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Das neue China: Von den Opiumkriegen bis heute Taschenbuch – 21. Januar 2009

3.4 von 5 Sternen 8 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Helwig Schmidt-Glintzer, geb. 1948, ist Direktor der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel und Professor an der Universität Göttingen. Nach Studien in Göttingen, München, Taipeh und Kyoto Habilitation an der Universität Bonn für das Fach Sinologie; 1981 bis 1993 Ordinarius für Ostasiatische Kultur und Sprachwissenschaft an der Universität München. Wichtige Veröffentlichungen: "Geschichte der chinesischen Literatur" (1990-1999); China. "Vielvölkerreich und Einheitsstaat" (1997); "Das neue China" (1999).


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Verifizierter Kauf
„Von den Opiumkriegen bis heute" lautet der Untertitel dieses Buches, das in der Übersicht knappe 170 Jahr umschließt, vom Beginn des ersten Opiumkriegs 1839 bis in die geschichtliche Gegenwart des Jahres 2003. Schmidt-Glintzers Konzeption ist es dabei, eine komprimierte Übersicht der Ereignisse und historischen Perioden im Kontext einer gesamteinheitlichen Einordnung in den chinesischen Geschichtsprozess zu erstellen. Der Schwerpunkt wird auf die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts gelegt, das mit dem Ende des Kaiserreichs sowie der Gründung der Republik und dem Bürgerkrieg zwischen Guomindang und KPCh zentral für die strukturell Umgestaltung des Landes in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts war.
Dass bei einer solchen Fülle an Ereignissen und Fakten vieles nur andeutungsweise und sehr gerafft dargestellt werden konnte, versteht sich von selbst. Eine Grundkenntnis zentraler historischer Termini der chinesischen Historie ist unabdingbar, da der Autor Grundkenntnisse über die zentralsten Ereignisse und Personen voraussetzt. Sinnvoll ist auch der Einsatz eines chinesischen Geschichtslexikons (z.B. Josef Guter „Lexikon der Geschichte Chinas") als Begleitlektüre. Erwähnenswert ist außerdem die sehr gute Zeitleiste am Ende des Buchs, die bis in das Jahr 2003 hineinreicht.
Nützlich ist dieses Buch für all jene, die ihre Grundkenntnisse der modernen chinesischen Geschichte auffrischen möchten und dabei Anregungen für tiefgehendere Beschäftigung mit einzelnen Thematiken suchen. Schmidt-Glintzers Buch ist klar strukturiert, fundiert geschrieben und inhaltlich treffend geschrieben und war für mich zur Rekapitulation dieses Zeitabschnitts sehr hilfreich. Allen, die eine ausführliche, wissenschaftliche Lektüre über das moderne China suchen, sein das Standardwerk von Jonathan Spence, „Chinas Weg in die Moderne", empfohlen.
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Das vorliegende Buch beschreibt die Geschichte Chinas von den Opiumkriegen bis heute. Der Autor versteht es, auf geringem Raum, die wesentlichen Fakten darzustellen und in den geschichtlichen Kontext einzuordnen. Dieses Buch zeichnet sich durch eine äußerste Informationsdichte aus, d.h. obwohl die Seitenzahl des Buches auf den ersten Blick gering erscheinen mag, findet sich eine wahre Flut an Fakten, Daten und geschichtlichen Ereignissen. Der Autor schafft es, die einzelnen Ereignisse in den Gesamtkontext einzuordnen, dabei Querverbindungen zu schlagen und damit die Geschichte Chinas sehr lebendig erscheinen zu lassen.
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Dieses Buch ist meines Erachtens kein Buch für Einsteiger. Der Autor verwendet eine eigene Fachsprache mit vielen (wichtigen) Daten und Fakten. Er weist auf viele Querverbindungen zu anderen Gedankenströmen und Ereignissen hin, die es einem Laien schwer machen, dieses Buch zu lesen. Zudem gibt es keine Bilder oder ähnliche auflockernde Schaubilder, die es einem erleichtern würde, die komplexe Geschichte seit den Opiumkriegen besser zu verstehen.
Ich habe das Buch lediglich verwendet, um meine Geschichtskenntnisse wieder aufzufrischen. Ich kannte die Historie schon vorher, habe aber im Laufe der Zeit viele Zusammenhänge wieder vergessen.
Das Buch werte ich als eine komplexe und kompakte Gedächtnisstütze ohne Nachschlage-Charakter!
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Dieses Buch ist als erster Einstieg sicher anspruchsvoll, aber nicht ungeeignet. Zusammen mit der Ausgabe "Das alte China. Von den Anfängen bis zum 19. Jahrhundert" vom gleichen Autor erhält man nicht nur einen guten Überblick über die Geschichte Chinas, sondern auch einen Eindruck der Herausforderungen, die sich einer Darstellung der chinesischen Geschichte in dieser Kürze ergeben. Anspruchsvoll und manchmal verwirrlich ist sicher, dass die Geschichte Chinas nicht streng chronologisch abgehandelt wird, sondern gleiche Zeitabschnitte aus verschiedenen Perspektiven mehrmals betrachtet werden. Gleichzeitig ist dies jedoch gerade auch, was dieses Buch auszeichnet, es ist nicht eindimensional, der Autor behält immer eine kritische Distanz zu den eigenen Interpretationen und schafft trotz der Kürze des Buches eine bemerkenswert differenzierte Darstellung des Themas. Zusammen mit den wenigen, aber qualitativ hochstehenden Karten ein gutes Buch für den anspruchsvollen Einsteiger und insbesondere auch zur Auffrischung der China-Kenntnisse.
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