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Das vergessene Pergament: Roman (Allgemeine Reihe. Bastei Lübbe Taschenbücher) Taschenbuch – Ungekürzte Ausgabe, 13. November 2007

3.5 von 5 Sternen 41 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Klappentext

Anno Domini 1412: In Köln, Straßburg, Regensburg, Chartres und Amiens stürzen Pfeiler ein, bersten Treppen, lösen sich Schlusssteine aus den Gewölben der Dome und Kathedralen - Strafe Gottes oder Teufelswerk? In einem fulminanten Roman erzählt Philipp Vandenberg die abenteuerliche Geschichte des Dombaumeisters Ulrich von Ensingen und der schönen Bibliothekarstochter Afra, die durch Zufall in den Besitz eines geheimnisvollen Pergaments gelangen. Als die Liebenden begreifen, dass sie mit dieser Schrift ein Dokument in Händen halten, für das der Vatikan zu töten bereit ist, sind sie bereits in Lebensgefahr. Gnadenlos von der Loge der Abtrünnigen verfolgt, beginnt eine wilde Jagd durch die größten Kirchen Europas ...

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Prolog – Teufelsspuren

Nacht, tiefe Nacht lag über dem Straßburger Münster. Wie der Bug eines gestrandeten Schiffes ragte das Langhaus turmlos in den Himmel. Die Kathedrale war noch immer eine riesige Baustelle. Aus den engen Gassen drang vereinzelt Hundegebell zum Domplatz vor. Selbst der Gestank der Stadt, der während des Tages über den weiten Platz wehte, schien eingeschlafen. Das war die Stunde der Ratten. Fette struppige Tiere krochen hungrig aus ihren Schlupflöchern und huschten durch die Abfälle, die überall reichlich herumlagen. Längst hatten sie zum Inneren des Domes Zugang gefunden durch einen Brunnenschacht im Gebäude. Doch dort, wo die Menschen seelische Labsal suchten, gab es keine Rattenbeute.
Eine halbe Stunde nach Mitternacht versetzte ein mahlendes Geräusch die Domratten in Unruhe. So schnell es ihre fetten Leiber zuließen, verschwanden sie in ihren Verstecken. Nur hier und da ragte ein kahler Schwanz hervor. Das Geräusch kam näher, wurde lauter. Es hörte sich an, als riebe Stein auf Stein. Dann erneutes Schaben, Kratzen, Scharren – es war, als arbeitete sich der Teufel mit spitzen Krallen an den Wänden hoch. Dann wieder Stille. Man hätte Sand hören können, der zu Boden rieselt.
Plötzlich, als rollte ein gewaltiges Gewitter heran, schien es, als rumpelte ein Wagen durch den dunklen Chorraum der Kathedrale, dann hörte man das Krachen und Bersten zerspringenden Sandsteins. Wie bei einem Erdbeben erzitterten die fein gegliederten Pfeiler. Eine riesige Staubwolke drang bis in die entlegensten Winkel vor. Wieder wurde es still, und bald schon krochen die Ratten aus ihren Löchern hervor.
Eine Stunde mochte vergangen sein, als das Mahlen und Kratzen erneut einsetzte, so als ob ein unsichtbarer Steinmetz sich am Dombau zu schaffen machte. Oder versuchte Luzifer den Dom mit einer riesigen Brechstange zum Einsturz zu bringen? Man konnte geradezu fühlen, wie das Mauerwerk in Bewegung geriet. Stundenlang ging es so, bis im Osten das erste Grau des Morgens heraufzog. Noch hatte keiner von den Straßburger Bürgern, deren ganzer Stolz die Kathedrale war, bemerkt, was in dieser Nacht passiert war.
Am frühen Morgen machte sich der Küster auf den Weg zum Dom. Das Hauptportal war verschlossen, so wie er es am Vorabend zurückgelassen hatte. Er rieb sich die Augen, als er das Langhaus des Münsters betrat. Inmitten des Kirchenschiffs, dort wo sich Langhaus und Querschiff kreuzten, lagen Gesteinsbrocken herum, Teile eines geborstenen Quaders, der sich aus dem Gewölbe gelöst hatte.
Beim Näherkommen entdeckte der Küster linker Hand einen Pfeiler, der zur Hälfte in der Luft hing, weil ihm der Sockel abhanden gekommen war. Gesteinsreste lagen im Umkreis verstreut wie übel riechendes Futter, das von einem gefräßigen Ungeheuer zurückgelassen worden war. Fassungslos betrachtete der Küster das Bild der Zerstörung, unfähig, sich von der Stelle zu bewegen. Schließlich stürzte er schreiend und wie von Furien gejagt aus der Kathedrale und rannte, so schnell ihn seine alten Beine trugen, hinüber zur Dombauhütte, um zu berichten, was er mit eigenen Augen gesehen hatte.
Der Dombaumeister, ein Künstler seines Fachs und über die Grenzen des Landes berühmt für sein Können und die Exaktheit seiner Berechnungen, brachte kein Wort hervor, als er sah, was sich in der Nacht ereignet hatte. Von Natur aus eher den Erkenntnissen der Wissenschaft zugetan, der Physik und Arithmetik, stand er jedem Wunderglauben ablehnend gegenüber. Aber an diesem Morgen kamen ihm ernsthafte Zweifel. Nur ein Wunder war in der Lage, die Kathedrale zum Einsturz zu bringen. Und wenn er den sorgfältig herausgetrennten Schlussstein des Gewölbes betrachtete, dann kam dies einem Wunder gleich, einem teuflischen Wunder allerdings.
Wie ein Lauffeuer verbreitete sich die Nachricht, zuerst in der Stadt, schon bald aber im ganzen Land, der Teufel wolle die Kathedrale von Straßburg zum Einsturz bringen, weil sie, ein Menschenwerk, dem Himmel näher komme, als dem Leibhaftigen lieb sein konnte. Und bald darauf meldeten sich die ersten Augenzeugen, die in der fraglichen Nacht dem Teufel von Angesicht zu Angesicht begegnet sein wollten. Unter ihnen der Landvermesser, ein gottesfürchtiger Mann, wenngleich kein Frömmler. Er behauptete öffentlich, er habe des Nachts eine hinkende Gestalt beobachtet mit einem Pferdefuß, die mehrmals mit großen Sprüngen die Kathedrale umrundete.
Seither wagte sich keiner von den Straßburger Bürgern mehr in die stolze Kathedrale, bis Bischof Wilhelm erschien und mit einem Wedel aus feinstem Dachshaar geweihtes Wasser verspritzte im Namen des Allerhöchsten.
Noch während sich die Nachricht rheinabwärts verbreitete, während Maurer, Steinschneider und Steinmetze forschten, ob die Auflösungserscheinungen ihres Domes nicht eine natürliche Ursache haben könnten, geschah auch andernorts das Unfassbare. In Köln, wo Meister Arnold einen Dom errichten wollte nach dem Vorbild der Kathedrale von Amiens, gerieten des Nachts die steinernen Pfeilerfiguren Mariens und Petri, des Apostels, denen der halb fertige Dom geweiht war, in Bewegung. Ächzend, als litten sie unter ihrer eigenen Last, lösten sie sich von ihrem Sockel, drehten sich wie im Tanz um die eigene Achse und stürzten kopfüber in die Tiefe – nicht gleichzeitig wie durch ein Erdbeben verursacht, sondern als hätten sie sich abgesprochen eine nach der anderen in einer einzigen Nacht.
Den Steinmetzen, die nach einer stürmischen Nacht als Erste den Dom betraten, bot sich ein geisterhaftes Bild. Arme, Beine und Köpfe mit jenem Lächeln, das sie unter Anstrengung dem harten Stein abgerungen hatten, lagen am Boden verstreut wie billige Innereien, die auf dem nahen Markt feilgeboten wurden. Obwohl sie bekannt waren für die Härte ihres Charakters, begannen die Männer zu weinen in hilfloser Wut. Andere blickten ängstlich, ob nicht der Satan persönlich hinter einem der Pfeiler hervorträte, mit hämischem Grinsen im Gesicht und krächzender Stimme.
Bei näherem Hinsehen entdeckten die Steinmetze Goldmünzen im Schutt, ein kleines Vermögen wert und für viele der Hinweis, dass der Teufel stets mit barer Münze bezahle. Verächtlich und angewidert blickten die Männer auf das leuchtende Münzgold, und kaum einer wagte sich näher als zehn Fuß an das Teufelsgeld heran.
Endlich traf der Bischof, halb bekleidet und unordentlich, als habe er sich gerade erst aus den Armen einer Konkubine gelöst, am Schauplatz ein. Leise Gebete murmelnd – oder waren es gar Flüche? –, drängte er die Gaffer beiseite und besah sich den Schaden. Als er die Goldstücke erblickte, begann er die Münzen aufzuklauben. Eine nach der anderen verschwand in der Tasche seines Chorrocks. Bedenken der Steinmetze, es handle sich um Teufelsgeld, wischte er mit einer unwilligen Handbewegung beiseite und der Bemerkung, Geld sei Geld, im Übrigen habe nicht der Teufel, sondern er selbst vor Jahr und Tag die Goldmünzen unter dem Sockel des heiligen Petrus einmauern lassen, als Zeugnis für die Nachwelt.
Natürlich glaubte ihm niemand. Denn der Bischof war bekannt für seine Geldgier, und es hätte niemanden erstaunt, wenn er selbst vom Teufel Geld genommen hätte.
Drei Tage später kehrten Kaufleute an den Rhein zurück mit der Nachricht, in Regensburg, wo der Dombau weiter fortgeschritten sei als anderswo, habe der Teufel ebenfalls Einzug gehalten. Die Stadt quelle über von Gerüchten. Angeblich machten die Bürger inzwischen einen großen Bogen um die im Herzen Regensburgs gelegene Kathedrale. Sie fürchteten sogar, am helllichten Tag dem Leibhaftigen zu begegnen. Ja es gab Bürger, die wagten nicht mehr zu atmen, weil sie den pestilenten Gestank, der seit Wochen durch die engen Gassen wehte, für den Atem des Teufels hielten, der, würde er in ihr Innerstes dringen, die Seele zerfräße wie eine beißende Alchimistenlauge.
Auf diese Weise verlor ein Dutzend Regensburger Bürger sein Leben, allesamt gottesfürchtig und im Stand der Sakramente, darunter vier Nonnen des Damenstifts... -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von M. Armer VINE-PRODUKTTESTER am 21. März 2007
Format: Audio CD
... an "Die Säulen der Erde" von Ken Follett. Die ganze Lokation, das Thema, die Charaktere sind Follett's Roman doch recht ähnlich. Beim Hörbuch hat man sich auch noch für die gleiche Titelmusik entschieden wie beim "Konkurrenz-Roman". Blöder Zufall oder Sparmaßnahme des (übrigens gleichen) Verlags?

Die Story selbst ist zwar ganz interessant, aber wesentlich flacher und linearer als bei den "Säulen der Erde". Oft auch nicht ganz glaubwürdig und die Charaktere verhalten sich unlogisch - selbst mittelalterlichen Bildungsstand vorausgesetzt. (BEISPIEL: Es wird recht bald entdeckt, dass das Pergament beweist, dass ein wichtiges Kirchendokument eine Fälschung ist, aber keiner der Charaktere findet es für nötig oder interessant mal herauszufinden, um was es denn in diesem Kirchendokument eigentlich geht, obwohl offensichtlich alle hinter dem Pergament her sind.)

Die Sprecherin des Hörbuchs macht ihre Sache so weit ganz gut, obwohl ich finde, dass hier ein männlicher Sprecher besser gepasst hätte.

Trotz allem: akzeptable Unterhaltung für ein paar Stunden Autobahnfahrt. Reicht für 3 Sterne. Um 4 Sterne zu erreichen hat die Story einfach zu wenig Tiefgang. Wer's noch nicht kennt sollte lieber zu Ken Follet's "Die Säulen der Erde" greifen.
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Format: Audio CD
Die bisherigen Bewertungen waren mir zu einseitig, denn das Hörbuch ist weder herrauragend noch schlecht. Die mittelalterliche Geschichte ist recht nett geschrieben und wem die Epoche gefällt der findet hier eine kurzweilige Unterhaltung. Die recht angenehme Stimme von Katrin Fröhlich lässt so eine lange Autofahrt schnell vergehen, nicht mehr und nicht weniger. Also eine teils spannende, aber (evt. auch durch Kürzungen) nicht immer schlüssiges Hörbuch.

Und mal wieder ein Punkt Abzug für die gekürzte Fassung :-(

Zusammenfassung:

6 CD's mit 424 Minuten

Sprecherin: 4 ****

Inhalt: 3 ***

Aufmachung: 3 ***

Preis/Leistung: 3 ****
1 Kommentar 26 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Format: Gebundene Ausgabe
Was mir als erstes beim Lesen dieses Buches in den Sinn kam, war: Düster; düster, deprimierend, beklemmend.
Der Roman ist ohne Zweifel brilliant recherchiert. Man fühlt sich regelrecht ins Mittelalter zurück katapultiert. Mir ist es beim Lesen so ergangen, dass ich das Gefühl hatte, den Gestank auf den Straßen zu riechen, die Städte vor mir zu sehen, als ob ich selber hindurch gegangen wäre.
Das verbohrte Denken der Leute, die Kirche und all das verlogene Handeln was im Namen des Herrn getan wurde. Diese Doppelmoral hat mich beim Lesen fast verrückt gemacht.
Die Angst der Leute, wegen irgend einer Kleinigkeit, eines falschen Blickes oder weil einem vielleicht die Nase nicht passte, der Hexerei bezichtigt zu werden und auf dem Scheiterhaufen zu landen, wird vom Autor hervorragend herübergebracht. Die Schilderungen der Pest-Szenen in Venedig sind ebenfalls sehr gut gemacht.
Die Protagonistin dieses Romans, Afra, ist gut herausgearbeitet. Sie arbeitet als Magd auf dem Hof des Landvogts Melchior von Rabensteins. Sie hat zwar nichts, führt aber nach dem Unfalltod ihrer Eltern hier zumindest ein sorgenfreies Leben. Doch dann wird sie vom Landvogt vergewaltigt und bringt Monate später heimlich einen Sohn zur Welt. Sie setzt ihn aus und flieht. Ihren wertvollsten und einzigen Besitz nimmt sie mit. Eine Schatulle, die ihr Vater, ein Bibliothekar,ihr hinterlassen hat. Sie soll die Schatulle nur in äußerster Not öffnen, ansonsten könne sie viel Leid bringen. Afra landet in Ulm, wo sie bei einem Fischer-Ehepaar Heim und Arbeit findet. Durch einen Zufall rettet sie kurz darauf dem Dombaumeister Ulrich von Ensingen das Leben und die beiden verlieben sich ineinander.
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Format: Gebundene Ausgabe
Philipp Vandenberg versteht es wieder einmal, Fakten und Fantasien zu einem Meisterwerk zu verknüpfen, was man in einem Rutsch durchlesen möchte. Auch wenn er den Leser in den ersten Kapiteln teilweise im Dunkeln darüber lässt, wohin denn nun die Reise gehen soll.

Da ist ein Schatz, den die weibliche Hauptdarstellerin von ihrem Vater geerbt hat. Und wie sie ihn in Not dann öffnet findet sie - ein altes Pergament. Eh sie recht versteht, was rings um sie herum passiert, gehört sie auch schon zu den Gejagten, denn dieses Pergament hat es in sich!

Bald schon muss sie sich fragen, wem kann ich eigentlich noch trauen? Und dann auch noch die Pest in Venedig. Das Klosterleben in Monte Cassino und das Konzil von Konstanz.

Mit diesem Buch haben Sie ein paar schöne Lesestunden, in denen Vandenberg Sie ins Europa des frühen 15. Jh. entführt. Es macht einfach Spaß, dieses Buch zu lesen. Aber zum Glück darf man aus Büchern anschließend wieder zurück in die Gegenwart.
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Format: Gebundene Ausgabe
Ein weiterer historischer Roman aus dem Mittelalter. Wer Geschichten liebt, wie sie unter anderen auch von Iny Lorentz geschrieben werden, ist auch mit diesem Buch gut bedient.

"Das vergessene Pergament" erzählt von einer jungen schönen Magd namens Afra und ihren Erfahrungen zu der damaligen Zeit. Unter anderem wird sie sie Geliebte des berühmten Dombaumeister Ulrich von Ensingen. Zudem vererbte ihr Vater ihr nach dessen Tod ein Kästchen, in dem sich ein geheimnisvolles Pergament befindet. Der Inhalt dieses Pergaments ist so brisant, dass verschiedene mächtige Personen und Geheimlogen alles daran setzen, dass niemand davon erfährt. Afra wird deswegen gejagt. Sie flieht durch das pestverseuchte mittelalterliche Europa nach Italien in das Kloster Montecassino. Dort erhofft sie mehr über den Inhalt des Pergaments zu erfahren.

Eine Handlung jagt die andere. Für Spannung und Unterhaltung ist gesorgt. In meinen Augen eine nette Verschwörungsgeschichte in der auch ein paar authentische Zeitgenossen mitspielen. Und das hat es mit dem "vergessenen Pergament" auf sich? Leider nicht so brisant wie ich erhofft hatte und dies wird von dem Autoren auch in ein paar kurzen Sätzen erklärt.

Was ich Philipp Vandenberg zugute halte, sind seine geschichtlichen Recherchen.
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