt...
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am 4. Juli 2014
Wer sich auf archäologische Fakten stützen möchte, kommt an diesem Standartwerk über David und Salomo nicht vorbei. Engagiert und lesbar geschrieben fasst das Buch den aktuellen Forschungsstand zu den beiden biblischen Gestalten zusammen. Der Autor Israel Finkelstein weiß, wovon er schreibt, er gräbt persönlich seit Jahrzehnten in Israel. Sein Schwerpunkt dabei ist Megiddo, ein Ort mit über 5000-jähriger Geschichte. Aktuell mischt sich Finkelstein immer wieder ein in die Kontroverse um eine neu entdeckte mutmaßliche Stadt Davids, Khirbet Queiyafa, oberhalb des sagenhaften "Tals von Ela", wo David gegen Goliath kämpfte. Ein lesenswertes Buch.
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am 23. Oktober 2008
Finkelstein und Silberman haben mit diesem Werk und dem Buch "David und Salomo" einen hervorragenden Schritt gewagt in bezug auf die Geschichte des Alten Testaments und der archäologischen Wahrheit, die der Eine oder Andere evtl. schockierend findet. In diesen Büchern erfährt der Leser wie es um die frühe Geschichte ohne den biblischen Glauben ausgesehen hat. Jerusalem war zur Zeit Davids ein kleines Dorf von etwa 1000 Einwohner, unbefestigt und unbedeutend, genau wie Jericho. Erst im 7. Jhrht. v. Chr., zur Zeit des Königs Josias wird alles in diesem kleinen unwirtlichen Judäa etwas verändert, vor allen Dingen wird erst in dieser Zeit das Alte Testament zusammengestellt und aufgeschrieben.

Wer sich für die Bibel interessiert ohne den religiösen Zeigefingen vor Augen zu haben, für den sind diese Bücher geradezu Pflichtlektüre. Sehr gut geschrieben und von hervorragender Sachkenntnis zeugen diese Zeilen.
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am 11. Dezember 2014
Es ist alles abgelaufen wie es beschrieben stand!
Da es ein Wunsch zu Weihnachten ist wird wohl alles perfekt sein, denn pünktlich ist es schon mal...
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am 19. Juni 2013
Alles wie erwartet, keine Beanstandungen. Es ist alles in Ordnung, was soll ich denn noch alles schreiben, ich war zufrieden.
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