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TOP 500 REZENSENTam 14. November 2015
Im Klappentext steht u.a.: "Denn es ist jetzt mein eigenes Gebiet, das unbesetzt ist von den Truppen der Doktrin und des Glaubens, und nur Hoffnung vielleicht siedelt, die uns betrügt und weiterträgt."
Hier geht es, wie ich meine, um den Blick auf die neuen Bundesländer, befreit von der Doktrin eines Politbüros und aller diese umsetzenden Machtstrukturen, gepaart mit dem Skeptizismus, ob das Neue nicht viel weniger ist, als es bei dem Blick über die Mauer schien. Und in Beidem, egal ob großes oder kleines Gebiet, steckt die Forderung, selbst zu gestalten, was man als lebenswerte Gemeinschaft möchte. Braun ist damit wieder einmal deutlich ein Utopist, also ein Schriftsteller und Denker, wie er wichtiger für die Literatur und die Gesellschaft kaum sein kann. Wir brauchen Utopien, sie sind gedachte Zukunft.

Schwarzenberg war am Ende des II. Weltkrieges für 42 Tage keiner der Besatzungszonen zugeordnet und diese Zeit nutzten die Bewohner zur Schaffung einer Selbstverwaltung. Braun erzählt dies in einer knappen Prosa, einem mit mundartlichen Redeweisen der Bewohner authentisch wirkendem Bericht.
Ein unbedingt lesenswertes Buch nicht zuletzt, durch die der Erzählung folgenden Miniaturen, u.a bezogen auf den Wismutbergbau und wiederum ein Gleichnis auch wegen des dazu erfolgenden Erinnerns an Franz Fühmann und seinem nicht geschaffenen "Bergwerk".
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am 27. Juni 2010
In Abwandlung des üblichen Disclaimers versichert Volker Braun, dass Ähnlichkeiten mit realen Personen in diesem Fall NICHT zufällig seien. Seine Version der Geschichte klingt nüchterner und rapportartiger als Stefan Heyms Epos einer gescheiterten Republiksgründung, erreicht leider nicht dessen literarische Güte ist aber nichtdestotrotz lesenswert.
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