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Das letzte Element: SM-Krimi Broschiert – 30. September 2011

5.0 von 5 Sternen 6 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Klappentext

Zuerst entdeckt er die Schönheit. Dann, wenn er entschieden hat, dass sie seiner würdig ist, erarbeitet er sie sich Stück für Stück. Wie bei Susanne. Sie war ihm aufgefallen, als er im Fremdenverkehrsamt eine Wanderkarte kaufen wollte. Susanne war eindeutig ein Kind der Region, mit dunkelbraunen, fast schwarzen Haaren und blauen Augen. Nach und nach hatte er alles über sie herausgefunden. Beim nächsten Schritt des Zyklus kostet er dann alles aus, auch und gerade das Körperliche, das Intime, die sexuelle Lust. Wenn es dann irgendwann soweit ist, gibt es früher oder später das unweigerliche Finale, den AUGENBLICK. Er hat eine Kaskade ausgewählt, die nicht direkt in das Becken stürzt, sondern zuerst gegen eine Steinplatte prasselt. Bis auf die Stelle, wo das Wasser direkt auftrifft, ist der Fels mit einer Eisschicht überzogen, welche im Schein der beiden Fackeln funkelt und glitzert. Mitten im eiskalten Wasserstrahl der Gertelsbacher Fälle steht Susanne und stirbt gerade. Ihre Arme sind waagrecht ausgebreitet, an eine Stange gefesselt, welche auf ihren Schultern liegt und deren Enden er vorhin an den Felswänden festgedübelt hat. Der Strick, welcher Susannes Knöchel umschlingt, ist bereits mit einer dünnen Eisschicht überzogen. Sie hätte heiraten können, Kinder gebären, ein erfülltes Leben führen, doch jetzt stirbt sie. Der ultimative Moment der Schönheit ist jener, in dem sie unwiederbringlich zerstört wird. - »Wie ich schon sagte, der Pamina-Mörder liebt die Inszenierung. Die eine Frau hat er im Winter im Wasserfall erfrieren lassen, die andere hat er bei lebendigem Leib in einem Holzkahn verbrannt«, sagte Kommissar Friedmann. -»Woher wissen Sie, dass sie lebendig verbrannt worden ist?«, fragte Naomi. »Ein wenig war ja noch von ihr übrig. Das Boot ist gesunken, bevor sie ganz verbrennen konnte. Sie hat so sehr an ihren Fesseln gezerrt, dass sich die Schnüre an ihren Fußgelenken bis zum Knochen eingegraben haben.« Naomi schluckte. Eigentlich war Naomi Gerber ja Feuilletonistin, also gar nicht zuständig für solche brutalen Mordgeschichten. Doch dann nutzte sie spontan ihren Resturlaub, um für einen Hintergrundbericht über die Morde zu recherchieren - und stieß prompt auf eine Pensionswirtin, die mit der örtlichen SM-Szene recht vertraut zu sein schien, und auf den geheimnisvollen Ralf Schumann, der erstaunlich viel über die Morde wusste - vielleicht ein wenig zu viel ...

Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Feuer --- Gut also. Kommen wir nun zum zweiten Tag. Ich hatte mit Naomi verabredet, dass ich sie zu einem weiteren Schauplatz der Frauenmorde führen würde. Wir trafen uns erst abends: Ich wollte, dass sie den Schauplatz in der Dämmerung beziehungsweise in der Nacht kennenlernte, damit sie die Stimmung dort richtig erfassen und würdigen konnte.
Ich holte sie also bei Ulli ab und chauffierte sie in die Rheinauen. Das Fahren mit offenem Verdeck machte ihr sichtlichen Spaß. Auch wenn sie mir gegenüber eine gewisse Befangenheit an den Tag legte: Sie war sich nach der vorhergehenden Nacht wohl nicht mehr sicher, ob alles so seine Richtigkeit hatte. Ob sie sich vor mir zu sehr entblößt hatte. Ob ich nur mit ihr spielte. Ob ich ihr weh tun würde.
In der Tat lauter berechtigte Fragen -
Wir fuhren also ins Ried, die Uferstraße am Rhein entlang, bis wir nach Plittersdorf, in Richtung Rheinfähre fahrend, auf halbem Weg die Straße verließen und in den Wald abbogen. Nach ein paar hundert Metern ließ ich den Boxster vor einer Schranke stehen, und wir gingen zu Fuß weiter, ich mit einem großen Rucksack auf dem Rücken. Einige hundert Meter weiter verließen wir dann auch den Waldweg und folgten nun einem Trampelpfad, der durch das Dickicht führte. Schließlich waren wir am Ziel angelangt, ein breiter Altrheinarm, ringsum von Bäumen und Sträuchern umsäumt, von Pappeln, Weiden, Schilf. An einer Stelle direkt am Wasser waren die Stämme und Äste einiger Bäume geschwärzt. Naomi registrierte die Brandspuren und schluckte: Sie hatte den Polizeibericht gelesen. Eine ganze Weile saßen wir nur da und ließen den Ort auf uns wirken, an dem Claudia bei lebendigem Leibe verbrannt worden war.
Schließlich stehe ich auf. Am Ufer liegt ein hölzerner Nachen, langgestreckt und fast rechteckig im Umriss, mit lang auslaufendem Bug und Heck. Es ist nicht das Boot, in dem Claudia getötet worden ist, jenes ist mit ihr verbrannt und schließlich gesunken. Dieses hier liegt normalerweise einige hundert Meter weiter in einem anderen Teich. Ich habe die Kette durchtrennt, an dem es festgemacht war, und es hierhergeholt.
"Komm her."
Naomi sieht mich an, aber sie rührt sich nicht.
"Komm her", wiederhole ich geduldig. "Ich möchte dir etwas zeigen."
Nun steht sie auf und kommt zu mir, zu dem Nachen.
"Ist er das?" fragt sie.
"Nein, es war ein ähnlicher. Der richtige ist mit verbrannt, und die Spurensicherung hat wohl die Reste mitgenommen."
Ich ziehe sie zu mir heran und küsse sie auf die Lippen. Ihr Körper versteift sich, der Ort ist ihr eigentlich zu belastet, um hier Sex zu haben. Aber in ihren Augen spiegelt sich zugleich eine Hilflosigkeit, die mich erregt: Sie weiß, dass sie mir nicht allzu viel Widerstand leisten wird.
"Zieh dich aus."
"Was soll das werden? Findest du es nicht geschmacklos, hier-"
"Halt den Mund und zieh dich aus."
"So kannst du nicht mit mir umgehen, Ralf."
Ich packe sie an den Handgelenken.
"Kann ich nicht?"
Ich muss lachen und ziehe sie an mich.
Ich spüre ihren prächtigen Körper, kurvig, üppig und stark zugleich. Und ich fühle, dass er sich bereitwillig an mich schmiegt.
"Naomi, du bist hier, weil du eine Reportage schreiben willst, und du hast dir vorgenommen, die Stimmung der Schauplätze einzufangen. Ich biete dir die Gelegenheit dazu."
"Was hast du vor? Ich kann das nicht, ich -"
Ich lege ihr die Hand auf den Mund.
"Habe ich nicht gesagt, dass du still sein sollst? Natürlich kannst du. Du bist nicht ohne Grund Reporterin geworden. Diese Geschichte hier hat dich schon längst in ihren Bann gezogen. Du willst doch so nahe wie nur möglich an das Geschehen herankommen, ist es nicht so?"
Naomi schüttelt den Kopf, aber sie überzeugt mich nicht.
Ich lasse sie los und ziehe eine Rolle Klebeband aus der Tasche, reiße ein Stück des breiten Gewebebandes ab. Dann ziehe ich Naomi wieder zu mir heran und küsse sie. Nicht nur flüchtig, es ist ein tiefer und langer Kuss, den sie schließlich erwidert. Als ich sie endlich loslasse, atmet sie heftig. Ich klebe ihr nun den Mund mit dem Gewebeband zu, und einen Moment lang werden ihre Augen ganz groß.
"Zieh dich jetzt endlich aus."
Naomis Widerstand fällt wie ein Kartenhaus in sich zusammen, es ist, als ob sie mit der Knebelung alle Verantwortung an mich abgegeben hätte. Ohne mich anzusehen, mit gesenktem Blick, zieht sie ihre Schuhe und Strümpfe aus, steigt aus ihrer Hose. Dann schließlich zieht sie auch Bluse, BH und Slip aus. Wie gestern schon, kann ich mich an ihrem Körper kaum satt sehen.
Ich nehme sie an der Hand und ziehe sie in das Boot. Sie folgt mir, nun ohne Widerstand, steigt über die Bootswand und setzt sich auf meinen sanften Druck auf ihre Schulter hin auf den Lattenrost, der den Boden des Bootes bedeckt. Ich nehme ihre Handgelenke, kreuze sie und umwickle sie mit dem Klebeband. Dann drücke ich ihren Oberkörper nach hinten, bis sie langgestreckt auf dem Rücken liegt.
"Die Hände über den Kopf!"
Naomi gehorcht, und ich fixiere ihre ausgestreckten Arme an dem Rost. Dann gehe ich zu ihren Füßen, fessle ihr die Knöchel mit dem Band und fixiere sie ebenfalls am Bootsboden. Schließlich schlinge ich noch einen Streifen des Gewebebandes über ihre Hüften und schnüre sie an den Latten fest.
Jetzt, da sie zur völligen Bewegungslosigkeit gezwungen ist, scheint sie sich ganz zu entspannen. Doch zu Unrecht, denn ich habe heute Mittag Dutzende, eine Handbreit lange Metallstifte in den Dollbord links und rechts von ihr eingeschlagen. Ich stecke große Kerzen darauf, sie ragen schräg über Naomis ausgestreckten Leib. Von oben gesehen müsste das Boot jetzt wie die Klappfalle einer eine riesigen, fleischfressenden Pflanze aussehen, die gerade im Begriff ist, ihr Opfer zu umhüllen.
Ich ziehe eine Magic Wand, einen Auflege-Vibrator, aus meinem Rucksack und dränge den Vibratorkopf zwischen Naomis geschlossene Schenkel, so weit oben, dass er ihre Scham berührt. Dort fixiere ich ihn mit Klebeband.
Inzwischen ist es dunkel geworden. Ich zünde also die Kerzen an und schiebe das Boot ins Wasser hinaus. Nachdem ich den Vibrator eingeschaltet habe, hocke ich mich auf den flachen Bug des Bootes, wo mich Naomi von ihrer Position aus nicht sehen kann.
Das Boot treibt langsam dahin, der Schwung verebbt, es dreht sich sacht und beschreibt eine immer enger werdende Kurvenbahn. Ich schaue auf den ausgestreckten Leib vor mir, der nun von den vielen Kerzen beleuchtet wird. Sie stammen aus dem Kirchenbedarf, dort werden sie zur Taufe oder zur Erstkommunion benutzt. Was ich im Zusammenhang ohne weiteres als passend empfinde.
Ich lege den Kopf in den Nacken und sehe in den Nachthimmel hinauf. Hier und da sind zwischen den Baumkronen die ersten Sterne zu sehen. Das Boot scheint über das stille Wasser zu schweben, es vollführt einen leisen Tanz um seine eigene Achse, treibt dabei weiter in die Mitte des Gewässers, unter den freien Himmel.
Hinter Naomis Knebel dringt ein leiser Schmerzenslaut hervor. Die ersten Wachstropfen haben ihre nackte Haut getroffen. Doch auch ihr Unterleib zuckt verräterisch, der Vibrator erzielt wohl erste Wirkung. Mehr und mehr heiße Tropfen fallen nun auf sie herunter, und Naomi beginnt zu wimmern. Ich kann sehen, dass ihre Augen nun weit offen sind, sie starrt in den Nachthimmel hinauf oder in das Meer der Kerzenflammen über ihr, ich weiß es nicht. Ihr ganzer Körper zittert jetzt, und obwohl ihre Haut hell ist, das Wachs von den weißen Kerzen ist noch heller, ich kann die erstarrenden Spritzer auf ihrem Körper deutlich erkennen. Ihre Brüste sind trotz ihrer Größe im Liegen nur wenig abgeflacht, die Warzen stehen steil empor. Noch kann ich die einzelnen Wachstropfen erkennen, wie sie auf der Haut auftreffen, wie weiße Tränen darauf entlang rollen und schließlich erstarren. Naomi liegt längst nicht mehr still, sie windet sich, soweit ihre Fesseln das zulassen. Ihr Wimmern ist lauter geworden, ihr Becken hebt immer wieder vom...


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Format: Broschiert
Nachdem Gerwalt mit der Weidenruten-Trilogie und "Sklavin am Ohio" zwei historische Romane vorgelegt hat, zeigt er mit dem vorliegenden SM-Krimi, dass er literarisch auch in der Gegenwart mühelos bestehen kann. "Das letzte Element" hat mich vom ersten Augenblick an in seinen Bann gezogen. Das liegt sicherlich an der packenden Eröffnung, die uns direkt mit der abgründigen und dennoch in sich ruhenden Psyche eines Frauenmörders konfrontiert, aber auch an den überzeugenden und liebevoll ausgearbeiteten Protagonisten der Geschichte.

Die Journalistin Naomi Gerber, die zu ihrem eigenen Leidwesen nicht dem gängigen Schlankheitsideal entspricht und sich mit den Recherchen über den Mordfall beruflich profilieren will, trifft bei ihren Nachforschungen auf Ralf Schuhmann, einen arbeitslosen Elektrotechniker, der seinerseits vorhat, ein Buch über den Mörder zu schreiben. Schon bald erliegt Naomi den Verführungskünsten des attraktiven Mannes und entdeckt zu ihrem Erstaunen, dass sie Lust dabei empfindet, seinen Befehlen zu gehorchen und sich in jeder Hinsicht seinem Willen zu unterwerfen. Gemeinsam suchen sie die einzelnen Tatorte auf, und Naomi muss schon bald feststellen, dass ihr Liebhaber beunruhigend viel über die Morde weiß. Zum Glück findet sie in Ulli, der erfrischend bodenständigen Inhaberin des Gasthauses, in dem Naomi abgestiegen ist, nicht nur eine Gefährtin auf ihrer Reise in die noch unbekannten Gefilde submissiver Erotik, sondern auch eine verständnisvolle Freundin und Vertraute.

"Das letzte Element" ist ein unglaublich spannender Kriminalroman, dessen hocherotische Szenen sich wie von selbst in das Handlungsgeschehen einfügen.
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Format: Broschiert
Was der Autor hier abliefert, ist eine Zumutung! Er mutet seinem Leser tatsächlich zu, mehr für sein Geld zu bekommen als eine dieser elend vielen Geschichten, über deren schlechten Stil man nur hinwegsehen kann, wenn man ohnehin viel zu sehr damit beschäftigt ist, mit einer Hand das Buch zu halten, und mit der anderen … Aber lassen wir das.

Den geneigten Leser / die geneigte Leserin erwartet ein intelligent geschriebenes Verwirrspiel. Ein Spiel mit dem Unerhörten, dem Unaussprechlichen; mit der schmerzhaften Schwester der Lust ebenso wie mit ihrer zärtlichen, verantwortungsbereiten Seite. Der SM in dieser Geschichte ist zum Teil heftig; es wird die hilflose, wehrlose und auch schmerzhafte Variante geschildert, sowie – auf raffinierte Weise – das Spiel mit der Angst. Für die eher D/s-geneigten Adepten ist der Farbton vielleicht schon etwas zu schwarz.

Ich denke, der Autor weiß nicht nur aus irgendwelchen Foren, was SM ist bzw. sein kann. Dazu sind seine Darstellungen zu eindrucksvoll, schildert er „die Szene“ zu treffend. Ob das Wesen des SM nun allgemein als die Umwandlung des Schrecklichen in Lust betrachtet werden kann, nun gut - darüber ließe sich trefflich streiten. Und diese Geschichte ist zum Glück intelligent genug, auch solche, widerstreitenden Gedanken zu provozieren – auf angenehme Weise. Aber sie ist auch ein Krimi. Wie in anderen Krimis gibt es auch Opfer. Und die Parallelen, die aufgezeigt werden zwischen Dingen, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben, sind trotzdem Parallelen.

Das Wichtigste ist: Die Geschichte ist unterhaltsam, steckt voller Wendungen, ist phantasievoll – aber eben auch nicht an den Haaren herbeigezogen.
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Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Ich bin nicht so der Roman/Krimileser, viel mehr interessieren mich Sachbücher, stumpfe Informationen, nicht aber fiktive Welten, vor allem keine SM Welten, auch wenn ich SMer bin. Dass ich diesen Krimi hier zur Hand nahm, liegt einzig daran, dass ich den Autor Gerwalt sehr schätze und auch seine Kurzgeschichten mag. Ich war neugierig, - das alleine war meine Intention, mir das Buch zu kaufen. Und dann wurde ich überwältigt!

Die Protagonisten werden in einer Weise dargestellt, dass man glaubt, sie persönlich zu kennen. Jede/r Einzelne hat einen rund geformten Charakter, so ganz eigene Arten, wie man sie im realen Leben auch bei Menschen und ihrer Farbenvielfalt kennt. Das macht es leicht, sich in die Protagonisten hinein zu fühlen.

Erwähnenswert ist die hervorragende Naturbeschreibung, mitunter bekam ich das Gefühl, mittendrin zu sein, z.Bsp. auf dem Gipfel des Horizonts, wo ich in der Trance versinke.

Am meisten aber hat mich die Darstellung von SM berührt. Keine aufgesetzten Klischeehandlungen, keine Buchvorgaben-Inszenierungen, keine romantischen Verklärungen, sondern SM (inklusive Sog) in der nackten, ungefilterten Form. Und nicht nur das!
Auch die heikle Gradwanderung zwischen SM und einer Straftat wird hier unter die Lupe genommen, so aber auch die Abgrenzung von einer Straftat, ohne, wie ein Bericht zu wirken, sondern eingebunden in die Charakterdarstellung der Protagonisten. Genauso wird subtil" die Ursachenforschung eingebunden, ohne, dass sich der Leser belehrt oder aufgeklärt fühlt.
All das und noch mehr berührt meine Interessen und erweckt meine Aufmerksamkeit in höchster Form.
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