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Kundenrezensionen

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HALL OF FAMEam 23. April 2003
Der Umschlag dieses Bandes wirbt mit dem Spruch, dass es kaum deutsche Autoren gibt, die so schreiben könnten wie Wilson. Das kann man gerne glauben. Wilson entwickelt eine spannende Geschichte, die von 1940 bis kurz nach dem Fall der Mauer reicht. Im Mittelpunkt stehen dabei eine britische und ein deutscher Spion, die sich lieben, aber aufgrund der Irrungen und Wirrungen während des zweiten Weltkriegs und des nachfolgend Kalten Krieges nicht zusammenfinden. Damit begibt sich Wilson auf das gebiet des „romantischen Agententhrillers", der nicht häufig von modernen Autoren bedient wird. Das dieser Roman auch etwas für wenig romantisch interessierte Leser ist, liegt an der gut entwickelten Story, die über die einzelnen Kapitel und Jahrzehnte des Buches schwelt und dann in einem melancholischen Ende aufgelöst wird. Insgesamt ein sehr interessantes Buch, welches durch gekonnten Erzählstil und einer außergewöhnlichen Geschichte besticht. Das es nicht zu 5 Sternen reicht liegt an dem zum Teil etwas lauen Spannungsbogen - etwas mehr Spannung hätte der Geschichte doch gut getan.
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am 14. März 2010
Das verdeckte Gesicht: Roman
Wir haben hier einen umfangreichen, spannenden, intelligenten Roman von Robert Wilson in den Händen, es ist gleichzeitig ein historischer Roman, eine Agenten- und ein Liebesroman. Die Zeitspanne reicht vom 2.Weltkrieg bis zum Fall der Berliner Mauer. Die Hauptpersonen sind der Deutsche Karl Voss / Kurt Schneider und die Engländerin Andrea Aspinall / Anne Ashworth. Es geht um Spionage und Doppelagenten im 2.Weltkrieg und danach im Kalten Krieg.
Die Ambition des Romans ist also sehr groß und das ist auch gleichzeitig der Mangel - es wird so vieles angesprochen in diesen Roman und dadurch wirkt manches dünn und halb. Die Liebesgeschichte - glaubt man sie? Die Spiongagegeschichte - sind die Spione nicht ein bisserl amateurhaft? Die Zeitspanne des Romans ist groß, im 1. Teil wird mehr ausgeführt und detailreicher erzählt, im 2.Teil geht es dann schneller und oberflächlicher dahin. Trotzdem: selbstverständlich lesenswert, nicht nur für Robert-Wilson-Fans.
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VINE-PRODUKTTESTERam 2. November 2005
Die englische Spionin Andrea Aspinall und der deutsche Doppelagent Karl Voss begegnen sich 1944 in Lissabon und verlieben sich leidenschaftlich. Nach dem Attentat des 20. Juli wird Karl als Mitwisser verhaftet und nach Deutschland zurückgebracht. Über 20 Jahre später treffen sie sich wieder in Berlin, beide in Mission ihrer Geheimdienste unterwegs.
Auch diesmal kreist die Geschichte um das zentrale Thema des Autors: Die Nazizeit und der Zweite Weltkrieg und deren Einfluss auf das Leben und die Persönlichkeit von Menschen unserer Zeit.
Der erste Teil des Buches, die Begegnung der beiden Protagonisten im Lissabon der 40er Jahre und ihr Versuch, der Gefahr und der Entdeckung wenige gemeinsame Stunden abzutrotzen, ist eindringlich, spannend und emotional geschildert. Wie man es aus Wilsons anderen Büchern gewohnt ist.
Im Jahre 1968 kehrt Andrea aus Lissabon heim nach London zu ihrer sterbenden Mutter. Und der Autor verabschiedet sich von seiner gewohnten Qualität. Vor allem hat er versäumt, Juliao, der zentralen Figur für Andrea und Karl, Gesicht und Charakter zu geben. Oberflächlich werden Andreas erste Jahre in England abgehandelt, über ihre Trauer huscht der Autor in wenigen Absätzen hinweg, um schnell zum Zentralen, der Wiederbegegnung, zu gelangen, einer Szene, die leider auch unbefriedigend und platt daherkommt.
Man kann sich des Gefühls nicht erwehren, die folgende Geschichte schon öfter und schon besser gelesen zu haben: Zwei Spione verschiedener Nationalitäten, die sich lieben, aber der Umstände wegen nicht zueinander kommen, deren Wege sich im Verlauf ihrer Karrieren des öfteren kreuzen - mal auf derselben, mal auf gegnerischen Seiten - die aber ständig der Entdeckung und Bedrohung ausgesetzt sind.
So ist leider das Buch, das in der Tradition seiner Vorgängerbände so stark beginnt, leider am Ende zur Dutzendware geworden.
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am 19. März 2003
Durch Zufall in der Buchhandlung bei den Neuerscheinungen entdeckt und sofort gekauft. Nach "Tod in Lissabon" ein Muss! Leider waren dadurch dieses Mal beim Lesen die Erwartungen höher und so ist es nicht ganz verwunderlich, dass "Das verdeckte Gesicht" nicht ganz an den Vorgänger heranreicht. Aber dennoch: spannende, gute Unterhaltung, mit viel geschichtlichem Hintergrund, starke Charaktere und eine schöne Liebesgeschichte, geschrieben in einer verständlichen Sprache. Alles in allem vielversprechend für einige Stunden des intensiven und genussvollen Schmökerns!
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am 25. Juli 2013
Robert Wilson gehört zu meinen Lieblingsautoren. Wer mit seiner Javier-Falcon-Reihe vertraut ist, wird das verstehen. Aber auch "Tod in Lissabon" ist für mich ein herausragendes Buch. Umso mehr interessierten mich die Anfänge Wilsons und so nahm ich mir "Das verdeckte Gesicht" vor. Ich wurde nicht enttäuscht, aber an die Nachfolgeromane kommt dieser Roman bei weitem nicht heran.

Die Handlung des Romans erstreckt sich über die Jahre 1944 bis an das Ende der 1980er Jahre. Im Lissabon des Jahres 1944 ist die englische Mathematikerin Andrea Aspinall als Spionin tätig. Dabei spielt ihre Mutter eine entscheidende Rolle. Sie lernt den deutschen Abwehrmann Karl Voss kennen, und beide verlieben sich leidenschaftlich ineinander. Doch verschiedene Umstände führen dazu, dass das ungewöhnliche Paar auseinandergerissen wird. Viel später begegnen sie einander wieder, unter wenig besseren Bedingungen. Sie spielen ihre Rollen für die Mächtigen dieser Welt.

Es ist ein umfangreicher Roman, der sich da vor einem ausbreitet. Die Geschichte im ersten Teil des Romans ist geschickt konstruiert, wenn auch zu Beginn etwas langatmig. Aber es kommt Spannung auf und ich wollte wissen, wie die ganze Sache ausgeht. Der Rest des Romans konnte dann leider nicht mehr mithalten. Mir war die Geschichte dann zu hektisch, oberflächlich und flach. Spannung baute sich auch nur in Teilen auf. Die Beschreibungen Wilsons sind in diesem frühen Roman noch nicht ganz ausgereift, aber schon lesenswert.

Robert Wilson hat hier in meinen Augen versucht, zu viele Themen in Einem unterzubringen: Agentenroman, Spionagethriller, Abenteuerroman und Liebesroman. Wenn alle Elemente nun ihre jeweilige literarische Entsprechung gehabt hätten, wäre nichts daran auszusetzen gewesen. Aber die Liebesgeschichte wirkt manchmal doch ein wenig konstruiert und unglaubwürdig. Der Roman wirkt zerrissen, als ob die einzelnen Zeitstränge kaum etwas miteinander zu tun haben.

Fazit: kein schlechter Roman. Nicht gerade der perfekte Einstieg für Wilson-Leser, aber auch kein gänzlich misslungener. Eigentlich 3,5 Sterne von mir. Wenn Ihnen dieses Buch schon gefällt, werden Sie die anderem dann lieben. Auf jeden Fall gilt: lesen Sie Robert Wilson!

Robert Wilson, 1957 geboren, wuchs zunächst auf verschiedenen Militär-Basen in Europa und Amerika auf, bevor er auf einem Internat schon früh die unangenehmen Seiten des Lebens erfuhr. Er studierte Englische Literatur in Oxford und hielt sich zunächst mit verschiedenen Jobs in Gasunternahmen oder Werbeagenturen über Wasser. Dann zog er mit seiner Frau nach Portugal, wo er heute noch lebt. Seine Javier-Falcon-Reihe machte ihn weltweit berühmt. Auf seiner Internetseite gibt er bereitwillig über sich und sein Schreiben Auskunft.
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am 14. August 2007
Mit DAS VERDECKTE GESICHT, seinem 6. Roman, hat ROBERT WILSON eine "Agentenlovestory" geschrieben.

DIE STORY:

Zweiter Weltkrieg. Hauptmann KARL VOSS verliert während des "Kessels von Stalingrad" seinen Bruder. Angesichts dessen verstirbt auch sein Vater, der das "Elend der Nazis" nicht mehr mit ansehen kann und dekorierter Offizier des 1. Weltkriegs war. Auf seinem Heimaturlaub wird VOSS von der Deutschen Abwehr angeworben. Er wird nach Lissabon geschickt, um dort Kontakt zu den Engländern aufzunehmen, um die Möglichkeiten einer Teilkapitulation im Falle der Ermordung Hitlers auszuloten. Unterdessen wird ANDREA ASHWORTH vom Britischen Geheimdienst ebenfalls nach Lissabon geschickt. Sie soll deutsche Wissenschaftsmagazine übersetzen, um den Fortschritt der Deutschen bei der Entwicklung der Atombombe zu überwachen. Um das Vertrauen der Briten zu bekommen muß VOSS als Doppelagent agieren. Mit der Zeit entwickelt sich zwischen ANDREA und KARL eine Liebesaffäre. Als KARLs Doppelagententätigkeit auffliegt, stellt er sich den Deutschen, um ANDREA zu schützen. Er wird verhaftet und gerät bei Kriegsende in den Sektor der Russen. ANDREA glaubt, KARL sei hingerichtet worden und gründet in Lissabon eine Familie. Auch KARL heiratet. Er ist im Kalten Krieg weiter als Doppelagent tätig. Jetzt aber für die Russen und die Engländer. Schließlich wird ANDREA reaktiviert. Auch sie wird jetzt zur Doppelagentin und wird auf einen "Verräter" angesetzt, von dem sie noch gar nicht weiß, dass es sich dabei um KARL handelt ...

FAZIT:

Recht spannend erzählte Lovestory mit einem Zeitfenster vom 2. Weltkrieg bis in die Zeit des Kalten Krieges. Die Charaktere werden tiefgehend und überzeugend gezeichnet. Allerdings wirkt die Geschichte nicht ganz neu und birgt nur wenig Überraschungen. Dennoch hebt sich WILSONs Erzählstil wohltuend von vielen anderen nur durchschnittlich erzählten Geschichten deutlich ab, auch wenn sie bei weitem nicht an die Qualität von TOD IN LISSABON heranreicht, ebenfalls eine Geschichte, die ihren Ursprung im 2. Weltkrieg hat und bis in die Gegenwart fortwirkt.

Viel Spaß beim Nachlesen.
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am 28. April 2003
Nach "Tod in Lissabon" musste ich dieses Buch einfach haben und lesen. Fazit: Es reicht spannungstechnisch nicht an das oben genannte heran, was es möglicherweise auch nicht unbedingt sollte. Die Handlung spielt zu großen Teilen auf der Gefühlsebene und wird mit der historischen Geschichte verwoben. Wer "Tod in Lissabon" gelesen hat, wird "Das verdeckte Gesicht" auch gern lesen.
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HALL OF FAMEam 11. April 2006
Nach "Tod in Lissabon" (Goldmann 45218 - "A Small Death in Lisbon", 2000), dessen ungemein spannender Inhalt weit über den eines Kriminalromans hinausgeht und auch auf die Geschichte Portugals im 2. Weltkrieg und danach eingeht, liegt mit "Das verdeckte Gesicht" (Goldmann 5534 - "The Company of Strangers", 2001) ein weiterer Roman vor, der sich wiederum vorwiegend in Lissabon und weitgehend im gleichen Zeitraum abspielt. Auch diesmal handelt die Story im Spionagemilieu. Eine Spionin - Engländerin - und ein Spion - Deutscher - treffen 1944 in Lissabon in Ausübung ihrer Profession aufeinander, verlieben sich unsterblich ineinander, werden getrennt, treffen einander wieder und finden schließlich zueinander. Der erste Teil ("Gesetzlose des Geistes"), der die ersten 350 Seiten von insgesamt 655 umfaßt, behandelt kurz die Vorgeschichte der beiden Hauptfiguren, des deutschen Abwehragenten Karl Voss und der britischen Spionin Andrea Aspinall und 14 Tage in Lissabon im August 1944, in dem sich ihre Wege kreuzen - beide sind dabei oft undurchschaubar Schachfiguren im Dienst ihres/des jeweils anderen Geheimdiensts. Nach der Trennung - er wurde als Verräter gefaßt und angeblich in Deutschland hingerichtet worden - heiratet sie einen portugiesischen Offizier, der in den folgenden Jahren Karriere in den diversen Kolonialkriegen Portugals macht. Als ihre Mutter schwerkrank ist kehrt sie 1968 nach London zurück, wird dort mit dem Tod ihres Mannes konfrontiert und bleibt in England. Im darauffolgenden zweiten Teil ("Das geheime Amt des Frostes") wird sie wieder vom "Amt" engagiert und ist erneut zwischen den Fronten des diesmal "kalten" Krieges tätig. Als sie ihre Tätigkeit nach Ostberlin führt, trifft sie Karl Voss - nunmehr Kurt Schneider - wieder. Erst nach dem Fall der Mauer finden sie zueinander, doch es ist nicht mehr wie es früher war. Im dritten Teil ("Die wandelnden Schatten") endet ihre Beziehung wie sie begonnen hat - inmitten einer Geheimdienstoperation. Background hinter der Liebesgeschichte sind insbesondere die Probleme des britischen "Amtes" im 2. Weltkrieg und in den Jahren danach, wo es - siehe Kim Philby u.a. - eine Reihe von Doppelspionen gab, die auch für die Sowjetunion gearbeitet haben. John Le Carré hat dies anschaulich in seinen Smiley-Romanen gezeigt. Alles in allem kann "Das verdeckte Gesicht" nicht an "Tod in Lissabon" heranreichen. Es zeigt auf seinen 655 Seiten dafür zu viele Längen. Dazu kommt, daß einerseits vieles zu detailliert und andererseits vieles zu oberflächlich abgehandelt wurde.
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am 19. April 2013
Ein Roman dieses tollen Schriftsteller, der unter die Haut geht. Am besten Freitag- oder Samstagabend in einem Rutsch durchlesen und am nächsten Tag ausschlafen.
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