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Das verborgene Wort: Roman

4.5 von 5 Sternen 76 Kundenrezensionen

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Im Wettstreit um das katholischste Milieu einer Romanhandlung hat sie dem unerreichbar führenden Heinrich Böll einige Punkte abgenommen: Ulla Hahn, Rheinländerin wie Böll, schildert in Das verborgene Wort eine Nachkriegskindheit, die so bedrückend katholisch ist, dass man Mühe hat, sich ins Gedächtnis zurückzurufen: Ja, genauso war es. So wird der Ich-Erzählerin Hildegard als Kleinkind nach ihren ersten vier Worten ("Mama", "Wauwau", "Bäbä" und "Hamham") gleich ein Gebet beigebracht; die Nachbarin rechnet sich derweil aus, dass sie dreieinhalb Jahre lang täglich einen schmerzensreichen Rosenkranz und fünf Vaterunser beten muss, um ihrer Schwiegermutter, die ohne letzte Ölung gestorben war, aus dem Fegefeuer in den Himmel zu helfen. Es fällt schwer, das zu glauben, aber so ging es wohl wirklich mal zu in Deutschland.

Das heranwachsende Mädchen, ein neugieriges, aufgeschlossenes Kind, wird beinahe erdrückt von dieser muffigen Enge. Die Verständnislosigkeit der Eltern und die unnachgiebige Strenge der gottesfürchtigen Großmutter lassen Hildegard fast zerbrechen -- wäre da nicht der Großvater, der ihr mit verwunschenen Geschichten das Tor zum Reich der Fantasie öffnet. Sie tritt ein in die Welt der Bücher und in dieser Welt findet sie ihr Zuhause, hier ist sie so frei, wie sie es im echten Leben nicht sein kann.

Ulla Hahn, als Lyrikerin eher die knappe literarische Form gewohnt, lässt beim Erzählen dieser (ihrer?) Kindheitsgeschichte alle Selbstbeschränkung fahren -- durch fast 600 Seiten hat man sich zu kämpfen. Das ist nicht immer einfach, denn die sehr poetische Sprache und vor allem der Versuch, den rheinischen Dialekt wiederzugeben, verlangen dem Leser einiges ab. Doch es lohnt sich: Das verborgene Wort ist eine wunderschöne emotionsgeladene Hymne auf die Kraft der Fantasie. --Christoph Nettersheim

Pressestimmen

»Ulla Hahn schrieb ein Buch, das autobiografische Züge enthält – ein wichtiges, schönes und schreckliches Buch über das Erwachsenwerden, Wachwerden und Menschwerden.«
Blickwechsel November 2008

»Ein Roman, der autobiografische Züge trägt, der für die Freiheit des Wortes und das Leben als Befreiung wirbt.«
Netz-News 01.08.2008

»Ein faszinierendes, wunderschön geschriebenes Buch, das dem ›geheimen Orden‹ [der Leser] neuen Zulauf bescheren könnte.«
Duglore Pizzini, Presse

»Ein unübertreffliches Sittengemälde.«
Jürgen Flimm, Woche

»Wer wissen will, wozu Literatur im Stande ist, der kann es sich von diesem Roman zeigen lassen.«
Sandra Leis, Bund -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von SteinJ am 6. November 2011
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Dieses Buch hat mich umgehauen. Sehr viele Erwachsenen-Sätze habe ich in den 60er und 70ern auch noch genau so zu hören bekommen. Wunderbar, dass jemand die Worte gefunden hat, um dieses Lebensgefühl zu beschreiben.
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Format: Gebundene Ausgabe
Ulla Hahn macht es ihren Lesern gewiss nicht leicht. Allein schon die vielen Mundart-Einsprengsel hemmen immer wieder den Lesefluss. Aber sie sind eben nicht nur dekorativ, sondern ein ganz wichtiges Stilmittel, um die Entwicklung eines Mädchens, das in in einer allem Geistigen völlig fremden Umgebung aufwächst, zu einer selbstbewussten jungen Frau, die die Sprache über alles liebt, mit allen ihren Rückschlägen, Zweifeln und Erfolgen zu beschreiben.

Wer sich aber auf diese nicht immer leichte Kost einlässt, wird mit einer in wunderbarem Deutsch geschriebenen Geschichte belohnt, die einen nicht wieder loslässt.

Es gibt Bücher, durch die ich mich hindurchkämpfen musste. Aber dieses Buch gehört zu jenen, die mich immer tiefer in ihren Bann gezogen und die ich nur mit einem "schade, schon zu Ende!" wieder aus der Hand gelegt habe.
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Von Christian von Montfort HALL OF FAME REZENSENT am 31. Oktober 2003
Format: Taschenbuch
Falls Sie oder Ihre Eltern um die 60 Jahre alt sind und im Nachkriegsdeutschland der 50ger Jahre aufgewachsen sind, finden Sie hier ein Zeitfenster zu Ihrer (hoffentlich schöneren) Kindheit. Es ist die Zeit Adenauers, Deutschland wird gerade aufgebaut, die Technik ist auf dem Land noch rückständig - man geht noch aufs Plumsklo, badet im Bottich. Im Osten wird die Mauer gebaut, es strömen protestantische Flüchtlinge in den katho0lischen Westen, und angesichts der noch starken Position der Kirche und des Glaubens ist die Integration nicht leicht. Und wie auf dem Land wird auch im Buch ausgiebig Plattdeutsch gesprochen - wobei die extremsten Ausdrücke freundlicherweise in einer Fußnote übersetzt werden.
Erzählt wird die nicht ganz glückliche Kindheit von Hildegard 'Heldejaad' Palm, die in Döndorf im Rheinland zwischen Köln und Düsseldorf aufwächst. Sie gerät in Konflikt mit den starken Traditionen ihrer Eltern. Das betrifft nicht nur die bigotte Strenggläubigkeit, von deren Mitmenschlichkeit sie im täglichen Leben nicht viel spürt. Statt Argumente setzt es häufig Prügel, die Mutter droht ("Waat bes dä Papp kütt"). Hildegard ist anders, intelligenter, belesener. Sie zitiert gerne - Heine, Goethe, Lessing. Sie 'sammelt' schöne Wörter, kreiert Wortspiele, träumt von einem Brockhaus. Doch genau hierdurch entsteht der Konflikt mit ihren Eltern, die ihre Begabung nicht erkennen und für die ist die Leserei und Lernerei "Düvelskrom" bzw. Teufelszeug ist . Als Mädchen soll ihr die Mittelschule (heute: Realschule) vorenthalten werden, statt dessen soll sie arbeiten. An Gymnasium und Abitur ist gar nicht zu denken.
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Format: Taschenbuch
Ich habe lange kein Buch mehr gelesen, welches mich auf eine solche Weise fasziniert und ergriffen hat. Es macht traurig, läßt den Leser lachen, stimmt nachdenklich und erweckt allerhand sonstige Emotionen beim Lesen. Anfangs habe ich lange gebraucht, um mich in die Handlung des Buches reinzufinden; sicher auch ein wenig wegen des geschriebenen rheinländischen Dialektes. Wenn man sich Zeit für diesen anspruchsvollen Roman nimmt und sich auf die Wortspielereien mit der deutschen Sprache einläßt, wird
man das Leben der kleinen Hildegard mit Neugier verfolgen, und das Buch schwerlich wieder aus der Hand legen.
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Format: Taschenbuch
Hildegard "Heldejaad" Palm wächst im streng katholischen Arbeitermilieu in einem kleinen Dorf bei Köln in den 1950er Jahren auf.
Ulla Hahn gewährt dem Leser in ihrem Buch, strikt aus der Sicht eines Kindes, einen Einblick in die kleinbürgerliche Enge, in das Fühlen und Denken in dieser Zeit. Besonders der große Einfluss, den der katholische Glauben auf den Alltag ausübte, wird erschreckend deutlich. Gott, vor allem das von Hildegards Großmutter vermittelte Gottesbild, ist eine strenge und strafende Instanz.
Schon früh entflieht Hildegard vor der streng gläubigen Großmutter, dem gewalttätigen Vater und der alles ohnmächtig hinnehmenden Mutter in ihre reiche Fantasie. Nur ihr liebevoller Großvater, der mit ihr Spaziergänge am Rhein macht, mit ihr Buch-, Märchen- und Wutsteine sammelt, ihr Geschichten erzählt, gibt Hildegard Halt.
Mit Schuleintritt und dem Lesen lernen öffnet sich für Hildegard eine neue Welt. Buchstaben werden Laute, die Laute bekommen einen Sinn, die geformten Worte lassen Geschichten entstehen. Im Elternhaus ist der Wissensdurst der Tochter nicht gern gesehen und nur mit Unterstützung eines Lehrers wird der Weg zur Realschule frei.
Hildegard legt ein Buch für schöne Wörter und Sätze an, ihr Umfeld denkt abfällig, dass "sie sich für etwas besseres hält". Je mehr Widerstand Hildegard erfährt, umso wichtiger werden ihre Fluchten in die Welt der Bücher. Für Friedrich Schiller, den sie besonders verehrt, errichtet sie sogar einen kleinen Altar.
Nach dem Realschulabschluss zum Schulabgang gezwungen, beginnt Hildegard eine Lehre in der Papierfabrik, sich selbst dabei beinahe verlierend.
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