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Das kooperative Gen: Abschied vom Darwinismus Taschenbuch – 2. September 2008
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Vor über 3,5 Milliarden Jahren entstand auf unserem Planeten Leben. Vor 600 Millionen Jahren begann ein Prozess, der aus einzelligen Organismen schließlich den Menschen hervorgehen ließ. Was hat sich entlang dieser ungeheuren Zeitachse in den Genen, den Hauptakteuren des Geschehens, abgespielt? Wie wurden wir, was wir sind?
Nachdem das Erbgut des Menschen und vieler weiterer Spezies vollständig entschlüsselt werden konnte, vollzieht sich in der Biologie eine Revolution des Denkens. Erstmals lässt sich vergleichen, wie sich Gene im Verlauf der Evolution entwickelt haben. Erkenntnisse, die sich aus diesem Vergleich ergeben, stellen bislang gültige zentrale Dogmen des großen Biologen Charles Darwin und seiner neodarwinistischen Nachfolger infrage. Es wird Zeit, Phantasieprodukten wie dem "egoistischen Gen" und der Vorstellung, die Evolution sei ein "blinder Uhrmacher", den Platz zuzuweisen, der ihnen gebührt: die Versenkung.
Joachim Bauer, Mediziner und selbst jahrelang in der Genforschung tätig, zeigt: Das System der Gene eines jeden Organismus, das Genom, verfügt über Werkzeuge, mit denen es sich selbst - in Richtung zunehmender Komplexität - verändern kann. Anders, als von Darwin postuliert, entstanden neue Arten nicht im Zuge eines langsam-kontinuierlichen, zufallsgesteuerten Werdens, sondern als Folge von genomischen Umbauschüben. Diese wiederum waren Reaktionen auf globale Bedrohungen, mit denen das "Projekt Leben" mehrfach konfrontiert wurde.
Dieses Buch stellt Ergebnisse der modernen Genforschung in einer auch für Nichtfachleute verständlichen Weise dar. Die Botschaft lautet: Lebewesen mitsamt ihren Genen sind keine steuerlos auf dem Fluss der Erdgeschichte treibenden Objekte, sondern Akteure der Evolution. Als deren Grundprinzipien erweisen sich Kooperation, Kommunikation und Kreativität.
- Seitenzahl der Print-Ausgabe224 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberHOFFMANN UND CAMPE VERLAG GmbH
- Erscheinungstermin2. September 2008
- Abmessungen13.2 x 2.2 x 20.9 cm
- ISBN-103455500854
- ISBN-13978-3455500851
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Produktbeschreibungen
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Produktinformation
- Herausgeber : HOFFMANN UND CAMPE VERLAG GmbH; 3. Edition (2. September 2008)
- Sprache : Deutsch
- Taschenbuch : 224 Seiten
- ISBN-10 : 3455500854
- ISBN-13 : 978-3455500851
- Abmessungen : 13.2 x 2.2 x 20.9 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 791,288 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 15,913 in Biowissenschaften
- Nr. 33,776 in Ingenieurwissenschaft & Technik (Bücher)
- Nr. 150,469 in Freizeit, Haus & Garten (Bücher)
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Informationen zum Autor

Prof. Dr. med. Joachim Bauer ist Neurowissenschaftler, Arzt und Psychotherapeut. Nach erfolgreichen Jahren an der Universität Freiburg lehrt und arbeitet er heute in Berlin. Für seine Forschungsarbeiten erhielt er den renommierten Organon-Preis. Er veröffentlichte zahlreiche Sachbücher, u. a. »Warum ich fühle, was du fühlst«. Zuletzt erschienen bei Blessing/Heyne der SPIEGEL-Bestseller »Selbststeuerung – Die Wiederentdeckung des freien Willens« (2015), »Wie wir werden, wer wir sind – Die Entstehung des menschlichen Selbst durch Resonanz« (2019) und »Fühlen, was die Welt fühlt« (2020).
@ Autorenfoto: Thomas Hedrich/ Fotostudio Charlottenburg
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Australopitecus afarensis: 3.000.000 Jahre sind sicher schwer vorzustellen, aber 4 Generationen, die wir selbst erleben und erfahren können und die 100 Jahre umfassen, schon leichter, will heissen, 40 Menschen, Frauen, Mütter stehen in einer Reihe an einer Bushaltestelle, und umfassen 1000 Jahre, wir sind bei den Kreuzzügen, 80 Menschen, wir sind an der Zeitenwende, und vor 800 Generationen lebten der moderne Mensch, homo sapiens sapiens, mit dem Neandertaler zusammen, noch ein ganzes Stück vor den uns bekannten ersten Hochkulturen. Viel zu nah erscheint das alles, viel zu wenig Zeit für grosse evolutionäre Veränderungen und Entwicklungen.
Wir haben alle das Beispiel der sich schnell entwickelnden Antibiotikaresistenzen benutzt, um für das Vorhandenein von Evolution an sich, für Mechanismen von Anpassung und Veränderung zu argumentieren, ohne dabei genug daran zu denken, dass die enorme Schnelligkeit, mit der das von statten geht, schwerlich vereinbar ist mit einem zufallsgesteuerten Entstehen von Mutationen, die dann im Sieb der Selektion, ihre zufällig erworbenen besseren Konditionen zum Überleben gegen des extra gegen sie entwickelte tödliche Gift erfolgreich in die nächste Generation tragen usw.
Was Joachim Bauer in seinem "Kooperativen Gen" so lesenswert macht ist, wie er nachvollzieht, dass der Prozess von Mutation und Selektion, so wie die Lehrmeinung es uns vermittelt, nicht mehr überzeugt. Es erscheint einleuchtender, dass sich Leben von vor 3,5 Milliarden Jahren bis heute sprunghaft und in Reaktion an einschneidende Veränderungen verändert hat. Den von Bauer benutzten Begriff der "gebahnten Anpassung" muss man sicher hinterfragen und detaillieren. Sofort taucht der Bahner in unseren Köpfen auf. Konzept göttliche Schöpfung wurde ersetzt durch Konzept Zufall. Konzept Zufall besteht der wissenschaftlichen Untersuchung nicht und wird ersetzt durch eine nicht zufällige, sondern den lebenden Zellen innewohnende Fähigkeit sinnvolle, d.h. im Sinne von Überlebenschancen verbessernden Massnahmen, den äusseren Veränderungen durch innere Umbauten zu entgegnen. Man muss sich diesen Satz auf der Zunge zergehen lassen: "sinnvoll auf Äusseres reagierende Systeme" macht uns Fragen "Sinn", "Plan" ? Aber im Sinne von Erkennnisssuche und -Erweiterung: Vorstellbar ist, dass auf der Erde Materie lebende Organismen ( Zellen ) hat entstehen lassen, die wohl in der Lage sind in einem noch nicht im Einzelnen aufgeklärten Prozess zu reagieren, umzubauen, sich zu erweitern und zu entwickeln. In den von der äusseren Natur abgesteckten Grenzen und innerhalb der allgemein gültigen Naturgesetze natürlich. Und dass diese Dialektik zwischen Aussen / Naturgesetz / unbelebte Materie auf der einen Seite und lebende Zelle / ihr innewohnende Möglichkeiten der Reaktion und Entwicklung auf der anderen Seite eben gerade das ausmacht, was wir als Evolution bezeichen und erleben.
Die starre Auffassung von konstanter, zufälliger, ungerichteter Abwandlung auf genetischer und nachträglicher Aussortierung auf individueller Ebene zerbröckelt. Was es da alles Neues zu Hören und Lesen gibt: horizontaler Genaustausch, Genduplikation mit Hilfe von Transpositionselementen, Genschalter, ein dynamischer, auf die Umweltstressoren, wie Bauer sich ausdrückt, reagierender Prozess, den die Zelle organisiert. Das erscheint verständlicher und begreiflicher. Und spannnender.
Joachim Bauer begründet seine Kritik am Darwinismus aber nicht nur in diesem, obwohl sehr wichtigen Aspekt. Er ist natürlich kein bibelgläubiger Anhänger der Schöpfungsgeschichte, weder ein Kreationist, noch ein "verdeckter Kreationist", wie die um die These der nicht weiter reduzierbaren Komplexitäten sich scharende Gruppe. Er ist Wissenschaftler und weiss um die grossen Verdienste Darwins, seines Durchbruchs zu einem neuen Weltbild der Abstammungsgeschichte allen Lebens auf der Erde. Aber auf Darwin und nach Darwin haben sich viele Denkrichtungen und Meinungsmacher, Politik und Gesellschaft über alle Bandbreiten auf das Prinzip des Überlebens des Stärkeren, besser Angepassten, im englischen survival of the fittest berufen, um ihre antisozialen Vorschläge auf die von Darwin gefundene angeblich naturgegebene Daseinform des Lebens und vor allem des Menschen zu begründen. Die ungeheuerlichsten menschenverachtenden Meinungen und Taten berufen sich idiologisch auch auf Darwin. Sozialbiologismus, Rassenlehre, das gesamte Infragestellen von Gesundheitsversorgung und Hilfe für Schwächere im allgemeinsten Sinne wird und wurde praktiziert. Der Denküberbau vom Recht des Stärkeren ( wie gesagt angeblich in der Natur begründet) wirkt in die gesellschaftlichen Realitäten der Menschen direkt ein. Es ist im Kern eine durch Naturauffassung begründete Rechtfertigung für das Absegnen bestehender Konstellationen.
Dahinein gehört ebenso, und das ist in diesem Zusammenhang erwähnenswert, das sogenannte "egoistische Gen" ein weltweiter Bestseller von J. Dawkin, aus den 80er, auf den Bauer mehrfach eingeht, der dieses Prinzip "jeder gegen jeden" auf die Genebene holt und postuliert, dass Menschen, Lebewesen ganz allgemein nur Werkzeuge sind im gengesteuerten Kampf ums Überleben jedes Gens gegen das andere, jede Zelle gegen die andere, jedes Individuums, jede Gruppe, jedes Volkes immer gegen die anderen. Die Natur macht es angeblich vor.
Bauer stellt gegen das Prinzip Kampf das Prinzip Kooperation und Kommunikation. Und das nicht, weil er ein Weichei ist und ihm eben Zusammenwirken besser gefällt als gegenseitiges Köpfeeinschlagen, sondern weil er dieses Prinzip der Kooperation auf 2 Ebenen ( der neurobiologischen und biologischen auf der einer Seite und auf der therapeutischen auf der anderen ...) in seiner wissenschaftliche Arbeit gefunden hat und bestätigt sieht. Hinter dem Ansatz von Bauer ( und anderen ) steht ein anderes Natur- und Menschenverständnis und er steht damit gegen den auch und massgeblich auf Darwin zurückgehenden mainstream, den wissenschaftlichen Konsens des Prinzips Kampf in der Natur, der in unseren Gesellschaften so mannigfaltig sich wiederspiegelt.
Materie ermöglicht Geist und geistige ( psychologische ) Ereignisse wirken auf eigene und fremde physiologische materielle Prozesse massiv ein. Bauer schreibt in seinem "Kooperativen Gen" nun, zunächst erstmal, dass überhaupt äussere Faktoren, Veränderungen, Stressoren, wie er sagt, auf der Genebene ankommen und zu, wie gesagt, gebahnten genetischen Umbauten führen kann. Er nimmt dabei allerdings mindestens an einer Stelle die Keimbahn explizit davon aus. Er beschreibt völlig plausibel in seinen anderen beiden Büchlein "Das Gedächtnis des Körpers" und "Prinzip Menschlichkeit", wie psychologisches Einwirken, traumatische, Gewalt- und Kriegserlebnisse, aber eben auch aus seiner Praxis therapeutische, einfühlsame und emotionale Nähe im Gespräch materiell im Gehirn und in den Nervenzellen ankommt, verändert und umbaut. Aber das Problem bleibt, dass die generationsmässige Weitergabe dieser so wichtigen Umbauten ( sowohl der ersteren evolutionären als auch der eben genannten, individuellen, z.B.therapeutischen ) schwer vorstellbar bleibt.
Hier könnte sich eine Hypothese ergeben, dass Gene nicht nur steuern sondern auch gesteuert werden, dass Geist energetisch in einer Rückkoppelungsschleife auf physiologische Prozesse einwirkt dadurch, dass er über einen chemischen Prozess Gene in Zellen aktiviert. Da geht es weiter.
Erstens ist der gesamte Stil des Autors weniger naturwissenschaftlich wie es dieser seiner Vita nach eigentlich erhoffen lassen müsste. Anstatt von nüchternen Sachverhalten auszugehen und wissenschaftliche Modelle an sich kritisch zu begutachten, verliert sich Joachim Bauer fortwährend in Personenkritik, insbesondere an Richard Dawkins und natürlich Darwin sowie den "Neo-Darwinisten" im allgemeinen. Diese Art und Weise der Argumentation ist typisch in den Geisteswissenschaften, aber nicht in den Naturwissenschaften, wo im Diskurs der wissenschaftliche Gehalt eines Experiments oder einer Theorie abstrahiert wird vom Entdecker oder vom Autor eines Papers. Es ist daher beispielsweise in der Physik vollkommen irrelevant, was Einstein oder Heisenberg früher mal gesagt haben oder auch nicht, die wissenschaftliche Erkenntnis ist als solche auch ohne die konkrete Urheberschaft real. Von demher ist es völlig überflüssig, am Schluss des Buches ein ganzes Kapitel dem Leben und Wirken Darwins zu widmen, selbstverständlich nur zum Zweck der Kritikübung am "Darwinismus".
Zweitens: das Hauptargument von Joachim Bauer ist vor allem, dass externe Faktoren zum Umbau des Genoms eines einzelnen Individuums führen. Diese Argumentation wird dann aber enttäuschend dünn weitergeführt: einerseits ist dem Autor selbst natürlich klar, dass zur Vererbung erworbener Eigenschaften diese genomische Veränderungen in die Keimbahn gelangen müssen. Andererseits gelingt es Joachim Bauer nicht, genau diesen Mechanismus zu erklären: es bleibt bei der Feststellung, dass beispielsweise Micro-RNA zur RNA-Interferenz auch in Keimzellen führen kann. Wie aber die von außen wirkenden Stressoren auf die -- wie der Autor selbst betont -- stark geschützten Keimzellen wirken soll, bleibt völlig unerwähnt. Und die von ihm beschriebenen Mechanismen der durch Stressoren getriggerten genomischen Veränderungen sind ja wiederum im Genom selbst "hineinkodiert", wie er ja selbst betont. Es existiert schlichtweg nicht das Genom also die DNA auf der einen Seite, und die Zelle auf der anderen, denn letztere ist ja das Produkt des ersten.
Des weiteren unterscheidet Joachim Bauer an keiner Stelle zwischen dem Kampf des Individuums ums Überleben und dem Überleben einer Population. Letztere ist aber Gegenstand der Evolutionsbiologie und das Ergebnis von Varation und Selektion. Es geht nicht darum, ob ein einzelnes Lebewesen im Zweikampf mit einem anderen Lebewesen der Stärkere ist und gewinnt, sondern ob die Gesamtpopulation einer Spezies wegen optimaler Anpassung an die Umgebung ihr Maximum erreicht. Der Mechanismus der Selektion ist ja nicht das Gegeneinanderkämpfen zweier Spezies, sondern im Prinzip die Auseinandersetzung mehrerer Spezies mit der sie jeweils umgebenden Umwelt im allgemeinen. Dazu gehören neben Wind und Wetter natürlich auch andere Spezies, aber auch geographische Gegebenheiten.
Bauer ist natürlich in sein Spezialgebiet, die Neurobiologie, Psychiatrie und Psychosomatik verliebt, das ist vollkommen legitim. Von demher ist er aber nach außen hin zunächst nicht mehr und nicht weniger befugt, über Molekulargenetik und Evolution zu publizieren wie der fortwährend als "Zoologe" bezeichnete Dawkins. Vielmehr geht aus meiner Sicht die Argumentation von Bauer ins Leere, wenn er beispielsweise ein ganzes Kapitel lang über das Streben des einzelnen nach Glück und Geborgenheit und dem dadurch verursachten Zwang zur "Kooperation" schreibt, weil genau dieses nämlich wieder nicht das "Kollektiv" anspricht, also die Gesamtpopulation einer Spezies betrifft. Seine Spitzen gegen das "selfish gene" von Dawkins zeigen aus meiner Sicht, dass er den eigentlichen Punkt von Dawkins nicht verstanden hat (oder aus Absicht missinterpretiert) und nicht zwischen dem Egoismus von Genen und dem Egoismus von Individuen unterscheidet.
Letztlich kann Bauer also zusammenfassend in keiner Weise die "alte Schule" der Evolutionsbiologie, von ihm abschätzig als Darwinismus, Neodarwinismus oder "New Synthesis" bezeichnet entkräften.





