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Kundenrezensionen

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am 12. Dezember 2003
„Blaues Licht" ist der erste der DSA-Romane, der im FanPro hauseigenen Phoenix-Verlag erscheint und damit die Heyne-Reihe ablöst. Ein „zerrissener" Seitenrand schafft eine Verbindung zu der Aufmachung der DSA-Abenteuer, und auch das Logo des "Schwarzen Auges" befindet sich an der gleichen Stelle und macht damit klar: dies ist ein DSA-Roman. Zum guten Eindruck trägt auch das stimmungsvolle Titelbild bei.
Zum Roman selbst: er behandelt die Lebensgeschichte des Bornländers Mikail, eines der großen Firunheiligen aus der aventurischen Geschichtsschreibung, und die wird auf den fast 500 Seiten des Buches stimmungsvoll erzählt. Aber es ist ein weiter Weg, den der junge Henk zu gehen hat, der da gefunden wurde in einer ausgeplünderten Kutsche im hohen Norden des Bornlandes. Das Bornland ist eine Region der Fantasy-Spielewelt Aventurien aus dem Rollenspiel "Das Schwarze Auge" und sie ist vergleichbar mit dem Rußland zur Zarenzeit - endlose Wälder, harte Winter, raue Männer und Frauen.
Der Leser begleitet den jungen Henk vor allem in seiner Zeit in Bjaldorn, einem Dorf im rauen Norden, wo er die Stelle eines "Priesters" des Wintergottes Firun annimmt, zunächst wider Willen und voller Zweifel. Eine Serie brutaler Morde zieht sich hier durch jene schicksalshaften Jahre um 370 nach Bosparans Fall, die zentrales Thema des Buches sind. Denn „Blaues Licht" ist einer der wenigen DSA-Romane, die nicht in der „Jetztzeit" spielen - hier ist die Zeit der Priesterkaiser gerade aktuell. Aber das sind eher die Hintergründe, direkt betroffen davon sind die Leute des nördlichen Dorfes Bjaldorn nur dadurch, dass ihrem jungen Baron ein Praiosgeweihter als Regent und Vormund vorgesetzt wurde.
Der Roman ist ausgesprochen gut geworden, was mittlerweile leider eine Seltenheit in der DSA-Romanreihe ist. Wie man einen spannenden, packenden und vor allem aventurischen Roman erzählt, das führt uns hier die Autorin Daniela Knor mit einer Bravour vor, die den dicken Roman zu einem wahren Lesevergnügen macht. Es entsteht immer die Stimmung, dass man mittendrin ist in den Ereignissen, man fiebert mit den Helden mit und man fühlt sich sofort heimisch an den Schauplätzen im nördlichen Bornland. Die Gegebenheiten des rauen Landes im hohen Norden werden sehr gut an den Leser vermittelt, und die Gerschichte selbst ist, obwohl vom Plot her nicht mal so neu, doch so interessant erzählt, daß man das Buch kaum aus der Hand geben möchte. Die Bedingungen, die ein Roman über eine Rollenspielwelt erfüllen sollte (Vermittlung des Lebensgefühles der Spielwelt, glaubwürdige Personen, interessanter Handlungsstrang) hat dieser Roman voll und ganz erfüllt.
Das „Blaue Licht" ist damit endlich wieder einmal eine wahre Perle unter den DSA-Romanen und jedem DSA-Spieler bestens zu empfehlen.
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am 27. Januar 2004
"Blaues Licht" erzählt die Geschichte des Firunheiligen Mikail von Bjaldorn aus der Zeit der Priesterkaiser.
Gräßliche Morde geschehen in Bjaldorn, denen auch der Weiße Mann, das Oberhaupt der Firunkirche, zum Opfer fällt. Mikail, sein Schüler und designierter Nachfolger, macht sich gemeinsam mit der Tochter des Hochpriesters auf die Suche nach dem Mörder, während einer der härtesten Winter ins Land zieht, den Bjaldorn je gesehen hat...
Daniela Knor wagt sich hier an einen 'aventurischen Historienroman', in dem sie gekonnt die Herrschaft der Praiosgeweihtenschaft, die sich bis in das verschlafene Bjaldorn erstreckt, zum Leben erweckt und das Dilemma des jungen Barons von Bjaldorn darstellt, der einerseits den Herren zu Gareth verpflichtet ist, andererseits die Konflikte vermeiden möchte, die sich für die Dorfbevölkerung aus den Anordnungen des 'Statthalters' ergeben. Die eigentliche Geschichte um den Geweihten Mikail könnte ebenso gut im Aventurien 15 oder 20 Hal spielen, ist jedoch gut in das historische Umfeld eingebettet.
Eine Vielzahl an Charakteren sorgt für eine lebhafte Atmosphäre, erscheint manchmal aber auch etwas unübersichtlich, so daß der eine oder andere Blick in das (zum Glück vorhandene und gut gemachte) Personenverzeichnis notwendig ist. Ein Glossar der wichtigsten aventurischen Begriffe steht ebenfalls zur Verfügung.
Die Autorin weiß zu überraschen, und wenn die Rolle der Räuberbande zu Beginn des Buches zunächst noch unklar erscheint, stellt sich spätestens nach Henks Ausflug ins Eis und der Suche nach den Mördern des Weißen Mannes ein Aha-Effekt ein. Bei dem Mörder selbst bleibt leider irgendwann nur noch eine Person übrig, so daß die Hintergründe der Todesfälle bereits nach etwa 250 Seiten klar werden - allerdings nur für den Leser, um den armen Mikail kann man trotzdem noch zittern, und das ist auch bitter notwendig.
Einziger wirklicher Kritikpunkt sind die viel zu langen Jagdszenen, die die zweite Hälfte des Romans dominieren, den Roman auf eine zweite Handlungsebene heben und die (eigentlich interessantere) Kriminalgeschichte in Vergessenheit geraten lassen, so daß man bei der Rückkehr der Protagonisten nach Bjaldorn fast denken möchte: Huch, da war ja noch was ...
EINE ausführliche Beschreibung hätte hier meiner Meinung nach vollkommen ausgereicht. So stehen die beiden Handlungsstränge nebeneinander und sind doch nicht recht miteinander verbunden.
Trotzdem ist der Roman "Blaues Licht" jedem Freund Aventuriens (und auch jedem anderen Fantasy-Liebhaber) wärmstens zu empfehlen.
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am 20. Juli 2005
Inhalt:
Das Bornland im Jahr 371 BF - fest in der Hand der Priesterkaiser. Der junge Firun-Geweihte Mikail erlebt den fürchterlichen Mord am Weißen Mann, dem obersten Firun-Geweihten - der Auftakt zu einer Reihe schrecklicher Ritualmorde. Mikail ist mit der Aufklärung der Morde vollauf beschäftigt, als plötzlich eine merkwürde Veränderung in ihm vor sich geht, die ihn zu einem der wichtigsten Heiligen der Firun-Kirche machen wird: Mikail von Bjaldorn.
erste Eindruck:
äußerst positiv, die Cover-Gestaltung erinnert an die der Abenteuer
Rezension:
Wieder einmal ein Roman über einen Heiligen. Nach Talionmel nun also Mikail.
Mich hat das Buch von dem ersten Wort an gefesselt. Dazu trägt neben einer gut geschriebenen Handlung bei, daß Frau Knor darauf achtet, ihren liebevoll beschriebenen Handlungspersonen verschiedene Sprachmuster sowie Eigenheiten zu geben. So spricht und benimmt sich ein bornländischer Adliger nunmal anders als ein Bauer, und das eben auch in der Ausprägung des Dialekts.
Der Roman beginnt mysteriös auf einem Schlachtfeld (nach der Schlacht wohlgemerkt) mitten im bornischen Winter. Dann springt die Handlung 17 Jahre weiter und berichtet zum einen von dem Leben des jungen Firun-Geweihten Mikail, für den der Weiße Mann sowas wie ein Vater ist, sowie parallel von dem jungen Henk, der unter Räubern aufgewachsen ist und noch nie irgendeinen Tempel von innen gesehen hat. Die Leben beider Personen erfahren im Laufe des Romans äußerst überraschende Wendungen! Mir als Leser ist an einigen Stellen sogar sprachlos der Unterkiefer runtergeklappt, da die Handlung immer wieder Wege einschlägt, die man schlicht nie und nimmer erwartet hätte.
Ich kann nur sagen, daß dieser DSA-Roman seine € 10,00 absolut Wert ist. Dafür bekommt man immerhin 500 Seiten voller Spannung und der richtigen Prise Humor geboten.
Und:
Auch das Leben eines Heiligen kann durchaus merkwürde Pfade eingeschlagen haben!!!
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am 9. Oktober 2003
Dieser DSA-Roman aus der Phoenix-Reihe hat mich von der ersten Seite an gefangen genommen. BLAUES LICHT besticht durch fast 500 Seiten bester nordaventurischer Atmosphäre.
Der Protagonist dieses Romans ist Mikail von Bjaldorn, dessen Leben ein finsteres Geheimnis birgt. Er wird in eine Reihe mysteriöser Mordfälle verwickelt, denen auch der Weiße Mann von Bjaldorn, der oberste Firungeweihte Aventuriens, zum Opfer fällt. So entwickelt sich eine recht spannende Mörderjagd, die aber nicht der Grund ist, warum dieser Roman so lesenswert ist. Es gelingt der Autorin nämlich die Wälder und Steppen Nordaventuriens sowie ihre tierischen und menschlichen Bewohner so plastisch zu schildern, dass man in dieser kleinen Welt versinkt.
Ein weiteres großes Plus dieses Romans ist, dass er nicht bloß schwarz und weiß zeichnet, sondern dass auch die "guten" Hauptfiguren ihre Fehler und Lügen mit sich herumschleppen. Ebenfalls interessant fand ich den Erzählstil, der immer wieder zwischen der Ich-Perspektive des Mikail auf die Perspektive eines allwissenden Erzählers wechselt.
Was mich an dem Roman jedoch am meisten interessiert hat, ist, dass er aventurische Geschichte lebhaft beschreibt. Mikail von Bjaldorn kennt man für gewöhnlich nur als legendären Firun-Heiligen, doch hier wird sein Leben und sein Wirken, das in die Zeit der Priesterkaiser und der Verfolgung der Rondrakirche fällt, sehr anschaulich und in schönen Bildern geschildert.
Abschließendes Fazit: Der ideale Roman für einen langen Winterabend und zwar nicht nur für langjährige DSA-Spieler, sondern auch für alle Anhänger eines guten Fantasy-Romans.
Noch ein Wort der Mahnung: Wer ein Actionspektakel sucht, ist hier fehl am Platze. Das Buch begeistert eher durch seinen Erzählstil, seine interessanten Charaktere und die aventurische Natur, auch wenn das Finale durchaus furios ist.
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am 16. September 2003
Zunächst fällt dieser DSA-Roman durch seinen Umfang auf und liegt mit seinen 500 Seiten deutlich über dem Durchschnittsbuch aus dieser Reihe.
Zum Inhalt laut Klappentext:
"Das Bornland im Jahr 371 BF - fest in der Hand der Priesterkaiser. Der junge Firun-Geweihte Mikail erlebt den fürchterlichen Mord am Weißen Mann, dem obersten Firun-Geweihten - der Auftakt zu einer Reihe schrecklicher Ritualmorde. Mikail ist mit der Aufklärung der Morde vollauf beschäftigt, als plötzlich eine merkwürdige Veränderung in ihm vor sich geht, die ihn zu einem der wichtigsten Heiligen der Firun-Kirche machen wird: Mikail von Bjaldorn."
Das hört sich sehr spannend an und ist es auch! - auch wenn der letzte Satz nicht ganz im Einklang zum Inhalt des Buches steht. Wahrscheinlich sollte an dieser Stelle noch nicht zu viel verraten werden.
Aufgemacht ist das Ganze als eine Art Krimi, eine Reihe mysteriöser Morde hält die Bevölkerung in Atem. Es gibt Verdächtigungen, Spuren und Verwicklungen, die zum Ende des Buchs zu einem sehr gelungenen Showdown führen. Bis dieser erreicht ist, geht es nicht gerade immer zimperlich zu.
Dieser Roman zeichnet sich besonders durch zwei Stärken aus: Zum einen ist es die Kunst, die Spannung über die gesamte Länge des Romans aufrecht zu erhalten. Trotz des Umfangs hat man ihn innerhalb kürzester Zeit "verschlungen". Zum anderen schafft es die Autorin, die Welt zum Leben zu erwecken, Hitze und Kälte kann man direkt nachfühlen und die Charaktere werden zu interessanten Persönlichkleiten, geheimnisvoll und fernab dem leider sonst üblichen Schwarz/Weiß-Schema.
Der Wermutstropfen dieser Lebendigkeit ist die gerade am Anfang etwas verwirrende Vielzahl an Personen. Aber im weiteren Verlauf werden diese zu alte Bekannten und die Personenliste am Anfang des Buches hilft, die ersten Orientierungsschwierigkeiten zu überbrücken, sodass ich für dieses absolut gelungene Werk dennoch die volle Punktzahl geben kann.
Besonders für eingefleischte DSA-Spieler ist dieser Roman sehr interessant, er ist gut recherchiert und der aufmerksame Leser wird viele Anspielungen zur aventurischen Geschichte finden. Aber auch Nicht-Kenner dieser Rollenspielwelt werden sich prima unterhalten lassen können, zumal eine Sammlung der wichtigsten "Fachbegriffe" im Anhang zu finden ist.
Fazit: Sehr empfehlenswert!
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am 28. August 2004
nachdem ich eigentlich im Großen und Ganzen eine Fan der Heyne Reihe war, startete ich mit diesem Buch die hauseigene Buchreihe von Fanpro. Was soll ich sagen, ich wurde nicht enttäuscht, sondern viel mehr überrascht, wie gut ihnen dieser Start gelungen ist.
"Blaues Licht" ist spannend, fesselnd und interessant bis hin zur letzen Seite. Die Charaktere langweilen nicht, sondern haben wirklich eine Eigenleben, welches vor allem für Rollenspieler sehr gut ist, da sie selber dadurch eine Menge lernen können. Ich denke aber auch, dass sich dieser Roman für Neulinge auch sehr gut eignet, weil sie einerseits leicht in die Welt von Aventurien eintauchen können, andererseits sie auch gleich eine Region kennenlernen und dadurch Hintergrundwissen sammeln können.
Fazit: ein sehr guter Roman, der absolut fesselt und dadurch jedem zu empfehlen, selbst wenn er von DSA keine Ahnung hat
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am 8. März 2004
Das Buch überzeugt auf der ganzen Linie:
- die Charaktere sind gut ausgearbeitet und werden glaubhaft dargestellt;
- die Story vermag zu fesseln - der Spaannungsbogen wird auch in den Jagdszenen aufrecht erhalten, da man die hintergründige Bedrohung nicht vergisst;
- die aventurischen Hintergründe sind stimmig ausgearbeitet.
Die Jagdszenen sind vielleicht ein wenig lang und hätten zu Gunsten einer ausführlicheren Beschreibung der Nivesen vielleicht etwas gekürzt werden können - zwingend ist dies jedoch nicht. Die Spannung bleibt trotz der Verdrängung der Haupthandlung auf eine zweite Ebene erhalten.
In meinen Augen eines der besten DSA Bücher der letzten Zeit und für jeden Rollenspieler des DSA-Universums eine unbedingte Kaufempfehlung! Aber auch Fantasy Freunde anderer Systeme erhalten spannende Unterhaltung.
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am 18. November 2003
Mein ausgesprochenes Lob an den gelungenen Versuch der Autorin, das Leben eines Firun-Heiligen darzustellen. Ganz nebenbei erfährt der Leser Näheres über das Alltagsleben in Aventurien, vor allem über die Wesensart der Bornländer. In gewisser Weise knüpft der Roman damit (inhaltlich, nicht chronologisch) an den Roman "Steppenwind" an, der sich ebenfalls genauer mit den Herren über den Bjaladorn beschäftigte. Parallelen meine ich auch in der Biographie der Rondra-Heiligen Thalionmel gesehen zu haben, die ja vor einiger Zeit von Ina Kramer verfasst worden ist. Gerade die Darstellung eines Heiligen als Thema heranzuziehen, ist durchaus gewagt; doch hat die Autorin es überzeugend geschafft, das Menschliche Mikails wie auch die "überderischen" Aspekte herauszuarbeiten. Überdeutlich wird dies im Schlussdialog Mikails mit dem Gesandten der Praioskirche - doch davon möge sich der geneigte Leser selbst übereugen.
Das einzige Manko, das ich dem Roman anlasten muss, ist die Darstellung der Jagd, die Mikail mit einigen Dorfbewohnern veranstaltet, da diese zu verhungern drohen. die ganze Geschichte wird hier so unendlich in die Länge gezogen, dass es schon erstaunlich ist, weiss die Autorin solche Längen doch sonst in ihrem Werk zu vermeiden ("Erst jagen wir mal einen Bären, dann mal ein paar Auerochsen, und dann beschreiben wir noch einmal, weil's so schön war, en detail die Jagd auf Mammuts...").
Alles in allem ein sehr interessantes und mit viel aventurischem Hintergrundwissen gespicktes Buch, das den Heiligen Mikail überzeugend darzustellen weiss.
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am 12. September 2003
Zunächst fällt dieser DSA-Roman durch seinen Umfang auf und liegt mit seinen 500 Seiten deutlich über dem Durchschnittsbuch aus dieser Reihe.
Zum Inhalt laut Klappentext:
"Das Bornland im Jahr 371 BF - fest in der Hand der Priesterkaiser. Der junge Firun-Geweihte Mikail erlebt den fürchterlichen Mord am Weißen Mann, dem obersten Firun-Geweihten - der Auftakt zu einer Reihe schrecklicher Ritualmorde. Mikail ist mit der Aufklärung der Morde vollauf beschäftigt, als plötzlich eine merkwürdige Veränderung in ihm vor sich geht, die ihn zu einem der wichtigsten Heiligen der Firun-Kirche machen wird: Mikail von Bjaldorn."
Das hört sich sehr spannend an und ist es auch! - auch wenn der letzte Satz nicht ganz im Einklang zum Inhalt des Buches steht. Wahrscheinlich sollte an dieser Stelle noch nicht zu viel verraten werden.
Aufgemacht ist das Ganze als eine Art Krimi, eine Reihe mysteriöser Morde hält die Bevölkerung in Atem. Es gibt Verdächtigungen, Spuren und Verwicklungen, die zum Ende des Buchs zu einem sehr gelungenen Showdown führen. Bis dieser erreicht ist, geht es nicht gerade immer zimperlich zu.
Dieser Roman zeichnet sich besonders durch zwei Stärken aus: Zum einen ist es die Kunst, die Spannung über die gesamte Länge des Romans aufrecht zu erhalten. Trotz des Umfangs hat man ihn innerhalb kürzester Zeit "verschlungen". Zum anderen schafft es die Autorin, die Welt zum Leben zu erwecken, Hitze und Kälte kann man direkt nachfühlen und die Charaktere werden zu interessanten Persönlichkleiten, geheimnisvoll und fernab dem leider sonst üblichen Schwarz/Weiß-Schema.
Der Wermutstropfen dieser Lebendigkeit ist die gerade am Anfang etwas verwirrende Vielzahl an Personen. Aber im weiteren Verlauf werden diese zu alte Bekannten und die Personenliste am Anfang des Buches hilft, die ersten Orientierungsschwierigkeiten zu überbrücken, sodass ich für dieses absolut gelungene Werk dennoch die volle Punktzahl geben kann.
Besonders für eingefleischte DSA-Spieler ist dieser Roman sehr interessant, er ist gut recherchiert und der aufmerksame Leser wird viele Anspielungen zur aventurischen Geschichte finden. Aber auch Nicht-Kenner dieser Rollenspielwelt werden sich prima unterhalten lassen können, zumal eine Sammlung der wichtigsten "Fachbegriffe" im Anhang zu finden ist.
Fazit: Sehr empfehlenswert!
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VINE-PRODUKTTESTERam 10. August 2007
"Blaues Licht" ist zusammen mit "Westwärts Geschuppte" der beste DSA-Roman, den ich je gelesen habe (besser als "Das zerbrochene Rad", "Der Scharlatan" oder "3 Nächte in Fasar").

Die mehrfach bemängelten Jagdszenen hätten ggf. durchaus ein wenig kürzer ausfallen können, stören aber den Lesefluss nicht. Und bei zuviel Kürzung, ware evtl. das überirdische Glück bei diesen Jagden nicht deutlich geworden.

Leider ist das Buch meiner Meinung nach viel zu kurz. Hätte gerne noch mehr gelesen über die Taten des Michael von Bjaldorn.
Aber das ist das Problem mit allen guten Büchern. Sie sind viel zu kurz. Während schlechte Bücher meist kein Ende finden.
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