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Drei Merkmale charakterisieren dieses im Herbst 1981 mitgeschnittene Livealbum. Da sind zum Einen die sparsamen, aber effektiven Arrangements: Wie auf anderen Wader-Alben jener Zeit setzen neben Reinhard Bärenz (Geige und Gitarre) besonders Lydie Auvray am Akkordeon und nicht zuletzt Hans Hartmann am Bass besondere Akzente, der sogar ab und zu kleine Soloeinlagen bekommt!

Dann fällt auf, dass von den neun Liedern nur eins - nämlich "Rohr im Wind" - eine Eigenkomposition von Wader ist, für alle anderen Songs greift er auf Fremdvorlagen zurück, die er teilweise übernimmt oder eingedeutscht hat. "Heute hier, morgen dort", "Es ist an der Zeit" und "Schon so lang" liegen englische Originale zugrunde, "Leben einzeln und frei" basiert auf einem französischen Lied, und "Traum vom Frieden" und Pete Seegers Evergreen Where have all the Flowers gone sang schon Joan Baez Anfang der Sechziger als "Last Night I had the strangest Dream" resp. als "Sag mir wo die Blumen sind".

Drittens spiegelt die Songauswahl sehr stark den Zeitgeist der frühen Achtziger wieder: "Schon so lang", "Traum vom Frieden", "Leben einzeln und frei", "Es ist an der Zeit" und "Sag mir wo die Blumen sind" waren sozusagen Hymnen zur damals sehr aktiven Friedensbewegung in einer Zeit, in der man viel stärker als heute davon ausging, dass Lieder die Welt verändern können - selbst wenn Wader selber das immer abstritt. Auch wenn Hannes Wader für heutige Auftritte wohl nicht wieder dieselbe Liedauswahl treffen würde, er singt hier wie immer wie ein Überzeugungstäter, der mich sogar bei dem für meinen Geschmack an tausend Lagerfeuern etwas ausgeleierten 'Sag mir wo die Blumen sind' überzeugen kann.

Gleich drei Songs von seinem Durchbruchsalbum "7 Lieder" sind dabei, und mit zwei seiner größten Hits, nämlich "Heute hier, morgen dort" und "Es ist an der Zeit", einem meiner Lieblingslieder von Hannes Wader und einem der m.E. stärksten deutschsprachigen überhaupt, kann nicht viel schiefgehen. Mit "Winterlied" und "Sommerlied" zollt er seinem Freund und Kollegen Franz Josef Degenhardt Tribut, gleichzeitig präsentiert er hier erstmals mit einem Gegensatzpaar einen kleinen Kunstgriff, den er auch später nochmal anwandte, z.B. 1991 mit "Schön ist die Jugend" und "Schön ist das Alter" auf "Nie mehr zurück". Degenhardts "Sommerlied" war immer schon mein Lieblingslied auf dieser LP. Für "Rohr im Wind" baute Wader in der jeweils zweiten Zeile noch einen Extraakkord ein, der den Song etwas runder macht. In der englischsprachigen Strophe von "Schon so lang" allerdings klingt Waders Englisch so unbeholfen, dass ich staune, dass er ausgerechnet diese Einspielung verwendet hat - 1972 auf "7 Lieder" jedenfalls hatte er das besser gekonnt.

Man darf bedauern, dass die Plattenfirma sich bei nur 39 Minuten Laufzeit nicht mal bei der remasterten Neuauflage zu Bonustracks aufraffen konnte. Man darf sich aber ebenso freuen, dass die "Pläne"-Alben, die lange vergriffen waren, überhaupt wieder aufgelegt worden sind. Mit einem souverän aufspielenden Team und tollen Melodien in gelungenen Arrangements ist dieses Album eine sehr gelungene, unterhaltsame Platte, auch wenn man den hohen Anteil an friedensbewegten Liedern ein wenig im Zeitkontext verstehen muss.
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am 27. Juli 2000
Einerseits Konzert-Atmosphäre als Live-Aufnahme, gleichzeitig aber auch musikalisch ein Leckerbissen - stammt dieses Werk doch aus einer Zeit Anfang der achtziger Jahre, als Hannes Wader gemeinsam mit Lydie Auvray am Knopfakkordeon, Hans Hartmann am Baß sowie Reinhard Bärenz an Gitarre und Geige auftrat. Allein die Baßläufe in "Heute hier, morgen dort" und "Rohr im Wind" wie auch die stimmungsvolle "Hymne" "Leben einzeln und frei" sind immer wieder ein Genuß. Ein unbedingtes Muß für jede Wader-Sammlung!!
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am 9. Februar 2016
Der Mann kann singen und hat hier auch noch eine wunderbare Begleitung gefunden. Zwar schon etwas älter, wirkt aber noch immer nicht angestaubt.
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am 2. Januar 2016
Sehr schöne Kompilation von Waders wertvollsten Werken zu einem bemerkenswert günstigen Preis - allen, die einen Querschnitt aus vielen Jahrzehnten Waderschen Liedschaffens zu besitzen trachten, sei diese zudem prompt gelieferte CD dringend empfohlen.
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am 16. April 2014
Pure Nostalgie - bestellt, weil wir schon immer Wader-Fans waren. Vor allem die alten Songs haben es uns angetan. Deshalb große Freude.
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am 28. März 2014
Super CD.Diese Titel wollte ich schon lange immer hören können,wenn es mir gefällt.Im Rundfunk ist es ja kaum möglich.Freue mich immer wieder über meine Erwerbung.
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TOP 500 REZENSENTam 8. November 2016
Nach langer Zeit habe ich mich mal wieder mit meinen CDs und LPs von Hannes Wader beschäftigt. Da sitze ich vor Waders gesammelten Werken, es fehlen lediglich einige Kompilationen, sowohl Studioalben als auch Liveaufnahmen stehen vollständig in meinem Regal, und überlege, was ist wohl das bedeutendste Wader-Werk für mich. Zunächst dachte ich, die Sache ist einfach, doch so einfach ist es dann doch nicht, denn da stehen doch verdammt viele Werke zur Auswahl, in denen Wader mir zu bestimmten Zeiten immer etwas mitzuteilen hatte. Eine Festlegung auf ein Album ist somit unmöglich und macht es erforderlich, über mehrere Wader Scheiben einige Worte zu verlieren.
Den Anfang mache ich mit „Daß nichts bleibt wie es war“. Allein die damalige LP-Aufnahme ist schon ein Politikum. Bei mir stehen zwei LP-Pressungen. Auf der Scheibe der VEB Deutsche Schallplatten Berlin DDR (Amiga-Fassung) wurde die Reihenfolge der Lieder verändert, da der Beginn „Heute hier, morgen dort“ schlicht weggelassen wurde. Dafür sind „Schlaf Liebste“ und „Erinnerung“ auf dieser Scheibe. Dies sind zwar auch tolle Wader-Songs, doch hier wurde auf profane Art Politik gemacht, in die Politik eingegriffen. Apropos Politik; erschienen ist das Album 1982, das Jahr, indem in der Bundesrepublik die Kohl-Ära begann. Helmut Kohl kam durch ein Misstrauensvotum an die Macht. Die Abrüstungsgespräche und die Proteste gegen den Nato-Doppelbeschluss nehmen an Intensität zu. Im darauffolgenden Jahr fand die mittlerweile legendäre Demonstration im Bonner Hofgarten statt. In diesem Kontext müssen Waders Lieder „Traum vom Frieden“, „Leben einzeln und frei“, Pete Seegers „Sag mir, wo die Blumen sind“ gesehen und verstanden werden. Auch die Aufnahme von „Erinnerung“ gefällt mir in diesem Zusammenhang.
Sämtliche Aufnahmen der Pläne-Langspielplatte sind mittlerweile 34 (!) Jahre alt und haben an Aktualität und Brisanz nichts aber auch gar nichts verloren.
Damals, nach dem Kauf der Platte und dem ersten Hören, war ich von der Instrumentierung begeistert. Lydie Auvray spielte auf faszinierende Art ihr Akkordeon. Auvray war damals für mich eine Unbekannte. Nicht wahrgenommen hatte ich, dass sie bereits mit Klaus Hoffmann dessen LP „Westend“ eingespielt hatte. Mit Wader nahm sie auch die Studio-LP „Es ist an der Zeit“ auf und ging 1982 mit ihm auf Tournee.
Überzeugend auch das Gitarren- und Geigenspiel von Reinhard Bärenz, der Wader in den folgenden Jahren begleiten sollte und ihm auch 1987 bei einem weiteren Live-Album „Bis jetzt“ zur Seite stand. Neu an der 1982-ziger Instrumentierung war auch die Dominanz des Basses, gespielt von Hans Hartmann, der gemeinsam mit der Gitarre für einen tollen Klangteppich sorgt. Abschließend ist festzuhalten, dass Wader selbst ausgezeichnet bei Stimme war und, heute fast selbstverständlich, damals nicht immer, vor Spielfreude strotzt.
Insgesamt gesehen ist diese LP oder CD ein sehr wichtiges Wader-Werk; es passt bestens ins damals politische Zeitgeschehen, ohne mit dem Holzhammer dogmatisch Parolen heraushämmern zu müssen. Die Instrumentierung ist klasse und heute immer noch ohne Wenn und Aber hörenswert. Die LP verdiente damals fünf Sterne und heute erst recht! Traurig nur, dass die LP über drei Dekaden hinweg nichts an Aktualität verloren hat…
11 Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Juni 2013
das Produkt sowie der Service ist 1A. Kann ich gern weiterempfehlen!!! bin sehr zufrieden... ;o)... alles Gute und gern wieder...
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