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Kundenrezensionen

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am 4. April 2000
Auf "Das verlorene Gedicht" hat mich das Cover aufmerksam gemacht. Der Name Deborah Crombie war mir bislang kein Begriff, aber das wird sich jetzt ändern! Dieses Buch hat alles, was ein richtig guter Krimiroman braucht: Spannung, mysteriöse Todesfälle, zahlreiche Verdächtige, Ablenkungsmanöver, Geheimnisse und zwei unglaublich sympathische Hauptfiguren Superintendent Duncan Kincaid und Sergeant Gemma James. Auch das Sinnliche kommt nicht zu kurz: Kincaid und James sind nicht nur als Ermittler ein Team, sondern auch in der Liebe. Es macht einfach Spaß, dieses Buch zu lesen. Deborah Crombie beschreibt Schauplätze, Räume, Gebäude und Gärten so schön und anschaulich, daß man selbst gern dort wäre. Auch ihre Charaktere glaubt man beinahe persönlich zu kennen; alle sind sehr gut ausgearbeitet und facettenreich. Der einzige Schwachpunkt in dem Buch ist das Tempo: Die ersten 150 Seiten sind recht langatmig und es passiert nicht viel, außer daß die Figuren und insbesondere das Mordopfer Lydia Brooke vorgestellt werden. Dann nimmt die Geschwindigkeit zu, und am Ende überschlagen sich die Ereignisse fast schon zu abrupt. Einige Aspekte sind absehbar, aber die Geschichte trumpft dennoch mit Überraschungen auf. In Stil und Charakterausarbeitung kann Deborah Crombie mit Elizabeth George mithalten und Minette Walters locker in die Tasche stecken. Ich bin schon gespannt auf ihre weiteren Bücher, die ich jetzt nach und nach lesen werde...
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am 17. August 1999
Zwölf Jahre nach seiner Scheidung erhält Inspector Duncain Kincaid einen unerwarteten Anruf von seiner Exfrau Vic. Während ihrer Recherchen zu einem Buch über die kürzlich verstorbene Lyrikerin Lydia Brooke, stieß die Literaturdozentin auf Ungereimtheiten. Hatte es bisher nämlich so ausgesehen, als habe die Dichterin vor fünf Jahren Selbstmord begangen, so deuten Vics Informationen nun auf einen eher unfreiwilligen Tod hin. Kincaid ist zunächst wenig begeistert davon, nach Cambridge zu fahren, um seiner Exfrau zu helfen. Doch er läßt sich überreden, einen kurzen Blick in die alten Polizeiakten zu werfen. Dabei erkennt auch er die zweifelhaften Todesumstände der jungen Frau. Bevor er Vic jedoch davon unterrichten kann, wird sie ermordet. Zusammen mit seiner langjährigen Mitarbeiterin Gemma James nimmt er die Ermittlungen in diesem Fall auf und stößt bald auf eine alte Studentenclique aus den sechziger Jahren, die ein tödliches Geheimnis zu verbergen hat.
Obwohl Deborah Cormbie von der Kritik oft mit Elisabeth George und Martha Grimes verglichen wurde - auch sie widmet sich als Amerikanerin dem Genre des klassischen, britischen Detektivromans -, ist sie in Deutschland vielerorts noch unbekannt. Zu Unrecht wie ich finde. Denn obwohl sich ihre Erzählungen im großen und ganzen ‚nur' um zwei Serienfiguren ranken - Inspektor Kincaid und Sergant James -, gelingt es ihr, ein komplexes Handlungsgeflecht und eine spannungsgeladene psychologische Dichte aufzubauen. Gerade in ihrem fünften Roman versteht Crombie es besonders gut, eine übergreifende Thematik zu entwickeln, die das Leben all ihrer Figuren miteinander verknüpft. Eine Tatsache, die eindeutig für den literarischen Wert des Buches spricht. Vielleicht fehlt es ihren Romanen noch ein wenig an atmosphärischer Landschaftsschilderung, um den Leser vollends an die Lektüre zu fesseln, ansonsten ist jedoch alles vorhanden, was ein guter Krimi benötigt: mysteriöse Todesfälle, verschiedene mehr oder weniger skurrile Verdächtige und eine gute Portion an Tragik und Romantik, die jedoch niemals zu melodramatisch wirkt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 22. September 2003
Für mich einer der besten Krimis der Serie um Duncan Kincaid und Gemma James. Es dauert zwar ganz schön lange, bis der Krimi so richtig in Gange kommt, aber das läßt sich verschmerzen. Zum einen besteht ausreichend Gelegenheit zu verfolgen, wie es mit der Beziehung zwischen Duncan und Gemma vorangeht. Auch dieses Buch, genau wie die ganze Serie, lebt nicht zuletzt von den beiden sympathischen Hauptfiguren und der Möglichkeit, sich mit einem von den beiden zu identifizieren. Zum anderen beobachtet die Autorin sehr genau und beschreibt Orte und Personen treffgenau und anschaulich, ohne dass es dabei langweilig wird. Die Handlung ist schlüssig und im Gegensatz zu manch anderem Krimi oder Thriller recht bodenständig, was ich aber als durchaus angenehm empfungen habe. Es muss ja nicht immer um verrückte Serienkiller gehen. Zwar schränkt sich der Kreis der Verdächtigen rasch ein, aber bis zur endgültigen Lösung gibt's doch noch einiges zu entdecken.
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am 31. Dezember 1998
Ich bekam das Buch zu Weihnachten geschenkt; die Aufmachung ist schön, der Klappentext ist vielversprechend - so habe ich es sofort gelesen...
Kurz zum Inhalt: Die Exfrau von Superintendent Duncan Kincaid schreibt an einer Biographie über die Lyrikerin Lydia Brooke, die einige Jahre zuvor Selbstmord beging. Aber an diesen Selbstmord will ihre Biographin nicht glauben; sie bittet deshalb ihren Exmann um Hilfe, wird dann aber selbst ermordet. Duncan Kincaid und seine neue Lebensgefährtin Gemma James machen sich an die Aufklärung des Rätsels, das tief in der Vergangenheit von Lydia Brooke zu finden sein muß.
Dies war mein erster Roman, den ich von Deborah Crombie gelesen habe und wahrscheinlich auch mein letzter. Die begeisternden Rezensionen, die zu lesen sind (siehe z.B. bei amazon.com unter "Dreaming of the Bones", dem Originaltitel), kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Der Schwachpunkt ist nicht der eigentliche Plot - dieser ist ganz gut, wenn auch nicht direkt innovativ -, sondern seine Umsetzung. Schon nach wenigen dutzend Seiten drängt sich dem Leser eine Person als Tatverdächtiger geradezu auf, so offensichtlich, daß man es nicht glauben will. Aber leider, leider - diese Person war's dann tatsächlich... Nun, das merkt man natürlich erst am Ende des Romans. Und dieses Ende zu erreichen, ist kein Vergnügen. Daran schuld sind vor allem die ersten 160 (!) Seiten des Romans: Die Erzählperspektive wechselt sehr häufig und zerstört so den Handlungsfluß und die Konzentration des Lesers; effektiv aber passiert fast nichts. Als Leser wartet man nur darauf, daß endlich der auf dem Klappentext angekündigte Mord an der Exfrau von Kincaid stattfindet. Auf Seite 162 ist es dann schließlich soweit, und erst ab da kommt die Handlung richtig in Gang und Interesse beim Leser auf. Aber auch auf den noch folgenden 250 Seiten gibt es etliche Durchhänger. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, daß die Autorin auf Biegen und Brechen eine gewisse Mindestlänge des Romans erreichen wollte (mußte?).
Zusammengefaßt: Die Autorin scheitert an der handwerklichen Umsetzung einer an und für sich guten Idee. Aber vor allem ist der Roman um 200 Seiten zu lang...
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am 19. Mai 2013
Ich muss gestehen, dass dieses Buch für mich eher eine Enttäuschung gewesen ist. Ich habe bereits mehrere Bücher dieser Serie gelesen aber hier ist die Handlung irgendwie verwirrend. Weiters ist zu bemerken, dass es sich bei dem von mir gekauften Buch um eine Kindle-Edition handelt. Die Übertragung vom Buch ist mehr als schlampig gewesen. Wörter stehen durch Leerzeichen getrennt in einer Zeile und so passierte es öfters, dass ich einen Satz nochmals lesen musste. Ist kein "Beinbruch" aber bei einer kostenpflichtigen Ausgabe nicht wirklich Super! Ich hatte auch den 6. Fall gelesen und mir auch gleich den 7. gekauft. Man sollte darauf achten, dass man mit der richtigen Reihenfolge beginnt um die Zusammenhänge, die in der Reihe sind, dementsprechend auch mitbekommt. Zusammenfassend - siehe Titel.
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am 4. Februar 2014
Wer englische Krimis liebt und deren - doch manchmal - versteckten britischen Humor, der ist mit dieser Serie sehr gut bedient. Andeutungen, die einen in die Irre führen, man glaubt zu wissen wer der Täter ist und dann doch nicht... Überraschende Wendungen erzeugen Spannung bis zur letzten Seite. Auch das Privatleben der Hauptpersonen Duncan Kincaid und Gemma James ist mit allen Höhen und Tiefen sehr gut beschrieben und gibt dem ganzen eine persönliche Note!
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am 9. Dezember 2001
Ich habe alle Deborah Crombie Bücher gelesen. Nach "Böses Erwachen" habe ich eigentlich nicht erwartet, dass es noch ein besseres Buch geben kann, aber "Das verlorene Gedicht"hat alles übertroffen.Es ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Vorallem die Kommissare kommen einem in diesem Buch so nahe, dass man meint, sie zu kennen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 10. Oktober 2004
Inspector Kincaids Exfrau ist Literaturdozentin und arbeitet an der Biographie der von ihr verehrten Lyrikerin Lydia Brooke. Als ihr Zweifel an deren vor Jahren verübten Selbstmord kommen, beschließt sie, Kincaid um polizeilichen Rat zu bitten und ein bisschen nachzuforschen. Dieser folgenschwere Entschluß wird ihr Leben kosten und ihr verbundene Menschen in Trauer und Entsetzen stürzen, vor allem ihren Sohn Kit und selbst ihren Ex-Mann Kincaid.
„Das verlorene Gedicht" war ein Zufallskauf, und nach „Der Rache kaltes Schwert" verspürte ich, ehrlich gesagt, keine besondere Lust auf ein weiteres von Crombies Büchern. Aber was für eine Offenbarung! Obgleich die Autorin in ihrer Zunft eher einen mittleren Platz hält, ist dieser Roman für mich einer der literarischsten Krimis überhaupt! Ich könnte auf Anhieb kein Buch nennen, das der Tradition des feinen altehrwürdigen britischen Kriminalromans mehr Ehre macht als dieses hier! Hier stimmt einfach alles! Die Charaktere sind allesamt mehr als very british, sehr dezent und mit großer Glaubwürdigkeit gezeichnet (obwohl ich nach wie vor glaube, dass keine persönliche Beziehung wie die von Gemma und Kincaid in Polizeikreisen Chancen auf Bestand hat). Die Schauplätze sind hervorragend ausgewählt und so bildhaft geschildert, dass ich mehr als einmal den Duft alter englischen Rosen in den Gärten von Grantchester wahrzunehmen glaubte! Die Handlung vermittelt mit großer Souveränität menschliche Tragödien und ist perfekt in das Künstler-, Literaten- und Universitätsmilieu Cambridges eingebettet.
Hervorzuheben sind außerdem Crombies Recherchen zu zeitgenössischer britischer Lyrik, die sie liebevoll und in ihrer überhaupt sehr sympathischen und unaufdringlichen Art in die Handlung hat einfließen lassen. Obwohl das Thema des Romans eher den intellektuelleren Leser ansprechen wird, kann ich ihn mit Begeisterung allen Liebhabern des echten britischen Krimis weiterempfehlen!
„Das verlorene Gedicht" ist ein Kriminalroman, der das gerne und viel benutzte Prädikat „atmosphärisch dicht" wirklich verdient!
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am 17. Februar 2014
Deborah Crombie schreibt Krimis, die voll dem britischen Stil entsprechen. Von den drei, vier Krimis, die ich von Crombie gelesen habe, war ich sehr angetan. Im Fall des 'verlorenen Gedichts' gar nicht. Die ganze Story ist zu langatmig. Im ersten Teil tritt keinerlei Spannung auf, ist enorm langweilig. Erst im zweiten Teil geschieht ein Mord, dessen Aufklärung sich aber auch arg in die Länge zieht.
Die Auflösung zum Schluss hin zeigt sich sehr raffiniert. Das bewahrt diesen Krimi vor der 1-Stern-Wertung.
Von Deborah Crombie gibt es besseres, 2 Sterne!
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am 18. Januar 2000
In diesem Buch wird oft die Erzählerperspektive gewechselt, was es von anderen Kriminalromanen deutlich unterscheidet und definitiv besser macht. Dadurch bekommt der Leser ein besseres Bild der Gefühle der einzelnen Personen und kann sich leichter in sie hineinversetzen. Auch die Art, wie die Gebäude und Räumlichkeiten beschrieben werden ist sehr anschaulich. Gut finde ich außerdem, daß der Mord nicht gleich zu Anfang geschah, wie es in vielen anderen Büchern der Fall ist. So lernt man die Person und auch Einzelheiten aus ihrem Leben besser kennen.
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